Geschichts-& Kulturkreis Malterdingen

Geschichts-& Kulturkreis Malterdingen GUK-Geschichts- und Kulturkreis

23/03/2026
Schon öfters wurden wir als "Geschichtskundler" von Bürgerinnen und Bürger darauf angesprochen, dass es wohl ein Malterd...
23/01/2026

Schon öfters wurden wir als "Geschichtskundler" von Bürgerinnen und Bürger darauf angesprochen, dass es wohl ein Malterdinger Heimatlied gäbe. Klaro, wussten wir davon...😉
Hier nun der Text verfasst von Volker Eschbach.

"z Liächt go" im historischen Gewölbekeller des Malterdinger Salzhauses. Ein gelunger Abend mit Schmalzbrot und Rotwein....
15/12/2025

"z Liächt go" im historischen Gewölbekeller des Malterdinger Salzhauses. Ein gelunger Abend mit Schmalzbrot und Rotwein. Ein herzliches Dankeschön an Melanie und Christian, die den besonderen Abend ermöglicht haben. Auch an unseren Erzähler Klaus geht ein Dankeschön, der uns mit seinen Geschichten den Bauernalltag des 16. Jahrhunderts nahe brachte.

„auch Ihr seid nicht vergessen“80 Jahre Mahnung für den Frieden.Im Gedenken an die Opfer des 11. Zollgrenzschutzbatallio...
16/11/2025

„auch Ihr seid nicht vergessen“
80 Jahre Mahnung für den Frieden.

Im Gedenken an die Opfer des 11. Zollgrenzschutzbatallions in Malterdingen.

Berthold Bester/ Hilfszollassistent
*19.Juli 1898 Berlin-Charlottenburg
+19.April 1945 Malterdingen verschüttet bei Schanzarbeiten.

Willi Schmutzler/ Hilfszollassistent
*18.September 1898 Rodewisch-Sachsen
+ 19.April 1945 Malterdingen verschüttet bei Schanzarbeiten.

Willi Steffens/ Hilfszollassistent
*16.Juli 1904 Brunsbüttelkoog-Schleswig-Holstein
+19.April 1945 Malterdingen verschüttet bei Schanzarbeiten.

Willi Wendt/ Hilfszollassistent
*06.Januar 1900 Luckenwalde-Brandenburg
+19.April 1945 Malterdingen verschüttet bei Schanzarbeiten.

Willi Schnitzke/ Zollsekretär
*02.Juli 1905 Casekow-Brandenburg
+20.April 1945 Malterdingen durch Brustschuss.

Wir räumen unseren Lagerbestand. Malterdinger Ansichtskarten günstig abzugeben.  40 Karten  5€.
08/11/2025

Wir räumen unseren Lagerbestand. Malterdinger Ansichtskarten günstig abzugeben. 40 Karten 5€.

Bislang unentdeckt: Ein weiteres Steinmetzzeichen im Sockelbereich des Kirchturms.
30/10/2025

Bislang unentdeckt:
Ein weiteres Steinmetzzeichen im Sockelbereich des Kirchturms.

29/10/2025

Bohrlochspühlung und Einsatz der Düsenstrahlmaschine. Rückflussproben werden entnommen.

Spannende Frage:Steht die Kirche auf einem Holzfundament?Kompakte Holzfragmente aus einer Bohrtiefe von etwa 5 Meter las...
28/10/2025

Spannende Frage:
Steht die Kirche auf einem Holzfundament?

Kompakte Holzfragmente aus einer Bohrtiefe von etwa 5 Meter lassen dies vermuten. Das Landesamt für Denkmalpflege erwägt eine Analyse der Holzfragmente in Auftrag zu geben.
Möglicherweise ist die Kirche älter, als bislang angenommen.

21/10/2025

Bohrkernentnahme aus bis zu 5 Meter Tiefe.

20/10/2025

Der schiefe Turm zu Malterdingen
Die Arbeiten zur Stabilisierung des Kirchturm sind angelaufen und in vollem Gang. Etwa 80 Kernbohrungen sind hierzu geplant, um den Untergrund und das Fundament entsprechend vorzubereiten.

Anlässlich des 40.Todestag von Ernst RuferDer Maler und Bühnenbildner Ernst Rufer wurde am 24. April 1904 in Malterdinge...
02/10/2025

Anlässlich des 40.Todestag von Ernst Rufer

Der Maler und Bühnenbildner Ernst Rufer wurde am 24. April 1904 in Malterdingen als ältestes von fünf Kindern des Sattlers und Polsterers Ernst Rufer und dessen Ehefrau Clara geborene Bloch geboren. Neben der Sattlerei führten die Eltern in Malterdingen ein kleines Lebensmittelgeschäft und betrieben etwas Landwirtschaft. Ernst Rufer wuchs in dieser ländlich geprägten Umgebung auf und wurde dort auch eingeschult.
Um 1917 verzog die Familie von Malterdingen nach Dortmund. Ernst Rufer besuchte zunächst die Handelsschule, machte eine Malerlehre am Dortmunder Operettenhaus und begann 1924 das Studium in der Bühnenbildklasse an der Akademie in Düsseldorf. Von dort führte sein Weg durch die Städte und Theater von Oldenburg, Magdeburg, Teplitz, Aachen, Krefeld, Hannover, Essen und dann bedingt durch ein Berufsverbot durch die Nationalsozialisten ins Ausland nach Den Haag und die Schweiz. Prägend waren nach seiner Rückkehr 1950 vor allem weitere Jahre in Oldenburg, Hannover und an der Krefelder und Mönchengladbacher Bühne. Von dort folgte er 1966 seinem damaligen Intendanten Herbert Decker nach Würzburg.

Ernst Rufer war ein Könner seines Metiers und Bühnenbildner mit Haut und Haaren. Zehn Jahre lang, von 1967 bis 1977, zuletzt als freier Mitarbeiter, war der Künstler für das Würzburger Stadttheater tätig und hat zahlreichen Aufführungen die ins Auge fallende, atmosphärische Optik verliehen. 1970 wurden in einer umfangreichen Ausstellung seine Bühnenbildentwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt. Entwürfe Ernst Rufers wurden bereits in Ausstellungen in Oldenburg und Köln präsentiert und befinden sich in Sammlungen von Museen.

Als die Spielzeit 1972/73 im Stadttheater Würzburg endete, stand im Großen Haus noch einmal die Operette „Paganini“ auf dem Programm. Es war das letzte Bühnenbild, das Ernst Rufer als Bühnenbildner entworfen hatte.

Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde ihm zu Ehren im Foyer des Oldenburgischen Staats-theaters vom 5. Mai bis 2. Juni 1984 eine Ausstellung mit insgesamt 65 seiner Arbeiten, bestehend aus Bühnenbildentwürfen, Aquarellen und Arbeiten in Mischtechnik, der Öffentlichkeit gezeigt.
Am 1. März 1985, verstarb der Künstler in Würzburg, er fand seine letzte Ruhe auf dem dortigen Waldfriedhof.

Quellen: Jürgen Derschewsky und Achim Schollenberger
Nummersiebenundzwanzig27 Zeitschrift für Kultur in Würzburg und Bangstedt 6/2007

Adresse

Hauptstraße 7/im Torhäusle
Malterdingen
79364

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