Kolpingwerk DV Aachen

Kolpingwerk DV Aachen Über 3.000 Mädchen und Jungen, Frauen und Männer jeden Alters sind in fast 40 örtlichen Gruppen, den

33 neue Forscher mit DiplomErstaunliches Familienzelten in KerkenSvenja und Meike Witte sind neue Rekordhalter: Zum 12. ...
18/06/2026

33 neue Forscher mit Diplom
Erstaunliches Familienzelten in Kerken

Svenja und Meike Witte sind neue Rekordhalter: Zum 12. Mal waren die 14-jährigen Zwillinge beim Familien-Zelt-Wochenende mit dabei – häufiger als alle anderen Kinder, von denen die jüngsten – Jakob und Sophia – aber auch erst vier Jahre alt sind. Für viele Familien gehört das jährliche Zelt-Wochenende zu den Highlights des Jahres, denn man ist drei Tage lang fast durchgängig an der frischen Luft, wenn man die Nächte im Zelt mitzählt. Doch auch ein paar „neue“ Familien waren mit dabei, hatten sich von den Berichten der letztjährigen Teilnehmer begeistern lassen und wurden nicht enttäuscht.

Denn auch in diesem Jahr hat der Arbeitskreis Familie wieder ein ausgeklügeltes Programm auf die Beine gestellt, mit Spiel und Spaß, mit Basteln und Singen – und natürlich reichlich Lagerfeuer. Aber der Reihe nach: Während des Freitagnachmittags trudelten die Familien nach und nach ein, bauten ihr Zelt auf und richteten sich häuslich ein, während die Kleinen den großen Platz erkundeten mit Wald, Klettergerüsten, Sandkästen, Rutschen und Fußballfeld. Wir waren nicht alleine auf dem Zeltplatz, aber jeder bekam ein Namensschild, so dass das Kennenlernen fast von selbst funktionierte. Das Team war derweil damit beschäftigt, die Küche einzurichten, Material in die Blockhütte zu schaffen und Tische und Bänke für die Mahlzeiten und Aktionen aufzustellen. Gegen 18 Uhr – der Grill war bereits angefeuert – gabs das offizielle Hallo in kurzen Worten, bevor es zum Abendessen ging. Und während die Erwachsenen noch den Moment der Ruhe nach ihrer anstrengenden Arbeitswoche genossen, brannten die Kinder schon darauf, nun endlich das ersehnte Lagerfeuer zu entzünden, um darüber zur Stillung ihres Bärenhungers Marshmallows am Stiel zu rösten. Oh wie schön ist Lagerfeuer!
Der Abend klang leise aus – zu sehr steckte allen die Woche noch in den Knochen – und noch bevor die letzten Strahlen der Sonne zur Erde niederkamen, betteten sich Kinder wie Eltern zur Ruhe und schon wenig später hörte man die vertrauten Geräusche, die an ein Sägewerk erinnerten. Gute Nacht.

Der Morgen kam und mit ihm lieblicher Kaffeeduft aus Richtung Küche, so dass die von zerknirschter Müdigkeit gezeichneten und doch innerlich zufrieden lächelnden Menschen fast wie von selbst den Weg zu diesem Anreiz fanden. Guten Morgen! Und danke an die Morgenmenschen, die schon so früh – sagen wir 8 Uhr – so fit waren, um allen zu einem guten Start in den Tag zu verhelfen, indem sie das Frühstück mit frischen Brötchen, bunten Eiern und diversen Müslis bereiteten. Weiter gings um 10 Uhr: Basteln. Aber was sich nach Origami anhört, hatte es bereits in sich: Das Thema war „Forschen“, und so erstellte sich jeder junge Forscher zunächst ein selbst gebundenes Forschungsheft. Hernach ging es daran, aus Kleister, Natron und Glitzer einen Knet-Schleim zu fusionieren, sowie ein eigenes kleines Elektro-Experiment namens „Heißer Draht“ zusammenzubiegen, zu schrauben und zu verkabeln. Auch eine Sonnenuhr und eine Wanderdose galt es noch zu konstruieren – mächtig viel Input für die jungen Gehirne. (Der eine oder die andere soll diese Dinge sogar nach dem Wochenende stolz in der Schule präsentiert haben!)
Natürlich hatten die Kinder eine gute Unterstützung durch ihre eigenen oder auch andere Eltern erhalten, denn auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß.

Das Experimentieren ging mittags weiter: Wie viele Zutaten passen auf einen Wrap und wie muss ich diesen falten, um ihn unfallfrei in meinen Mund zu bekommen… Nun, es gelang, und die Mittagspause war der Lohn.

Am Nachmittag schließlich stand die große Forschungsreise auf dem Programm: An insgesamt 10 Stationen – wiederum betreut von den Eltern und einigen Jugendlichen – galt es, Dinge auszuprobieren, Neues zu entdecken und Vermutungen einfach mal zu überprüfen. Einige Beispiele gefällig?
• Jedes Kind konnte sein Lungenvolumen testen, indem es kräftig in einen Schlauch pustet und so das Wasser aus einem Kanister verdrängt. (Aus Hygienegründen bekam jedes Kind ein eigenes „Shisha-Mundstück“).
• Mit Eisenpulver kann man Magnetfelder sichtbar machen. Erstaunlich, wie sich das Pulver auf einem Blatt Papier ausrichtet, unter dem ein Magnet liegt.
• Mit Wasser vollgesogene Aqua-Beads brechen das Licht so, dass man kaum mehr hindurchsehen kann. Aber wenn man eine mit Aqua-Beads gefüllte Vase mit Wasser auffüllt, wird alles durchsichtig.
• Mit roter, blauer und gelber Tinte konnten die Kinder Farben mischen und zudem lustige Farbkleckse gestalten.
• Mit der Becherlupe haben die Kinder kleine Tiere beobachtet, die sich in der Natur befinden.
• Ein Tropfen Spülmittel kann ein kleines Boot fahren lassen, indem es die Oberflächenspannung des Wassers zerstört.
• Schwerkraft kann mitunter auch dazu führen, dass Dinge nicht auf den Boden fallen…
• Die Kraft der Sonne erfuhren die Kinder mit dem Sonnendruckpapier. Darauf legten sie einige Gegenstände und ließen die Sonne für einige Minuten das Papier belichten. Anschließend wurde es unter Wasser „fixiert“, so dass herzliche Drucke entstanden.
• Und natürlich durfte Feuer machen mit Feuerstahl und Lupe auch nicht fehlen!
Eine kleine Quizshow „1, 2 oder 3“ bildete den Abschluss dieser tollen Forschungsreise, die Kinder und Eltern erschöpft, aber glücklich in den Feierabend entließ.

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensoße und im Anschluss daran den gemütlichen Ausklang am Lagerfeuer – und zwar heute sogar mit Gitarrenbegleitung.

Tag drei brach an und man hatte den Eindruck, dass alle ein bisschen später und ein wenig träger aus ihren Zelten kamen als tags zuvor, um sich dann doch beim Frühstück unterm freien Himmelszelt für den Tag zu stärken. Und während die Eltern sich anschließend schon um den Rückbau der Zelte kümmerten, freuten sich die Kinder schon auf das Geländespiel „Stratego“, das auch in diesem Jahr wieder passend zum Forscherthema gestaltet wurde. So mussten Minister und Brandinspektoren, Chemiker und Wirtschaftsspione, Laboranten und auch Hausmeister in einem wilden Durcheinander die Fahne der Konkurrenz ergattern. Was soll man sagen – das Spiel endete 2 zu 2, so dass letztlich alle zufrieden sein und sich auf den Wortgottesdienst konzentrieren konnten, zu dem wie immer der Geistliche Leiter Michael K**k extra angereist war. Zum Abschluss erhielten die jungen Forscherinnen und Forscher ihr „Diplom“ als Anerkennung für ihre Neugier, ihre Ausdauer und ihren Forschungsdrang. Stolz präsentierte der akademische Nachwuchs die erworbenen Urkunden beim Gruppenfoto. Was folgt, ist schnell erzählt: Mittagessen, aufräumen, nach Hause fahren, Badewanne… Und das wohlige Gefühl, ein ganz tolles Wochenende mit lieben Menschen verbracht zu haben.

Peter Witte

*** Impuls zur Woche ***Meine eigene Geschichtehttps://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-15.meine-eigene...
14/06/2026

*** Impuls zur Woche ***
Meine eigene Geschichte

https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-15.meine-eigene-Geschichte.mp3
(Transkribiert von der Audio-Datei. 😊)

Zuletzt habe ich ja davon gesprochen, dass jede Geschichte jemanden braucht, der sie erzählt.
Und da geht es natürlich nicht um fremde Geschichten, die man erzählt, sondern da sind es am besten die eigenen. Und die will ich nicht schuldig bleiben.
Und ich habe auch eine, die schwimmt so gesehen ganz oben.
Als Kind oder als Jugendlicher habe ich eigentlich total wenig Einsamkeit erfahren müssen.
Daran muss ich immer denken, wenn es bei uns in Kolping heißt: „Zusammen sind wir Kolping.“ Und für uns hieß es damals immer: „Zusammen sind wir da.“ Ja, richtig für uns. Denn ich bin als Zwilling groß geworden und wir haben früher recht einsam gewohnt.

Mein Bruder und ich, wir waren tatsächlich sehr lange untrennbar zusammen.
Und auf Familienfotos oder Bildern von uns sind wir eigentlich immer nur zusammen zu sehen.
Es gibt kaum ein Bild- ich glaube keins-, auf dem wir nicht zusammen sind. Keins, auf dem einer von uns alleine ist.
Als die Bundeswehrzeit kam oder für mich der Zivildienst, da mussten wir unsere Beziehung neu gestalten. Das war gar nicht so leicht, haben wir gemerkt, denn das war vorher so selbstverständlich.

Aber eng verbunden bleiben geht auch, wenn man weit auseinander wohnt. Und dass dieser Mensch da war, also mein Zwillingsbruder, das hat mir immer ein Gefühl gegeben: „Ich bin nicht allein.“ Auch wenn ich das vielleicht mal war; ich war nie einsam.
Und das war ein richtig schönes Lebensgefühl.
Das hat sich für mich verändert, als mein Bruder vor vier Jahren sehr tragisch gestorben ist.
Das hat bei mir erstmalig ein Gefühl von Einsamkeit aufkommen lassen, so wie ich das vorher gar nicht kannte. Ich bin verheiratet, ich habe Familie, ich kenne genug Leute, ich bin auch sehr gesellig, das bin ich auch geblieben. Und doch war das ein richtig ungewohntes und richtig mieses Gefühl. Sehr unschön.

Anfangs konnte ich gar nicht von Martin erzählen, obwohl ich das immer sehr gerne gemacht hab. Aber ich wollte auch, dass mein Bruder Bestandteil meines Lebens bleibt. Darauf wollte ich nicht verzichten, auf diese Erinnerung von dem zusammen.
Und es sollte nicht nur Erinnerung bleiben.
Und jetzt ist eben mein verstorbener Zwillingsbruder Bestandteil meines Lebens. Ich hätte ihn gern wieder, aber das geht nicht.
Und ich nutze jetzt auch gerne die Gelegenheit, von ihm zu erzählen. Dann ist er wieder etwas da. Und es geht. Ja, ich kann verbunden sein mit jemandem, der doch nicht da ist, da bin ich mir sicher.

Und als Christ mache ich ja im Grunde was Ähnliches. Ich glaube auch an jemanden, den ich nicht fühlen kann oder den ich nicht anfassen kann. Und dennoch geht's.

Und auch dieser Glaube hat uns beide immer verbunden und das tut er auch heute noch.
Dieses Glauben oder Verbundensein mit jemandem, der nicht da ist, das muss ich wohl mein Leben lang gestalten. Geht in Ordnung.
Das war meine Geschichte.

Und mittlerweile sind die Erinnerungen an meinen Bruder und an unser Zusammen nicht mehr nur traurig, die sind auch schön und das genieße ich, denn ich lebe ja weiter.

Hier sprach Michael K**k, geistiger Leiter im Kolpingwerk Aachen.
(für die Erwachsenen im Gesamtverband und genauso für die Kolpingjugend.)

*** Impuls zur Woche ***Jede Geschichte braucht jemanden, der sie erzählthttps://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/...
07/06/2026

*** Impuls zur Woche ***
Jede Geschichte braucht jemanden, der sie erzählt

https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-07-JEDE-Geschichte-braucht-jem.-.mp3

Hier auch zum Mitlesen:
Gerne betone ich immer wieder, dass wir Menschen förmlich auf Geschichten fliegen. Wenn jemand seine Botschaft mit einer Geschichte – am besten einer echten- transportiert, ist das meistens besonders nachhaltig. Und wenn es zudem noch sehr anschaulich geschieht mit wörtlicher Rede, wird die Geschichte mehr. Sie wird in meinem Kopf zu einem Ereignis bzw. Erlebnis.

Jetzt komme ich selbst aber zu einer weiteren Frage: Sind es allein die Geschichten oder geht es auch um den Menschen selbst, der die Geschichte erzählt? Ich weiß, man kann es wahrscheinlich gar nicht trennen, aber vielleicht doch ein wenig unterscheiden. Als ich früher in die Kindergärten gegangen bin als Gemeindereferent, wurde ich von den Erzieherinnen bei den Kindern in der Regel so angekündigt: „Herr K**k kommt!“ Und auch so von den Kindern begrüßt. Es war einfach „cool“ von den Kindern so herzlich und freudig empfangen zu werden. „Wie Kinder eben sind.“ 😊 Ich hatte meine Besuche aber auch so geplant, dass die Pausen dazwischen nicht zu lang sind, damit mich die Kinder nicht vergessen sollten. Und was zu erzählen hatte ich sowieso.

Dass Jesus selbst als Mensch ohne Zweifel der ideale „Geschichtenerzähler“ und natürlich weit mehr war, wird niemand bezweifeln.

Mir ist klar: Wir fliegen also längst nicht nur auf die Geschichten, sondern auch auf die konkreten Personen. Die Person allein als solche bringt es nicht. Und dennoch interessieren wir uns offenbar für viele Persönlichkeiten, die vielleicht nur berühmt sind. Beim Zeitschriftenstand vor der Kasse, bei meiner Friseurin wird das besonders deutlich. Die meisten dieser „Prominenten“ sind gesellschaftlich nicht wirklich relevant, allenfalls unterhaltsam. Es hilft uns nicht, die Lösung unserer Probleme und Herausforderungen an einem Menschen festzumachen. Und ob die FDP aus ihrem Tief wieder herauskommt, wenn wieder ein großer (prominenter!) Vorsitzender „das Ruder führt“??

Ja! Ich hätte gerne das Gesamtpaket: Den Menschen, die Geschichte und vor allem auch das gute Ziel, die gute Idee, die Lösung,... dahinter.
Auf andere zu warten, kann mitunter sehr ernüchternd sein. Kleine Erinnerung: Die Jünger sind nach Pfingsten selbst zu grandiosen Persönlichkeiten herangewachsen.
Ich glaube, dass wir erfolgreicher sind, wenn uns auch darauf konzentrieren, wo meine Ideen und meine Geschichten,... stecken. Und wie aktiv, hörbar und spürbar ich damit umgehe!
Und nun kommt zum Schluss ein Schlusssatz, der zu erwarten war, aber der eben auch unumgänglich ist: Es braucht dich! Und ich vermute, dass es nicht nur im Kindergarten so leicht ist und schön ist, denn auch Erwachsene lieben Menschen, die … es eben können.
Adolph Kolping war auch so jemand und er konnte es nicht allein „wuppen“. Ist eben alles ein „Gesamtpaket“!

Treu Kolping!
Michael K**k,
Geistlicher Leiter im Kolpingwerk Aachen.
(für die Erwachsenen im Gesamtverband und genauso für die Kolpingjugend)

Jahresausflug nach HellenthalDie Kolpingsfamilien St. Tönis und Hüls unternahmen mit einigen Gästen ihren Jahresausflug....
05/06/2026

Jahresausflug nach Hellenthal

Die Kolpingsfamilien St. Tönis und Hüls unternahmen mit einigen Gästen ihren Jahresausflug. Unser Ziel war die Greifvogelstation und das Wildfreigehege Hellenthal sowie Bad Münstereifel. Die Busfahrt verlief ruhig, doch plötzlich überraschte uns der Regen. Je näher wir auf Hellenthal zukamen, desto schlechter wurde das Wetter.

Wir kehrten im Gasthof Zum Adler ein und warteten einige Zeit ab. Nachdem alle möglichen Wetterapps noch für längere Zeit Regen und sogar Gewitter ansagten, stellten wir den Plan um. Unser Mittagessen wurde vorgezogen und wir blieben für den Rest des Tages im Wildfreigehege.

Nach einer guten Mahlzeit klarte es auf und wir unternahmen zunächst eine Rundfahrt mit dem Adlerexpress durch den Park. Hierbei wurden uns die Tiere- und Pflanzenwelt ausführlich erklärt. Danach konnten wir die Flugshow erleben. Die Falkner und auch die Vögel zeigen eine überwältigende Vorführung.

Im Anschluss zogen wir bei strahlendem Sonnenschein in kleinen Gruppen noch durch das Wildfreigehege. Andere nahmen noch einen Kaffee oder ein Eis zu sich.

Auf der Rückfahrt waren sich alle einig, dass es richtig war auf Bad Münstereifel zu verzichten, und den ganzen Tag im Park zu verbringen.

*** Impuls zur Woche ***Wer aufhört anzufangen, fängt an aufzuhören... und die Bremer Stadtmusikanten[Hier der Link zum ...
31/05/2026

*** Impuls zur Woche ***
Wer aufhört anzufangen, fängt an aufzuhören... und die Bremer Stadtmusikanten

[Hier der Link zum Anhören: ]
https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-31.wer-aufhoert-anzufangen-hoert-auf-anzuf.mp3

Was sich nach einer Sprachübung wie „Fischers Fritze fischt frische...“ anhört, war der Schlussgedanke bei unserem Gottesdienst auf dem Pfingstzeltlager, das wir mit über 150 Kinder, Jugendlichen, deren Leiter*innen, Küchenteam, Jugendbüro, der Animationsteam… am letzten Pfingstwochenende mit dem Motto „Märchenwald“ durchgeführt haben.

„Was Besseres als den Tod, findest du überall.“ Das ist ein zentraler Satz im Märchen der „Bremer Stadtmusikanten“ mit dem unser Gottesdienst begonnen hat. Damit hat der Esel letztlich den Hund, die Katze und den Hahn in sein „neues Team“ geholt. Wo andere das Ende der Tiere beschlossen hatten, ging es mit etwas total Neuem weiter. Das Ende ist bekannt und natürlich glücklich.

Dem Tod nicht das letzte Wort geben, ihn überwinden – das ist eine zentrale Botschaft des Evangeliums. Darin steckt ein Zauber, keine Zauberei. Den Bremer Stadtmusikanten wurde es nicht geschenkt. Den Jüngern bestimmt auch nicht, auch wenn das Pfingstereignis sich so lesen lässt. So oder so kam der „Change“, der Wechsel.

Die Jünger waren seitdem wie ausgetauscht und nicht mehr aufzuhalten.
„Aufhören ist keine Option!“ Ganz sicher dann, wenn es schlecht um einen bestellt, und vielleicht nicht, wenn es sprichwörtlich „am schönsten ist“.
Mit etwas anfangen hat etwas Besonderes. Das habe ich auch schon letztes Mal beschrieben. Ich meine nicht: „Aller Anfang ist schwer.“ Das vielleicht auch. Es hat vielmehr etwas Aktives und Lebendiges.

Ich bewundere insbesondere die ehrenamtlichen Verantwortlichen in der Kolpingjugend, die Gesamtleitung des Lagers und ebenso alle weiteren Engagierten wirklich, wie sie jedes Jahr aufs Neue mit so viel Leidenschaft das Pfingstzeltlager planen, vorbereiten und durchführen!! Ungelogen!! An dieser Stelle grüße ich euch alle, wenn ihr das lest oder hört.

Wenn ich als Seelsorger in meiner Aufgabe überzeugt davon reden soll, dass es kein Ende gibt, sondern wir immer wieder anfangen sollen, glücklich zu werden, dann ist so ein Pfingstzeltlager so etwas wie eine „Frischzellenkur“ für mich, auch wenn es zwischendurch anstrengend und vor allem tropisch heiß war.

Gönnen wir uns solche „zauberhaften“ Momente und starten durch. Und der Begriff „zauberhaft“ musste jetzt hier noch zum Schluss hin. Den Pfingstzeltlagerteilnehmer*innen sagt er was, aber er erklärt sich ja auch selbst ausreichend.

Treu Kolping
Michael K**k, Geistlicher Leiter im Kolpingwerk Aachen.
(für die Erwachsenen im Gesamtverband und genauso für die Kolpingjugend.)

** Impuls zur Woche ***WAS IST PFINGSTEN GENAU ENTSTANDEN? Es heißt: Unsere Kirche. https://kolping-ac.net/wp-content/up...
24/05/2026

** Impuls zur Woche ***
WAS IST PFINGSTEN GENAU ENTSTANDEN? Es heißt: Unsere Kirche.

https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-24-Pfingsten.mp3
[Übrigens auch zum Anhören als Podcast: Einfach hier klicken: - Link- 😊]

Pfingsten ist unsere Kirche entstanden. Den Spruch könnte ich auswendig aufsagen und wahrscheinlich hört man ihn auch jetzt am Pfingstwochenende öfter hier und da in den Kirchen. Klar, wenn ich an Kirchen denke -und du genauso-, dann sind das einmal die Gebäude Stein auf Stein. Oder es ist die Großorganisation unserer katholischen Kirche, jetzt nochmal so in Erscheinung getreten am Katholikentag. Und die Kirche, um mal diesen pauschalen Begriff zu benutzen, scheint ja auch sehr krisenfest zu sein. All die Jahrhunderte und Jahrtausende hat sie überstanden und irgendwie ist sie doch bei uns in den Herzen beheimatet.

Und wenn ich von Kirche spreche und ich in dieser Kirche arbeite, dann hat das ja auch mehrfache Bedeutung. Und für welche entscheide ich mich jetzt? Geht es eher so um die Innendeutung: Ich deute das, was ich erlebe in meinem Leben, religiös. Oder auch in der Außenwahrnehmung: Wir wollen gesellschaftlich als Kirche Einfluss nehmen, im besten Sinne.

Für welche Kirche entscheide ich mich? Von ihr muss anfangs ein Zauber ausgegangen sein, so nach dem Spruch von Hermann Hesse „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Und nicht anders kann es mit den Jüngern gewesen sein, die dann nach Pfingsten ganz begeistert waren.

Und überall, wo sie waren, sowie auch der Paulus, haben sie Gemeinschaften hinterlassen, die Bestand hatten. Und wahrscheinlich waren diese ersten christlichen Gemeinden - nee, ganz sicher- waren sie alle total unterschiedlich. Die Kirche, für die ich mich entscheide, soll nicht Selbstzweck sein.

Sie soll sich nicht um sich selbst kümmern und den Erhalt ihrer Gebäude, sondern sie soll sich darum kümmern, was sie ausmacht. Und ich glaube, Kirche ist dafür da, dass wir menschlich leben, menschlich arbeiten und menschlich glauben können. Das passt auch hervorragend zu unserem Kolpingwerk.

Dafür entscheide ich mich. Gerne.

Michael K**k,
Geistlicher Leiter im Kolpingwerk Aachen.
(für die Erwachsenen im Gesamtverband und genauso für die Kolpingjugend)

*** Impuls zur Woche ***Hier klicken:https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-17.oh-gott-der-wegbist-da...
17/05/2026

*** Impuls zur Woche ***

Hier klicken:
https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-17.oh-gott-der-wegbist-das-ziel.mp3

Und hier mitlesen:
Oh Gott! Der Weg ist das Ziel!

Ja, das hört sich nach einem abgedroschenen Spruch an. Ist er aber nicht. Denn es ist schon wichtig, nicht nur auf das Ergebnis zu gucken, auf den finalen Punkt, auf die Lösung, auf den Erfolg, sondern auch das in den Blick zu nehmen, was vorher stattfinden musste, damit ich dann letztlich zu diesem Punkt gelangt bin. Und das macht die Lösung doch so interessant. Das, was ich zuvor gelernt habe, an Fehlversuchen, an Kritiken, die ich ertragen musste, an Varianten, was hilfreich war, was eben nicht hilfreich war, Widerstände. Das gehört zu einer guten Lösung dazu, macht sie dann so substanziell.

Und wenn ich das jetzt auf ein Bekenntnis übertrage, auf ein Glaubensbekenntnis, ist das doch letztlich genauso. In den Gemeinen, wo ich gearbeitet habe, war ich verantwortlich für die Firmenvorbereitung. Natürlich war der große Schlusspunkt, die Firmenfeier mit dem Bischof; und alle Jugendlichen haben dann zusammen ein Bekenntnis abgelegt.

Wo aber dann eine Firmenvorbereitung in meinen Augen sinnvoll wurde: Was hat denn vorher an stattgefunden? Wie viel ist letztlich auf diesem Bekenntnisweg hängengeblieben und war relevant für die Jugendlichen? Das ist sehr unterschiedlich ausgefallen. Und wenn es was Belastbares war, was richtig Gutes, dann werden Jugendlichen wahrscheinlich auch nicht überlegen, kann ich hier mal ein Bekenntnis ablegen, oute ich mich als Christin oder als Christ. So geht mir das ja selber auch. Wenn ich auf einer Party bin oder weiß der Geier wo. Und wenn es belastbar ist, dann brauche ich gar nicht lange überlegen.

Und das ist das Wichtige, finde ich, bei den Dingen, die wir dann auch im Glauben so verlangen und die wir so feiern: Das Gesamtpaket in den Blick nehmen. Und dann braucht es eben auch Prozessbegleiter. Ich habe im Studium einen Begriff kennengelernt, die „Mystagogik“! Leute führen oder begleiten auf den Weg in die Geheimnisse. Das ist ein richtig wichtiger Job, um das mal so auszudrücken. Den machen nicht nur Hauptamtliche, den machen auch Ehrenamtliche.

Darin gut sein, das ist Gold wert. Und das führt zu richtigen Bekenntnissen, die vielleicht auch ein Leben lang halten, auch wenn sie sich ändern. So einer, bist du vielleicht auch oder so eine? Ich bin mir ganz sicher.

Sei dabei, wenn es darum geht, Leute zu begleiten, eine Lösung zu finden, ein Erfolg zu erzielen oder ein Bekenntnis abzulegen. Schaffst du? Da bin ich mir ganz sicher.

Michael K**k, Geistlicher Leiter beim Kolpingberg Aachen, für den Gesamtverband, also für die Erwachsenen, und für die Kolpingjugend.
Tschüss.

*** Impuls zur Woche ***𝗠𝗨𝗧 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝘂𝘀𝗸𝗲𝗹!https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-10.mutmuskel.mp3Ich...
10/05/2026

*** Impuls zur Woche ***
𝗠𝗨𝗧 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝘂𝘀𝗸𝗲𝗹!

https://kolping-ac.net/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-10.mutmuskel.mp3

Ich weiß, man fängt solche Beiträge oft gerne mit einem alltäglichen Erlebnis an und ich tue das jetzt auch, aber es passt.
Ich bin seit Jahresbeginn in einem Fitnessstudio.
Es wurde höchstens Zeit, ich musste mich bewegen und das tut mir auch gut. Ich merke das richtig.
Und deshalb bin ich jetzt für alles, was Muskeln angeht, auch besonders ansprechbar.
Und von daher ist es vielleicht gar kein Zufall, dass mir im Internet ein Spruch wirklich in Erinnerung geblieben ist.
Da stand: „Mut ist ein Muskel.“
Und da dachte ich: „Genauso ist das.“
Den muss ich trainieren.
Ein tolles Bild, eine tolle Metapher.
Den muss ich trainieren, damit er stärker wird, damit er fit bleibt.
Und wie geht das am besten?
Gerne auch in Gemeinschaft.
Es gab ja früher vom Deutschen Turnerbund oder im Sport den Spruch: „Sport ist im Verein am schönsten.“
Ich weiß, da geht jetzt im Fitnessstudio -zumindest bei mir- gemeinschaftlich nicht ganz so viel ab.
Aber es macht schon einen Unterschied, ob ich da auf der Straße allein `rumlaufe oder ob ich mich im Fitnessstudio bewege.
Das hätte ich vorher gar nicht so gedacht.

So, und jetzt steht Pfingsten vor der Tür.
Christi Himmelfahrt.
Das ist der Beginn der Apostelgeschichte in der Bibel.
Und wenn es ums Training geht, dann ist das mit den Jüngern genauso.
Die mussten auch ganz schön „trainieren“, bis sie richtig gut geworden sind und eigentlich unstoppbar.
Denen musste der Auferstandene mehrfach begegnen, bis sie dann klar hatten: „ Aha, Jesus ist auferstanden.“
Der Geist musste auf sie herabkommen und dann war der Knoten durchtrennt.
Dann ging es so richtig los. Das war wie ein Startschuss für die Sportler.
Und in Folge haben die Jünger, sie haben Menschen geheilt wie Jesus, flammende Reden gehalten. Petrus vor allen Dingen nach Pfingsten oder nach einer Heilung eines Gelähmten durch die Jünger selber am Tempel.
Und der Hohe Rat der jüdischen Gemeinde, der wollte natürlich nicht, dass diese Jesusbewegung dann auch Fahrt aufnimmt.
Sie wollten natürlich die Jünger zum Schweigen bringen und hatten das Problem, dass sie es einfach nicht konnten.
Die Jungs, um es mal flapsig auszudrücken, waren gar nicht mehr aufzuhalten.
Und jetzt kommt natürlich mein Wunsch zum Schluss dieses kleinen Beitrags.
Das machen wir doch am besten auch.
Genauso im Training bleiben.
Und es gibt nie ein „zu spät“.
Ich bin mit Ende 50 auch erst in ein Fitnessstudio gegangen nach einer langen Sportpause und ich sollte mich gar nicht grämen, dass ich so lange gewartet habe, sondern ich freue mich jetzt, dass ich es getan habe. Und es tut mir gut.
Und wenn ich jetzt den Bogen spanne zu unserem Mutmuskel, zu unserem Glaubensmuskel, dann ist das letztlich genauso.
Und das wünsche ich euch.
Da seid ihr jetzt auch nicht überrascht zum Ende dieses Beitrags.
Geht ins Training, macht wieder ein bisschen was, wenn es um euren Mut geht, um euren Glauben oder um irgendwas anderes.
Bewegt euch.
Das ist es.

„Treu Kolping.“
Michael K**k, Geistlicher Leiter im Kolpingwerk Aachen und in der Kolpingjugend in Aachen.
„Tschüss.“

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*** Impuls zur Woche ***„𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗮 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗝𝗲𝘀𝘂𝘀 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵.“ - 𝗠𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 „𝗙𝗹𝗲𝗶𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗚𝗼𝘁𝘁𝗲𝘀“!In Wassenberg-Birgelen steh...
03/05/2026

*** Impuls zur Woche ***
„𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗮 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗝𝗲𝘀𝘂𝘀 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵.“ - 𝗠𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 „𝗙𝗹𝗲𝗶𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗚𝗼𝘁𝘁𝗲𝘀“!

In Wassenberg-Birgelen steht eine kleine Kapelle mitten im Wald. Es ist ein kleiner Marienwallfahrtsort – das „Birgelener Pützchen“. Dort predige ich heute (03.05.26) in meiner Rolle als Geistl. Leiter des Kolpingwerkes zu diesem Thema: „Durch Maria wurde Jesus Mensch.“

Viele Propheten, meistens sind die Männer überliefert, haben mit ihrem Wirken und Verkündigen den Menschen einen Zugang zu Gott eröffnet. Ganz unterschiedlich.
Wir sollten uns angewöhnen, von Maria viel öfter als Prophetin zu sprechen, auch wenn von ihr nicht so viel biblisch überliefert ist, auch wenn es bekanntere Titel für die Hl. Maria gibt: Himmelskönig, Mutter der Barmherzigkeit, Mutter Gottes, … .
Denn ihre Leistung, Gottes Willen anzunehmen UND umzusetzen, dass Gott als der Mensch Jesus in unsere Welt kam, ist doch wohl ein ganz grundlegender und erfolgreicher Weg für uns Menschen, Gott näher zu kommen und ihn besser zu verstehen.
Maria hat als Mutter Jesu eine besondere Rolle unter den Heiligen und bietet daher -ohne göttlich zu sein- dennoch eine menschliche und gar weibliche Seite Gottes ab. Vielleicht ist auch das der Grund ihrer großen Beliebtheit und Verehrung.

So ist der „Faktor Mensch“ beim Glauben und folglich in der Kirche, nicht nur eine Begleiterscheinung, sondern so etwas wie das „Herzstück unseres Glaubens“.

Vergangenen Samstag haben sich die Vorstände und Leitungsteams unseres Aachener Kolpingwerkes getroffen. Die KI (künstliche Intelligenz) war Thema. Sie wird wachsender Bestandteil unseres Lebens werden. Das steht sicher fest.
Es ist viel mehr als eine technische Revolution, wie der Buchdruck, die Erfindung der Dampfmaschine, das Auto, die digitale Kommunikation oder das Internet,…. . Das Alleinstellungsmerkmal des Menschen kann nun nicht mehr nur unterstützt, sondern ersetzt werden. Das macht uns nicht nur zu Gestaltern und Zuschauern in diesem Prozess, sondern auch sehr zu „Betroffenen“. Und das in ganz neuer Weise.

Bleiben wir uns treu und trauen wir uns weiterhin auch genug zu. Fragen wir nicht grundsätzlich bei vielen Gelegenheiten die KI zuerst, wie wir etwas verstehen oder gestalten sollen. Lassen wir nicht alles die KI noch einmal überprüfen, damit es perfekter wird.
Behalten wir den Menschen im Blick, wenn sich die Arbeitswelt revolutionieren wird und die Gesellschaft nicht weniger. Behalten wir Konzerne im Blick, die mit KI die Welt ganz sicher beeinflussen können, dass sie uns nicht beherrschen.
Das haben wird drauf als katholischer Sozialverband, oder?! Schaffen wir wohl nicht allein!

Treu Kolping!
Michael K**k
(Geistlicher Leiter der Kolpingjugend und des Gesamtverbandes im Kolpingwerk Aachen)

𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝟮𝟬𝟮𝟲 – 𝗞ü𝗻𝘀𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻𝘇 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁Am vergangenen Samstag, 25. April 202...
28/04/2026

𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝟮𝟬𝟮𝟲 – 𝗞ü𝗻𝘀𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻𝘇 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁

Am vergangenen Samstag, 25. April 2026, fand das diesjährige Verantwortlichentreffen in Nettetal-Schaag statt. Rund 45 engagierte Teilnehmende aus den Vorständen der Kolpingsfamilien folgten der Einladung und wurden von der gastgebenden Kolpingsfamilie Schaag mit einem überaus üppigen und liebevoll vorbereiteten Frühstücksbuffet empfangen.

𝗔𝘂𝗳𝘁𝗮𝗸𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗴𝗲𝗶𝘀𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗜𝗺𝗽𝘂𝗹𝘀
Um 9 Uhr eröffnete der stellvertretende Diözesanvorsitzende Markus Holländer das Treffen mit einer herzlichen Begrüßung. Anschließend richtete Paul Syben im Namen der Kolpingsfamilie Schaag ein kurzes, einladendes Grußwort an die Anwesenden.

Gestärkt durch das gemeinsame Frühstück leitete der Geistliche Leiter Michael K**k in den inhaltlichen Teil über. Mit seinem treffenden Impuls zum Thema „Menschlich bleiben“ lieferte er einen wertvollen Denkanstoß für die darauffolgende inhaltliche Auseinandersetzung.

𝗞𝗼𝗹𝗽𝗶𝗻𝗴𝘀𝗳𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 & 𝗞ü𝗻𝘀𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻𝘇
Im Zentrum der Veranstaltung stand das hochaktuelle Thema „Kolpingsfamilien & Künstliche Intelligenz“. Diözesansekretär Peter Witte führte mit einer fundierten Präsentation in die Thematik ein. Im Anschluss entwickelte sich eine intensive Diskussion über das „Große Ganze“:
• Es wurde ausführlich besprochen, welche Chancen und Risiken der rasante Vormarsch der KI für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft mit sich bringt.
• Die Teilnehmenden waren sich schnell einig, dass diese technologische Entwicklung nicht aufzuhalten ist und für tiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche sorgen wird.

𝗗𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁
Für die tägliche Arbeit vor Ort in den Kolpingsfamilien leiteten die anwesenden Vorstände daraus einen klaren Auftrag ab: In einer zunehmend digitalisierten Welt müssen mehr denn je Räume und Gelegenheiten geschaffen werden, in denen sich Menschen im echten Leben begegnen und tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen können.

Zudem bekam der Diözesanvorstand ein starkes Mandat mit auf den Weg: Er soll sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Kolpingwerkes nachdrücklich dafür einsetzen, dass bei aller Nutzung und Weiterentwicklung von KI stets der Mensch im Mittelpunkt bleibt.

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Gegen 13 Uhr schloss Markus Holländer den inhaltlichen Teil ab. Er dankte allen Beteiligten sehr herzlich für das engagierte Mitmachen und den lebhaften Austausch. Ein besonderer Dank ging noch einmal an die Kolpingsfamilie Schaag für die herausragende Gastfreundschaft.

Das Fazit des Tages fiel am Ende einstimmig aus: Das Verantwortlichentreffen war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr definitiv wieder in dieser Form stattfinden.

Adresse

Alter Markt 10
Mönchengladbach
41061

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