15/10/2026
Das ist Eduard. Und er steht stellvertretend für so viele Straßenkatzen, die einfach übersehen werden.
Wir möchten euch Eduards Geschichte erzählen. Nicht nur, weil sie uns berührt, sondern auch, weil wir den Menschen widersprechen möchten, die uns gerne einmal als „Tierquäler“ bezeichnen.
Denn wer genau hinsieht, erkennt: Hier geht es nicht um Wegsehen. Hier geht es um Verantwortung, um medizinische Versorgung und um die Chance auf ein lebenswertes Leben. Auch dann, wenn es kompliziert und teuer wird.
Eduard kam in einem erbärmlichen Zustand zu uns.
Wir haben ihn von der Straße geholt. Er war unkastriert, und Eiter lief ihm aus Augen und Nase. Schnell war klar: Wenn wir diesem Kater wirklich helfen wollten, würde es teuer werden.
Für viele Straßenkatzen endet der Weg genau an diesem Punkt. Sie sind oft scheu, lassen sich nicht anfassen und sind alles andere als kuschelige Sofakatzen. Viel zu häufig werden sie deshalb als Tiere zweiter oder gar dritter Klasse behandelt.
Doch auch sie haben ein Recht auf Fürsorge. Auch sie empfinden Schmerzen. Und auch sie verdienen eine Chance!
Eduard hatte Glück. Er landete im Streunerprojekt der MonRo Ranch.
Damit begann sein Weg zurück ins Leben.
Zunächst wurde er kastriert. Das war noch der kleinste Eingriff und gleichzeitig die Gelegenheit, unter derselben Narkose die Weichen für seine weitere Behandlung zu stellen.
Seine Entzündungswerte waren extrem hoch. Die Ursache ließ sich schnell finden: Die Wurzeln seiner angebrochenen Zähne hatten sich tief im Kiefer entzündet.
Doch damit nicht genug. Eduard hatte beidseitige Rolllider. Seine Wimpern kratzten permanent über die Augen. Vermutlich konnte er schon lange nicht mehr schmerzfrei geradeaus schauen.
Es war also klar: Weitere Operationen waren unumgänglich. Und das bedeutete hohe Kosten, medizinische Versorgung und eine lange Zeit der Unterbringung und Genesung.
Dank unserer treuen Spender konnten wir helfen!
Zuerst stand die aufwendige Zahnoperation an. Zwei Wochen später waren die Augen an der Reihe. Denn wenn Eduard schon eine neue Chance bekam, sollte er seine Welt doch bitte auch wieder möglichst schmerzfrei sehen können!
Sieben Wochen „Knast“ und jede Menge liebevolle Päppelarbeit liegen hinter ihm.
Und heute war endlich dieser besondere Tag gekommen: Eduard durfte, frisch saniert und medizinisch versorgt, in unser großes Auswilderungsgehege umziehen.
Dort wartet sein neues Zuhause auf ihn. Noch hängt er ein bisschen planlos in der Gegend herum und muss erst einmal verstehen, was ihm da eigentlich widerfahren ist.
Aber wir sind sicher: Schon bald wird er sein neues Leben als echter Ranger zu schätzen wissen!
Herzlich willkommen im Inklusionsprojekt der MonRo Ranch, lieber Eduard!
Ganz egal, ob dreibeinig, schwanzlos, einäugig, zahnlos, alt oder schraggellig – bei uns muss niemand perfekt sein, um dazugehören zu dürfen.
Hier zählt nicht, wie ein Tier aussieht, wie zutraulich es ist oder ob seine Rettung wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Hier zählt das Leben.
Und Eduard soll noch viele schöne Jahre vor sich haben.
Damit wir auch der nächsten Straßenkatze eine Chance geben können, brauchen wir euch!
Viele unserer Schützlinge benötigen aufwendige und teure Operationen. Eure Spenden machen den Unterschied zwischen einem Leben voller Schmerzen und einer echten Chance auf Genesung.
Bitte unterstützt unsere Arbeit und helft uns dabei, auch weiterhin für diejenigen da zu sein, die sonst kaum jemand sieht.
Jede Spende hilft. Jeder Euro zählt. Und jedes gerettete Leben ist es wert.
SPENDENKONTO
MonRo Ranch – Streunerprojekt
Volksbank Mönchengladbach eG
IBAN: DE30310605176026357010
BIC: GENODED1MRB
PayPal: [email protected]
Bitte teilt Eduards Geschichte, damit noch mehr Menschen erfahren, was hinter unserer Arbeit steckt. Gemeinsam können wir etwas verändern – für Eduard und für all die anderen Straßenkatzen, die dringend unsere Hilfe brauchen.