Forum Natur Sachsen-Anhalt e. V.

Forum Natur Sachsen-Anhalt e. V. Natur nachhaltig nutzen. Und sinnvoll schützen. Für einen starken ländlichen Raum.

16/06/2026
Gestern durften wir auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dorothea Frederking an der Informations- und Diskussionsveran...
27/05/2026

Gestern durften wir auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dorothea Frederking an der Informations- und Diskussionsveranstaltung zur EU-Wiederherstellungsverordnung in Schopsdorf teilnehmen. Vertreter aus Politik, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie weitere Interessenvertreter kamen in kleiner, ruhiger Atmosphäre zu einem offenen und konstruktiven Austausch zusammen. Frau Jutta Paulus, Mitglied des Europäischen Parlamentes, welche für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Verhandlungsführerin zu dieser Verordnung war, stellte sich kritischen Fragen.

Dabei wurde deutlich: Die Ziele der Wiederherstellungsverordnung sind grundsätzlich unstrittig. Klar wurde aber auch, dass gesetzliche Vorgaben und naturschutzfachliche Maßnahmen nur gemeinsam mit den Landnutzern entwickelt werden können – nicht statisch und nicht ohne die Menschen, die unsere gewachsene Kulturlandschaft bewirtschaften und Verantwortung für diese Flächen tragen.

Natur- und Umweltschutz gelingt nur gemeinsam. Entscheidend sind Freiwilligkeit, Praxistauglichkeit, regionale Lösungen und eine tragfähige Finanzierung, die Wertschöpfung und gesellschaftliche Leistungen im ländlichen Raum ermöglicht.

Der gestrige Austausch könnte ein erster Schritt für einen „Runden Tisch“ zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes gewesen sein. Das Forum Natur Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt diese Idee ausdrücklich.

25/05/2026

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04/05/2026
🌳 Zum Tag des Baumes wird deutlich, welche Leistung unser bewirtschafteter Wald für den Klimaschutz erbringt.Er bindet C...
03/05/2026

🌳 Zum Tag des Baumes wird deutlich, welche Leistung unser bewirtschafteter Wald für den Klimaschutz erbringt.

Er bindet CO₂, liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz und ersetzt damit energieintensive Materialien wie Stahl oder Beton. Zusätzlich trägt Holzenergie zur klimafreundlichen Energieversorgung bei. Insgesamt ergibt sich daraus eine Klimaschutzleistung von rund 94 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr.

Diese Wirkung entsteht nicht zufällig, sondern durch aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Sie schafft die Grundlage dafür, dass Wälder dauerhaft CO₂ speichern, Holz bereitstellen und sich gleichzeitig an den Klimawandel anpassen können.

Gerade der Kleinprivatwald spielt dabei eine zentrale Rolle, braucht aber verlässliche Rahmenbedingungen und Unterstützung, um diese Aufgaben auch künftig erfüllen zu können.

💚 Der Wald ist damit Klimaschützer, Rohstoffquelle und wirtschaftliche Grundlage im ländlichen Raum zugleich.

23/04/2026

Wir kritisieren den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur in aller Schärfe und lehnen ihn ab. Statt auf Freiwilligkeit, Kooperation und Anreize zu setzen, kommt der Entwurf gleich mit einer ganzen Reihe neuer scharfer staatlicher Zugriffsinstrumente daher

👉 Vorkaufsrechte für den Naturschutz
👉 Enteignungsoption durch “überragendes Öffentliches Interesse”
👉 bundeweite neue Flächenkulissen für „Natürliche Infrastruktur“ und Klimaschutz

Damit entsteht eine neue Landkarte staatlicher Flächenansprüche und ein Widerspruch zu schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren. Zudem wird der Flächenmarkt weiter angeheizt und die Landpreise in die Höhe getrieben.

Natur-, Klima- und Artenschutz gelingen nur mit den Eigentümern und Bewirtschaftern vor Ort.

„Vorkaufsrechte und ein übergeordnetes öffentliches Interesse für die „Natürliche Infrastruktur“ lassen das wahre Gesicht der Wiederherstellungsverordnung erkennen – der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz.“ - Max von Elverfeldt.

Ein gelungener Abend bei unserer Veranstaltung „Ländlicher Raum trifft Politik“! Im Mittelpunkt stand der aktuelle Stand...
09/04/2026

Ein gelungener Abend bei unserer Veranstaltung „Ländlicher Raum trifft Politik“!

Im Mittelpunkt stand der aktuelle Stand der Naturwiederherstellungsverordnung und die Frage, wie ein nationaler Wiederherstellungsplan konkret und praxisnah erstellt und auch umgesetzt werden kann – insbesondere im ländlichen, aber auch im urbanen Raum.

Vielen Dank an alle Referenten sowie an unsere Gäste für den konstruktiven und offenen Austausch. Gerade für Sachsen-Anhalt als Flächenland ist klar: Die Zukunft wird im ländlichen Raum entschieden.

Umso wichtiger ist es, gemeinsam in den Dialog zu treten und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln, die im Einklang mit einem realistischen und umsetzbaren Naturschutz stehen.

Wir sind bereit, uns dieser Herausforderung zu stellen – und laden weiterhin alle Akteurinnen und Akteure zum Austausch ein.

Unser Vorsitzender Bernhard Daldrup hat zudem die Landesregierung aufgefordert, sich dieser Aufgabe gemeinsam zu stellen – mit der nötigen Expertise und dem klaren Ziel, nachhaltige Lösungen für den Schutz und Erhalt unserer Natur zu erreichen.

Adresse

Maxim-Gorki-Straße 13
Magdeburg
39108

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