Compassion Deutschland

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Kinder aus Armut befreien im Namen Jesu
🧒 2,3 Mio. Kinder im Patenschaftsprogramm
⛪️ über 8.600 Partnerkirchen
🌍 29 Länder weltweit

Das christliche Kinderhilfswerk Compassion vermittelt Patenschaften für Kinder in den sogenannten Entwicklungsländern, um ihnen ein Leben frei von Armut zu ermöglichen. Aktuell wird in Zusammenarbeit mit örtlichen christlichen Kirchen über zwei Millionen Kindern in 29 Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens geholfen, ihre Persönlichkeit und ihre Begabungen zu entwickeln. Die Kinder erfahren, dass ihr Leben wertvoll ist und dass sie von Gott geliebt sind.

Wenn Wasser knapp wird, führt das schnell zu Problemen. So auch in einem Compassion-Kinderzentrum im Südwesten Ghanas.  ...
05/06/2026

Wenn Wasser knapp wird, führt das schnell zu Problemen. So auch in einem Compassion-Kinderzentrum im Südwesten Ghanas.

„Wir hatten kaum Wasser und mussten deshalb die Toiletten schließen. Die Kinder gingen daher zu Hause zur Toilette. Viele kamen danach nicht mehr zurück für den Fall, dass sie wieder gehen mussten“, erzählt Maame Akua, Leiterin eines Compassion-Kinderzentrums. Aus Sorge vor peinlichen Situationen kamen manche Kinder gar nicht mehr.

Auch die örtliche Klinik litt unter der Wasserkrise und hatte keinen verlässlichen Zugang zu Wasser. „Man kann sich nicht vorstellen, was das für Folgen für die Hygiene hatte“, sagt Maame Akua. „An manchen Tagen konnten die Ärzte wegen des Wassermangels keine Patienten behandeln. Es war schrecklich. Das ist auch die Klinik, die die Kinder aufsuchen, wenn es ihnen nicht gut geht.“

Die Mitarbeiter berieten sich und wussten: Es muss eine Lösung her. Durch die finanzielle Unterstützung von Compassion konnte ein Bohrbrunnen im Ort gebohrt und eine Leitung zur Klinik und dem Kinderzentrum gelegt werden.

Heute hat der ganze Ort Zugang zu sauberem und kostenlosem Trinkwasser. Die Toiletten funktionieren wieder, die lokale Klinik konnte die hygienischen Bedingungen stark verbessern und ihren regelmäßigen Betrieb aufnehmen.

Das Wunderbare: „Niemand drängte darauf, nach Hause zu gehen. Es ist eine einfache Sache, aber der Unterschied ist riesig“, betont Maame. Die 12-jährige Lordicia sagt: „Wenn wir jetzt ins Kinderzentrum gehen, sind wir entspannt und können voller Freude lernen und spielen.“

Der Brunnen bedeutet für die Familien nicht nur Zugang zu Trinkwasser, sondern stärkt auch ihre Würde und schützt ihre Gesundheit.

📷 Rachael Cudjoe-Yevu, Compassion Ghana

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern.“Johannes 6,35 Brot ist das Einfachste, was es gibt. ...
04/06/2026

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern.“
Johannes 6,35

Brot ist das Einfachste, was es gibt. Es braucht nicht viel: Mehl, Wasser, Wärme. Und doch haben wir Menschen in diesem schlichten Gegenstand immer mehr gesehen als Nahrung – wir haben in ihm Leben selbst gesehen.

Wenn Jesus sagt „Ich bin das Brot des Lebens“, greift er genau dort an, wo der Mensch am verletzlichsten ist: beim Hunger. Nicht nur dem Hunger des Magens, sondern dem tieferen, schwerer zu stillenden Hunger – nach Sinn, nach Zugehörigkeit, nach einem Halt, der nicht wegbricht. Jeder kennt dieses innere Knurren, das kein Wohlstand und kein Erfolg dauerhaft zum Schweigen bringt.

Fronleichnam, international Corpus Christi, feiert die Kühnheit dieser Zusage. Die Prozessionen, das Hochhalten der Hostie, die Blumenteppiche auf dem Pflaster – all das ist eine öffentliche Antwort auf eine wichtige Frage: Wovon lebt der Mensch wirklich? Die katholischen Kirchengemeinden ziehen mit dieser Antwort buchstäblich auf die Straße, raus aus dem geschützten Raum des Gottesdienstes, hinein in den Alltag. Der Glaube bleibt nicht hinter Kirchenmauern – er tritt hinaus ins Leben: Jesus ist mitten unter uns.

„Wer zu mir kommt, wird nicht hungern" – das ist keine Vertröstung. Es ist eine Einladung in eine Beziehung, die sättigt, weil sie schenkt, ohne zu verrechnen. Brot wird gegessen, es geht in den Menschen über, es wird Teil von ihm. Genau das meint die Eucharistie (katholische Abendmahlsfeier): nicht ein Symbol aus der Ferne, sondern eine Gemeinschaft, die unter die Haut geht.

Vielleicht lohnt es sich an diesem Fest, kurz innezuhalten und ehrlich zu fragen: Wovon ernähre ich mich eigentlich? Fronleichnam ist kein Triumphzug der Institution Kirche – es ist eine Erinnerung. Gott hält Abstand nicht aus. Er kommt. Er bleibt. In Brot und Wein wird sichtbar, was wir im Alltag so leicht vergessen: Du bist nicht allein – genau da, wo dein Leben gerade stattfindet.

Andreas Schuß
Teamleitung Advocacy

Heute ist Internationaler Kindertag! 🥳 Gib ihnen eine Stimme – auch im Gebet.👉 Entdecke das kostenlose Material für Geme...
01/06/2026

Heute ist Internationaler Kindertag! 🥳

Gib ihnen eine Stimme – auch im Gebet.

👉 Entdecke das kostenlose Material für Gemeinden & Familien zum Internationalen Kindertag auf compassion.de/gebet

29/05/2026

Compassion-Botschafter Daniel Harter veröffentlicht nächste Woche sein Musikvideo zu seinem „Tellerrand“. Er ermutigt, über den eigenen Tellerrand zu blicken und auf den „reich gedeckten Tisch“ zu blicken. Hier bereits ein kleines Snippet für euch.

Was bedeutet der „reich gedeckte Tisch“ für dich persönlich?

Die Hoffnungslichter-Tour geht in die nächste Runde!Das abwechslungsreiche Programm besteht aus Lied- und Wortbeiträgen ...
27/05/2026

Die Hoffnungslichter-Tour geht in die nächste Runde!

Das abwechslungsreiche Programm besteht aus Lied- und Wortbeiträgen von Albert Frey und Steve Volke. Bekannte Songs wie „Anker in der Zeit“, „Wo ich auch stehe“ oder auch „Lobe den Herrn meine Seele“ werden neben neuen Songs zu Gehör gebracht. Dazwischen wahre und bewegende Geschichten, die deutlich machen, wie Gott das Leben von Menschen verändert und Hoffnung verbreitet.

Die Tourdaten für Juni findest du hier und auf compassion.de/hoffnungslichter

Bist du dabei?

Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe, die keinen ...
27/05/2026

Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe, die keinen Hirten haben. Mt 9,36

Wer kennt sie nicht: die typische Spitze des Eisbergs. Da ragen nur etwa 10 Prozent aus dem Eisberg heraus, während die restlichen 90 Prozent unter der Wasseroberfläche verborgen bleiben. Anders gesagt: Oft ist nur ein kleiner Teil unseres Problems sichtbar. In Wahrheit schlummert noch viel mehr darunter.

Was ist wohl in den Menschen vorgegangen, von denen wir in Matthäus 9 lesen? Da ist der Gelähmte, der zu Jesus gebracht und von ihm geheilt wurde. Sein bisheriges Leben war sicherlich von vielen Herausforderungen geprägt. Wie sollte er Geld verdienen, sich fortbewegen oder etwas zu essen kochen? Immer war er auf Hilfe angewiesen. Oder die blutflüssige Frau: Ihr Leiden war nicht auf den ersten Blick sichtbar, doch sie galt als „unrein“. Vom gesellschaftlichen Leben war sie ausgeschlossen, durfte religiöse Stätten nicht betreten – Einsamkeit war vielleicht ihr täglicher Begleiter. Oder die Blinden, die Jesus heilte? Auch sie erlebten gesellschaftliche Ausgrenzung.

Und Jesus? Er wendet sich diesen Menschen zu, sieht ihre Not und zeigt sich barmherzig. Sein Herzensanliegen? Gottes Nähe erfahrbar machen. Doch er musste sich auch einiges an Kritik anhören. Ihm wurde Gotteslästerung vorgeworfen (Mt 9,3), zweifelhafte Moral, weil er bei einem Zöllner zu Gast war (Mt 9,9–10), und sogar die Behauptung, er stehe mit dem Bösen höchstpersönlich unter einer Decke (Mt 9,34). Trotz der Anfeindung hörte Jesus nicht auf, den Menschen, denen er begegnete, sein Mitgefühl zu zeigen – besonders denen, die sich in einer Notlage befanden.

Jesus möchte auch uns mit Liebe begegnen. Er sieht nicht nur die 10 Prozent des Eisbergs, er sieht alles von uns und kennt unsere Gedanken, unsere Hilflosigkeit und Erschöpfung. Gleichzeitig sind wir eingeladen, mit Jesu Blick aus Mitgefühl Menschen in Not zu dienen. Nicht aus Pflichtgefühl oder falschem Gehorsam, sondern aus einer Haltung der Liebe.

Stephanie Friedrich
Öffentlichkeitsarbeit Compassion Deutschland

Adresse

Zimmermannstraße 2
Marburg
35039

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Dienstag 08:00 - 17:00
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