05/10/2026
🐹 Ein abschließendes Update zu Frida und ihren Jungtieren! 🐹
In den letzten 1,5 Monaten konnten wir Fridas Jungtiere mithilfe einer Wildtierkamera beim Aufwachsen beobachten. Aus den kleinen, zunächst noch eng an den Bau gebundenen Jungtieren wurden nach und nach selbstständige Feldhamster.
Dass sie genügend Nahrung fanden, war an ihren gut gefüllten Hamsterbacken deutlich zu erkennen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die engagierten Landwirtinnen und Landwirte, die im Rahmen der Schutzmaßnahmen beispielsweise Getreide länger stehen lassen sowie Luzerne- und Blühstreifen anlegen!
Als die Jungen etwa vier Wochen alt waren, haben wir Frida dann zum letzten Mal auf der Wildtierkamera gesehen. Da trug sie kein Sendehalsband mehr. Kurz danach fanden wir ihr Halsband nur wenige Meter von ihrem Bau entfernt. Es zeigte kleine Knabberspuren, daher vermuten wir, dass Frida es abgenagt hat oder ihre Jungtiere dabei „geholfen“ haben. Frida wäre nicht die erste, die das schafft – es kommt ab und zu vor, dass Feldhamster sich selbst aus ihrem Sendehalsband befreien.
Dass sie ihre Jungtiere zu diesem Zeitpunkt verlassen hat ist ganz normal: Nach etwa vier Wochen werden die Jungtiere zunehmend selbstständig und gehen ihre eigenen Wege.
Ihre Jungtiere konnten wir noch ca. zwei Wochen lang auf der Kamera beobachten. Inzwischen machen sie sich auf, eigene Winterbaue zu suchen oder neu anzulegen. Dort verbringen Feldhamster die kalte Jahreszeit im Winterschlaf und zehren von den Vorräten, die sie zuvor gesammelt haben.
Damit endet unsere Begleitung von Frida – von ihrer Auswilderung bis zu ihrem ersten Nachwuchs bei Mainz-Ebersheim. 🐹
Aber mit Sicherheit war das nicht unsere letzte Feldhamstergeschichte: Für das kommende Jahr ist eine Bestandsstützung im Gebiet geplant. Was genau dahintersteckt, verraten wir euch im nächsten Frühjahr…