25/02/2026
Wer schon immer wissen wollte was hinter "The Wild G" steckt und wie es überhaupt dazu gekommen ist.
„The WILD G: THE TRUE STORY – Talentfrei und Spaß dabei“
von Christian Jansen aka C.J. „The Legend“ Bloodrush
Wir schreiben den 26. Oktober 2025, es ist Sonntag und ich sitze in der Firma um ein paar Sachen auf zu arbeiten, als ich kommentarlos von Heiko eine Audiodatei per WhatsApp erhielt. „Watt will der jetzt schon wieder?“ Hatte er mich doch in den letzten Wochen ausgiebig mit irgendwelchen komischen KI-Schlagern und Ballermannsongs penetriert.
Also, Boxen an, Start gedrückt und dann kam es: „Ich bin jroß gewurde mit superjeile Zick, mit Brings und Querbeat, datt wor us Jlück…….“
MEGAAA, geile Stimme, geiler Text, geiler Sound, Ohrwurmcharakter! Also griff ich zum Telefonhörer und rief Heiko an. „Is die Nummer von dir?“ „jooo!“ „Da müssen wir was draus machen, ich denk mal nach und meld mich gleich“
1 Stunde später, Videokonferenz mit Sebastian und Heiko: „Moin, passt mal auf: wir haben jetzt ne Band! Wir heißen „The Wild G“ (Das G steht übrigens für Genhülsen), und treten mit der Nummer zur Sessionseröffnung auf! Hier is unser erstes Lied! Mittwoch ist Probe! Schönen Abend noch!
Bereits am Montag stand Sebastian im Music Store in Köln und kaufte sich eine E-Gitarre, Heiko besorgte sich ein Keyboard und ich übte den Text. Toni wurde gefragt ob er nicht auch Lust hätte mit zu machen und er war sofort Feuer und Flamme.
Mittwoch Probe in der Firma. Durch Zufall war Karsten auch anwesend und fand die Idee mega. Er bastelte sich im Lager aus ein paar Kartons ein Schlagzeug und stieg mit ein. Nach 3 Durchgängen befand ich mich irgendwo zwischen Lungentod und Herzstillstand. 50 Zi******en am Tag und null Bewegung kollidieren ein wenig mit High Performance. Es war ein mega Abend mit wahnsinnig viel Spaß und dem ein oder anderen Lachflash.
"The Wild G" war geboren. Jeder bastelte an seiner Figur. Künstlernamen, Vitas und Outfits wurden kreiert, Autogrammkarten gedruckt, weitere Instrumente, Merchandise und Aufsteller bestellt, den Song auf allen Streamingplattformen veröffentlicht und fleißig geprobt.
Neben unseren Alter Egos wurde auch eine fiktive Bandgeschichte erdacht. The Wild G wurde 1986 in Köln gegründet und die Bandmitglieder gingen ins Exil nach Genhülsen um den perfekten Karnevalssong zu schreiben.
40 Jahre später war es soweit, „Fastelovend der Jeföhle“ war fertig und wurde veröffentlicht.
Der Sänger und Bandleader C.J. „the Legend“ Bloodrush ist ein grenzdebiler, egozentrischer und arroganter Altrocker, der schon mit allen Großen zusammen gearbeitet hat und dem viele Bands wie Brings und Kasalla ihren Erfolg verdanken. Kein sympathischer Mensch aber eben der größte Rockstar den die Karnevalswelt je gesehen hat.
Mit anderen Worten: The Wild G ist ein Haufen alternder Männer mit Null musikalischem Talent ,die zu einem Vollplayback nochmal auf Anfang 20 machen.
Da Karsten zur Sessionseröffnung verhindert war brauchten wir Ersatz am Schlagzeug. Natürlich fiel mir sofort mein Freund Sebastian Dietschi ein und ich fragte ihn ob er Bock hätte ein zu springen. Da er einen riesen Job machte und perfekt in die Band passte wurde Wild G noch einmal personell verstärkt.
Dann ging alles Schlag auf Schlag: Ein zweiter Song, Dreharbeiten zum ersten Musikvideo (wird in Kürze veröffentlicht) und insgesamt 8 Auftritte.
Niemand von uns hätte es für möglich gehalten, dass die Nummer so einschlägt und wir soviele Leute dafür begeistern konnten.
Danke an alle die uns supportet haben, egal ob im Netz, beim Videodreh oder bei unseren Auftritten. Zu sehen, dass so viele Leute Spaß da ran haben, zeigt uns, dass wir alles richtig gemacht haben, denn letztendlich wollen wir nur eins: Euch unterhalten.
Wenn ihr uns „live“ seht oder unsere „Berichte“ lest bedenkt bitte immer eins: Es ist alles nur Spaß und Blödsinn, nichts davon ist ernst gemeint.
Ein besonderer Dank geht an unsere Partner die den Scheiß mitmachen, an unsere G-Girls Sophie, Stella, Julina, Emma und Marlien dafür, dass durch sie wenigstens etwas Talentiertes auf der Bühne steht und an unsere Crew Joel und Sam, die sich einen abrackern beim Auf- und Abbau und natürlich dafür, dass sie mich nicht ein einziges mal fallen gelassen haben, egal wo ich runter gesprungen bin.
Mit „The Wild G“ ist noch lange nicht Schluss, Buchungen für den Sommer liegen schon zahlreich vor, weitere Songs und ein Video zu „Letzte Alaaf“ sind in Arbeit und wer weiß, vielleicht spielen wir auch irgendwann einmal ein ganzes Konzert.
S*x, Kamelle and Rock`n Roll
Euer Chris