29/10/2026
Grundsteuer
In der Bürgerversammlung im August wurde die finanzielle Situation der Gemeinde dargestellt. Danach besteht ein erhebliches Defizit.
Dieses Defizit sollte zunächst durch Einsparungen innerhalb der Gemeinde aufgefangen werden. Steuererhöhungen sollten das letzte Mittel bleiben.
Zwei Monate später wird dieses "letzte Mittel" bereits herangezogen und diskutiert.
In der letzten Gemeindevertretersitzung wurde eingebracht, den jetzigen Hebesatz der Grundsteuer B von 532 Punkten auf 700 Punkte oder gar auf 850 Punkte zu erhöhen.
Nun kann sich jeder Eigentümer ausrechnen, wie hoch die geplante Steuererhöhung basierend auf dem vom Finanzamt mitgeteilten Grundsteuermessbetrag zu Buche schlagen wird.
Beispiel: Bei einem Messbetrag von z.B. 80 € ergibt sich ein Grundsteuerbetrag bei einem Hebesatz von 850 Punkten also 80 € x 850 % = 680 €. Dies entspricht einer Mehrbelastung von jährlich 254 €.
Michael Schreiber, Vorsitzender