Compassion Deutschland

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Compassion Deutschland compassion.de
Kinder aus Armut befreien im Namen Jesu
🧒 2,3 Mio. Kinder im Patenschaftsprogramm
⛪️ über 9.000 Partnerkirchen
🌍 29 Länder weltweit

Das christliche Kinderhilfswerk Compassion vermittelt Patenschaften für Kinder in den sogenannten Entwicklungsländern, um ihnen ein Leben frei von Armut zu ermöglichen. Aktuell wird in Zusammenarbeit mit örtlichen christlichen Kirchen über zwei Millionen Kindern in 29 Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens geholfen, ihre Persönlichkeit und ihre Begabungen zu entwickeln. Die Kinder erfahren, dass ihr Leben wertvoll ist und dass sie von Gott geliebt sind.

„Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen. Wir ...
28/10/2026

„Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben! Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun, vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben.“ (Galater 6,9-10)

Ganz ehrlich: Kaum ein Thema hat mehr Frustpotenzial als der weltweite Hunger und Armut. Jahrzehntelang sah es so aus, als ob es große Fortschritte gibt. Ein immer kleinerer Anteil der Menschen musste unter dem Existenzminimum leben. Doch seit einigen Jahren stagniert dieser bis dahin so erfolgreiche Kampf gegen Armut. Das liegt an Bürgerkriegen, globalen Konflikten und Klimaveränderungen. Alles Faktoren, die man nicht in der Hand hat. Das kann entmutigen. Sind alle Bemühungen umsonst?

Die Gemeinde in Galatien war in ihren eigenen Lebensfragen mutlos geworden. Doch der Apostel Paulus feuert sie wie bei einem Sportwettkampf an, jetzt nicht aufzugeben: „Lasst euch nicht den Mut rauben. Hört nicht auf die Entmutigung. Die Ernte wird kommen.“

Diesen Impuls möchte ich mitnehmen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten, meiner begrenzten Zeit und Energie, will ich „allen Menschen Gutes tun.“ Nicht weil ich die Welt retten kann oder muss, sondern weil Gott verspricht, daraus etwas zu machen. Gott ist der „Herr der Ernte“.

Für mich wird diese Ernte sichtbar, wenn die engagierten Christen aus unseren Partnerkirchen davon berichten, wie Kinder bei ihnen Zukunftsaussichten jenseits von Armut und Hunger finden. Hinter solchen „Erfolgsgeschichten“ steht jahrelange Begleitung mit unzähligen Mahlzeiten, Gesprächen und Gebeten. Doch das Ergebnis spricht absolut für sich. Und das, obwohl das große Problem „Armut“ bis heute ungelöst ist. Gott ist aktiv. Das macht mir Mut.

Matthias Klügel, Gemeindereferent Compassion Deutschland

„Guten Morgen“, ruft Rhez, ehrenamtliche Mitarbeiterin, während sich die Kinder noch ihre Sitzplätze suchen. „Heute lern...
26/10/2026

„Guten Morgen“, ruft Rhez, ehrenamtliche Mitarbeiterin, während sich die Kinder noch ihre Sitzplätze suchen. „Heute lernen wir mehr über Adjektive.“ Sofort strecken die Kinder ihre Hände in die Höhe und beginnen, sich mit vielfältigen Adjektiven zu beschreiben. Jeden Samstag und Sonntag besuchen Kinder und Jugendliche auf den Philippinen ein Kinderzentrum, um mehr zu lernen.

Besonders für Kinder aus Familien mit einem niedrigen Einkommen kann das Lesen eine besondere Herausforderung sein. Deshalb hat ein Kinderzentrum einen zusätzlichen Lese- und Schreibkurs ins Leben gerufen, damit diese Fähigkeiten von Kindern gestärkt werden.

„Der Kurs ist für viele, die am Compassion-Förderprogramm teilnehmen, sehr hilfreich. Er gibt ihnen die Möglichkeit, sich zu verbessern und Selbstvertrauen aufzubauen“, sagt Sally, Leiterin des Compassion-Kinderzentrums. „Sie lernen nicht nur, wie man die Wörter liest, sondern auch, wie man sie buchstabiert.

Rhez leitet selbst einen dieser Kurse. Sie hat beobachtet, wie Kinder mit jeder Stunde selbstbewusster wurden. „Grundlegende Kenntnisse in Lesen und Schreiben schaffen eine wichtige Basis, um Informationen zu verstehen, effektiv zu kommunizieren, kritisch zu denken und eigenverantwortlich zu lernen“, betont sie.

Die Veränderungen sind im Klassenzimmer sichtbar. Sasha, die früher zögerte, hebt nun eifrig die Hand. Ein neuer Wortschatz ist Teil ihrer alltäglichen Gespräche geworden. Lesen ist nicht mehr etwas, wovor sie Angst hat. „Ich freue mich darauf, Englisch zu lesen, und kann viele neue Wörter buchstabieren“, erzählt Sasha selbstbewusst.

📷 Edwin Estioko, Compassion Philippinen

Es ist früher Morgen in Honduras. David (8 Jahre) eilt aufgeregt zu seinem Ferkel Chispa. Er streichelt es und bringt ih...
23/10/2026

Es ist früher Morgen in Honduras. David (8 Jahre) eilt aufgeregt zu seinem Ferkel Chispa. Er streichelt es und bringt ihm noch vor der Schule eine Ration Futter. Seine Mutter Sandra füllt Wasser in Eimer und putzt den Schweinestall.

Für Familie wie von David und seiner Mutter Sandra ist es herausfordernd, ein regelmäßiges Einkommen zu erzielen. Es gibt nur saisonale Beschäftigung in der Landwirtschaft und auf dem Bau.

Um Familien nachhaltig zu fördern, startete die lokale Compassion-Partnerkirche ein Pilotprojekt. Fünf Familien bekamen Zuchtferkel und alles, was sie zur Aufzucht und Pflege der Tiere benötigten. Mittlerweile profitieren 25 Familien davon – darunter David und seine Mutter.

„Ich bin alleinerziehend. Deswegen möchte ich Ferkel großziehen, um genug Einkommen für meine Familie zu erzielen“, sagt Sandra. Sie lächelt und erzählt weiter: „David ist entschlossen, sich um das Ferkel zu kümmern. Er füttert Chispa, gibt ihr Wasser und badet sie ständig. Es macht mich glücklich, dass er auch so involviert ist. Und wenn ich nicht zu Hause bin, helfen mir meine Schwester und mein Vater.“

Sobald eine Sau Junge bekommt, entscheiden die Familien, ob sie die Ferkel verkaufen, für zukünftige Zucht aufziehen oder für den Eigenbedarf mästen. Im Gegenzug gibt jede Familie ein Ferkel zurück ans Kinderzentrum. So kann ein weiterer Haushalt mit der Aufzucht starten.

„Ich habe die Veränderungen bei den Familien gesehen, die an dieser Initiative beteiligt sind“, sagt Tony, Leiter des Kinderzentrums. „Früher haben sie sich nicht hingesetzt, um über ihr Budget nachzudenken und ihr Einkommen zu vervielfachen. Jetzt tun sie es!“

Manchmal fängt dauerhafte Veränderung mit etwas Kleinem wie einem einzelnen Ferkel an.
📷 Juana Ordonez Martinez

Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer...
21/10/2026

Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer nie versiegenden Quelle, die ewiges Leben schenkt. Joh 4,14

Du kämpfst dich bis zum Gipfel. Auf halber Strecke wolltest du bereits aufgeben, doch du ziehst es durch. Oben angekommen, hat sich die Anstrengung gelohnt: Der Blick über die Landschaft und die Weite entschädigt (fast) alles. Wäre da nicht dieser Durst. Kaltes, frisches Wasser zu trinken, ist jetzt eine Wohltat. Dir wird klar: Das ist ein echtes Privileg.

Millionen Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl es lebensnotwendig ist. Der Weg zur nächsten Wasserstelle ist oft ein Kraftakt. Dort finden viele nur verunreinigtes Wasser, das Krankheiten überträgt. Für viele ein Überlebenskampf.

Bibelverse wie der obige wirken da merkwürdig. Lebendiges Wasser als Symbol für geistlichen Durst?

Wasser wird in der Bibel auf unterschiedliche Weise thematisiert: als lebensnotwendige Ressource des Alltags und manchmal auch als bedrohliches Element. Darüber hinaus wird es zum Symbol für geistliches Leben: Wasser steht für Reinigung, Heilung und Gottes Gegenwart. So wie unser Körper Wasser braucht, benötigt auch unsere Seele Stärkung.

Jesus verspricht uns nicht, dass unser körperlicher Durst verschwindet, wenn er von „lebendigem Wasser“ spricht. Er möchte unseren geistlichen Durst stillen: unsere Sehnsucht nach einem Leben in Fülle, Annahme und Würde.

Unser geistlicher Durst ist genauso real wie der körperliche Durst. Ohne Wasser können wir Menschen nicht leben, aber wir brauchen mehr als „nur“ Wasser. Jesus nimmt beides ernst – und dazu ruft er auch uns auf. Jesu Liebe können wir ganz praktisch sichtbar werden lassen. Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen, dass Kinder und ihrer Familien Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten und ihnen zusprechen: Bei Jesus findet deine Seele Frieden.

Stephanie Friedrich
Öffentlichkeitsarbeit Compassion Deutschland

In Sambia nutzt eine lokale Partnerkirche von Compassion monatliche Kochvorführungen, um Familien praktisches Wissen übe...
19/10/2026

In Sambia nutzt eine lokale Partnerkirche von Compassion monatliche Kochvorführungen, um Familien praktisches Wissen über Ernährung zu vermitteln. Die Schulung hat dazu beigetragen, dass Agness‘ Tochter Purity Mangelernährung überwinden konnte.

„Einmal im Monat laden wir die Familien, einen Krankenpfleger und einen Ernährungsspezialisten ein, um Kochpraktiken zu besprechen“, sagt Annie, Leiterin eines Kinderzentrums in Malawi.

Bei den Treffen wird Müttern gezeigt, wie sie Lebensmittel am besten verwenden können und welche Nährstoffe wichtig für die Kinder sind. Darüber hinaus betonen die Mitarbeiter, wie wichtig eine gute Hygiene ist, um vermeidbare Krankheiten zu verhindern.

Agness ist Mutter von vier Kindern. Sie begann an den Treffen teilzunehmen, als sie ihre Tochter Purity fast verloren hätte. „Purity hatte Schwierigkeiten beim Essen. Ich weiß nicht, ob es am Essen oder an der Vorbereitung lag“, erinnert sich Agness. „Es hat mir das Herz gebrochen zu hören, dass sie mangelernährt ist. Ich gab mir selbst die Schuld daran.“ Durch die Schulungen hat Agness praktische Tipps übers Kochen erhalten und wie sie Lebensmittel aus der Region nutzen kann.

„Als wir die monatlichen Kochvorführungen gestartet haben, hatten wir so viele unterernährte Kinder. Jetzt ist die Zahl auf null gesunken“, berichtet Annie. Mehr als 100 Familien haben in dem Compassion-Kinderzentrum davon profitiert. Eine ausgewogene Ernährung ist das Fundament für eine gute Entwicklung.

„Purity hat an Gewicht zugenommen und hat den Kampf gegen die Mangelernährung gewonnen“, sagt Agness voller Freude.

📷 Kafwa Sichilima, Compassion Zambia

Es ist das Erste, was die Brüder Juan und Carlos am Morgen tun: Sie gehen in die Küche und fragen sich, wie ihr Tag wohl...
16/10/2026

Es ist das Erste, was die Brüder Juan und Carlos am Morgen tun: Sie gehen in die Küche und fragen sich, wie ihr Tag wohl verlaufen wird. Was Hunger bedeutet, wenn er nicht nur gelegentlich auftritt, sondern den ganzen Alltag bestimmt, zeigt sich im Leben von Juan und Carlos. Es bestimmt den Start in den Tag, den Schulweg, die Konzentration und das Familienleben. Heute ist der Welternährungstag und macht genau darauf aufmerksam.

„Die Pharisäer gingen hinaus und trafen sich sofort mit den Anhängern des Herodes. Gemeinsam überlegten sie, wie sie Jes...
14/10/2026

„Die Pharisäer gingen hinaus und trafen sich sofort mit den Anhängern des Herodes. Gemeinsam überlegten sie, wie sie Jesus loswerden konnten.“
Markus 3,6

Ein krasser Satz, oder? Jesus hat gerade einen Menschen aus seinem Leid befreit und statt sich zu freuen, wollen seine Gegner ihn direkt aus dem Weg räumen. Warum? Weil Jesus bewiesen hat, dass ein Mensch in Not wichtiger ist als jedes noch so strenge Regelwerk.

Wie man in den Textauszügen sieht, prallen hier zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Leute, die sich hinter komplizierten Gesetzen verstecken, um ihre Macht zu behalten. Auf der anderen Seite Jesus. Für ihn ist völlig klar: Wenn ein Gesetz dem Menschen schadet, ist es am Ziel vorbeigeschossen. Echte Liebe und Mitmenschlichkeit stehen für ihn immer an erster Stelle.

Menschen, die damals für Gerechtigkeit aufgestanden sind, waren unbequem. So auch Jesus. Und mal ehrlich: Ist das heute anders? Wenn du dich heute für Ausgegrenzte einsetzt, laut wirst gegen Ungerechtigkeit oder Strukturen hinterfragst, die nur auf Profit aus sind, machst du dich auch angreifbar. Du wirst zum Störfaktor im System.

Jesus hat es vorgemacht: Er hat sich auf die Seite derer gestellt, die von den „Frommen“ als gottlos abgestempelt wurden. Er ist bei seinem Kurs geblieben, obwohl es ihn das Leben gekostet hat. Er lädt uns ein, Gott nicht in starren Paragrafen zu suchen, sondern dort, wo wir für andere da sind.

Die Herausforderung von Markus 3,6 ist also super aktuell: Traust du dich, unbequem zu sein? Bist du bereit, für das einzustehen, was richtig ist, auch wenn dich das Sympathiepunkte kostet? Gerechtigkeit fängt da an, wo wir nicht länger wegschauen, sondern den Mut finden, den Mund aufzumachen, selbst wenn es Gegenwind gibt. Schon Irenäus von Lyon sagte: „Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch.“ Also: Trau dich, für das Leben einzutreten!

Andreas Schuß
Gemeindereferent Compassion Deutschland

Jeden Morgen starten Millionen von Menschen mit einer Tasse Kaffee in den Tag. Aber haben wir schon einmal darüber nachg...
09/10/2026

Jeden Morgen starten Millionen von Menschen mit einer Tasse Kaffee in den Tag. Aber haben wir schon einmal darüber nachgedacht, welche Personen oder Geschichten hinter so einer Tasse Kaffee stehen?

Von Montag bis Freitag konzentriert sich Leyton auf die Schule. Aber er liebt die Wochenenden, weil er Zeit hat, seinem Vater auf der kleinen Kaffeeplantage zu helfen.

„Ich baue seit fast 30 Jahren Kaffee an. Schon mit 5 Jahren habe ich meinen Vater auf die Felder begleitet. Jetzt darf ich mein Wissen an meine Kinder weitergeben,“ erzählt Pastor Ilsio, Leytons Vater. Durch die Plantage, auf der neben Kaffee auch Kakao, Bananen, Mais, Bohnen und Gemüse wachsen, kann er seine sechsköpfige Familie versorgen.

Leytons Familie ist Teil eines Netzwerkes für Kaffeeanbau. Peru ist der weltweit führende Produzent von zertifiziertem Bio- und Fairtrade-Arabica-Kaffee. Mehr als 200.000 überwiegend kleinbäuerliche Betriebe bauen in 17 Regionen des Landes Kaffee an.

Im Compassion-Kinderzentrum seiner Kirche vor Ort hat Leyton die Möglichkeit, an einem Barista-Workshop teilzunehmen. Er lernt dort die verschiedenen Sorten, Rösttechniken und Braumethoden kennen, die den Geschmack von Kaffee beeinflussen.

„Früher dachte ich, Kaffee machen bedeutet, eine Packung Kaffeepulver zu kaufen und heißes Wasser und Zucker hinzuzufügen“, sagt Leyton lachend. „Ich habe hier im Kinderzentrum so viel über Kaffee gelernt. Unsere Kirche hat ihre eigene Kaffeemarke gegründet, und ich habe dadurch an mehreren Wettbewerben als Kaffeeverkoster teilgenommen. Im Kinderzentrum habe ich auch gelernt, selbstbewusster in der Öffentlichkeit zu sprechen“, sagt er lächelnd.

Leyton möchte einmal Jura studieren. Aber er träumt davon, nebenbei seine Kenntnisse über Kaffee weiter auszubauen. Leyton hofft, eines Tages zertifizierter Kaffeeverkoster zu werden und schließlich seine eigene Kaffeemarke zu gründen.

„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“Matthäus 5,9 Viele sehnen sich nach Frieden. Die...
07/10/2026

„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Matthäus 5,9

Viele sehnen sich nach Frieden. Die weltweiten Konflikte und Krisen haben diese Sehnsucht uns allen noch einmal drastisch vor Augen geführt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich mehr Menschen nach Frieden sehnen als bereit sind, Frieden zu stiften. Das gilt nicht nur auf politischer Ebene zwischen den Ländern, sondern das beginnt in unserem Leben, in unseren Nachbarschaften, sogar in unseren Kirchen und Gemeinden. Überall, wo mehr als ein Mensch ist, steigt das Risiko für Konflikte. Denn letztlich geht es um den Frieden in uns selbst, der sich nach außen zeigen muss.

Wenn es um das Thema „Frieden“ geht, sind wir immer selbst beteiligt. Wir sind betroffen und oft mittendrin. Mir gehen dabei drei Aspekte durch den Kopf:

1. Der Friede muss in mir selbst beginnen
2. Wer Friede leben will, kümmert sich um andere
3. Wir können zu Friedensstiftern und Hoffnungsträgern werden, aber das geschieht nicht von selbst.

Das hebräische Wort für „Frieden“ ist: Shalom. Shalom bedeutet Frieden im Sinne von „heil sein“ oder auch „ganz sein“. Im Alten Testament kommt der Aspekt des Friedens in verschiedenen Zusammenhängen vor. Er betrifft alle Dimensionen des menschlichen Lebens: das friedliche und glückliche Zusammenleben in der Familie, in der Volksgemeinschaft und mit den Völkern in der Welt. Frieden meint auch ein gutes Verhältnis des Menschen zur Natur, zu Gottes Schöpfung. Und nicht zuletzt sollen die Menschen mit Gott selbst versöhnt leben.

Die größten Kämpfe führen wir doch oft gegen uns selbst. In uns selbst entsteht der Unfriede, die bösen Gedanken, die Rachegelüste und die geschmiedeten Pläne, um anderen wehzutun.

Jesus antwortet einmal auf die Frage nach dem größten Gebot: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst“. Dafür ist es wichtig, dass unsere Beziehung zu Gott intakt ist. Der Friede als gelungene Beziehung zu Gott hat grundlegende Auswirkungen für alle anderen Beziehungen.

Wie das aussieht, können wir jeden Tag wieder neu (er-)leben.

Steve Volke
CEO Compassion Deutschland

„Jedes Foto erzählt eine Geschichte. Wenn Kunden mir vertrauen, wichtige Momente festzuhalten, weiß ich, dass ich etwas ...
02/10/2026

„Jedes Foto erzählt eine Geschichte. Wenn Kunden mir vertrauen, wichtige Momente festzuhalten, weiß ich, dass ich etwas Wertvolles erschaffe. Es ist wunderbar, wenn Kunden mich weiterempfehlen und ich ein eigenes Einkommen verdiene“, sagt Deborah aus Ruanda. Doch das war nicht immer so.

Durch das Compassion-Kinderzentrum konnte die heute 21-Jährige an einer Multimedia-Schulung teilnehmen, in der sie auch eine Menge Wissen über Fotografie und Bearbeitung vermittelt wurde. Kameras haben sie schon immer fasziniert. Doch die Schulung hat sie befähigt, mit einer Kamera richtig umzugehen, um Geschichten zu erzählen.

Mittlerweile wird Deborah als Fotografin für Familienfeiern, für Porträts und lokale Veranstaltungen gebucht. Jeder Auftrag hilft ihr, sich einen Kundenstamm aufzubauen und zu erweitern.

„Jetzt bin ich eine richtige Fotografin. Die Kamera hat mir geholfen, meine Fähigkeiten zu entdecken, von denen ich vorher nichts wusste“, betont Deborah. „Das erste Mal, als ich mit meiner Fotografie Geld verdiente, wurde mir klar, dass mein Traum Wirklichkeit wird. Ich habe nicht nur Fotos gemacht. Ich habe mir eine Karriere aufgebaut.“

Nun verdient sie genug Geld, um unabhängig zu sein. Vor ein paar Jahren hätte sie sich das nicht vorstellen können. „Deborah spart den Großteil ihres Einkommens, damit sie nächstes Jahr mit der Universität beginnen kann, aber wenn es hier zu Hause schwierig wird, unterstützt sie uns mit dem Geld, das sie aus der Fotografie verdeint“, sagt Joyce, Deborahs Mutter.

Ihre Entwicklung inspiriert andere junge Menschen, ebenfalls einem kreativen Beruf nachzugehen. „Mein Wunsch ist es, dass andere Mädchen wissen, dass ihre Träume genauso viel wert sind. Wenn ich meine Leidenschaft in einen Beruf verwandeln kann, können auch sie ihre Ziele erreichen. Im Kinderzentrum leite ich samstags auch das Programm und bringe Jugendlichen bei, wie man eine Kamera benutzt und wie man Bilder danach bearbeitet“, erzählt sie.

📷 Doreen Umutesi, Compassion Ruanda

Adresse

Zimmermannstraße 2
Marburg
35039

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
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Freitag 08:00 - 16:00

Telefon

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