Förderverein zum Erhalt der Jakobikirche Wir begrüßen Sie auf der Facebookseite unseres Fördervereins. FÖRDERVEREIN JAKOBIKIRCHE LUCKENWALDE·SAMSTAG, 18. F.
JANUAR 2020·
Das denkmalgeschützte Gebäude der St. Jakobikirche mit seinem 72 m hohen Turm zieht bei schönem Wetter regelmäßig eine Reihe von Besuchern an. Wir würden uns freuen, auch Sie bald einmal begrüßen zu dürfen. Was erwartet Sie in der Jakobikirche? Im Kirchenschiff fallen sofort die bleiverglasten Buntglasfenster, der Altar aus Marmor und die holzgeschnitzte Kanzel ins Auge. Über die e
rst kürzlich sanierten Emporen gelangt der Besucher bis in die begehbare Orgel. Spätestens hier ahnt er, weshalb die Orgel allgemein als Königin der Instrumente gilt. Den Kirchturm zu besteigen und von weit oben herunterzuschauen, gehört zweifellos zu den größten Attraktionen. Und tatsächlich, der Blick direkt aus dem Zifferblatt der Turmuhr lohnt sich. Auch das „Uhrenstübchen“ mit dem restaurierten Räderwerk, dem Pendel und all dem Gestänge ist einen Besuch wert. Die Turmuhr wurde im Januar 1893 unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse von Wissenschaft und Technik in der Berliner Groß-Uhrenfabrik C. Rochlitz, Inhaber: Heinrich Ernst, fertiggestellt. Es wird erzählt, diese technische Neuheit sei anlässlich der Weltausstellung in Chicago (1. Mai bis 30. Oktober 1893) ausgestellt worden, ehe sie ihren Platz im Turm der Jakobikirche einnahm. Im amtlichen Katalog der Ausstellungsstücke des Deutschen Reiches findet man eine „Turmuhr nebst Zifferblatt der Groß-Uhrenfabrik C. Rochlitz in Berlin“, die während der Weltausstellung den Turm des Deutschen Hauses schmückte. Die Uhr arbeitet nach wie vor mechanisch. Heute spricht man von einem technikgeschichtlichen Meisterwerk der Turmuhren-Baukunst im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die besondere kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Uhr wird durch ihre Aufnahme in die Denkmalliste des Landes Brandenburg hervorgehoben. Die Jakobikirche verfügt über eine einzigartige Akustik. Sie eignet sich deshalb besonders für Konzerte aller Art. Aufgrund der großen Spannweite des frei tragenden Gewölbes, muss kaum ein Besucher „hinter einer Säule sitzen“. In den letzten Jahren hat sich die St. Jakobikirche in Luckenwalde zu einer lebendigen Kulturkirche entwickelt. Mit ihrer würdigen, sehr festlichen Atmosphäre empfielt sich die Jakobikirche für Taufen, Konfirmationen, Trauungen und andere Jubiläums- und Festgottesdienste. Der Verein
Wie zahlreiche andere Kirchen, ist auch das denkmalgeschützte Gebäude der Jakobikirche in Luckenwalde durch Bauschäden und Vandalismus in seinem Bestand bedroht. Gleiches trifft für die wertvolle Innenausstattung zu. Die Evangelische Kirchengemeinde Luckenwalde verfügt über drei Kirchen - mehr als eigentlich benötigt. Die Jakobikirche ist die größte von ihnen. Die Erhaltung und Pflege des Gebäudes und des dazugehörenden Anwesens stellt die Gemeinde vor eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Aus den oben genannten Gründen haben sich Gemeindemitglieder und engagierte Einwohner zusammengefunden und am 27. November 2006 den „Förderverein Jakobikirche“ in Luckenwalde gegründet. Ihr Ziel ist es, die Jakobikirche als einen würdigen Gottesdienstort zu erhalten und gleichzeitig weitere Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Gründung
Zum Zeitpunkt seiner Gründung, hatte der Förderverein Jakobikirche 20 Mitglieder. Jetzt sind es 50. Im Vorstand des Vereins arbeiten vier von der Mitgliederversammlung gewählte ehrenamtliche Mitglieder und ein geborenes Vorstandsmitglied, der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Luckenwalde. In Vertretung des Pfarrers, kann ein von ihm benanntes Mitglied des Gemeindekirchenrates diese Aufgabe übernehmen. Dies sichert in allen Belangen eine besonders effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zielgruppen
Wir wollen möglichst jede/jeden für eine Unterstützung des Fördervereins begeistern, sei es durch den Besuch unserer Veranstaltungen, durch Spenden für die Restaurierungsarbeiten in der Jakobikirche oder durch den Entschluß, selbst Mitglied zu werden. Unsere Mitglieder repräsentieren alle Schichten der Bevölkerung. Besonders erfreulich ist es, dass wir - ganz in der Tradition der Jakobikirche - auf ein reges bürgerschaftliches Engagement zurückgreifen können. Sponsoring und Unterstützung
Zahlreiche Bürger aus nah und fern, Unternehmen und Institutionen haben uns bereits unterstützt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich und hoffen weiterhin auf eine so gute Zusammenarbeit. Weitere Infos auf unserer Internetseite https://www.jakobikirche-luckenwalde.de
13/06/2025
Herzlichen Glückwunsch zum – insbesondere den beiden Ehrenamtlichen aus dem Kulturbereich! Dr. Margitta-Sabine Haase wurde heute für ihr herausragendes Engagement im Förderverein Jakobikirche Luckenwalde ausgezeichnet. Als dessen Vorsitzende setzt sie sich schon seit 2006 für den Erhalt der imposanten Stadtkirche ein, organisiert u.a. Kirchenführungen, Turmbesteigungen und Orgelbesichtigungen. Bereits 2014 hat unser Ministerium den Förderverein mit dem ausgezeichnet.
Der ehemalige Landeskonservator Prof. Dr. Detlef Karg hat sich um die denkmalgerechte Sanierung von Wredow-Haus und St. Jakobskapelle sowie der Etablierung der Wredow-Kunstschule in Stadt Brandenburg an der Havel verdient gemacht. Überdies kümmert er sich um die Bewahrung, Dokumentation und Rückführung des Nachlasses des Stifters, des Bildhauers Prof. August Julius Wredow.
Sechs Engagierte hat Ministerpräsident Dietmar Woidke heute mit dem Verdienstorden des Landes geehrt. Wir gratulieren!
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Wir begrüßen Sie auf der Facebookseite unseres Fördervereins.
Das denkmalgeschützte Gebäude der St. Jakobikirche mit seinem 72 m hohen Turm zieht bei schönem Wetter regelmäßig eine Reihe von Besuchern an. Wir würden uns freuen, auch Sie bald einmal begrüßen zu dürfen.
Was erwartet Sie in der Jakobikirche? Im Kirchenschiff fallen sofort die bleiverglasten Buntglasfenster, der Altar aus Marmor und die holzgeschnitzte Kanzel ins Auge. Über die erst kürzlich sanierten Emporen gelangt der Besucher bis in die begehbare Orgel. Spätestens hier ahnt er, weshalb die Orgel allgemein als Königin der Instrumente gilt.
Den Kirchturm zu besteigen und von weit oben herunterzuschauen, gehört zweifellos zu den größten Attraktionen. Und tatsächlich, der Blick direkt aus dem Zifferblatt der Turmuhr lohnt sich. Auch das „Uhrenstübchen“ mit dem restaurierten Räderwerk, dem Pendel und all dem Gestänge ist einen Besuch wert. Die Turmuhr wurde im Januar 1893 unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse von Wissenschaft und Technik in der Berliner Groß-Uhrenfabrik C. F. Rochlitz, Inhaber: Heinrich Ernst, fertiggestellt.
Es wird erzählt, diese technische Neuheit sei anlässlich der Weltausstellung in Chicago (1. Mai bis 30. Oktober 1893) ausgestellt worden, ehe sie ihren Platz im Turm der Jakobikirche einnahm. Im amtlichen Katalog der Ausstellungsstücke des Deutschen Reiches findet man eine „Turmuhr nebst Zifferblatt der Groß-Uhrenfabrik C. F. Rochlitz in Berlin“, die während der Weltausstellung den Turm des Deutschen Hauses schmückte.
Die Uhr arbeitet nach wie vor mechanisch. Heute spricht man von einem technikgeschichtlichen Meisterwerk der Turmuhren-Baukunst im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die besondere kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Uhr wird durch ihre Aufnahme in die Denkmalliste des Landes Brandenburg hervorgehoben.
Die Jakobikirche verfügt über eine einzigartige Akustik. Sie eignet sich deshalb besonders für Konzerte aller Art. Aufgrund der großen Spannweite des frei tragenden Gewölbes, muss kaum ein Besucher „hinter einer Säule sitzen“. In den letzten Jahren hat sich die St. Jakobikirche in Luckenwalde zu einer lebendigen Kulturkirche entwickelt. Mit ihrer würdigen, sehr festlichen Atmosphäre empfielt sich die Jakobikirche für Taufen, Konfirmationen, Trauungen und andere Jubiläums- und Festgottesdienste.
Der Verein
Wie zahlreiche andere Kirchen, ist auch das denkmalgeschützte Gebäude der Jakobikirche in Luckenwalde durch Bauschäden und Vandalismus in seinem Bestand bedroht. Gleiches trifft für die wertvolle Innenausstattung zu.
Die Evangelische Kirchengemeinde Luckenwalde verfügt über drei Kirchen - mehr als eigentlich benötigt. Die Jakobikirche ist die größte von ihnen. Die Erhaltung und Pflege des Gebäudes und des dazugehörenden Anwesens stellt die Gemeinde vor eine kaum zu bewältigende Aufgabe.
Aus den oben genannten Gründen haben sich Gemeindemitglieder und engagierte Einwohner zusammengefunden und am 27. November 2006 den „Förderverein Jakobikirche“ in Luckenwalde gegründet. Ihr Ziel ist es, die Jakobikirche als einen würdigen Gottesdienstort zu erhalten und gleichzeitig weitere Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Die Gründung
Zum Zeitpunkt seiner Gründung, hatte der Förderverein Jakobikirche 20 Mitglieder. Jetzt sind es 50. Im Vorstand des Vereins arbeiten vier von der Mitgliederversammlung gewählte ehrenamtliche Mitglieder und ein geborenes Vorstandsmitglied, der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Luckenwalde. In Vertretung des Pfarrers, kann ein von ihm benanntes Mitglied des Gemeindekirchenrates diese Aufgabe übernehmen. Dies sichert in allen Belangen eine besonders effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Zielgruppen
Wir wollen möglichst jede/jeden für eine Unterstützung des Fördervereins begeistern, sei es durch den Besuch unserer Veranstaltungen, durch Spenden für die Restaurierungsarbeiten in der Jakobikirche oder durch den Entschluß, selbst Mitglied zu werden. Unsere Mitglieder repräsentieren alle Schichten der Bevölkerung. Besonders erfreulich ist es, dass wir - ganz in der Tradition der Jakobikirche - auf ein reges bürgerschaftliches Engagement zurückgreifen können.
Sponsoring und Unterstützung
Zahlreiche Bürger aus nah und fern, Unternehmen und Institutionen haben uns bereits unterstützt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich und hoffen weiterhin auf eine so gute Zusammenarbeit.