Hühnerrettung NRW e.V.

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Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, über die Missstände in der "Massentierhaltung " aufzuklären und so viele Legehennen wie möglich zu retten und zu vermitteln.

Es geht wieder los!Und schon wieder gilt es Leben zu retten. Am 25. Juli können wir 350 weiße und braune Hennen aus der ...
15/06/2026

Es geht wieder los!

Und schon wieder gilt es Leben zu retten. Am 25. Juli können wir 350 weiße und braune Hennen aus der Bodenhaltung retten.

Das wird auch bis kurz vor Weihnachten die letzte geplante Rettung sein. Daher bitten wir euch, eure Herzen und Ställe sozusagen „auf Vorrat“ zu öffnen.

Bitte meldet euch zahlreich, denn wir wollen kein Huhn zurücklassen. Als Übergabeorte haben wir für euch:

Mönchengladbach
Reichshof
Haltern
Mülheim
Ennepetal
Köln
Hoffnungsvolle Grüße, Eure Hühnerrettung NRW

Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage!

29/05/2026
Glück und Leid im AprilBei unserer April-Rettung konnten wir 220 Hennen und einen Hahn retten und in liebevolle neue Zuh...
13/05/2026

Glück und Leid im April

Bei unserer April-Rettung konnten wir 220 Hennen und einen Hahn retten und in liebevolle neue Zuhause vermitteln. Der Wermutstropfen: Das Team vor Ort durfte natürlich „nur“ die freigegebenen Hennen mitnehmen. Trotzdem schaut man auch in den offenen Nachbarstall und würde so gerne viele Leben mehr retten und offensichtlich kranken Hühner die Chance auf Heilung geben.
Natürlich leidet man dann mit und versucht umso mehr, sich auf die zu rettenden Hennen zu konzentrieren, aber es zerreißt einem schon das Herz.
Trotzdem überwiegt im Nachhinein die Freude über die geretteten Leben. Während unserer Ausstallung mussten wir fünf Pflegis separieren, unter anderem Panic, deren Geschichte ihr sicher schon gelesen habt.

Die anderen vier hatten unterschiedlich große Wunden und eine Henne davon eine Verletzung, die uns doch sehr an unsere Nessy erinnerte. Die Wunde war zwar nicht so tief wie bei Nessy, aber in ihrem Ausmaß gleich groß.
Auf den Fotos seht ihr den Zustand der Wunde bei der Ausstallung am 11. April und vom 4. Mai auf dem Weg der Heilung. Die positive Veränderung zeigt einmal mehr, wie schnell die Hühner bei guter Pflege wieder gesunden können.
Unser ganz lieber Dank geht an alle Helfer und Adoptanten, die immer wieder ihre Freizeit und Fürsorge für die Tiere „opfern“.

Mit tierlieben Grüßen
Eure Hühnerrettung NRW e.V.

Foto in der Krankenstation am ersten Tag, zwei Weitere 10 Tage danach …A girl named Panic …Was hier nach dem Titel eines...
06/05/2026

Foto in der Krankenstation am ersten Tag, zwei Weitere 10 Tage danach …
A girl named Panic …
Was hier nach dem Titel eines spannenden Krimis klingt, ist die Geschichte einer kleinen weißen Henne aus der April-Rettung. Direkt beim Einfangen der Hennen, werden diese von uns durch einen kurzen Check als transportabel, also gesund, oder „Pflegi“, also hilfsbedürftig eingestuft. Bei besagter Rettung nahm Nicole am Stallausgang eine schreiende, panische Henne entgegen und trug sie zu Sandra, der die Erstbeurteilung der Pflegis oblag. Die Henne war blass wie ein Geist, ihre Füße und Beine übersät mit Wunden und dazu ein schrumpeliger Kamm.
Die Kleine wurde sofort in eine Pflegebox gepackt. Was wir vorher noch nie erlebt hatten: Sie blieb nicht einfach sitzen, sie tobte in blinder Panik in der Box rum und krallte sich mit ihren geschundenen Füßen am Türgitter der Box fest. Somit war direkt klar, dass sie ein besonderer Fall war und unbedingt engmaschig überwacht werden musste, um ihrem kleinen Körper mit viel Ruhe und Pflege eine Chance zur Heilung zu geben.
Und so blieb die inzwischen „Panic“ getaufte Henne bei Sandra. Die ersten beiden Tage waren von Stress geprägt. Jedes Saubermachen der Box, jeder Wasserwechsel oder das Auffüllen der Futternäpfe führten bei Panic zu regelrechten Nervenzusammenbrüchen. Ihr körperlicher und seelischer Zustand zeigte ganz klar, dass sie in der industriellen Haltung extrem gelitten hatte. Wahrscheinlich wurde sie bei beinahe jedem Versuch, an Wasser oder Futter zu kommen, von stärkeren Hennen vertrieben. Auf der Krankenstation holte sie, sobald sie sich halbwegs sicher fühlte, alles nach und trank täglich zwei Wassernäpfe leer und inhalierte regelrecht das Futter. Schon am dritten Tag zeigten sich die kognitiven Fähigkeiten, die Hühnern allzu oft abgesprochen werden. Sie hatte innerhalb von kaum 48 Stunden verstanden, dass Sandra keineswegs eine Bedrohung darstellte, sondern vielmehr für das Anliefern von Futter und Leckereien zuständig war. Und so ließ Panic den ersten Körperkontakt zu. Auf dem Arm sitzend beobachtete sie ruhig und interessiert die Versorgung ihrer verletzten Füße und ließ das regelmäßige Eincremen schon fast genussvoll zu. Zur Belohnung ging es dann regelmäßig raus, um in der Sicherheit auf Sandras Arm sitzend, die ersten Blicke auf die große weite Welt zu werfen. Grasflächen, Sonne, blauer Himmel, das alles führte zu blankem Erstaunen bei der kleinen Panic. Die neuen Eindrücke führten aber auch immer mehr zu Lebensmut und Selbstbewusstsein. Schon bald durfte sie in einem kleinen Gehege die ersten selbstständigen Schritte auf ihren gut heilenden Füßen machen. Inzwischen mausert sie, erneuert also ihr strubbeliges Gefieder, und verwandelt sich so auch äußerlich in eine kleine Schönheit. Nach ein paar Tagen, in denen sie tagsüber bereits friedlich und akzeptiert in der Hühnergruppe mitgelaufen ist, ging sie gestern Abend zu ersten Mal mutig mit in den Schlaf-Stall und suchte sich ein ruhiges Plätzchen zwischen den anderen Hühnern. Ihr Name bleibt natürlich bestehen, hat aber nur noch symbolischen Charakter für ihren holprigen Start ins richtige Hühnerleben.
Panic hat großes Glück gehabt, ihre Geschichte wirft aber auch die Frage auf, wie es solchen Hennen bei der Ausstallung auf dem Weg zum Schlachter geht. Diese Ausstallungen finden allgemein unter enormem Stress statt und bedeuten für jedes Tier Schmerz, Qual und unendliches Leid bis zum letzten Atemzug, hilflos kopfüber am Schlachtband hängend … wie viele Leidensgenossinnen von Panic erleben das Ende ihres traumatisierenden Lebens als blanken Horror?
Und es findet tagtäglich statt, tausende Male, millionenfach und ein Großteil der Menschen verschließt die Augen davor. Panic ist eine Botschafterin für alle fühlenden Wesen, die einfach nur leben wollen.

Kellerfund ... Pfund im Bauch ... ja, was denn nun? Seien wir ehrlich, wenn wir von einem Kellerfund sprechen, dann hoff...
17/04/2026

Kellerfund ... Pfund im Bauch ... ja, was denn nun?



Seien wir ehrlich, wenn wir von einem Kellerfund sprechen, dann hoffen wir doch alle darauf, dass Opa im über Jahrzehnte gesammelten Kartonwust einen Rembrandt vergessen oder ein paar inzwischen wertvolle Aktien übersehen hat. Das ein Kellerfund auch ganz anders aussehen kann, lernten wir zu Ostern.



Ostersamstag, 19.30 Uhr, das Telefon klingelt und ein junger Mann meldet sich mit den Worten: „Guten Abend, meine Mutter hat eben ein Huhn im Keller eines Mehrfamilienhauses gefunden. Können wir Ihnen das Tier bringen?“ Mein erster Gedanke: Da hat jemand einen Hahn ausgesetzt und das arme Tier hat sich einen Schlafplatz im Halbdunkel eines Kellerabgangs gesucht. Aber nein, per WhatsApp erreicht mich ein Foto, das eine recht entspannt auf dem Schoß der Beifahrerin sitzende braune Legehenne in einem Auto zeigt. Die Finder bestätigen, dass die Henne sehr zahm ist und sich einfach auf den Arm nehmen ließ. Also kommen sie zur Übergabe zu uns. Das kleine Huhn mit dem verstrubbelten Gefieder war klapperdürr und sah ziemlich zerrupft aus, aber trotz des hervorstehenden Brustbeins war sein Bauch dick und hart, da schien etwas festzustecken. Nach kurzer Beratung haben wir dann den Plan gefasst, die Henne erstmal ein bisschen aufzupäppeln und nach den Feiertagen zum Tierarzt zu bringen. Das Huhn fand den Plan super und hat von 20.30 Uhr bis nachts um halb eins nur gefressen. Zwei Schalen Körnerfutter und etliche Leckerchen verschwanden in dieser Zeit im schwarzen Loch der hungrigen Gier … und auch in den nächsten Tagen zeigte sich der pure Lebenswille im stetigen Hunger und Nachholbedarf der Kleinen.

Am Dienstag nach Ostern kam das Hühnchen, welches wir inzwischen nach seinem Fundort „Bodega“ genannt hatten, zu unserer Tierärztin. Sie bestätigte unseren Verdacht, dass im Bauch jede Menge Schichteier feststeckten, sagte aber auch direkt, dass die Henne noch länger aufgepäppelt werden müsse, damit sie die Narkose und Operation überstehen könne. Also wurde sie in der Praxis noch weitere sieben Tage mit allem versorgt, was ihren kleinen, ausgemergelten Körper wieder zu Kräften brachte und kam am folgenden Montag auf den OP-Tisch. Im Rahmen der OP wurde dann aus dem Keller-Fund einer Eier-Pfund, denn fast 500 Gramm Schichteier wurden aus dem Bauch und Legedarm der kleinen Bodega entfernt. Fassen wir zusammen: Ein Huhn, welches am Fundtag kaum 1,3 Kilo auf die Waage brachte, bekommt neun Tage später unter einer körper-stressenden Vollnarkose ein Drittel dieses Gewichts entfernt. Wir alle erwarteten zurecht ein Häufchen Elend, welches sich mühevoll aufrappelt und um sein Leben kämpft … Umso größer war die Freude und das Gelächter, als am Dienstagmorgen folgende Meldung aus der Praxis kam: „Bodega ist nicht nur wach, sie frisst, trinkt, randaliert und zerlegt die Praxis. Es sieht so aus, als ob sie dringend nach Hause wolle!“. Bodega, dein Wunsch ist uns Befehl, in einer ungenehmigt erweiterten Mittagspause, habe ich die Kleine abgeholt. Lediglich der Verband an ihrem Bauch zeugt von der überstandenen Operation. Sie frisst und frisst und frisst. Sobald sie den Nachsorge-Termin in zehn Tagen überstanden hat, darf sie in ihr neues Für-immer-zu-Hause ziehen und ihr Leben genießen.



Wie Bodega im Keller landete oder was sie überhaupt in diese Situation gebracht hat, werden wir wohl nie erfahren. Hat sie jemand ausgesetzt, weil ihm klar war, dass sie krank war? Hat sie es geschafft sich aus einem Schlachttransport zu befreien und ist dann durch die Gegend geirrt? Für zweitere These spricht die Tatsache, dass sie innerstädtisch, fernab jeder Hühnerhaltung gefunden wurde, aber das Geheimnis ihrer Herkunft wird Bodega für sich behalten.

Ihre Geschichte zeigt einmal mehr, dass es sich immer lohnt, zu kämpfen und, dass die angezüchtete abnorme Legetätigkeit zu unendlichem Elend und Quälerei bei Hühnern in der Industrie führt.

Bitte seht uns, wir wollen leben!Wir brauchen noch über 500 Plätze für den 16. Mai. Unsere Retter wollen nicht aufgeben ...
12/04/2026

Bitte seht uns, wir wollen leben!

Wir brauchen noch über 500 Plätze für den 16. Mai. Unsere Retter wollen nicht aufgeben und die magische Zahl 1000 Lebensplätze erreichen. Alle Hennen, die von der Hühnerrettung nicht mitgenommen werden können, werden in der darauffolgenden Woche zur Schlachtung gebracht.

Wir sind sozusagen im Endspurt, bitte schaut noch mal, ob ihr nicht doch noch das eine oder andere Huhn aufnehmen könnt. Vielleicht habt ihr Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder, die noch Plätze erübrigen können. Bitte rührt die Werbetrommel für die Hennen, wir sind wirklich auf eure Hilfe angewiesen.

Übergabeorte: siehe letzter Aufruf für Mai

­Rettungsaufruf­„Ihr habt euren Job erledigt, ich brauche euch nicht mehr“ Das ist der Satz mit dem Betreiber von indust...
23/03/2026

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Rettungsaufruf
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„Ihr habt euren Job erledigt, ich brauche euch nicht mehr“

Das ist der Satz mit dem Betreiber von industriellen Legebetrieben ihre Hennen nach Ostern ehrlicherweise ansprechen müssten. Denn genau das ist die traurige Wahrheit, für das Ostergeschäft wurde auch noch das letzte Ei rausgequetscht und danach geht es zum Schlachter.

Für bis zu 1000 Hennen können wir das am 16. Mai verhindern. Bitte helft uns, Leben zu retten und schaut doch mal nach, ob ihr nicht den einen oder anderen Platz frei habt. Es wäre wirklich ein großes Geschenk, wenn wir das für 1000 Hennen möglich machen können.

Und wer liebe Nachbarn hat oder gar sehr ländlich wohnt, kann ja auch mal darüber nachdenken, seinen Mädels einen passenden Hahn zu schenken. Auf unseren Pflegeplätzen warten zahlreiche Gockel auf einen Einsatzbefehl als Beschützer für ein paar nette Hennen.

Bitte meldet euch bei euren Vermittlern:

Mönchengladbach
Kiki Hilgers

Mönchengladbach
Sandra Joeres

Herdecke
Nicole Urbantat

Haltern
Annika Bornschein

Xanten

Barbara Blass

Köln

Steffi Löllgen

Reichshof / Windeck / Kierspe
Robert Becker

­Rettungsaufruf­Chinesisches Feuer-Pferd? Nix da, 2026 ist ein Hühner-JahrKaum konnten wir euch von den erfolgreichen Re...
08/03/2026

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Rettungsaufruf
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Chinesisches Feuer-Pferd? Nix da, 2026 ist ein Hühner-Jahr

Kaum konnten wir euch von den erfolgreichen Rettungen der vergangenen Monate berichten, geht es zum Glück schon wieder los und neue Hühner hoffen auf einen Platz in eurem Stall.

Immer mal wieder beschleichen uns ungute Gedanken, wie „alle Plätze belegt, zu viele Menschen geben ihre Hühnerhaltung auf, zu viele Hennen brauchen noch Plätze …“. Aber dann schütteln wir uns und sagen, dass wir das doch wohl wieder schaffen werden.

Am 11. April dürfen 200 Hennen in die Freiheit. Und mit Eurer Hilfe wollen wir das Jahr 2026, im Chinesischen das Jahr des Feuer-Pferdes, für uns alle zum Jahr des Huhns machen und mit der Rettung der 200 Hennen starten.

Übergabepunkte für diese Tiere sind Mülheim a. d. Ruhr und Haltern. Für die anderen Übergabeorte sind im Mai weitere Rettungen geplant.

Nur mit eurer Hilfe können wir es schaffen und so viele Hennen wie möglich retten. Bitte meldet euch zahlreich und werdet Lebensretter. Und vergesst dabei bitte nicht die gefiederten Jungs, denn auf zahlreichen unserer Pflegestellen sitzen etliche Hähne, die auf ein neues Zuhause warten und so gerne ihrem Job als Aufpasser für eine Gruppe Hennen nachkommen möchten.

Hoffnungsvolle Grüße, Eure Hühnerrettung NRW
Übergabeorte: Mülheim und Haltern

Dieser kleine Kerl hat, nachdem seine Besitzer ihn einfach zurück gelassen haben, über Monate allein in einer Schreberga...
15/02/2026

Dieser kleine Kerl hat, nachdem seine Besitzer ihn einfach zurück gelassen haben, über Monate allein in einer Schrebergarten-Anlage ums überleben gekämpft.Wir haben zwei Wochen gebraucht, um ihn endlich einzufangen. Er ist jetzt in Mönchengladbach auf einer Pflegestelle und sucht ein schönes Zuhause mit ein paar Hennen und liebevollem Menschenanschluss. Noch ist er etwas scheu, aber er zeigt schon Ansätze, dass er Vertrauen aufbaut und bereit ist, wieder daran zu glauben, das Menschen es auch gut meinen können. Wer kann dem süßen Hähnchen ein zu Hause geben? Aufgrund seiner Frisur haben wie ihm den Namen Billy gegeben

Bitte melde dich unter [email protected]

Adresse

Dahlener Straße 700
Mönchengladbach
41239

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