Bayern wild

Bayern wild Bayern wild ist ein Projekt der Gregor Louisoder Umweltstiftung und befasst sich mit Bär, Wolf & Luchs An was denken Sie, wenn Sie an Bayern denken? Bier?

Lederhosn? Weiß-blauen Himmel? Tolle Autos? Urige Einwohner? Das ist alles nur die halbe Wahrheit. Die urigsten Einwohner sind wild – ohne Lederhosn, aber mit einem dicken Fell. Bär, Wolf und Luchs, Biber, Fischotter und Rotmilan (dieser zugegebenermaßen ohne Fell, dafür mit Federn). Die Wiederkehr dieser Einwohner ist nicht unumstritten und unproblematisch: Jahrzehnte, Jahrhunderte lang mussten

wir uns mit ihnen nicht auseinandersetzen. Erfolgreich hatten wir sie zurückgedrängt. Nun kehren sie wieder. Oftmals unbemerkt – dann zum Erstaunen und Ärger mancher. Es ist unsere Chance nun wieder zu lernen mit ihnen zu leben – mit Wolf, Bär und Luchs, den wilden Bayern. NETIQUETTE: Hier auf Facebook freuen wir uns über zahlreiche Kommentare und einen regen Meinungsaustausch. Wir möchten alle Kommentatoren bitten, höflich zu bleiben und die Meinung Andersdenkender zu respektieren. Jegliche beleidigende Kommentare – egal in welche Form – sowie unpassende, rassistische, Gewalt verherrlichende oder zur Gewalt aufrufende Kommentare, behalten wir uns ebenso zur Löschung vor wie Kommentare die zu Straftaten aufrufen. Bei Verstößen behalten wir uns eine Sperrung des Teilnehmers vor.

50 Jahre ANL: Videoreihe zum Jubiläumsjahr stellt Menschen und Zusammenarbeit im bayerischen Naturschutz in den Mittelpu...
11/04/2026

50 Jahre ANL: Videoreihe zum Jubiläumsjahr stellt Menschen und Zusammenarbeit im bayerischen Naturschutz in den Mittelpunkt

Im Rahmen ihres 50-jährigen Bestehens veröffentlicht die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) über das Jubiläumsjahr hinweg mehrere Videobotschaften. Darin kommen Personen zu Wort, die auf unterschiedlichen Ebenen mit der ANL verbunden sind und den Naturschutz in Bayern aktiv mitgestalten.

In der aktuellen Videobotschaft spricht Severin Sebald, Gebietsbetreuer im Alpenraum Traunstein, über seine Arbeit und die Rolle der ANL im bayerischen Naturschutz. Die Gebietsbetreuung ist ein zentrales Bindeglied zwischen Schutzgebieten, Fachbehörden, Ehrenamt und Öffentlichkeit. Sie verbindet fachliche Expertise mit konkreter Arbeit im Gelände und trägt maßgeblich dazu bei, Naturschutzmaßnahmen vor Ort wirksam umzusetzen.

Die Chiemgauer Alpen, in denen Severin Sebald tätig ist, zählen zu den landschaftlich und ökologisch wertvollsten Regionen Bayerns. Das Gebiet umfasst unter anderem die Naturschutzgebiete „Östliche Chiemgauer Alpen“ und „Geigelstein“ sowie mehrere Natura-2000-Gebiete und Landschaftsschutzgebiete. Diese vielfältigen Schutzräume sind Lebensraum zahlreicher seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Ziel der Gebietsbetreuung „Alpenraum Traunstein“ ist es, diese biologische Vielfalt zu erhalten, weiterzuentwickeln und Nutzungskonflikte im sensiblen Alpenraum zu begleiten.

Das Jubiläum „50 Jahre ANL“ wird in der Videoreihe bewusst zukunftsorientiert verstanden. Es dient nicht nur dem Rückblick auf fünf Jahrzehnte Naturschutzarbeit, sondern vor allem als Impuls für Austausch, Vermittlung und Weiterentwicklung.

Die Videobotschaften machen sichtbar, wie vielfältig Naturschutz in Bayern ist – und welche Menschen ihn tagtäglich tragen. Sie zeigen, dass erfolgreicher Naturschutz nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure gelingen kann und dass Gebietsbetreuung dabei eine zentrale Rolle einnimmt.

In der dritten Videobotschaft unseres Jubiläumsjahres berichtet Severin, Gebietsbetreuer in den Chiemgauer Alpen, aus seiner praktischen Arbeit im Naturschut...

30/03/2026

Gegen Ende März und Anfang April kommt - gut versteckt im Fuchsbau - überall in Österreich der Rotfuchs-Nachwuchs zur Welt.

Pünktlich zu Beginn einer neuen Fuchsgeneration stellt der NATURSCHUTZBUND Österreich die Lebensweise vom "Tier des Jahres" vor und gibt Tipps für ein gelingendes Zusammenleben: https://naturschutzbund.at/artenschutz/articles/fruehling-im-fuchsbau.html

Foto © pixabay

30/03/2026

Osterfeuer sind beliebt, aber viele wissen nicht, dass sie für Igel, Vögel und Insekten lebensgefährlich sein können. 🔥

Gerade jetzt nutzen Tiere Holz- und Reisighaufen als Versteck, Schlafplatz oder Brutplatz.

Damit euer Osterfeuer sicher für Mensch und Tier wird, teilt diese 3 einfachen Regeln mit eure Bekannten:

1️⃣ Spät aufschichten: Holz- und Reisighaufen möglichst erst kurz vor dem Abbrennen aufbauen. Dann werden sie nicht wochenlang als Unterschlupf genutzt.

2️⃣ Am Tag des Feuers umschichten: Den Haufen einmal komplett umsetzen, bevor er angezündet wird. So haben versteckte Tiere eine Chance zu fliehen.

3️⃣ Sicherheitsabstand halten: Ausreichend Abstand zu Häusern, Hecken, Bäumen und trockener Vegetation schützt vor Bränden in der Natur.

Diese einfachen Schritte können jedes Jahr vielen Tieren das Leben retten. 💚

👉 Kennst du jemanden, der ein Osterfeuer organisiert?
Bitte teile diesen Beitrag in deiner Vereins-, Dorf- oder Familiengruppe, damit alle Bescheid wissen. 🙏

01/03/2026
01/03/2026

Heute ist der Europäische Tag gegen die illegale Vergiftung von Wildtieren.🦅 Dass die illegale Verfolgung von Greifvögeln in Europa weiterhin ein großes Problem ist, zeigt der LIFE EUROKITE Crime Report deutlich. Zwischen 2013 und 2024 wurden in 19 europäischen Ländern 3.554 Greifvögel aus sieben Arten mit GPS-Sendern ausgestattet. 1.623 dieser Tiere sind inzwischen tot.

❗Mindestens 320 Vögel wurden nachweislich durch illegale Aktivitäten getötet. Die Fälle verteilen sich auf 24 Länder. Besonders alarmierend: 74 Prozent dieser illegalen Tötungen erfolgten durch Vergiftungen, meist mit dem seit 2008 verbotenen Giftstoff Carbofuran. Weitere 20 Prozent gehen auf Abschüsse zurück.

📊Hochrechnungen verdeutlichen das Ausmaß: Allein zwischen 2020 und 2024 könnten rund 46.180 Rotmilane durch Verfolgung ums Leben gekommen sein. Trotz der Strafbarkeit kam es bislang nur in acht Fällen zu einer Verurteilung.

🤝 Wirksamer Artenschutz braucht strengere Gesetze, konsequente Strafverfolgung, politischen Willen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

➡️Das Projekt LIFE EUROKITE ist ein internationales Schutzprojekt für den Rotmilan und weitere Greifvogelarten. Mithilfe von Telemetrie werden Raumnutzung und Todesursachen erfasst, um insbesondere menschengemachte Sterblichkeit, etwa durch Vergiftungen, zu reduzieren.

➡️Auch die Deutsche Wildtier Stiftung engagiert sich gegen illegale Vogelverfolgung – unter anderem für den Waldrapp, einen der seltensten Vögel der Welt. Der Ibisvogel wurde vor Jahrhunderten in Europa ausgerottet und gilt in Deutschland trotz erfolgreicher Etablierung zweier Brutkolonien nach wie vor als „ausgestorben oder verschollen“. Wir unterstützen den Förderverein Waldrappteam mit seinem Waldrappteam Conservation and Research bei der Wiederansiedlung in Deutschland und der Überwachung seiner Zugrouten nach Italien und Spanien. Durch die Bereitstellung von GPS-Sendern wollen wir klären, wo Waldrappe auf dem Weg zwischen Sommer- und Winterquartier ums Leben kommen, damit die Todesursachen dokumentiert und illegale Verfolgung zur Anzeige gebracht werden kann.

🔗 Zur Petition gegen illegale Wildtiervergiftung: https://c.org/zCZhxGhQSy

🔗Vollständiger Crime Report: https://www.life-eurokite.eu/de/publikationen/life-eurokite-crime-report.html

TB Raab Ltd.

01/03/2026

Bislang haust und wildert der Wolf in Deutschland fast nach Belieben. Doch das soll sich nun ändern: Nördlich von Hannover sind heute erstmals 20 Grizzlybären ausgesetzt worden. Die großen Raubtiere…

01/03/2026

Offizieller "Das Flüstern der Wälder " Trailer Deutsch German 2026 | Abonnieren ➤ https://abo.yt/kc | (OT: ) Movie Trailer | Kino: 19 Feb 2026 | Filminfos ht...

01/03/2026

Gute Nachrichten für alle schottischen Mauersegler! 🥳

In Schottland wird ab sofort jedes neue Gebäude zu einem kleinen Schutzraum für Mauersegler. Mauersegler sind in Schottland besonders im städtischen Raum weit verbreitet, doch in den letzten Jahren haben sie immer mehr Probleme Brutplätze zu finden, ihre Population ist seit 1995 um 60 % eingebrochen.

Darum schreibt ein neues Gesetz nun spezielle Niststein-Ziegel verpflichtend vor, damit die kleinen Flugkünstler wieder sichere Brutplätze finden.

Mauersegler sind in Schottland besonders im städtischen Raum weit verbreitet, doch in den letzten Jahren haben sie immer mehr Probleme Brutplätze zu finden. Ihre Population ist seit 1995 um 60% gesunken. Diese praktische Naturschutzmaßnahme soll helfen, den kleinen Vö**ln wieder ein Zuhause in den schottischen Städten zu geben.

Die Schotten sind übrigens nicht die ersten, die die Mauersegler-Ziegelsteine einsetzen: Auch in Gibraltar haben solche Ziegel schon dafür gesorgt, dass sich die Bestände erholen.

Haben bei euch auch schon mal Mauersegler genistet?💚

20/11/2025

Ein verschollener Bericht taucht wieder auf Lange galt er als verschollen – ein interner Fachbericht, der in der politischen Debatte um den Wolf in Deutschland nie öffentlich erwähnt wurde. Er enthält die wissenschaftliche Grundlage für jene Referenzwerte, die bestimmen, ob der Wolf im „gün...

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