Lions Club Mülheim an der Ruhr

Lions Club Mülheim an der Ruhr Am 10. Juni 1960 trafen sich 17 Männer im Wasserbahnhof in Mülheim, um den Lions Club Mülheim/Ruhr zu gründen. Am 19.

Lions Clubs International ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken. Mai 1961 wurde dem Club die Charterurkunde überreicht. Er war somit in den Lions-Weltverband und die Gemeinschaft von Lions International aufgenommen. Das Motto ist

„we serve“ und beschreibt den Grundauftrag der Lions-Mitglieder, sich um Mitmenschen zu sorgen und ihnen zu helfen. Im Vordergrund des gemeinsamen Interesses steht immer das Streben nach gemeinnütziger Arbeit. Ausgeschlossen sind Motive, die mit dem Ziel der Bereicherung von Clubmitgliedern verbunden sind. Seine Mitglieder verfolgen wohltätige und dem Allgemeinwohl dienende Zwecke. Zudem versteht sich die Lions-Bewegung als Forum einer offenen Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln. Ziel ist hier eine möglichst weltweite Völkerverständigung. Das tägliche Brot der Lions-Arbeit

Für die Mülheimer Lionsfreunde bedeutet dies Bürgerpflicht zum Sozialengagement und zur Stärkung des Allgemeinwohls. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten sie ganz konkret daran, die Ziele der Lions-Bewegung zu verwirklichen und mit ihren Ideen und ihrem Einsatz das soziale Leben in Mülheim und Umgebung, aber auch Bundes- und weltweit zu verbessern. Dabei versucht der LC Mülheim/Ruhr seit 1961 nach seinen Massgaben, Kapazitäten und auch finanziellen Möglichkeiten, nahezu allen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu gehört aber vor allem das Engagement im kommunalen und regionalen Anforderungsumfeld. In ihrem Streben nach Gemeinwohl verfolgen die Mülheimer Lions dabei die Maxime, dass zuerst der persönliche Einsatz kommt, dann erst die Hilfe mit Geld. Bezüglich des eigenen Engagements für den Lionsgedanken bedeutet das: Es wird zunächst unmittelbare Eigeninitiative eingefordert, durch das Mitwirken bei und durch das kreative Gestalten von Activities, in denen möglichst viele Mitmenschen – also auch Nicht-Lions-Mitglieder – angeregt werden, einen Beitrag zu leisten. Zudem werden aber auch eigene Spenden erwartet, um im übergeordneten Rahmen Projekte mit gesellschaftlicher oder sozialer Relevanz unmittelbar zu unterstützen. Die Gelder fließen in das Lions-Hilfswerk Mülheim/Ruhr, das vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde. So kann es steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbestätigungen ausstellen, was ein großer Vorteil bei der Geld-und Spendenbeschaffung ist. Denn genau hier ist das tägliche „Arbeits- und Hilfsbrot“ der Lionsfreunde zu finden. Auf der einen Seite gilt es, finanzielle oder immaterielle Güter wie etwa Kleidungsstücke zu akquirieren. Auf der anderen Seite gilt es, diese Bedürftigen und Notleidenden zukommen zu lassen. Dabei sind es weniger die „großen“ Katastrophen, die Hilfsmaßnahmen beeinflussen. Es sind vielmehr die „kleinen“, die Hilfe der Lions benötigen. Hier sind konkrete Angebote vor Ort genauso gefordert wie Präventionsmaßnahmen, um die Entwicklung möglicher Ungleichheiten zu unterbinden oder deren Auswirkungen anzumildern. Activities

Nach der Jahrtausendwende begann für die Lions die Zeit der Weihnachtsbaumverkäufe, der Benefiz-Konzerte und des Adventskalender-Verkaufs. Diese Activities sind mittlerweile langjährige und sehr erfolgreiche Projekte. Ständig werden auch neue Ideen für Activities diskutiert und ausprobiert. Unabhängig von der ersichtlich großen Kreativität der Mülheimer Lions ist das Erfolgsrezept der vergangenen Jahrzehnte das stetige Engagement zu sehen sowie die Kameradschaft unter den Clubfreunden, die sich im Sinne des Gemeinwohls zusammengefunden haben. Ganz wichtig ist aber hierbei das Engagement der „Lionessen“. Die Unterstützung der Damen hat wesentlich dazu beigetragen, dass viele Projekte ihre soziale Wirkung entfalten konnten und das bei Activities das erforderliche Spendengeld zusammenkommen konnte. Eine enge Verknüpfung mit dem Leo-Club, der Jugendorganisation der Lions gelingt seit Jahren mit der intensiven Zusammenarbeit bei der Weihnachtsbaum-Activity. Eine ganze Reihe Leos haben im Verlaufe der Jahre ihren Weg beim Lions Club fortgesetzt.

Ein musikalischer Ohrenschmaus für den guten Zweck? Ja, das geht. Beim Benefizkonzert des Lionsclub Mülheim an der Ruhr.
15/04/2025

Ein musikalischer Ohrenschmaus für den guten Zweck? Ja, das geht. Beim Benefizkonzert des Lionsclub Mülheim an der Ruhr.

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Alles begann vor mehr als 50 Jahren

Am 10. Juni 1960 trafen sich 17 Männer im Wasserbahnhof in Mülheim, um den Lions Club Mülheim/Ruhr zu gründen. Am 19. Mai 1961 wurde dem Club die Charterurkunde überreicht.

Er war somit in den Lions-Weltverband und die Gemeinschaft von Lions International aufgenommen. Das Motto ist „we serve“ und beschreibt den Grundauftrag der Lions-Mitglieder, sich um Mitmenschen zu sorgen und ihnen zu helfen. Im Vordergrund des gemeinsamen Interesses steht immer das Streben nach gemeinnütziger Arbeit. Ausgeschlossen sind Motive, die mit dem Ziel der Bereicherung von Clubmitgliedern verbunden sind. Seine Mitglieder verfolgen wohltätige und dem Allgemeinwohl dienende Zwecke. Zudem versteht sich die Lions-Bewegung als Forum einer offenen Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln. Ziel ist hier eine möglichst weltweite Völkerverständigung.

Das tägliche Brot der Lions-Arbeit

Für die Mülheimer Lionsfreunde bedeutet dies Bürgerpflicht zum Sozialengagement und zur Stärkung des Allgemeinwohls. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten sie ganz konkret daran, die Ziele der Lions-Bewegung zu verwirklichen und mit ihren Ideen und ihrem Einsatz das soziale Leben in Mülheim und Umgebung, aber auch Bundes- und weltweit zu verbessern. Dabei versucht der LC Mülheim/Ruhr seit 1961 nach seinen Massgaben, Kapazitäten und auch finanziellen Möglichkeiten, nahezu allen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu gehört aber vor allem das Engagement im kommunalen und regionalen Anforderungsumfeld. In ihrem Streben nach Gemeinwohl verfolgen die Mülheimer Lions dabei die Maxime, dass zuerst der persönliche Einsatz kommt, dann erst die Hilfe mit Geld. Bezüglich des eigenen Engagements für den Lionsgedanken bedeutet das: Es wird zunächst unmittelbare Eigeninitiative eingefordert, durch das Mitwirken bei und durch das kreative Gestalten von Activities, in denen möglichst viele Mitmenschen – also auch Nicht-Lions-Mitglieder – angeregt werden, einen Beitrag zu leisten. Zudem werden aber auch eigene Spenden erwartet, um im übergeordneten Rahmen Projekte mit gesellschaftlicher oder sozialer Relevanz unmittelbar zu unterstützen. Die Gelder fließen in das Lions-Hilfswerk Mülheim/Ruhr, das vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde. So kann es steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbestätigungen ausstellen, was ein großer Vorteil bei der Geld-und Spendenbeschaffung ist. Denn genau hier ist das tägliche „Arbeits- und Hilfsbrot“ der Lionsfreunde zu finden. Auf der einen Seite gilt es, finanzielle oder immaterielle Güter wie etwa Kleidungsstücke zu akquirieren. Auf der anderen Seite gilt es, diese Bedürftigen und Notleidenden zukommen zu lassen. Dabei sind es weniger die „großen“ Katastrophen, die Hilfsmaßnahmen beeinflussen. Es sind vielmehr die „kleinen“, die Hilfe der Lions benötigen. Hier sind konkrete Angebote vor Ort genauso gefordert wie Präventionsmaßnahmen, um die Entwicklung möglicher Ungleichheiten zu unterbinden oder deren Auswirkungen anzumildern.