Astronomische Gesellschaft Magdeburg e.V.

Astronomische Gesellschaft Magdeburg e.V. Die Astronomische Gesellschaft Magdeburg e.V. möchte der Bevölkerung die Faszination Astronomie zeigen. wurde am 15.

Januar 1992 in Magdeburg gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Grundlagen astronomischer Forschung, sowie alle aktuellen und historischen Ereignisse und Erkenntnisse auf regionaler und überregionaler Ebene, auf dem Gebiet der Astronomie, den Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt Magdeburg und unserer Region, nahe zu bringen.

Finja für euch auf Suche nach neuen Erkenntnissen in der WeltraumforschungGestern war es wieder soweit – die lange Nacht...
07/06/2026

Finja für euch auf Suche nach neuen Erkenntnissen in der Weltraumforschung

Gestern war es wieder soweit – die lange Nacht der Wissenschaften in Berlin ging an den Start. Natürlich war Finja wieder im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterwegs um die neuesten Erkenntnisse in der Weltraumforschung für euch einzufangen. Auch drei YoungStarWalker waren angereist um sich selbst von den Angeboten zu überzeugen. So konnte Emilia im Space Buzz One eine Reise mit Alexander Geerst und Matthias Maurer zum Mond unternehmen und die Erde von Weltall aus betrachten. Ein gigantisches Erlebnis, das zeigt, wie wertvoll es ist unseren Planeten zu erhalten. Im school_Lab konnte man sich wieder mit Experimenten an die wissenschaftlichen Themen wagen. Tobias Bohnhardt hatte ein tolles Quiz mit vielen interessanten Informationen im Angebot. Finja nahm natürlich auch an den Fachvorträgen teil und schaute sich in den Wissenschaftslaboren um. So stand neben der Analyse der Marsrover auch die Erkundung der Venus im Visier. Diese stellt sich aufgrund der hohen Temperaturen und der extremen Druckverhältnisse als äußerst schwierig und aufwendig heraus. Es war wieder eine super gelungene Nacht, bei der das Netzwerk gepflegt wurde und neue Erkenntnisse und Ideen zu Tage traten – abgucken war gewünscht und das hat Finja gemacht. Die YoungStarWalker werden davon profitieren. Danke an das DLR für eine solch gelungene Veranstaltung.

Der aktuelle Sternenhimmel für JuniTief über dem südöstlichen Horizont funkelt Antares im Skorpion. Hoch am Himmel, man ...
07/06/2026

Der aktuelle Sternenhimmel für Juni

Tief über dem südöstlichen Horizont funkelt Antares im Skorpion. Hoch am Himmel, man muss den Kopf schon in den Nacken legen, wird man dagegen den Großen Wagen finden. Wenn man den Schwung der Wagendeichsel in Richtung Horizont verlängert, trifft man erst auf den hellen Stern Arktur im Bootes und später auf Spica in der Jungfrau. Noch ein Stück weiter nach rechts schwebt der Löwe über dem südwestlichen Horizont.

Etwas links oberhalb des hellen Sterns Arktur im Bootes fällt ein kleines Halbrund von Sternen auf: Die Nördliche Krone mit ihrem Hauptstern Gemma, dem Edelstein. In Richtung Horizont erstreckt sich der Schlangenträger zusammen mit der zweigeteilten Schlange; beide Sternbilder sind recht lichtschwach. Attraktiver wird der Sternenhimmel wieder in Ostrichtung. Dort ist bereits das Sommerdreieck aus den drei hellen Sternen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler aufgegangen.



Die Planeten im Juni 2026

Merkur bietet Anfang Juni eine Abendsichtbarkeit zu später Stunde. Wenn Merkur am 15. Juni seine größte östliche Elongation erreicht, ist seine beste Sichtbarkeit bereits vorüber – am 16. Juni steht die schmale Mondsichel neben Merkur.

Venus durchstreift die Zwillinge, dann den Krebs, und zieht am 9. Juni an Jupiter vorbei. Am 17. Juni steht die Mondsichel direkt unter Venus und am 19. trifft Venus auf den offenen Sternhaufen Praesepe im Krebs.

Mars erklimmt die nördlichen Regionen des Tierkreises, ab dem 20. Juni läuft er durch den Stier. Ende Juni kann man versuchen, Mars in der Morgendämmerung aufzuspüren.

Jupiter in den Zwillingen gibt seine Abschiedsvorstellung am Abendhimmel. Am 22. wechselt er in den Krebs.

Saturn kann am morgendlichen Osthimmel gesehen werden. Der Ringplanet zieht seine Bahn ab dem 3. Juni durch die Fische.

Uranus befand sich Ende Mai in Konjunktion mit der Sonne und bleibt im Juni unbeobachtbar.

Neptun in den Fischen kann ab Ende Juni am Morgenhimmel aufgesucht werden.



(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.)

Neptun unser letzter Planet im SonnensystemDie Helios Gruppe ist nun erst einmal zu allen Planeten, unserem Mond und der...
07/06/2026

Neptun unser letzter Planet im Sonnensystem

Die Helios Gruppe ist nun erst einmal zu allen Planeten, unserem Mond und der Sonne gereist. Beim letzten Treffen stand der Neptun im Fokus. Als der „blaue Gott“ bezeichnet, ist er von vielen YoungStarWalkers der Lieblingsplanet. Interessant ist, dass Neptun die stärksten Stürme mit bis zu 2100 km/h in unserem Sonnensystem besitzt, die schneller als der Schall auf der Erde sind. Auch Neptun besitzt einen „Großen dunklen Fleck“, der so groß wie die Erde ist, und deren Ursachen noch nicht genau bekannt sind. Man vermutet, dass er von seiner hohen inneren Energie kommt und der Aerosole, die aufsteigen. Denn auch wenn seine blaue Farbe Kälte suggeriert, so wird es vermutlich in seinem Kern sogar bis 7000° C heiß. Ein krasser Gegensatz zu seiner Außentemperatur.
In unserem Mitmachexperiment ging es zum kältesten, bisher bekannten, Ort in unserem Sonnensystem – dem Neptunmond Triton mit -237° C. Wir konnten beobachten, wie sich schon nach kürzester Zeit Reif auf der Oberfläche unseres, mit Wasser gefüllten und vorher ins Eisfach gelegten, Luftballons bildete. Hieran erkannten die Forscherinnen und Forscher wie der Mond Triton von Stickstoffreif bedeckt ist.
Bei unserem nächsten Treffen geht es um Wünsche der HELIOS – Gruppe. Schwarze Löcher, Leben im All, Materie, die zeitliche Entstehung des Universums und die Galaxien, allen voran die Andromeda Galaxie. Finja wird zu ihrem Jahresabschluss in kurzer Form auf diese Ereignisse eingehen und dann den Staffelstab für ein Jahr an die HELIOS Mitglieder übergeben. Wir sind gespannt auf tolle Themen.

Smarte Teleskope lichten Galaxien abDas linke Bild zeigt die "Nadelgalaxie" (NGC 4565), eine helle Spiralgalaxie, die ca...
13/05/2026

Smarte Teleskope lichten Galaxien ab

Das linke Bild zeigt die "Nadelgalaxie" (NGC 4565), eine helle Spiralgalaxie, die ca. 57 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Sie wurde mit dem DWARF mini fotografiert. Im rechten Bild sieht man das Galaxienpaar M 81 und M 82, welches mit der Seestar fotografiert wurde und 11,8 Millionen Lichtjahre entfernt ist.

Der Sternenhimmel im Mai 2026Sobald es abends dunkel wird, findet man das Sternbild Jungfrau über dem Südhorizont. Ihr h...
13/05/2026

Der Sternenhimmel im Mai 2026

Sobald es abends dunkel wird, findet man das Sternbild Jungfrau über dem Südhorizont. Ihr hellster Stern trägt den Namen Spica. Ein Stück weiter oben am Himmel funkelt Arktur, der hellste Stern im Sternbild Bootes, dem Rinderhirten. In südwestlicher Himmelsrichtung fällt Regulus im Löwen auf. Die drei Sterne Spica, Arktur und Regulus bilden zusammen das sogenannte Frühlingsdreieck. Etwas oberhalb des Frühlingsdreiecks findet man das blasse Sternbild Haar der Berenike. Zum Südosthorizont hin kündigt sich der Übergang vom Frühlings- zum Sommersternhimmel an. Knapp über dem südöstlichen Horizont geht der Skorpion auf.

Wer im Mai den abendlichen Sternenhimmel beobachtet, wird im Westen noch einige helle Sterne der Wintersternbilder ausmachen können; sie gehen aber bald unter. Am Osthimmel ziehen dagegen bereits die Sommersternbilder auf: Weit im Osten fällt Wega auf, der Hauptstern des Sternbildes Leier. Auf der Verbindungslinie zwischen den hellen Sternen Wega und Arktur nehmen der lichtschwache Herkules und das Halbrund der Nördlichen Krone ihre Plätze ein.

Im Westen ist noch Jupiter in den Zwillingen zu sehen.



Die Planeten im Mai 2026

Merkur wird am 14. Mai von der Sonne bedeckt und taucht Ende Mai über dem spätabendlichen Westhorizont auf.

Venus läuft durch den Stier in die Zwillinge und wird ihrem Namen „Abendstern“ jetzt mehr und mehr gerecht. Am 18. Mai begegnet ihr die schmale, zunehmende Mondsichel.

Mars entfernt sich bis Ende Mai über 30 Grad von der Sonne, wird am Morgenhimmel aber immer noch nicht sichtbar.

Jupiter bewegt sich rechtläufig durch die Zwillinge und verlegt seine Untergänge im Laufe des Monats auf die Zeit vor Mitternacht.

Saturn im Walfisch taucht Ende Mai langsam wieder am morgendlichen Osthimmel auf.

Uranus im Stier wird am 22. Mai von der Sonne eingeholt und befindet sich mit ihr am Taghimmel.

Neptun in den Fischen bleibt noch in der hellen Morgendämmerung verborgen.

(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.)

Die Dimensionen des JupitersDie Jüngsten unserer Astronomiebegeisterten erforschten heute die Dimensionen des Jupiters. ...
05/05/2026

Die Dimensionen des Jupiters

Die Jüngsten unserer Astronomiebegeisterten erforschten heute die Dimensionen des Jupiters. 1321 mal passt die Erde in ihn hinein – und das haben wir heute wissenschaftlich erforscht. Dazu lernten die LUNAs wieder eine neue wissenschaftliche Methode kennen. Sie zählten die ersten Erden aus – machten sich einen Messbecher als Referenzbecher und schöpften die restlichen Erden. Dabei kamen sie sehr gut mit 1250 an die echte Zahl heran. Schätzungen ergaben vorher eine Spanne von 5 bis 95000. Somit war das Erstaunen groß. Im anschließenden Vortrag erfuhren alle von der Jugendgruppenleiterin Finja, warum Jupiter zur Veränderung unseres Weltbildes beitrug. Er war groß genug um mit bloßem Auge und durch Teleskope entdeckt zu werden und es stellte sich heraus – es kann nicht sein, dass die Erde im Mittelpunkt des Universums steht – sondern die Erde bewegt sich um unser Zentralgestirn, die Sonne. Das heliozentrische Weltbild war geboren. Wir konnten heute Finley bei uns begrüßen und heißen ihn herzlich Willkommen.

05/05/2026

Historische Mission in der Rötgerstraße 8 verfolgt

Auch die Helios Gruppe beschäftigte sich am 21.04. mit der historischen Mondmission. Es ist einfach so beeindruckend, dass wir wieder Richtung Mond mit unserer Artemis Mission unterwegs sind. Es wird in den Geschichtsbüchern der Kinder unserer Astronomiebegeisterten stehen. Wir sind gespannt. Wir sind auch gespannt, wenn wir 2028 den Schritt auf den Mond, hoffentlich genauso toll im Fernsehen verfolgen können.

Der Sternenhimmel im April 2026 Unsere Sternkarte zeigt den gestirnten Himmel für 23 Uhr Sommerzeit. Dann wird der Stern...
12/04/2026

Der Sternenhimmel im April 2026

Unsere Sternkarte zeigt den gestirnten Himmel für 23 Uhr Sommerzeit. Dann wird der Sternenhimmel von den Frühlingssternbildern beherrscht. Genau in Südrichtung findet man jetzt das Sternbild Löwe, dessen Figur in der Tat an eine liegende Raubkatze erinnert. In südöstlicher Richtung sorgen zwei Lichter für Aufmerksamkeit: Spica, Hauptstern der Jungfrau, und höher am Himmel der orange Arktur im Sternbild Bootes. Arktur, Spica und Regulus spannen das sogenannte Frühlingsdreieck auf.

Der Große Wagen (ein Teil des Sternbildes Großer Bär) ist jetzt senkrecht über unseren Köpfen zu finden. Zwischen ihm und dem Löwen haben nur die unscheinbaren Sternbilder Kleiner Löwe, Jagdhunde und das Haar der Berenike ihren Platz. Ähnlich verhält es sich mit dem Gebiet zwischen Löwe und Horizont: Hier schlängelt sich die lichtschwache Wasserschlange, der Sextant tritt kaum hervor, meist kann man nur Becher und Rabe aufgrund der prägnanten Formen erkennen.

Hoch im Südwesten leuchtet Jupiter in den Zwillingen.

Die Planeten im April 2026

Merkur ist Anfang April fast 28 Grad von der Sonne entfernt, zeigt sich wegen seiner südlichen Lage bei uns aber nicht am Morgenhimmel.

Venus zieht vom Widder in den Stier, unser innerer Nachbarplanet leuchtet tief in der westlichen Abenddämmerung. Am 18. April steht die schmale Mondsichel unterhalb von Venus, am 19. oberhalb, direkt neben den Plejaden. Am 23. kommt es zu einer nahen Begegnung mit Uranus.

Mars ist vom Wassermann in die Fische gewechselt und läuft anschließend durch den Walfisch. Bei uns taucht Mars noch nicht am Morgenhimmel auf, aber von der Südhalbkugel aus ist am 20. eine Konjunktion von Mars, Merkur und Saturn zu sehen.

Jupiter in den Zwillingen ist nach dem Untergang von Venus der hellste Planet der ersten Nachthälfte.

Saturn stand Ende März in Konjunktion mit der Sonne und taucht noch nicht wieder am Morgenhimmel auf.

Uranus im Stier verabschiedet sich am Abendhimmel. Die enge Begegnung mit Venus am 23./24. April findet tief über dem Westhorizont statt.

Neptun hat wie Saturn seine Konjunktion mit der Sonne gerade hinter sich – der sonnenferne Planet bleibt unsichtbar.

(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.)

Wir waren natürlich dabei – Artemis IIAm Dienstag traf sich wieder die LUNA Gruppe. Eigentlich freuten sich alle auf uns...
11/04/2026

Wir waren natürlich dabei – Artemis II

Am Dienstag traf sich wieder die LUNA Gruppe. Eigentlich freuten sich alle auf unseren größten Planeten - den Jupiter. Aber Finja hat entschieden – wir müssen über die Artemis II Mission berichten. Die Kinder und Jugendlichen sind erstmalig Zeuge eines so beeindruckenden historischen Events. Das muss man besprechen, wenn man Astronomie liebt. Das wird künftig in den Geschichtsbüchern stehen und unsere Kinder und Jugendlichen und wir Erwachsene erleben dies gerade. Unser YoungStarWalker Louis war der Knaller – er ist nämlich mit bei der Mission und hat den Mond umrundet. Wahnsinn! Es gab eine Aktion, bei der man sich bewerben konnte und mit seinem Namen auf einem Stick in einem Maskottchen mitflog. Louis selbst bekam ein Ticket und war mega stolz. Mit Livestreams waren wir an der Mission beteiligt und es gab immer nur zu staunen. Viele Eltern, die ihre Kinder abholten, sagten: „Oh Artemis Mission – da wäre ich heute auch gern dabei gewesen.“ Finja berichtete von den Lebensläufen der Astronautin und der Astronauten, von den vielen Rekorden, die mit der Mission gebrochen wurden und natürlich waren wir beim Start der Rakete dabei. Die YoungStarWalkers haben echt gut durchgehalten – heute gab es kein Experiment, dafür viele Livebilder über die NASA. Wir wollten noch den Kurs auf unserem Hof nachstellen, aber dazu kamen wir nicht mehr, weil alle ganz viele interessante Fragen hatten. Was wäre passiert, wenn sie die Toilette nicht repariert bekommen hätten? Was ist wenn das Fenster kaputt geht? Was, wenn sie vom Kurs abkommen – und, und, und? Wir können jedem nur empfehlen sich über Youtube die beeindruckenden NASA Videos anzusehen. Und wir haben einen neuen YoungStarWalker begrüßt: Herzlich Willkommen Miron bei den LUNA’s. Beim nächsten Mal erlebst auch du ein Experiment.

Astronomieinteressierte ließen sich vom Wetter nicht unterkriegenDie Wetterapp hatte es bereits angekündigt – genau zum ...
29/03/2026

Astronomieinteressierte ließen sich vom Wetter nicht unterkriegen

Die Wetterapp hatte es bereits angekündigt – genau zum Zeitpunkt unserer Präsentationen im Rahmen des deutschlandweiten Astronomietages 2026 sollte es regnen – und leider war es auch so. Das ließ uns aber nicht davon abhalten, den zahlreichen wetterfesten Besucherinnen und Besuchern einen interessanten Astronomietag zu bieten. Die YoungStarWalkers begannen den Nachmittag mit vielen Mitmachexperimenten rund um unser Sonnensystem. So konnten die Besucherinnen und Besucher den Merkur mit den größten Monden des Sonnensystems vergleichen, die Venus kartografieren, die Dimensionen des Olympus Mons erkennen und erforschen, wie der Mars zu seiner roten Farbe kam, Jupiters Sturm nachstellen und seine Größe im Vergleich zur Erde erfassen, die Cassinische Teilung der Saturnringe und die Wolkenbildung des Uranus nachvollziehen. Die Besucher hatten viel Spaß daran, „Krater in den Mond“ zu projizieren und zu erkennen, wie wenig sie auf dem Mond „wiegen“ würden. Bei Stella wurden sie mit der Entstehungsgeschichte des Sonnensystems vertraut gemacht. Ein großes Lob kam von allen Besucherinnen und Besuchern für die jungen, wissenschaftsbegeisterten Menschen, die bei diesem nassen und kalten Wetter allen mit viel Spaß und Wissen begegneten. Auch die Eltern hatten sich vorbereitet und für die Verpflegung mit leckeren Kuchen und Würstchen gesorgt. Der heiße Kaffee und Tee ließ die Gäste wieder warm werden. Zwischendurch konnten sich die Besucherinnen und Besucher bei zwei Vorträgen von der Jugendgruppenleiterin Finja über den Jupiter aufklären lassen, den wir bei klarem Himmel im Teleskop gehabt hätten. Im ersten Vortrag im überfülltem Vortragssaal, ging es aber für all jene, die noch kein Teleskop besitzen darum, was man auch ohne dieses teure Instrument alles am Himmel entdecken kann. Und dann kam eine Überraschung: Detlef, AGM – Mitglied seit 2015 und Gründungsmitglied der Fachgruppe Astronomie und Raumfahrt im KB Magdeburg 1967, ehrte Finja für ihre hervorragende Arbeit bei der Entwicklung und Organisation der Nachwuchsarbeit in der Astronomischen Gesellschaft Magdeburg.
Auch wenn der Beobachtungspart ausfallen musste, blieben noch viele erwachsene Gäste zu den abendlichen Vorträgen oder kamen dazu extra angereist. Marian konnte allen Begeisterten erklären, welches Teleskop es sich in Abhängigkeit vom Beobachtungsziel zu kaufen lohnt. Besonders viele Eltern der YoungStarWalkers beschäftigen sich mit diesem Thema, um ihren Kindern einen besonderen Blick in den Himmel zu ermöglichen. Rolf berichtete über die Leistungen unserer Vorfahren in der Astronomie und ließ uns in die Vergangenheit blicken. Viele Menschen konnten in den letzten Monaten auch in Deutschland Polarlichter beobachten – Marian erklärte den Besuchern dieses Phänomen genauer und lud zum Staunen ein. Den Astronomietag beendete Patrick mit einem Blick auf die Kommunikation von der Erde ins All: „Die Arecibo-Botschaft: Gemeinsames Entschlüsseln der interstellaren Nachricht der Menschen an Außerirdische“, war das Thema seines interessanten Vortrags. Hierbei ging es um ein Radiowellensignal mit binär codierten Informationen über die Biologie des Menschen, das an die Außerirdischen gerichtet ist. Denn von einem Fakt waren alle Teilnehmenden und Ausführenden überzeugt – wir können in diesen Weiten des Universums nicht alleine sein. Natürlich erwartet jeder die große Begegnung mit einem außerirdischen Lebewesen, wie es auch immer aussehen mag – als Bakterium auf einem Eismond oder tatsächlich als kleines grünes Männchen wie aus den Kinderbüchern.
Ein Dank gilt den zahlreich erschienenen wissenschaftlich interessierten Besucherinnen und Besuchern, die das Wetter nicht abschrecken konnte, in die Phänomene des Weltalls zu blicken, Neues zu erfahren und nette Gespräche zu führen.

Adresse

Rötgerstraße 8
Magdeburg
39104

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