28/10/2025
Missionsabend 19.10.25
Was gibt es Neues von dem Projekt Arride?
Bei dem Projekt Arride geht es vor allem darum Menschen in Envira (Brasilien) und Umgebung zu helfen, die medizinische Hilfe benötigen.
Bisher konnte in Brasilien unter dem Volk der Kulina schon viel erreicht werden. Beispielsweise konnte für viele Menschen Dokumente beantragt werden, welche keinerlei Dokumente wie Geburtsurkunden o.ä. besaßen. Das ist ein erster sehr wichtiger Schritt, da die Kulina ohne Dokumente keinerlei medizinische Versorgung erhalten. Alkoholmissbrauch ist nach wie vor ein großes Problem unter dem Volk der Kulina. Einige Menschen konnten bereits erfolgreich einen Alkoholentzug absolvieren und diesem auch in ihrem Volk standhalten, jedoch brachen auch viele den Entzug ab bzw. fingen zurück im Volk erneut an zu trinken. Alkoholmissbrauch ist ebenfalls ein großes Problem bei den Müttern. Babys und Kinder sind teilweise tagelang auf sich gestellt und werden dadurch in lebensbedrohliche Situationen gebracht. In Envira gibt es bereits ein Haus, in welchem Kinder und Mütter untergebracht werden, welche Hilfe benötigen. Ein großes Ziel ist es dieses noch weiter auszubauen und eine Art Waisenhaus ermöglichen zu können.
Den Missionaren ist bewusst geworden, dass wir Menschen als etwas Ganzes sehen müssen und dazu gehören auch Dokumente, denn viele Kulina sehen sich nicht als Teil dieser Gesellschaft. Sie sprechen sich selbst ihren Wert ab, obwohl Gott sie besonders und einzigartig gemacht hat. Es ist wichtig, dass wir erkennen, wie sehr Gott uns liebt und das er uns so wollte wie wir sind. Er sieht uns nicht in Nationalitäten oder Volksstämmen, sondern er sieht unser Herz und er hat uns aus einem bestimmten Grund in unser Land gesetzt. Gott gibt uns unseren Wert, den uns sonst keiner geben kann.
Die weiteren Ziele des Projektes Arride können in drei Bereiche untergliedert werden.
1. Prävention (hierbei handelt es sich um die Arbeit in den Dörfern)
2. Hilfe für Familien (Lebensumstände sollen verbessert werden z.B. sauberes Trinkwasser)
3. Stationäre Jugendhilfe