Dies aber nicht durch Zwang, sondern durch Vergrößerung und Verbesserung des vegetarischen Angebots und Aufklärung über die Problematiken. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Tiere, Gesundheit und Menschen in Entwicklungsländern. In Deutschland wird zu viel Fleisch und zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Dies trägt zu vielen chronischen Krankheiten bei. Auch ist die Herstellung
von Fleisch ineffizient und verschwendet Ressourcen. Ein Großteil der weltweiten Ackerfläche wird für den Futtermittelanbau verwendet, während eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Würden die Nahrungsmittel auf unserem Planeten gerechter verteilt werden, würden wir weniger wegwerfen und deutlich weniger Fleisch essen, könnten wir mehr Menschen versorgen, als heute auf unserem Planeten leben. Seit 2011 wird die Initiative als erste in Deutschland offiziell von der Stadtverwaltung unterstützt. Seitdem sind die Ehrenamtlichen aktiv beschäftigt mit Bildungs- und Aufklärungsarbeit, sie erarbeiten Kampagnen, organisieren Kochkurse und haben bereits zahlreiche Restaurants, Kantinen, Schulen, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen von dem Thema überzeugt. Die Ehrenamtlichen treffen sich immer am ersten Donnerstag des Monats im Umwelthaus. Neue Gesichter sind nicht nur herzlich willkommen, sondern werden sogar dringend benötigt. „Mittlerweile sind wir als Initiative in Münster anerkannt und sehr erfolgreich. Wir haben oft mehr Anfragen und mehr Arbeit, als wir bewältigen können“, so Heiko Wischnewski, einer der Gründer der Initiative. „Wir brauchen dringend Unterstützung.“
Mehr Infos unter: www.veggietag-muenster.de
Kooperationspartner:
AStA Uni Münster
Institut für Theologische Zoologie
Tierrechtstreff Münster
Umweltforum Münster e. Vegetarierbund Deutschland e. Veggie-Treff Münster