IG Metall Ludwigsfelde

IG Metall Ludwigsfelde Die IG Metall Ludwigsfelde vertritt die Beschäftigten der Branchen Metall & Elektro, Holz & Kunststoff, Luftfahrt, Textil & Bekleidung sowie Handwerk.

Aktionstag am 13.09.2025: Sei dabei und zeige Gesicht!
25/08/2025

Aktionstag am 13.09.2025: Sei dabei und zeige Gesicht!

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Tarifbindung bei Schnellecke Logistics hergestellt.Am Rangsdorfer Standort des Zulieferers Schnellecke Logistics ist die...
18/04/2024

Tarifbindung bei Schnellecke Logistics hergestellt.
Am Rangsdorfer Standort des Zulieferers Schnellecke Logistics ist die Tarifbindung erfolgreich hergestellt worden. Der erste Tarifvertrag für den Standort enthält eine Auszahlung der Inflationsausgleichprämie in Höhe von 2000 Euro im März dieses Jahres. Weitere 1000 Euro werden im Oktober ausbezahlt. Zusätzlich sieht die Einigung mit dem Zulieferer vor, dass die Bruttoentgelte in Form einer Leistungszulage für alle Mitarbeiter um 3 Prozente ab Oktober steigen. Geeinigt haben sich beide Seiten auch darauf, dass Verhandlungen über weitere Entgeltsteigerungen ab September beginnen können. Der Einigung war eine sehr beeindruckende Mitgliederbewegung innerhalb eines Jahres vorausgegangen. In Anlehnung an einen amerikanischen Elektromobilherstellers ist aus dem Aufbau dieser Gewerkschaftsmacht das Wort „Schnellecke-Geschwindigkeit“ entstanden.

Luftfahrt-Branche Tarifverträge bei Bombardier unterschrieben und umgesetztBeim Wartungsbetrieb Bombardier Aviation Serv...
18/04/2024

Luftfahrt-Branche
Tarifverträge bei Bombardier unterschrieben und umgesetzt
Beim Wartungsbetrieb Bombardier Aviation Services am BER wurde die Einführung des neuen IG Metall-Tarifwerks formal vollzogen. Die Unterschrift der Tarifvertragsparteien war der Abschluss von intensiven Verhandlungen. Der erfolgreiche Abschluss war möglich geworden, weil die Mitglieder in zwei Warnstreiks ihre ganze Entschlossenheit demonstriert hatten. Zudem gab es eine Vielzahl an Aktionen, die von den Mitgliedern im Betrieb gestaltet wurden. Der Konzern bewegte sich aber sehr lange nicht und weigerte sich, sein Angebot nachzubessern. Beim Vorstand der IG Metall in Frankfurt wurde deshalb der Antrag auf Urabstimmung und unbefristeten Streik eingereicht und genehmigt. Dies war nur möglich, weil der Großteil der rund 200 Beschäftigten sich gewerkschaftlich organisierte und sich alle Mitglieder an beiden Warnstreiks beteiligten.

Kern des neuen Tarifwerks ist ein neues Entgeltsystem, welches Verantwortung und luftfahrtrechtlichen Lizenzen und Qualifikationen höher entlohnt. Der Tarifvertrag bietet neu eingestellten Mitarbeiten gute Einstiegsmöglichkeiten und erfahrenen Beschäftigten, die ihre Qualifizierungen einbringen, gute Aufstiegsmöglichkeiten. Bei der Heranführung an die neuen Lohngruppen wurde sich auf drei Heranführungsschritte geeinigt. Die ersten beiden Heranführungsschritte betragen dabei bis zu 400 Euro monatlich jeweils zum Januar 2024 und zum Januar 2025. In der Folge erhalten 80 Prozent der Beschäftigten rückwirkend zum 1.Januar dieses Jahres monatlich 400 Euro mehr.
Für einige Mitglieder der IG Metall entsteht durch das neue System eine Erhöhung der monatlichen Entgelte von über 1000 Euro. Dies bedeutet über die Laufzeit von 22 Monaten eine Lohnsteigerung von bis zu 21 Prozent in drei Schritten, da der Restbetrag zur neuen Lohnhöhe am 01.10.2025 ausbezahlt wird.

Mit der Zuweisung ihrer neuen Entgeltgruppe im März hatten Beschäftigte die Möglichkeit rückwirkend einen Widerspruch einzulegen. Dieses Recht nahmen rund 30 Prozent der Beschäftigten in Anspruch. Die paritätisch besetzte Entgeltkommission gab rund 40 Prozent dieser Einsprüche statt, so dass insgesamt etwa 12 Prozent aller Beschäftigten erfolgreich Einspruch einlegten und somit eine zusätzliche Verbesserung ihrer Entgelte eintrat.

Neben der neuen Eingruppierung sieht das neue Tarifwerk auch monatliche Zulagen für zusätzliche Qualifizierungen sowie eine Aufstockung auf 30 Urlaubstage für alle Beschäftigten vor. Verhandlungsbegleitend wurden zudem 3000 Euro Inflationsausgleichsprämie bezahlt.

Gemeinsames Verständnis mit dem Arbeitgeber ist zudem, den Manteltarifvertrag noch in diesem Jahr zu überarbeiten. In diesem Zusammenhang ist auch die Forderung der aktiven IG Metaller nach einer Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit zu nennen. Die Reduzierung der 40-Stunden-Woche wird mit dem Ende der Laufzeit des Tarifvertrages im nächsten Jahr bei Bombardier diskutiert werden.

ROSENBAUER DEUTSCHLAND LUCKENWALDEHistorischer Durchbruch in Tarifverhandlungen bei Rosenbauer Luckenwalde20.03.2024 | I...
21/03/2024

ROSENBAUER DEUTSCHLAND LUCKENWALDE
Historischer Durchbruch in Tarifverhandlungen bei Rosenbauer Luckenwalde
20.03.2024 | Im historischen Gebäude "Goldene 33" in Luckenwalde, das bereits über 150 Jahre alt ist, versammelten sich am 19.03.2024 die Mitglieder von Rosenbauer Deutschland, um über das jüngst verhandelte Tarifergebnis vom 15.03.2024 abzustimmen. In einer Atmosphäre, die von der Geschichte genossenschaftlicher und sozialdemokratischer Vereine Luckenwaldes geprägt ist, konnten die Kolleginnen und Kollegen von Rosenbauer heute einen historischen Beschluss fassen.

Nach einer intensiven und langen Kampagne, die von zahlreichen Aktionen vor dem Werkstor bis hin zu unzähligen Gesprächen mit Mitgliedern und Kollegen geprägt war, wurde am 19.03.2024 ein wegweisendes Angebot zur Abstimmung gestellt.

Das Angebot der Geschäftsführung nach drei Verhandlungsterminen beinhaltet die Auszahlung der noch offenen 1500 € Inflationsausgleichsprämie in drei gleichen Raten im April, Juli und Oktober. Zusätzlich wird eine Erhöhung der Entgelte um insgesamt 11 % vereinbart:

4 % zum 01.04.2024,
4,5 % zum 01.10.2024
und 2,5 % zum 01.01.2025.
Die Laufzeit dieses Tarifvertrags beträgt lediglich 12 Monate.

Besonders bemerkenswert ist die Vereinbarung, Verhandlungen über eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich aufzunehmen, mit dem Ziel auf Seite der IG Metall, diese zum 01.04.2025 einzuführen.

Benjamin Schmoll, Mitglied der Verhandlungskommission, betonte: "Wir haben alles gegeben und sind vor allem zu einer Einheit im Betrieb geworden. Wir wissen, was wir können, und dass unsere Forderungen gerecht waren! Auch die Aktionen am Verhandlungstag zeigten, wie deutlich die Mannschaft hinter uns steht. Dabei war es egal, ob es sich um Gewerbliche oder Angestellte handelte."

Die Verhandlungen zogen sich über drei Monate hin, doch aufgrund der noch geltenden Friedenspflicht des alten Tarifvertrags bis zum 31.03.2024 war kein Warnstreik möglich und in Anbetracht der Entschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen nötig.

„Wir haben es nun endlich geschafft den Flächenwert aus der Tabelle der Metall- & Elektroindustrie (TG I/II) zu erreichen und das gesteckte Ziel aus dem Jahr 2020, als wir den ersten Tarifabschluss erzielten, endlich zu vervollständigen. Die Metallerinnen und Metaller haben eine wichtige Erfahrung gemacht: Gemeinsam können wir alles erreichen!“ kommentiert Tobias Kunzmann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ludwigsfelde das Ergebnis.

Thomas Püttner, Vertrauensmann bei Rosenbauer, äußerte sich zu den Aktionen der letzten Monate: "Als Vertrauensmann bei Rosenbauer macht es mich unglaublich stolz, welchen Weg wir hier gegangen sind. Wir konnten unseren Organisationsgrad massiv steigern, und ich bin mir sicher, dass wir mit dem Ergebnis noch einige überzeugen werden, Mitglied zu werden."

Sören Hartmann, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Ludwigsfelde, fasste das Ergebnis zusammen: "Dies ist das erste und einzige mir bekannte Ergebnis, das eine so immense Steigerung der Entgelte in so kurzer Zeit vorsieht. Es macht mich unglaublich stolz, dieses Ergebnis mit den Mitgliedern erreicht zu haben."

Nach der Zustimmung der Mitglieder werden nun die Unterschriften beider Seiten eingeholt und konkrete Verschriftlichung der Tarifverträge begonnen. Die Erklärungsfrist läuft noch bis Mitte April.

Rosenbauer Luckenwalde ist ein führender Hersteller von feuerwehrtechnischen Aufbauten, der mit seinen 450 Beschäftigten Löschfahrzeuge produziert.

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Rathausstraße 2
Ludwigsfelde
LUDWIGSFELDE

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Dienstag 08:00 - 16:30
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