Clowns ohne Grenzen e.V.

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AnKER Zentrum Deggendorf- Tag 2: Jubel, Trubel, HeiterkeitEngagierte Mitarbeitende und Vereine wie Mostik versuchen, den...
06/10/2026

AnKER Zentrum Deggendorf- Tag 2:
Jubel, Trubel, Heiterkeit

Engagierte Mitarbeitende und Vereine wie Mostik versuchen, den Kindern auch unter diesen besonderen Bedingungen Räume zu schaffen, in denen sie einfach Kind sein dürfen – unbeschwert, frei und mit der Möglichkeit, Fürsorge und Aufmerksamkeit von außen zu erfahren.

Am darauffolgenden Tag waren wir wieder vor Ort. Gemeinsam mit uns war der Verein Mostik da, der jeden Freitag Spiel und Sport im AnkER-Zentrum Deggendorf anbietet. Diese freiwillige Arbeit ist von unschätzbarem Wert, denn auch die Mitarbeitenden vor Ort können all das trotz größtem Engagement und unermüdlichem Einsatz nicht alleine leisten.

Für die Kinder wurde ein großes Fest organisiert: Hüpfburg und Dreiräder wurden mit Begeisterung erobert, es gab Klebetattoos, Bastelstationen, einen Büchertisch, gemeinsames Trommeln und sogar einen kleinen Wal, der fröhlich Wasser verspritzte. Überall waren lachende Gesichter zu sehen – es gluckste, jubelte und wuselte an allen Ecken. Und am Rand des bunten Treibens beobachteten Eltern ihre Kinder mit einem Lächeln und sichtbarer Freude dabei, wie sie ausgelassen spielten und für einen Moment einfach nur Kinder sein konnten.

Zum Abschluss des Kinderfestes durften wir – Luki, Mucki, Schnucki und RuckiZucki – unsere Show spielen. Die Bänke waren bis auf den letzten Platz besetzt, dahinter standen die Erwachsenen und verfolgten das wilde, chaotische und tollpatschige Treiben der vier Clowns. Es wurde gezaubert, gestaunt, gelacht und mitgefiebert. Es wurde geschmunzelt und so manches Mal ungläubig der Kopf geschüttelt, wenn den Clowns wieder einmal alles andere als das Gewünschte gelang.

Zum Abschluss entstanden noch viele gemeinsame Erinnerungsfotos. Wir hoffen sehr, dass sie beim späteren Anschauen immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder zaubern – und sie an einen Tag erinnern, an dem einfach Jubel, Trubel und ganz viel Heiterkeit im Mittelpunkt standen.

Besucht unser Kenia Reiseteam 😀
03/10/2026

Besucht unser Kenia Reiseteam 😀

Projekte in Deutschland: Teil 1: Spiel und Spaß im Ankerzentrum DeggendorfGroße, dunkle Augen leuchten erwartungsvoll. E...
09/09/2026

Projekte in Deutschland:
Teil 1:
Spiel und Spaß im Ankerzentrum Deggendorf

Große, dunkle Augen leuchten erwartungsvoll. Etwa 20 Kinder warten aufgeregt mit ihren Tickets in der Hand vor der Tür Nummer 22. Es ist 10:15 Uhr und die ersten können es kaum erwarten, endlich den Raum zu betreten. Dort stehen wir rund um unseren Manegenboden und heißen sie willkommen.

Dann beginnt die gemeinsame Spielzeit. Erinnerungswürdige Momente entstehen, wenn sich ein Teller zum ersten Mal durch die eigene Kraft auf einem Stab dreht. Devil Sticks fliegen durch die Luft, wirbeln und tanzen, während bunte Bänder zauberhafte Kreise ziehen. Es geht nicht darum, etwas perfekt zu können. Es geht ums Ausprobieren, um den Spaß am Spiel, um kleine Erfolge und darum, sich Zeit zu nehmen und etwas mit den eigenen Händen zu schaffen. Es ist ein wunderbares Miteinander. Und kaum hat es begonnen, ist die Zeit auch schon wieder vorbei. Unter dem großen, bunten Fallschirm wird noch einmal gejuchzt, gelacht und pure Freude erlebt.

Kaum verabschieden wir die Kinder, hören wir schon die nächste Gruppe vor der Tür.

All das könnte genauso gut in einer Ferienfreizeit stattfinden. Und doch ist dieser Ort ein anderer: Ein Zaun umgibt das gesamte Gelände, ein großes Schiebetor regelt den Zugang und zwischen den Gebäuden sorgt Security für Sicherheit.

Wir waren im AnkER-Zentrum Deggendorf, in dem zu diesem Zeitpunkt rund 160 Kinder mit ihren Familien untergebracht waren. Die Kinder unserer vier Workshops waren schätzungsweise zwischen 2 und 14 Jahre alt und kamen unter anderem aus Aserbaidschan, Syrien und der Türkei. Das AnkER-Zentrum ist ein Ort, an dem Ankunft, Asylverfahren und gegebenenfalls Rückführung gebündelt werden.

Für die Zeit des Workshops durfte all das in den Hintergrund treten. Die Kinder konnten lachen, ausprobieren, Neues lernen, Erfolge erleben und vor allem eines erfahren: gesehen und wahrgenommen zu werden. 📸 Pictures by Michael Dietrich, Silvia Huster.

04/09/2026

Ende und weiter geht´s
Die Reise geht zu Ende, doch der Clownsesprit lebt weiter. Wir sind voll von Eindrücken,
Gefühlen, Gesichtern, Geschichten und Umarmungen. Eine tiefe Verbindung hat sich zu den
Orten verknüpft, wo wir waren. Vieles wird uns in den nächsten Tagen noch begleiten und
das Erlebte darf von unterschiedlichen Perspektiven nochmal betrachtet und zuhause
erzählt werden.
Und eine schöne Nachricht haben wir noch am Ende. Unser Projekt „Zirkus in der Schule“
hat guten Anklang gefunden und soll auch in den nächsten Jahren im Rahmen des Festivals
wieder stattfinden. So haben wir am letzten Tag Eli, als Stellvertretung für das
Organisationsteam, unsere Materialien übergeben, die in Zukunft von Kinderhänden wieder
belebt werden dürfen. Danke für die Zusammenarbeit!
Danke an all die Menschen, die Teil dieser Reise waren und sind! Die vielfältigen
Begegnungen sind der große Schatz, den wir mit nachhause nehmen dürfen.
Und so heißt‘s „Allez hop!“ Wir hüpfen in den Flieger und über den Wolken zurück nach
Deutschland.

Peru - 17. Blog: Unser letzter Clownstag führt uns über den Fluss in die kleine Comunidad „Santa Clara“.Rund 350 Mensche...
02/09/2026

Peru - 17. Blog: Unser letzter Clownstag führt uns über den Fluss in die kleine Comunidad „Santa Clara“.

Rund 350 Menschen leben hier, und in diesem Jahr feiert das Dorf seinen 76. Geburtstag.

Vor etwa neun Jahren kommt Andrea aus Kolumbien hierher. Sie lernt Pia kennen und gemeinsam entsteht eine Idee: „einen Ort zu schaffen, an dem Kinder einfach Kinder sein dürfen.“

Viele Kinder übernehmen schon früh Verantwortung, helfen ihren Familien oder arbeiten mit.

Für Spiel und Kreativität bleibt oft wenig Raum. Andrea und Pia beginnen zu planen,
sammeln Spenden und auch die Familien helfen beim Aufbau. So entsteht „Proyecto
Iquitos“.

Heute lebt Andrea hier und leitet das Projekt. Rund 68 Kinder finden einen Ort zum Spielen, Lernen und Entdecken. Freiwillige kommen und bleiben für eine Zeit, um mitzuhelfen.

Staatliche finanzielle Unterstützung gibt es nicht – das Projekt organisiert und finanziert sich
selbst.

Auch Santa Clara verändert sich: Wo es früher keinen Strom gab, bringen heute
Solarpaneele Licht ins Dorf.
Und dann kommen wir mit unseren roten Nasen.
Die Kinder empfangen uns mit offenen Armen und warten gespannt auf unsere Show. Doch genau in diesem Moment entscheidet der Amazonas anders: Der Himmel öffnet sich und der Regen trommelt so laut auf die Dächer, dass unsere Stimmen keine Chance haben.

Also warten wir nicht – wir spielen.
Wir lachen, bewegen uns und erfinden gemeinsam. Als der Regen schließlich leiser wird, beginnt unser Theater. Wir teilen unsere Geschichte und unser Lied, und für einen Moment wird dieser kleine Ort mitten im Amazonas zu unserer Bühne.

Vielleicht könnte es keinen schöneren Platz für unseren letzten Clownstag geben: einen Ort, der aus der großen Idee entsteht, Kindern Zeit zum Kindsein zu schenken.
Mit Umarmungen und vollen Herzen steigen wir wieder ins Boot.

Danke, Kinder, für euer Lachen. Danke Andrea, Pia und allen Menschen, die diesen Ort möglich machen. Danke Bryan aus Belén, dass du uns begleitet hast, um gut und sicher hin und wieder zurückzukommen.Und danke Santa Clara, dass wir für einen Nachmittag ein kleines Stück eurer Welt mit euch teilen dürfen.

Peru - Blog 16: Plötzlich wird ein Raum zur Bühne Heute Nachmittag besuchen wir **Lacitos de Luz**, einen gemeinnützigen...
01/09/2026

Peru - Blog 16: Plötzlich wird ein Raum zur Bühne

Heute Nachmittag besuchen wir **Lacitos de Luz**, einen gemeinnützigen Verein, der 2007 in Iquitos entsteht. Die Initiative beginnt mit dem Ziel, Menschen, die mit HIV leben, zu begleiten und zu unterstützen.

Zu Beginn richtet sich die Arbeit vor allem an schwangere Frauen sowie an Kinder, die mit HIV leben. Sie erhalten medizinische, soziale, finanzielle und psychologische Unterstützung.

Mit der Zeit wächst das Projekt und erreicht auch andere Orte in den Regionen Loreto und Ucayali.
Heute begleitet Lacitos de Luz Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die mit HIV leben, Waisen sind oder sich in schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Lebenssituationen befinden. Der Verein unterstützt sie in unterschiedlichen Bereichen ihres Lebens:
Gesundheit, Ernährung, Bildung, Unterkunft und persönliche Entwicklung.
Hinter dieser Arbeit stehen **Silvia Barbarán Mafaldo und Simone Dahli**, die das Projekt mit großem Engagement begleiten.

Heute öffnen uns die Kinder die Türen zu ihrem Zuhause. Sie empfangen uns, zeigen uns ihre Räume und lassen uns ein kleines Stück ihres Alltags kennenlernen. Auch wir bringen etwas für sie mit: **eine Geschichte, die wir mit roten Nasen, Spiel und Fantasie in eine Clownshow verwandeln.**

Plötzlich wird ein Raum zur Bühne. Die Geschichte erwacht zum Leben, Figuren entstehen und schon bald füllt sich das Haus mit Lachen.
Wir erzählen, spielen und singen miteinander. Die Kinder schauen nicht nur zu: Sie reagieren, lachen, machen mit und werden selbst Teil der Geschichte.

Nach der Vorstellung geht unser gemeinsamer Nachmittag weiter. Die Kinder zeigen uns ihr schönes Zuhause, wir spielen, singen und verbringen Zeit miteinander.
Wieder erleben wir, dass unsere Besuche nicht nur daraus bestehen, eine Vorstellung zu spielen. **Wir kommen, um eine Geschichte zu teilen – und werden gleichzeitig eingeladen,
ein Stück ihrer Geschichte kennenzulernen.**
Wir spielen, singen, lachen und teilen.
Und für ein paar Stunden füllt sich **Lacitos de Luz auch mit roten Nasen.**

Peru - Blog 15: Und mitten in dieser Realität verwandelt sich heute der Raum.  Heute besuchen wir den **Kindergarten Est...
31/08/2026

Peru - Blog 15: Und mitten in dieser Realität verwandelt sich heute der Raum. Heute besuchen wir den **Kindergarten Estrellita de Jesús im Sektor 11 von Belén**, den Kinder zwischen drei und sechs Jahren besuchen.

Gilda empfängt uns sehr herzlich und freut sich besonders über unseren Besuch. Sie erzählt uns, dass nur wenige kulturelle Projekte und Organisationen ihren Weg bis hierher finden.

89 Kinder sind im Kindergarten angemeldet, heute sind 41 da. Gilda erklärt uns, dass dies eine der Herausforderungen ist, mit denen sie täglich konfrontiert sind. Viele Eltern arbeiten lange, vor allem auf dem Markt, und nicht immer gibt es jemanden, der die Kinder in den
Kindergarten bringen oder sich um sie kümmern kann.

Obwohl es sich um einen staatlichen Kindergarten handelt, sind die Bedingungen schwierig:
Es gibt kein Trinkwasser und auch in den Toiletten kein Wasser. Viele Materialien
organisieren die Pädagoginnen selbst, sammeln dafür Geld oder verwandeln gebrauchte Dinge in Materialien für ihre pädagogische Arbeit.

Ihre Aufgabe geht weit über das Unterrichten hinaus. Sie begleiten Kinder und Familien, die mit körperlicher und verbaler Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung und problematischem
Substanzkonsum konfrontiert sind. Mit wenigen Ressourcen und viel Engagement
versuchen sie zu unterstützen, wo sie können.

Und mitten in dieser Realität verwandelt sich heute der Raum.
**Der Himmel füllt sich mit Farben und hinter einem roten Vorhang beginnt unser Theater.**

Wir spielen unsere Clown-Version vom *Regenbogenfisch*: die Geschichte eines Fisches, der entdeckt, was es bedeutet, seine glitzernden Schuppen mit anderen zu teilen. Doch bevor wir den Kindern die Botschaft erklären können, erzählen sie sie uns. Sie wissen genau, worum es geht: **teilen, einander helfen und füreinander da sein.**
Wir kommen mit einer Geschichte, die diesen Wert vermitteln möchte, und entdecken, dass die Kinder ihn längst kennen.
Vielleicht ist genau das eine der besonderen Seiten des Clownspiels: […] 👉 Fortsetzung unten 👇in den Kommentaren.

Peru - Blog 14: Ein ganz besonderer Zirkus in BelénAn diesem Tag kam der Zirkus nach Belén.Ein etwas anderer Zirkus. Ein...
30/08/2026

Peru - Blog 14: Ein ganz besonderer Zirkus in Belén
An diesem Tag kam der Zirkus nach Belén.
Ein etwas anderer Zirkus. Einer ohne Käfige, ohne echte Tiere – und doch voller exotischer
Wesen.
Da war ein Tiger, der eigentlich wild und gefährlich sein sollte, aber lieber mitten in der
Manege einschlief. Ein Elefant, der mit seinem Rüssel plötzlich die Kinder nass spritzte. Und
ein Zirkusdirektor, der verzweifelt versuchte, in diesem wunderbaren Chaos den Überblick
zu behalten.
Doch auch ihm gelang das nicht besonders lange.
Zwischen Zauberei, kleinen Katastrophen und jeder Menge Unsinn verlor er nicht nur die
Kontrolle über seinen Zirkus – plötzlich ließ er sogar Kinder verschwinden.
Die Manege wurde immer mehr zu einem gemeinsamen Spiel. Die Kinder waren längst nicht
mehr nur Zuschauer:innen. Sie wurden selbst Teil dieses verrückten Zirkus, sprangen wie
unser Tiger durch die Reifen, begegneten unseren seltsamen Tieren und ließen sich auf die
kleine Welt ein, die für einen Moment mitten in Belén entstanden war.
Am Ende kamen alle zusammen. Tiere, Clowns und Kinder sangen, sprangen und bewegten
sich gemeinsam zu einem Lied über Tiere.
Vielleicht braucht ein Zirkus gar nicht so viel.
Ein paar Reifen. Ein bisschen Wasser. Einen müden Tiger. Einen frechen Elefanten. Einen
Zirkusdirektor, der langsam den Verstand verliert.
Und vor allem viele Kinder, die bereit sind, sich auf das Spiel einzulassen.
Für eine Weile wurde aus unserem kleinen Zirkus in Belén eine große gemeinsame Manege
– laut, chaotisch, lebendig und voller Lachen.

Peru - Blog 13: Die Clownsreise geht weiter!Heute führt uns die Clownsreise ins Krankenhaus. Das „Hospital regional de L...
28/08/2026

Peru - Blog 13:
Die Clownsreise geht weiter!
Heute führt uns die Clownsreise ins Krankenhaus. Das „Hospital regional de Loretto“ ist das Krankenhaus für die Bevölkerung um und in Iquitos, die keine Krankenversicherung über die Arbeit haben oder sich nicht privat versichern können. Das Gute ist, alle haben Zugang zur
medizinischen Versorgung. Die andere Seite ist, dass dem öffentlichen Krankenhaus nur wenige Ressourcen zur Verfügung stehen, sowohl an Ausstattung wie auch an Personal.

Gunter aus Iquitos, der uns im Krankenhaus begleitet, erzählt uns, dass der Lohn der Ärzte und Krankenschwestern je nach Lebenssituation oft nicht für die alltäglichen Ausgaben reicht und sie mehrere Arbeitsstellen bedienen.

Viele der Patienten kommen aus weit entfernten Dörfern des Amazonasgebiets, „de la selva“, da es dort keine Möglichkeit für medizinische Versorgung wie z.B. OPs gibt.

Wir gehen von Zimmer zu Zimmer, zuerst auf die Station für Kinder, dann für die
Erwachsenen. Clowns sind bekannt, doch zunächst wird ihnen noch etwas schüchtern
begegnet. Im spielerischen in Verbindung treten bricht rasch das Eis.

In einem Zimmer singen wir für die Mutter einer Krankenschwester, während diese die Last, die sie für die Fürsorge ihrer Mutter trägt, für den Moment abfallen lassen kann und zu weinen beginnt.

Eine Umarmung darf es dann sein, die wieder Kraft und Zuversicht schenkt. In einem anderen Zimmer lächelt uns ein Kind entgegen, an ihrer Seite die jungen Eltern. Wir befinden uns zwischen Lachen und Weinen.

In der Begegnung entstehen immer wieder neue Situationen, wir lauschen, spielen mit dem, was da ist und geben, was gebraucht wird.

So wird mal um die Liebe geworben, mit dem Stethoskop ein Signal zur höheren „Macht“ gefunden und gemeinsam mit dem Sohn einer Patientin für sie gebetet. Auch das Personal darf kurz mal Pause vom Alltag erhalten.

Und wieder werden wir durch die Offenheit, das Lachen, die herzliche, umgängliche Art der Menschen hier beschenkt!
Vielen Dank an Gunter für die Organisation des Besuches.

Peru - Blog 12:“Der letzte Tag des Festivals”Heute ist der letzte Tag dieses wunderbaren Festivals. Ein Tag voller Absch...
27/08/2026

Peru - Blog 12:
“Der letzte Tag des Festivals”

Heute ist der letzte Tag dieses wunderbaren Festivals. Ein Tag voller Abschied, aber auch voller Dankbarkeit. In den vergangenen Tagen haben wir miteinander geteilt, gelacht und vor
allem eines ganz deutlich gespürt: Liebe kennt keine Grenzen!
Und die Magie des Clowns kann Farbe, Bewegung und ein kleines Stück Leichtigkeit an die unterschiedlichsten Orte dieser Welt bringen.

Wir beginnen den Tag mit den Abschluss- und Abschiedsaktivitäten. Es entsteht ein Raum, in dem wir unsere ganz persönlichen Erfahrungen miteinander teilen können. In kleinen Gruppen erzählt jede und jeder von uns, wie sich die vergangenen Tage angefühlt haben
und was diese Begegnungen mit den Kindern – als Clown und gleichzeitig als Mensch – in uns bewegt haben.

Wir gestalten verschiedene Wandbilder, auf denen sich die Gefühle sammeln, die uns in
diesen Tagen besonders begleitet haben: Liebe, Engagement, Verbundenheit, Integration und Dankbarkeit. Worte werden zu Farben und Gedanken zu Bildern. So schließen wir unser gemeinsames Zusammensein als Clowns ab und versuchen auf Papier festzuhalten,
was unsere Seele uns in diesen Tagen leise zugeflüstert hat.

Und dann ist es soweit: Unser letzter Pasacalles (Parade)!
Mit Bannern, Musik, Instrumenten und natürlich ganz vielen roten Nasen machen wir uns noch einmal auf den Weg zurück nach Belén. Dort wollen wir gemeinsam mit den Kindern spielen, tanzen, lachen und uns von ihnen verabschieden.
Es ist wunderschön zu sehen, welche Verbindungen in diesen wenigen Tagen entstanden sind. Kleine Begegnungen, gemeinsame Spiele, Umarmungen und Blicke haben uns miteinander verbunden – Fäden, die sich in ihren Herzen und in unseren Herzen verankert haben. […]
👉Fortsetzung unten👇 in den Kommentaren.

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