Bayern wild

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Bayern wild Bayern wild ist ein Projekt der Gregor Louisoder Umweltstiftung und befasst sich mit Bär, Wolf & Luchs An was denken Sie, wenn Sie an Bayern denken? Bier?

Lederhosn? Weiß-blauen Himmel? Tolle Autos? Urige Einwohner? Das ist alles nur die halbe Wahrheit. Die urigsten Einwohner sind wild – ohne Lederhosn, aber mit einem dicken Fell. Bär, Wolf und Luchs, Biber, Fischotter und Rotmilan (dieser zugegebenermaßen ohne Fell, dafür mit Federn). Die Wiederkehr dieser Einwohner ist nicht unumstritten und unproblematisch: Jahrzehnte, Jahrhunderte lang mussten wir uns mit ihnen nicht auseinandersetzen. Erfolgreich hatten wir sie zurückgedrängt. Nun kehren sie wieder. Oftmals unbemerkt – dann zum Erstaunen und Ärger mancher. Es ist unsere Chance nun wieder zu lernen mit ihnen zu leben – mit Wolf, Bär und Luchs, den wilden Bayern. NETIQUETTE: Hier auf Facebook freuen wir uns über zahlreiche Kommentare und einen regen Meinungsaustausch. Wir möchten alle Kommentatoren bitten, höflich zu bleiben und die Meinung Andersdenkender zu respektieren. Jegliche beleidigende Kommentare – egal in welche Form – sowie unpassende, rassistische, Gewalt verherrlichende oder zur Gewalt aufrufende Kommentare, behalten wir uns ebenso zur Löschung vor wie Kommentare die zu Straftaten aufrufen. Bei Verstößen behalten wir uns eine Sperrung des Teilnehmers vor.

25/10/2026

Am 20.10.26 gab es auch schon den zweiten Teil unserer Vorlesungsreihe.
Diesmal zum Thema "𝐃𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐠ü𝐧𝐬𝐭𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐄𝐫𝐡𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠𝐬𝐳𝐮𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐞𝐫𝐚𝐛𝐬𝐞𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐭𝐳𝐬𝐭𝐚𝐭𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐬 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐞𝐬".
Vielen Dank an Anke und Jochen Schumacher für diesen interessanten Vortrag!

25/10/2026

RHEINLAND-PFALZ: ...Schafe im Pfälzerwald verletzt. Mysteriöse Bisse aufgeklärt...

In Queidersbach bei Kaiserslautern sind Mitte Oktober zwei Schafböcke gebissen worden. Einer der beiden wurde am Hals schwer verletzt, ist aber nicht in Lebensgefahr. Gefunden wurden sie am Sonntagmorgen (11.10.) Das ebenfalls im Pfälzerwald ansässige "Koordinationszentrum Luchs und Wolf" (KLUWO) nahm von beiden Schafen Wundrandproben, die dann bei der Wildtiergenetik des Senckenberg Instituts auf fremde DNA untersucht wurden.
Das taufrische Laborergebnis: Canis lupus familiaris. Ein offenbar bissiger Haushund. Anwohner sprachen von einem lausigen Köter, äußerten aber keinen konkreten Verdacht.

Foto: Harald Vierling ( Tatort mit beiden Bissopfern )

22/10/2026

HESSEN: ...Luchs im Knüllgebirge bestätigt...

Der Luchs wurde Anfang Oktober 2026 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gesichtet. Ein Autofahrer konnte das Tier fotografieren, als es im Knüllgebirge eine Landstraße überquerte.

Quelle: Website Arbeitskreis Hessenluchs
Link: https://luchs-in-hessen.de/

Foto: privat

22/10/2026

Das Komitee gegen den Vogelmord ist heute mit dem EuroNatur-Preis ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die renommierte Stiftung insbesondere unsere praktische Arbeit gegen Wilderei und Vogelfang im Mittelmeerraum. In ihrer Laudatio sagte EuroNatur-Vizepräsidentin Dr. Anna-Katharina Wöbse: „Sie riskieren dabei Haut und Haar: Sie sind mit Beschimpfungen, Drohungen, physischer Gewalt, Schrotschüssen, zerstochenen Reifen, Verfolgungen konfrontiert. Für dieses Engagement und Ihre Unerschrockenheit zeichnen wir das Komitee gegen den Vogelmord heute mit dem EuroNatur Preis aus.“

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung durch EuroNatur - eine Stiftung, mit denen uns eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet und die wir insbesondere für ihr Engagement gegen die illegale Zugvogeljagd auf dem Balkan sehr schätzen.

Danke! :-)

09/10/2026

Premiere im Thüringer Wald: Erstmals ist ein junger Luchs in einer Fotofalle geknipst worden, dessen Elterntiere beide dort ausgewildert wurden. Offenbar haben sie gemeinsam für Nachwuchs gesorgt.

Wie das Umweltministerium mitteilte, wurde Luchsin "Vreni" südlich von Ilmenau mit einem Jungtier aufgenommen. Sehr wahrscheinlich sei Luchsmännchen "Ionel" der Vater. Experten gehen derzeit von rund zehn Luchsen mit festem Revier in Thüringen aus.

09/10/2026

ÖSTERREICH: ...artübergreifende Moritat. DNA an toten Ziegen belegt nun auch einen Wolf...

Diese nunmehr gewonnenen, neuen Erkenntnisse zeigten eine Situation, die in Tirol bisher einzigartig sei. Im Rahmen desselben Rissereignisses sei nämlich die DNA von Fuchs, Goldschakal und Wolf nachgewiesen worden. Eine zeitliche Zuordnung, welcher der drei Beutegreifer, die zugleich auch Aasfresser seien, zuerst vor Ort war, sei jedoch anhand der entnommenen Proben nicht möglich, hieß es in einer Mitteilung des Landes Tirol.

Sollten weitere Backup-Proben auftauchen, rechnet man in Arzl auch mit einem Hermelin.

https://www.meinbezirk.at/tirol/c-lokales/wolf-goldschakal-und-fuchs-haben-zugebissen_a8941470?fbclid=IwY2xjawU0UMtleHRuA2FlbQIxMQBwZG9mAXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR73Y__ZKLyin-AmMXmZtsNob10rX-QOmwB2aAN-DQhaVrrJfE2XTnsUfwcOnQ_aem_zTISYiR8DJa3YdDQLmfryA

Symbolfoto: Emmler/RPF

27/09/2026

BAYERN: ...präventive Wolfsjagd. Die "dümmstmögliche Variante eines Wolfsmanagements“...

Das wird noch Ärger geben. Da ist sich Dr. Christine Miller sicher. Die Diplom-Biologin und Wildtierexpertin vom Tegernsee blickt mit Sorge auf die Nachrichten, die da in den vergangenen Tagen aus den Nachbarlandkreisen zu ihr herüberschwappen. Erst aus dem Berchtesgadener Land, jetzt aus Rosenheim. Dort wurden oder werden gerade Gebiete festgelegt, in denen der Wolf abgeschossen werden darf. Ohne dass er irgendetwas Anstößiges getan hätte. Einfach aufgrund seiner Anwesenheit. „Das, was da jetzt gerade bei uns abläuft, ist die dümmstmögliche Variante eines Wolfsmanagements“, sagt Miller.

https://www.ovb-heimatzeitungen.de/rosenheim-region-ii/2026/09/24/streit-um-den-chiemgauer-wolf.ovb

Symbolfoto: SRF.CH

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