07/03/2026
Manchmal merkt man plötzlich: Eine Idee beginnt zu wachsen.
Vor ein paar Monaten war „Brief in die Zukunft“ noch genau das – eine Idee.
Eine leise Idee. Eine sehr persönliche Idee.
Die Vorstellung, dass Menschen einen handgeschriebenen Brief hinterlassen können, der erst nach ihrem Tod an ihre Liebsten geschickt wird.
Ein letzter Gruß. Ein letzter Gedanke. Ein Trostspender für die Zeit danach.
Heute passiert gerade etwas, womit ich in dieser Geschwindigkeit ehrlich gesagt nicht gerechnet habe.
Immer mehr Menschen melden sich.
Organisationen zeigen Interesse.
Kooperationen entstehen.
Und unser Netzwerk wächst Schritt für Schritt.
Besonders bewegt mich, wie viele Menschen sofort verstehen, worum es im Kern geht:
Es geht nicht um Papier.
Es geht nicht um einen Brief.
Es geht um Worte, die bleiben, wenn ein Mensch nicht mehr da ist.
Aktuell laufen viele Vorbereitungen gleichzeitig – Gespräche mit Einrichtungen aus der Hospiz- und Palliativarbeit, neue Unterstützer, und unser erster großer öffentlicher Auftritt steht bevor:
Am 10. und 11. April sind wir auf der Leben und Tod Messe in Bremen vertreten.
Für uns ein besonderer Moment, denn dort dürfen wir das Projekt erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorstellen.
Und ganz ehrlich:
Ich bin einfach unglaublich dankbar für jede Person, die daran glaubt.
Denn dieses Projekt lebt nicht von mir allein –
es lebt von Menschen, die sagen:
„Das ist wichtig.“
Wenn Sie in der Hospiz-, Pflege- oder Palliativarbeit tätig sind oder sich für das Projekt interessieren, freue ich mich sehr über den Austausch.
👉 www.briefindiezukunft.com
Vielleicht entsteht aus einer einfachen Idee am Ende genau das, was wir uns alle wünschen:
Ein bisschen Trost für die Menschen, die zurückbleiben.
—
Enrico Gröbel
Gründer von Brief in die Zukunft