10/04/2026
Schwuguntia übergibt Stadthistorischem Museum Mainz Ausstellungsstücke – Älteste Objekte von Anfang der 1990er Jahre
Verschiedene Exponate wie alte Vereinsshirts, Veranstaltungsplakate, Anmeldungsflyer für Tanzkurse oder Stadtmagazine lagen im Lagerbestand des q***ren Vereins vor, die nun als Dauerleihgabe dem Museum auf der Zitadelle übergeben werden konnten. Schwuguntia folgte damit dem Aufruf des Stadthistorischen Museums, Objekte der q***ren Stadtgeschichte auszuleihen oder zu schenken.
„Wir freuen uns, unseren Teil zur Geschichtsdokumentation beizutragen“, so Nathalie Schambach von Schwuguntia. „Beim Sichten der Objekte und Dokumente wird deutlich, wie viel Engagement über Jahrzehnte zusammenkam und unsere Stadtgesellschaft mitgeprägt hat. Viele von uns waren früher in der Aidshilfe, im Asta oder bei Schlau Mainz aktiv und haben maßgeblich mit aufgebaut, was wir heute an q***ren Anlaufstellen in der Stadt haben.“
Historisch Interessierte können sich perspektivisch auf Ausstellungsstücke der verschiedenen letzten Jahrzehnte freuen. Bis es zur Ausstellung über lesbisches, schwules und transidentes Leben in Alltag, Politik und Freizeit in Mainz kommen kann, wird es aber noch etwas dauern. Das Stadthistorische Museum ist weiter auf Leihgaben oder Schenkungen spannender Relikte der früheren und späteren Zeitgeschichte angewiesen.
Hintergrund: seit über 30 Jahren organisiert Schwuguntia e. V. ehrenamtlich die Sommerschwüle, den Mainzer CSD. Hervorgegangen durch das Engagement der ersten Jahre ist insbesondere das q***re Zentrum, die Bar jeder Sicht. Ebenfalls konnte der q***re Verein bereits Dokumente aus der Historie des Vereinslebens an das Stadtarchiv in der Rheinallee übergeben. Das Team des Stadthistorischen Museums auf der Zitadelle freut sich über viele weitere Ausstellungsobjekte aus dem q***ren Leben der Stadt. Mehr Informationen auf stadtmuseum-mainz.de
Foto: Lutz Luckhaupt (Stadthistorisches Museum Mainz) und Nathalie Schambach (Schwuguntia/CSD Mainz) mit übergebenen Ausstellungsstücken.
***regeschichte