07/06/2026
Als Veranstalter machen wir auf eine einzigartige Lesung aufmerksam, die von der Stiftung Rheinland-Pfalz gefördert wird. Unser Vorstandsmitglied Sandra M. Niggemann engagiert sich bei uns schon seit vielen Jahren für eine inklusive Kunst- und Kulturpraxis. Sie steht für Interviewanfragen zur Verfügung, um zum einen über ihre eigene Lesung, über das 50-jährige Bestehen des Literaturwerks Rheinland-Pfalz Saar zu berichten sowie den geplanten Besuch einer inklusiven Lesung der Autorengruppe „Schreiben!“ aus Andernach anlässlich des Tages der Begegnung auf dem Gelände der Barmherzigen Brüder in Saffig.. Sicher auch ein guter Anlass für eine positive Berichterstattung zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026.
Zu ihrer Lesung am 20. Juni 2026 um 17.00 Uhr auf dem Gelände des Kulturzentrum B05 Montabaur: Berührend analytische Texte aus der Dichterei von Sandra M. Niggemann, einer nahezu taubblinden Künstlerin, die mit knappem Wortwerk den größtmöglichen lyrischen Ausdruck sucht. Spannend ist die versteckte Poesie in der Lücke. Die Lesung auf dem Gelände des barrierefreien Kulturzentrums B05 in Montabaur bietet gedankliche Impulse für das Lauschen der Stille um uns herum. Wie ist es, der eigenen Stille im Inneren nachzuspüren, wenn wir das zulassen? Es gibt kluge Momente des Schweigens und andere, wo es wichtig ist, bei Unrecht die Stimme zu erheben. Sandra M. Niggemann arbeitete zuletzt als Sozialwissenschaftlerin am Deutschen Institut für Menschenrechte, setzt sich für eine diverse Gesellschaft und Vielfalt in der Kunst ein. Sie unterstützte viele Jahre Menschen in benachteiligten Lebenssituationen. Als systemische Coachin (DGfC) legt sie inzwischen ihren Schwerpunkt in der Einzelbegleitung auf Poesiecoaching und in Gruppen neben den Angeboten von Schreibwerkstätten auch Biographiearbeit und Empowerment in der Erwachsenenbildung. Aktuell arbeitet sie an der Veröffentlichung ihres ersten Gedichtbandes.