Feldhamster Rheinland-Pfalz

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Feldhamster Rheinland-Pfalz Der Feldhamster ist ein Bewohner der Agrarlandschaft. Seine bunte Farbe gilt als typisches Erkennungsmerkmal.

Alle selbst erstellten Fotos/Bilder dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis zu privaten oder anderen Zwecken verwendet werden. Leider gilt der hübsche Nager als weltweit vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund engagieren wir uns für seinen Schutz! Allerdings benötigen wir für unsere Arbeit auch immer die Hilfe von euch! Mit unserer Facebook-Seite möchten wir spannende Neuigkeiten zum Feldhamster mit euch teilen, auf Veranstaltungen hinweisen, aber auch HelferInnen für die Arbeit im Feld einladen. Denn nur mit der Unterstützung aller Aktuere können wir es schaffen die letzten Vorkommen des Feldhamsters zu sichern.

05/10/2026

🐹 Ein abschließendes Update zu Frida und ihren Jungtieren! 🐹

In den letzten 1,5 Monaten konnten wir Fridas Jungtiere mithilfe einer Wildtierkamera beim Aufwachsen beobachten. Aus den kleinen, zunächst noch eng an den Bau gebundenen Jungtieren wurden nach und nach selbstständige Feldhamster.

Dass sie genügend Nahrung fanden, war an ihren gut gefüllten Hamsterbacken deutlich zu erkennen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die engagierten Landwirtinnen und Landwirte, die im Rahmen der Schutzmaßnahmen beispielsweise Getreide länger stehen lassen sowie Luzerne- und Blühstreifen anlegen!

Als die Jungen etwa vier Wochen alt waren, haben wir Frida dann zum letzten Mal auf der Wildtierkamera gesehen. Da trug sie kein Sendehalsband mehr. Kurz danach fanden wir ihr Halsband nur wenige Meter von ihrem Bau entfernt. Es zeigte kleine Knabberspuren, daher vermuten wir, dass Frida es abgenagt hat oder ihre Jungtiere dabei „geholfen“ haben. Frida wäre nicht die erste, die das schafft – es kommt ab und zu vor, dass Feldhamster sich selbst aus ihrem Sendehalsband befreien.

Dass sie ihre Jungtiere zu diesem Zeitpunkt verlassen hat ist ganz normal: Nach etwa vier Wochen werden die Jungtiere zunehmend selbstständig und gehen ihre eigenen Wege.

Ihre Jungtiere konnten wir noch ca. zwei Wochen lang auf der Kamera beobachten. Inzwischen machen sie sich auf, eigene Winterbaue zu suchen oder neu anzulegen. Dort verbringen Feldhamster die kalte Jahreszeit im Winterschlaf und zehren von den Vorräten, die sie zuvor gesammelt haben.

Damit endet unsere Begleitung von Frida – von ihrer Auswilderung bis zu ihrem ersten Nachwuchs bei Mainz-Ebersheim. 🐹

Aber mit Sicherheit war das nicht unsere letzte Feldhamstergeschichte: Für das kommende Jahr ist eine Bestandsstützung im Gebiet geplant. Was genau dahintersteckt, verraten wir euch im nächsten Frühjahr…

24/08/2026

Bei der Auswertung unserer Wildtierkamera haben wir eine ganz besondere Entdeckung gemacht: Frida hat Nachwuchs von mindestens drei Jungtieren!

Sie muss sich schon in den ersten Tagen nach der Auswilderung verpaart haben, denn:
Die Tragzeit von Feldhamstern beträgt etwa 3 Wochen. Nach der Geburt bleiben die Jungtiere zunächst im geschützten Bau. Erst nach ungefähr 2 Wochen beginnen sie, diesen für erste Erkundungen zu verlassen. Zunächst sind sie dabei noch eng an den Bau gebunden, werden aber zunehmend selbstständiger.

Auf den Wildtierkameras zeigt sich außerdem, dass Frida sich trotz ihrer Herkunft aus der Zucht gut an ihren natürlichen Lebensraum angepasst hat: Wachsam prüft sie nach dem Verlassen ihres Baus die Umgebung und kehrt nach anschließendem Streifzug mit Nahrung für sich und ihren Nachwuchs zurück.

Fest steht: Frida scheint sich gut eingelebt zu haben und trägt bereits zum Fortbestand der nächsten Feldhamstergeneration bei.

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Umsetzung des Projekts „Rettungspa...
05/08/2026

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Umsetzung des Projekts „Rettungspaket Feldhamster Rheinland-Pfalz (AG-Feldhamster)“ für die Geschäftsstelle in Mainz eine Projektmitarbeiterin/ einen Projektmitarbeiter (m/w/d).

Das Projekt wird im Rahmen der Aktion Grün seit 2023 durch das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten in Rheinland-Pfalz gefördert. 🐹

Für die Stelle ist eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 in Anlehnung an den TV-L und eine Besetzung in Teilzeit (65 %) sowie eine Befristung bis zum 31.12.2029 vorgesehen.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis zum 20. August 2026!

Die ausführliche Stellenanzeige findest du auf unserer Website unter „Aktuelles“. Du kannst sie ganz einfach über den Link in unserer Bio erreichen. 🌱
Noch Fragen? Kontaktiere uns gern! 💚

14/07/2026

🐹 Wie ist es Frida und Fridolin nach der Auswilderung ergangen?

Nachdem Frida und Fridolin ihre vorgebohrten Baue verlassen haben, konnten wir die beiden mithilfe von Radiotelemetrie orten.

Frida verließ bereits am Abend der Auswilderung ihren geschützten Unterschlupf für einen Erkundungsausflug zu Fridolin. Danach kehrte sie zunächst zu ihrem Bau zurück, bevor sie sich in den folgenden Tagen einen neuen suchte.

Leider haben wir auch traurige Nachrichten: Fridolin fanden wir in der vergangenen Woche schwer verletzt auf. Wir brachten ihn sofort zu einer Tierarztpraxis, aber er verstarb bereits auf dem Weg dorthin. Dort wurde als Verursacher der Wunde ein Greifvogel vermutet.

So traurig dieser Verlust ist, zeigt er auch, welchen Gefahren freilebende Feldhamster ausgesetzt sind, nämlich unter anderem zahlreichen Fressfeinden, wie Füchsen, Mardern und Greifvögeln. Gerade in den ersten Tagen nach der Auswilderung müssen sich die Tiere in einer für sie unbekannten Umgebung zurechtfinden.

Fridolin konnten wir tagsüber ungewöhnlich häufig in Bewegung auf dem Feld orten. Trotz der guten Deckung im Auswilderungsgebiet ist dieses Verhalten riskant, denn so ist der eigentlich dämmerungsaktive Hamster für Greifvögel leichter sichtbar.

Solche Ereignisse gehören zur Lebensrealität eines Feldhamsters in der freien Wildbahn. Jede Auswilderung ist mit Chancen, aber auch mit Gefahren verbunden.

Umso mehr freuen wir uns, dass Frida sich bisher gut eingelebt hat und werden ihren weiteren Weg natürlich aufmerksam begleiten. 🐹

08/07/2026

🐹 Wie ging es nach der Auswilderung mit Frida und Fridolin weiter?

Diese Frage hat uns natürlich auch beschäftigt. Deshalb beobachten wir die beiden Feldhamster in den ersten Wochen nach ihrer Freilassung ganz genau.

Zum Schutz vor Fressfeinden haben wir die vorgebohrten Baue direkt nach der Auswilderung mit einem Schutzgitter abgedeckt. So sind die Hamster bei ihren ersten Erkundungen und während der Orientierung in ihrem neuen Lebensraum besser geschützt. Eingesperrt sind sie dabei aber nicht – sie können sich jederzeit unter dem Käfig hindurchgraben und ihren Bau verlassen.

Mit Hilfe von Wildtierkameras konnten wir sowohl Frida als auch Fridolin an ihren Bauen aufnehmen. Fridolin ließ sich sogar noch am Abend der Auswilderung blicken. 📸

Doch schon nach kurzer Zeit hatten beide ihre Baue, und damit auch das Schutzgitter, verlassen. Ab diesem Moment begann für uns die Suche.

Mithilfe der Radiotelemetrie können wir die Tiere orten: Dafür tragen Frida und Fridolin einen kleinen Sender um den Hals. Mit einer Antenne und einem Receiver empfangen wir das Signal und können so ihre Aufenthaltsorte bestimmen – ganz ohne sie sehen zu müssen.

Ob wir Frida und Fridolin wiedergefunden haben, erfahrt ihr im nächsten Reel. 🐹

08/07/2026

🐹 Frida und Fridolin sind in der letzten Woche in ihr neues Zuhause eingezogen!

Die beiden einjährigen Feldhamster Frida und Fridolin stammen aus der rheinland-pfälzischen Erhaltungszucht und wurden bei Mainz-Ebersheim ausgewildert – im letzten bedeutenden Vorkommensgebiet der Art in Rheinland-Pfalz. Nach ihrer Aufzucht in der Erhaltungszucht am Zoo Heidelberg unter der Leitung von Dr. Ulrich Weinhold beginnt für sie nun ein neuer Lebensabschnitt: Sie müssen sich in ihrem natürlichen Lebensraum orientieren, eigene Baue anlegen und selbstständig Nahrung finden. Dabei sind sie zahlreichen Gefahren durch Beutegreifer wie Fuchs und Mäusebussard ausgesetzt.

Für einen möglichst guten Start wurden vor der Freilassung sogenannte Initialbaue vorgebohrt. Diese bieten den Tieren zunächst Schutz, bis sie sich orientiert und eigene Baue angelegt haben.

Frida und Fridolin stammen von Wildhamstern aus Rheinland-Pfalz ab, die 2024 in die Erhaltungszucht aufgenommen und mit Tieren aus der baden-württembergischen Zucht verpaart wurden. Die Erhaltungszucht leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der genetischen Vielfalt.

Das vom Umweltministerium im Rahmen der Aktion Grün finanzierte „Rettungspaket Feldhamster“ setzt zudem auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in der Agrarlandschaft. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben entstehen durch feldhamsterfreundliche Bewirtschaftung wichtige Lebensräume mit ausreichend Nahrung und Deckung. Der Landwirt Stefan Franz freut sich, dass seine Maßnahmen nun auch den zwei Neulingen einen guten Start in die Freiheit ermöglichen, und ist gespannt, wie sich die beiden auf seinem Acker zurechtfinden.

In den kommenden Wochen werden wir Frida und Fridolin weiter begleiten.

Kartierhelfende GESUCHT! 🔍Habt ihr Lust auf Bewegung, Artenschutz und Feldhamster? 🐹Dann seid ihr bei unserer Feldhamste...
30/03/2026

Kartierhelfende GESUCHT! 🔍

Habt ihr Lust auf Bewegung, Artenschutz und Feldhamster? 🐹
Dann seid ihr bei unserer Feldhamster-Frühjahrskartierung richtig!

Für 16 € die Stunde geht ihr mit uns in Mainz und Rheinhessen auf die Suche nach Feldhamsterbauen. Zwischen 9 und circa 15 Uhr laufen wir dafür in einer Menschenkette über Äcker und suchen nach den faustgroßen Baueingängen. 🌾
Vorwissen wird nicht benötigt, nur eine Grundfitness und die Motivation jeder Wetterlage zu trotzen! 🌦️

Vom 13.04.26 bis 29.04.26 brauchen wir eure Hilfe. Also falls ihr Zeit und Lust habt, meldet euch unter [email protected]❗

Adresse

Diether-von-Isenburg-Straße 7
Mainz
55116

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