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Hilfs- und Bildungsprojekte

Jonas wuchs im Distrikt Rusizi im Südwesten Ruandas auf. Seine Kindheit war von Armut, Unsicherheit und fehlenden Perspe...
15/10/2026

Jonas wuchs im Distrikt Rusizi im Südwesten Ruandas auf. Seine Kindheit war von Armut, Unsicherheit und fehlenden Perspektiven geprägt. Lange fühlte er sich, wie er selbst sagt, „hoffnungslos“. Über seinen örtlichen Gemeindeleiter erfuhr Jonas vom Kinderschutzprogramm von HUMAN HELP NETWORK e.V. (HHN) und der Strive Foundation Rwanda (SFR).

2011 wurde er in das Programm aufgenommen. Neben dem Zugang zu Bildung war für ihn vor allem die kontinuierliche Begleitung entscheidend. Edmond, Agronom bei SFR, wurde für Jonas zu einer wichtigen Bezugsperson und stand ihm mit Rat und Zuspruch zur Seite. Jonas beschreibt diese Unterstützung als „Wegweiser“. So gewann er nach und nach Vertrauen in die eigene Zukunft und konnte seine Ausbildung fortsetzen. Später schloss er einen Master in kirchlicher Arbeit und Führungskräfteentwicklung ab.

Heute arbeitet Jonas als Lehrer für Ethik und Religion und ist zugleich Schulkaplan und Mentor. Seine eigenen Erfahrungen prägen seinen Umgang mit Jugendlichen: Er möchte ihnen Orientierung geben, sie begleiten und ihnen Mut für ihren eigenen Weg machen. Seine Geschichte zeigt, wie nachhaltige Unterstützung und Bildung Leben verändern können.

Unsere Arbeit ist geprägt von dem Ziel, Kindern weltweit Schutz, Perspektiven und echte Teilhabe zu ermöglichen. Jedes K...
08/10/2026

Unsere Arbeit ist geprägt von dem Ziel, Kindern weltweit Schutz, Perspektiven und echte Teilhabe zu ermöglichen.

Jedes Kind hat das Recht auf Gesundheit und Zugang zu medizinischer Versorgung. Deshalb setzen wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen auf Maßnahmen, die die Gesundheit von Kindern und Familien langfristig fördern und gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennen.

Wir unterstützen den Zugang zu Gesundheitsversorgung, fördern Gesundheitsaufklärung und psychosoziale Angebote und stärken Familien darin, ihre Gesundheit möglichst selbstständig zu sichern. Denn wir sind überzeugt: Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder geschützt aufwachsen, lernen und ihre Rechte wahrnehmen können.

Weitere Informationen erfahrt ihr in der Bio.

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung der Kinderfamilien. Kühe liefern Milch und tragen dazu ...
17/09/2026

Die Nutztierhaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung der Kinderfamilien. Kühe liefern Milch und tragen dazu bei, die Ernährung der Familien langfristig zu sichern. Nutztiere werden jedoch nur an Familien ausgegeben, bei denen gewährleistet ist, dass sie gut mit den Tieren umgehen können.

Mitarbeitende der STRIVE Foundation Rwanda begleiten die Familien durch Schulungen und vermitteln Wissen zur Haltung von Nutztieren. Wer bereits Erfahrung mit Kleintieren gesammelt hat und verantwortungsvoll mit ihnen umgeht, erhält die Möglichkeit, auch eine Kuh zu halten.

Cash Crops sind landwirtschaftliche Produkte, die vor allem für den Verkauf angebaut werden. Vor allem Familien in ländl...
15/09/2026

Cash Crops sind landwirtschaftliche Produkte, die vor allem für den Verkauf angebaut werden. Vor allem Familien in ländlichen Regionen können durch den Anbau und Verkauf von Produkten zusätzliches Einkommen erzielen und damit beispielsweise Schulgebühren, Gesundheitsversorgung oder Ernährung für ihre Kinder sichern und ihnen damit bessere Zukunftsperspektiven ermöglichen. 🌱

Unsere Arbeit ist geprägt von dem Ziel, Kindern weltweit Schutz, Perspektiven und echte Teilhabe zu ermöglichen. Jedes K...
10/09/2026

Unsere Arbeit ist geprägt von dem Ziel, Kindern weltweit Schutz, Perspektiven und echte Teilhabe zu ermöglichen.

Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Deshalb setzen wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen auf nachhaltige Lösungen, die Kinder, Familien und Gemeinschaften langfristig stärken.

Wir schaffen sichere Räume, stärken Kinder in ihren Rechten und unterstützen Eltern und Bezugspersonen darin, Kindern ein sicheres Umfeld zu ermöglichen. Denn wir sind überzeugt: Eine gerechtere Welt beginnt dort, wo Kinder ihre Rechte kennen, wahrnehmen und verwirklichen können.

Weitere Informationen erfahrt ihr in der Bio.

Annet lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Distrikt Buyende im Osten Ugandas. Dort ist sie Mitglied einer soli...
08/09/2026

Annet lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Distrikt Buyende im Osten Ugandas. Dort ist sie Mitglied einer solidarischen Kooperative, in der Frauen aus verschiedenen Dörfern zusammenkommen, um gemeinsam Gemüsegärten zu bestellen, zu jäten, zu graben und Tiere zu halten.

In der Kooperative übernimmt Annet eine wichtige Rolle: Sie ist Schatzmeisterin der Spargruppe. Jede Woche treffen sich die Frauen und zahlen ein, was sie geben können. Durch das gemeinsame Sparen können die Frauen finanzielle Rücklagen aufbauen und sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen. So entstehen mehr Sicherheit und Perspektiven für die Familien und damit auch bessere Voraussetzungen für ein gutes Aufwachsen der Kinder.

Doch die Kooperative bedeutet für Annet weit mehr als finanzielle Unterstützung: Besonders wertvoll sind für Annet die Beziehungen zu den Frauen in der Kooperative, die entstanden sind. Frauen, die sie früher kaum kannte, sind heute Freundinnen. Durch die Gemeinschaft hat Annet außerdem gelernt, welche Rechte ihr zustehen – darunter der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitärversorgung und grundlegender Gesundheitsversorgung.

Mit dem Abschluss des Latrinenbaus in mehreren Kindergärten wurde ein wichtiger Grundstein für bessere Lebensbedingungen...
03/09/2026

Mit dem Abschluss des Latrinenbaus in mehreren Kindergärten wurde ein wichtiger Grundstein für bessere Lebensbedingungen gelegt. Damit sind in der Siedlung nun insgesamt drei neue Latrinen entstanden. 🤝

Die bisherigen Latrinen wurden von Nothilfe-Organisationen schnell und in einem provisorischen Stil gebaut. Die Toilettenhäuser waren marode und die maximale Füllmenge wurde schon vor einiger Zeit erreicht. Die neue Latrine mit gefliesten Innenräumen und einem Zwei-Kammer-System sorgt für mehr Hygiene und Sicherheit. Die Wartung übernehmen die Salesianer Don Boscos vor Ort.

Der Neubau ist Teil des WASH-Programms, mit dem der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene nachhaltig verbessert werden soll. Bereits 2024 konnte ein weiterer wichtiger Fortschritt in der Grundversorgung erzielt werden: der Bau eines über 60 Meter tiefen Brunnens. Dieser liefert qualitativ hochwertiges Wasser und verbessert die Versorgung der geflüchteten Menschen in der Siedlung deutlich. Dank der hohen Wassermenge ist die Versorgung auch während heißer Trockenzeiten gesichert.

Das WASH-Programm wurde im Jahr 2023 von Mitarbeitenden der  Kinderfamilienprojekt in Ruanda in den Distrikten Nyamashek...
01/09/2026

Das WASH-Programm wurde im Jahr 2023 von Mitarbeitenden der Kinderfamilienprojekt in Ruanda in den Distrikten Nyamasheke und Rusizi gestartet. WASH steht dabei für „Water, Sanitation and Hygiene“.

Durch gezielte Aufklärungsarbeit soll das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen für die Risiken mangelnder Hygiene und unsauberen Trinkwassers geschärft werden. Gleichzeitig soll durch verbesserte Wasser- und Sanitäreinrichtungen sowie Hygienemaßnahmen die Ausbreitung von Krankheiten verhindert werden.

Neben der Aufklärung werden die Familien beim Bau von Handwaschstationen und Latrinen unterstützt. Mit diesen Maßnahmen soll langfristig die Lebensqualität verbessert werden.

Am IMANZI Education Campus in Kigali lernen aktuell 616 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren nach den Grundideen des Regg...
27/08/2026

Am IMANZI Education Campus in Kigali lernen aktuell 616 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren nach den Grundideen des Reggio-Ansatzes. Mitbestimmung, projektorientiertes Lernen, durchdachte Räume, starke Gemeinschaft: all das wurde übernommen und an den lokalen Kontext angepasst.

Ein Stipendienprogramm ermöglicht Kindern aus einkommensschwachen Familien den Schulbesuch, unabhängig vom sozialen Hintergrund. Gleichzeitig trifft formale Bildung nach ruandischem Lehrplan auf non-formales, projektbasiertes Lernen – getrennt in Raum und Methode, aber vereint im Ziel. Ergänzend dazu wurden Architektur und Ausstattung erweitert: Barrierefreiheit sowie Ruhe- und Rückzugsräume wurden dabei von Anfang an mitgedacht.

IMANZI zeigt: Hochwertige und gerechte Bildung schließen sich nicht aus. Im Gegenteil – kulturelle Anpassung macht ein pädagogisches Konzept oft erst richtig stark. 💪

Der Reggio-Ansatz entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien, entwickelt von Eltern gemeinsam mit dem Pädagogen Lori...
20/08/2026

Der Reggio-Ansatz entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien, entwickelt von Eltern gemeinsam mit dem Pädagogen Loris Malaguzzi. Die zentrale Idee: Kinder sind keine leeren Gefäße, die gefüllt werden müssen, sondern aktive, neugierige und kompetente Gestaltende ihres eigenen Lernens.

Kinder haben „hundert Sprachen“. Sie lernen durch Malen, Bauen, Spielen, Forschen, Tanzen. Der Unterricht folgt nicht starren Lehrplänen, sondern den Fragen und Entdeckungen der Kinder selbst. Projekte wachsen aus dem, was sie wirklich bewegt.

Auch der Raum spielt eine wichtige Rolle: Er gilt als „dritter Erzieher“, neben Lehrkraft und Gruppe. Räume sollen Neugier wecken und Kindern zeigen, dass ihre Ideen zählen.

Die Einbindung von Eltern und Nachbarschaft stärkt darüber hinaus den sozialen Zusammenhalt. Schule wird so zu einem offenen, sozialen Ort. 🤝

Wie dieser Ansatz konkret im Schwerpunkt Bildung in Ruanda angewendet wird, erfahrt ihr im nächsten Post.

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