Diakonisches Werk Mönchengladbach

Bereits im Jahr 1924 wurde das „Evangelische Jugend- und Wohlfahrtsamt“ gegründet. 1942 wurde daraus der "Evangelischer Gemeindedienst für Innere Mission e.V. Mönchengladbach" und 1984 der „Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V.“
So wandelbar wie die Zeit seit 1924, so vielfältig entwickelten sich die Aufgabengebiete des Vereins. Wohnungslosenhilfe, Erziehungs- und Familienhilfe, Schwangerschafts

konfliktberatung, Migration, Suchtberatung, Flüchtlingshilfe, eine Großwäscherei für Seniorenheime und Krankenhäuser, die Radstationen am Rheydter und am Mönchengladbacher Hbf und nicht zuletzt die Siebenbürgenhilfe gehören heute zu unseren Tätigkeitsfeldern mit insgesamt über 600 Beschäftigten.

20/02/2026
20/02/2026

Am 18.02.2026 durften wir als Team unseres Familienberatungszentrums der Diakonie Mönchengladbach Teil eines inspirierenden Lehrerkongresses aller Gymnasien in Mönchengladbach in der Marienschule sein.

Unter dem starken Motto „Zukunft lernen. Schule für morgen gestalten.“ kamen engagierte Lehrkräfte, BildungsakteurInnen und EntscheidungsträgerInnen zusammen, um Schule neu zu denken – mutig, modern und menschlich.

Unsere Kolleginnen Frau Hoffmann, Frau Müller und Frau Iglesias hielten einen bewegenden Vortrag zum Thema „Psychische Gesundheit als Unterrichtsfach“. Ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. Denn Lernen gelingt nur dort wirklich, wo junge Menschen sich gesehen, verstanden und gestärkt fühlen.

Währenddessen waren Frau Pallat, Frau Nowak, Frau Rossenbeck und Frau Schwieger beim Markt der Möglichkeiten vertreten und haben unsere vielfältigen Unterstützungsangebote vorgestellt. Die Gespräche mit den Lehrerinnen und Lehrern waren geprägt von Offenheit, Wertschätzung und echtem Interesse.

Es tut gut zu hören, wie dankbar die Schulen für unsere Begleitung ihrer Schüler*innen sind – und wie groß die Freude über weitere Kooperationen mit unserer Beratungsstelle ist. Genau dafür sind wir da:
stärken
begleiten
unterstützen
vernetzen
Der Tag war hochkarätig besetzt – unter anderem mit einer Keynote von Anne Sliwka sowie einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Schule, Ministerium und Innovation. Begrüßt wurde die Veranstaltung unter anderem von Schulministerin Dorothee Feller und Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

Solche Tage zeigen:
Schule von morgen entsteht im Miteinander.
Psychische Gesundheit gehört ins Zentrum von Bildung.

Und starke Netzwerke machen den Unterschied.
Wir gehen motiviert, dankbar und voller Tatendrang in die nächsten gemeinsamen Schritte.

17/02/2026

Mehr Druck beim Bürgergeld?
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert strengere Zuverdienstregeln für Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld. Er kritisiert, dass manche durch die aktuellen Regeln zu viel Geld vom Staat erhalten und das System ausnutzen – damit ist die Debatte um Arbeitsanreize und soziale Gerechtigkeit neu entfacht.

Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie, sagt zu den laufenden Diskussionen:
💬 Markige Sprüche bringen niemand zurück in Arbeit. Wer krank ist, Kranke pflegen muss, die Kinder allein erzieht oder einfach Pech hat im Leben, braucht mehr Unterstützung – und nicht mehr Druck von oben. Herr Linnemann ist herzlich eingeladen, sich bei der Diakonie ein Bild der Wirklichkeit von Bürgergeldempfängerinnen und -empfängern zu machen. Durch die Möglichkeit, im Grundsicherungsbezug dazu zu verdienen, können Leistungsbeziehende schrittweise eine Erwerbsbiografie aufbauen. Dies sollte unterstützt und nicht zerredet werden.

👉️ Was denkt ihr: Helfen strengere Regeln oder braucht es mehr Unterstützung? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

🫶
14/02/2026

🫶

Liebe ist…

Der Valentinstag ist nur was für frisch Verliebte? Lasst euch das nicht einreden! ❤️Liebe ist für alle da.

Jeder Mensch hat die Fähigkeit zu lieben, und die Welt etwas liebevoller zu machen. Liebe hat viele Facetten und strahlt aus: Ein Lächeln in der vollen U-Bahn, ein freundliches Wort für die müde Kassiererin an der Supermarktkasse oder eine Postkarte an den kranken Kollegen.

In einer Zeit voller Krisen und Sorgen tut schon ein kleines Zeichen der Menschlichkeit gut. Genau das ist das Herz der Diakonie: Solidarität, Nähe und praktische Nächstenliebe. 🤝

Was lasst ihr euch heute einfallen, um ein bisschen mehr Liebe in die Welt zu bringen?
👉️Schreibt es gern in die Kommentare: Liebe ist… (Blumen verschenken ist natürlich auch erlaubt.)

13/02/2026

🎉🎭 Jecke Zeit in den Senioreneinrichtungen der Diakonie Mönchengladbach! 🎭🎉

In unseren Häusern heißt es gerade:
Wenn das Leben dir Konfetti gibt, greif zu! 🥳

Hier wird geschunkelt, gelacht und gesungen, was das Zeug hält! Mit Herzblut bereiten die Teams der Sozialen Dienste jedes Jahr ein buntes Programm für die BewohnerInnen, MieterInnen & Gäste vor – von fröhlichen Büttenreden bis hin zu mitreißender Musik und natürlich Besuche von der Prinzengarde. 💃🕺

Dabei kommt es auch regelmäßig vor, dass die Heimleitung selbst als „ Erna Schmitz“ in die Bütt oder im Sketch mit KollegInnen in die Wanne steigt und damit für ordentlich Stimmung sorgt! 🎤😄
Da bleibt kein Auge trocken und kein Fuß still.

Gemeinsam genießen wir diese besondere Zeit voller Frohsinn, Gemeinschaft und Lebensfreude – denn Lachen kennt kein Alter! 🌈
Bleibt bunt & habt eine fröhliche und friedliche Karnevalszeit!
Eure Teams der Diakonie Mönchengladbach!

27/01/2026

Stolpersteine in Mönchengladbach: In der Duis 2
Der Künstler Gunter Demnig erinnert auch in unserer Stadt an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einsetzt. Hier lebten Menschen, die von den N***s verhaftet, deportiert und in den meisten Fällen ermordet wurden.
Zum Beispiel den von Ernst Meisen, 12 Jahre, ein behinderter Junge und Opfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms.
Die Familie wohnte damals an der Venloer Straße 2, heute In der Duis 2. Im Alter von knapp drei Jahren – am 26. April 1934 – wurde Ernst Meisen in das vom Orden der Vinzentinerinnen geleitete Josefshaus in Hardt eingeliefert, da bei ihm „Schwachsinn“ diagnostiziert worden war. Am 19. Mai 1943 verlegte man ihn als einen von 144 Patienten in die „Wagner von Jauregg Heil- und Pflegeanstalt“ nach Wien. Von dort wurde er am 7. Juni 1943 in die "Städtische Nervenklinik für Kinder" am Spiegelgrund verbracht. Hier wurden die Kinder mit Überdosen von Barbituraten – vor allem Luminal, einem Schlafmittel – ermordet. Ernst Meisen überlebte den Transport nur wenige Wochen. Am 1. Juli 1943 berichtete der behandelnde Arzt Dr. Ernst Illing [erhielt 1946 die Todesstrafe] an den Reichsausschuss nach Berlin die vollständige Hilfs- und Pflegebedürftigkeit und nicht die geringste Aussicht auf Besserung… Am 4. Juli 1943 starb der 12- jährige Junge laut Krankenakten an schwerster Mundschleimhaut-entzündung und Miliartuberkulose. Ernst Meisen zum Gedenken wurde ihm am 16. Dezember 2019 vor dem Haus In der Duis 2 ein Stolperstein gesetzt.

Benedikt Cleophas, Geschäftsführer der Diakonie Neue Arbeit Mönchengladbach und Mark Wunsch (Logistikleiter) putzten heute seinen Gedenkstein. Cleophas hat auch einen persönlichen Bezug zur Duis, er ist hier aufgewachsen.

Wichtiges Thema, schaut mal rein. Der Dreh war übrigens im Ludwig-Weber-Haus
23/01/2026

Wichtiges Thema, schaut mal rein. Der Dreh war übrigens im Ludwig-Weber-Haus

Das Informationsmagazin im WDR Fernsehen

🌍 Welttag der Migrant:innen und Geflüchteten„Du sollst den Fremden lieben wie dich selbst.“ (3. Mose 19,34)Als Diakonie ...
18/01/2026

🌍 Welttag der Migrant:innen und Geflüchteten

„Du sollst den Fremden lieben wie dich selbst.“ (3. Mose 19,34)

Als Diakonie erleichtern wir Menschen mit Migrationsgeschichte den Start in Mönchengladbach.
Wir begleiten Menschen, die unserer Stadt zugewiesen wurden – in Unterkünften oder bereits in eigenen Wohnungen – auf ihrem Weg in einen neuen Alltag.

Unsere Unterstützung umfasst u. a.:
✔ Soziale Beratung zu Familie, Arbeit, Wohnen & Aufenthaltsrecht
✔ Begleitung zu Ämtern, Behörden und Ärzt:innen
✔ Unterstützung im Schul- und Kindergartenalltag
✔ Pädagogische Begleitung
✔ Hilfe bei Formalitäten
✔ Vermittlung an lokale Hilfsangebote & Netzwerke
Integration gelingt dort, wo Menschen Orientierung, Zeit und verlässliche Begleitung erfahren.
Dafür setzen wir uns ein – aus Überzeugung und mit Haltung.
Denn Hilfe kennt keine Herkunft.



07/01/2026
24/12/2025

Adresse

Ludwig-Weber-Str. 13
Mönchengladbach
41061

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 16:00
Dienstag 08:30 - 16:00
Mittwoch 08:30 - 16:00
Donnerstag 08:30 - 16:00
Freitag 08:30 - 16:00

Telefon

+49216181040

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Diakonisches Werk Mönchengladbach erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Diakonisches Werk Mönchengladbach senden:

Teilen