Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden Württemberg

Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden Württemberg Landesverband Deutscher Sinti&Roma, Baden-Württemberg hat seine Ursprünge in der Bürgerrechtsbewegung

Mit seinen inhaltlichen Schwerpunkten, seinem Konzept und seinen Arbeitsbereichen ist der Landesverband die einzige Einrichtung in Baden-Württemberg, die dem Anspruch gerecht werden kann, die bürgerlichen Angelegenheiten von Sinti und Roma im Land umfassend zu vertreten. Der Landesverband wird durch die Landesregierung Baden-Württemberg gefördert, so dass folgende Leistungen Sinti und Roma zur Ver

fügung gestellt werden: Die kostenfreie Mitgliedschaft berechtigt zum kostenfreien/ermäßigten Eintritt für alle Ausstellungen in unseren Räumlichkeiten und bei allen Veranstaltungen des Landesverbands. Die Inanspruchnahme von Beratung für gleichberechtigte Teilhabe (Bürgerrechte, Antidiskriminierung, Bildung, Beschäftigung, Wohnen, Soziales und Inklusion) ist kostenfrei. Als bürgerrechtliches Beratungsbüro ist der Landesverband zugleich Dialogpartner der Institutionen des öffentlichen Lebens der Mehrheitsgesellschaft.

4. Juli 2026 – 15:00 – 17:30Hotel Silber, Dorotheenstraße10, 70173 StuttgartEintritt frei, Spenden willkommen.Eine Nachm...
18/06/2026

4. Juli 2026 – 15:00 – 17:30

Hotel Silber, Dorotheenstraße10, 70173 Stuttgart

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Eine Nachmittagsveranstaltung mit Lesungen, eigenen Texten und Dialogen einer Gruppe junger Sinti und Roma aus Baden-Württemberg.

Familiäre Zeugnisse, Erinnerung und Gegenwart verbinden sich zu einem vielstimmigen Bild zwischen überlieferten Geschichten und heutiger Selbstverortung als Angehörige der größten europäischen Minderheit.

Im Anschluss an die Aufführung gibt es bei Imbiss und Getränken Gelegenheit für Gespräche, Austausch und Zusammensein.

Aus der Reihe Romani Voices

Veranstalter:innen: Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg, Stadtjugendring Stuttgart, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber

https://www.sinti-roma.com/beitraege/mia-jahresbericht-2025-neuer-hoechststand-bei-antiziganismus/MIA-Jahresbericht 2025...
12/06/2026

https://www.sinti-roma.com/beitraege/mia-jahresbericht-2025-neuer-hoechststand-bei-antiziganismus/

MIA-Jahresbericht 2025: Neuer Höchststand bei Antiziganismus

Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) hat heute auf ihrem 4. Jahreskongress in Berlin den Jahresbericht 2025 vorgestellt. Bundesweit wurden 2.076 antiziganistische Vorfälle dokumentiert, ein erneuter Höchststand und ein Anstieg von rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders häufig traten Vorfälle beim Kontakt mit staatlichen Behörden auf, an zweiter Stelle folgte der Bildungsbereich.

MIA ist bislang in sechs Bundesländern mit regionalen Meldestellen vertreten. Baden-Württemberg gehört nicht dazu. Der VDSR-BW arbeitet seit 2025 mit MIA im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zusammen und leitet Fälle aus Baden-Württemberg in die bundesweite Statistik ein. Das ist ein wichtiger Schritt, der aber eine eigene Landesmeldestelle nicht ersetzen kann.

„Die Fälle, die uns erreichen, sind zahlreich und tiefgreifend und sie sind nur die Spitze eines Eisbergs. Antiziganismus sichtbar zu machen ist die Grundbedingung dafür, dass er bekämpft werden kann”, sagt Daniel Strauß, Vorstandsvorsitzender des VDSR-BW. „Wir würden deshalb die Einrichtung einer eigenen regionalen Meldestelle in Baden-Württemberg begrüßen.”

MIA-Geschäftsführer Ruiz nannte als Gründe für den Anstieg den „Rechtsruck in Teilen der Gesellschaft”. Auch der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Michael Brand (CDU), erklärte, Sinti und Roma würden „von nationalistischen Kräften” immer stärker ins Visier genommen.

Unseren Minderheitenbericht 2025, in dem wir die Situation in Baden-Württemberg ausführlich dokumentieren, veröffentlichen wir am 23. Juni 2026.

12/06/2026

Erster Vorsitzender der BV-SR Alexander Diepold im Hinterland Magazin Nr. 60/2026 Vor 15 Jahren sprach die Hinterland erstmals mit dem Geschäftsführer von Madhouse, dem Familienberatungs- und Kulturzentrum für Sinti und Roma in München. Dabei ging es um Bereiche, in denen Sinti und Roma in Europ...

Pressemitteilung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Juni 2026Rekordwert bei Anfragen zu Diskriminierung im Jahr 2...
09/06/2026

Pressemitteilung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Juni 2026

Rekordwert bei Anfragen zu Diskriminierung im Jahr 2025

• Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Insgesamt 13.067 Fälle – 15 Prozent mehr als im Vorjahr

• 43 Prozent der Anfragen betrafen rassistische Diskriminierungen, auch Zahl der Fälle von Menschen mit Behinderungen gestiegen

• Unabhängige Bundesbeauftragte Ataman: „Rassistische Einstellungen verfestigen sich, Diskriminierungen werden heftiger.“

Im Jahr 2025 haben sich mehr von Diskriminierung betroffene Menschen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gewandt als je zuvor. Die Zahl der Beratungsanfragen stieg auf 13.067 Fälle, ein Anstieg um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am häufigsten waren mit 43 Prozent Anfragen zu rassistischer Diskriminierung (4.571). Der Anteil der Benachteiligungen wegen einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit lag bei 27 Prozent und lag mit 3.015 Anfragen erstmals über 3.000. Diskriminierungen wegen des Geschlechts machten mit 2.407 Fällen etwa 22 Prozent der Anfragen aus.

Die Anteile der übrigen Diskriminierungsmerkmale verteilen sich wie folgt: Altersdiskriminierung 12 Prozent, Religion und Weltanschauung rund 7 Prozent, sexuelle Identität rund 4 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse des Jahresberichts 2025, den die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, am Dienstag vorgestellt hat. Den diesjährigen Schwerpunkt legte Ataman auf rassistische Diskriminierung.

„Rassistische Einstellungen verfestigen sich - und führen zu deutlich heftiger erlebter Diskriminierung“, sagte Ataman. Die Menschen berichteten von rassistischen Beleidigungen und Herabwertungen am Arbeitsplatz, diskriminierenden Absagen bei der Wohnungssuche oder Benachteiligungen im Gesundheitswesen. „Rassistisches Verhalten schadet nicht nur den Betroffenen, es schadet auch der Gesellschaft und Wirtschaft“, sagte Ataman. „Rassismus und Diskriminierung verschwinden nicht von selbst – vor allem nicht, wenn Menschen das Gefühl haben, Diskriminierungen blieben folgenlos. Wichtig sind klare gesetzliche Regelungen, damit alle in Freiheit und Sicherheit leben können.“

Kritik übte Ataman am kürzlich vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zu einer Reform das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). „Es ist zwar richtig und überfällig, einige Lücken im Gesetz zu schließen, wie im Bereich der sexuellen Belästigung. Doch die geplante Reform ist zu schwach und bringt Menschen im Alltag sehr wenig. Viele werden sich weiterhin nicht auf das AGG berufen können, zum Beispiel wenn sie Diskriminierungen durch staatliche Stellen erleben. Auch der Gesundheitsbereich und Diskriminierungen durch Künstliche Intelligenz bleiben ungeregelt und sind antidiskriminierungsrechtliche Grauzonen“, sagte Ataman.

Weitere Erkenntnisse aus dem Jahresbericht:

Die meisten Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes betrafen 2025 den Bereich Arbeit (3.600 Anfragen). Ratsuchende meldeten sich zum Beispiel wegen diskriminierender Stellenausschreibungen, Bewerbungsabsagen oder wegen diskriminierenden Mobbings am Arbeitsplatz. Das AGG schützt in allen Bereichen des Erwerbslebens.

Der zweite große, vom AGG geschützte Lebensbereich ist der Zugang zu Gütern und Dienstleistungen einschließlich des Wohnungsmarktes. Diese Fälle machen etwa ein Fünftel der Anfragen mit AGG-Bezug aus. Beim Zugang zu Wohnraum wurden 2025 insgesamt 488 Anfragen verzeichnet, was einen Anstieg zum Vorjahr um rund 25 Prozent bedeutet.

Auch im Gesundheits- und Pflegebereich berichten Menschen zunehmend von Benachteiligungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ebenfalls ein Anstieg der Beratungsanfragen um fast 25 Prozent zu beobachten.

Diskriminierung tritt auch in Lebensbereichen auf, in denen das AGG nicht gilt, etwa im Kontakt mit staatlichen Stellen. In mehr als 1.400 Fällen berichteten Menschen von Benachteiligungen durch Ämter und Behörden. In mehr als 500 weiteren Anfragen ging es um Diskriminierung im Umgang mit Justiz und Polizei. Im Bildungsbereich wurden über 600 Fälle gemeldet. Insgesamt machen Fälle, die im Kontakt mit staatlichen Stellen stattfinden, fast ein Viertel aller Beratungsanfragen aus, die geschützte Merkmale im AGG betreffen.

Der Jahresbericht ist hier zu finden.


https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Jahresberichte/2025.html


Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist 2006 mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gegründet worden. Ziel des Gesetzes ist es, Diskriminierung aus rassistischen oder antisemitischen Gründen, wegen des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Die ADS berät rechtlich, kann Stellungnahmen einholen und gütliche Einigungen vermitteln. Sie betreibt Forschung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Diskriminierung. Seit 2022 wird die Leitung der Stelle als Unabhängige Bundesbeauftrage für Antidiskriminierung vom Deutschen Bundestag gewählt.

der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung

Mai –Monat des Gedenks und WiderstandsMai 1940 - der Beginn eines unvorstellbaren Leidenswegs. Am Bahnhof Asperg wurden ...
31/05/2026

Mai –Monat des Gedenks und Widerstands

Mai 1940 - der Beginn eines unvorstellbaren Leidenswegs. Am Bahnhof Asperg wurden vor 86 Jahren über 400 Sinti und Roma aus Deutschland zusammengetrieben. Darauf folgte die Deportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager im besetzten Polen.

Mai 1944 - die SS plante verbliebende Häftlinge in Auschwitz zu ermorden und den Lagerabschnitt aufzulösen. Durch Warnungen konnten sich rund 6.000 Sinti und Roma gemeinsam wehren. Sie verbarrikadierten, bewaffneten und weigerten sich aus den Baracken zu kommen. Rund die Hälfte von ihnen konnte überleben.

Mai 2026 - heute gedenken wir haben wir im Stillen der Opfer des systematischen Völkermords und halten ihr Andenken genau dort wach, wo das Unrecht unübersehbar mitten im öffentlichen Raum begann. gleichzeitig feiern wir die Widerstandskraft und sind laut: Die Stimmen der Mutigen von damals hallen in uns wider.

Sie mahnen uns, täglich aktiv aufzustehen – gegen Antiziganismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung.

28/05/2026

Neuigkeiten aus unserem Projekt des Nähcafés Leutenbach: Aktuell haben wir begonnen dass Frauen aus der Mehrheitsgesellschaft zusammen mit den geflüchteten Romafrauen aus der Ukraineoma Frauen gemeinsam für die Kinder in den Schulen Sport-/Turnbeutel nähen. Geplant sind 300 Stück an die Kinder zu Verteilen für Begeisterung und Motivation für Sport und Bewegung. Weitere Projeke sind in Planung, darunter Taschen für die Stadtbibliothek Leutenbach und Schlüsselanhänger für die Kinder.

27/05/2026

Die Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet im November (13.11. - 15.11.2026) eine dreitägige Tagung zum Thema "Leben im Schatten – Transgenerationales Trauma von Sinti und Roma und sein Einfluss auf die politische Selbstorganisation". Wir informieren euch rechtzeitig im Vorfeld nochmal. Anbei jedoch schon einmal der Link zur Tagung und weitere Informationen.

https://www.ev-akademie-boll.de/programm/leben-im-schatten-transgenerationales-trauma-von-sinti-und-roma-und-sein-einfluss-auf-die-politische-selbstorganisation/

Starke Frauen - starke Stimmen - zum NachlesenIn unserem Erzählcafé zum Resistance Day haben wir die Geschichte von Star...
27/05/2026

Starke Frauen - starke Stimmen - zum Nachlesen

In unserem Erzählcafé zum Resistance Day haben wir die Geschichte von Starken Frauen gehört. WIderstand hat ihren Lebensweg geprägt.

Hier zum Nachlesen und Wirkenlassen:

Frag doch mal die Mamie

https://padlet.com/manjaschueckerweiss/mamie-christa-hu67fygk8fnt0qfw

Sissy

https://padlet.com/manjaschueckerweiss/sissy-meinhardt-von-einer-alltagsheldin-zur-aktivistin-4lt4y3f4etjjkz5b?lang=de

Monika

https://padlet.com/manjaschueckerweiss/monika-kos-rochlitz-s2leyk1bk08hshhx

Adresse

B7, 16
Mannheim
68159

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
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Dienstag 09:00 - 12:00
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Mittwoch 09:00 - 12:00
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Donnerstag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:30

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