19/09/2026
🚑⛑️ Üben für den Ernstfall – für die Menschen vor Ort.
„Das brennt so! Meine Haut, Hilfe!“
„Warum hilft denn niemand meiner Schwester?!“
„Ich hör nichts, ich kann Sie nicht hören!“
Auf dem Übungsgelände der ehemaligen Kaserne in Kemel im Rheingau-Taunus-Kreis klangen die Hilferufe am vergangenen Samstag täuschend echt.
Rund 30 ehrenamtliche Mimen sorgten mit ihren Rufen, Wehklagen und realistisch geschminkten Wunden für ein authentisches Übungsszenario.
Bei der Katastrophenschutzübung „Septemberunwetter 2026“ trainierten Malteser Hilfsdienst (MHD), Technisches Hilfswerk (THW), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) gemeinsam für den Einsatz im Rheingau-Taunus-Kreis.
Unter der Leitung von MHD und THW übten mehr als 70 Einsatzkräfte ehrenamtlich, wie sie als Team betroffenen Menschen bestmöglich helfen können.
Damit im Ernstfall jede und jeder weiß, was zu tun ist und die verschiedenen Organisationen ineinandergreifen, sind gemeinsame Übungen wichtig.
🌧️🌪️ Das Szenario dieses Mal: Starkregen, Orkanböen und Stromausfälle. Eine Windhose beschädigt Gebäude, eine Explosion verschärft die Lage. Menschen werden vermisst und verletzt.
Für zusätzliche Realitätsnähe sorgte das ARD-Wetterkompetenzzentrum, das die Übung über mehrere Tage hinweg mit fiktiven Wettervorhersagen begleitete. Vielen Dank für diese besondere Unterstützung!
Ein großes DANKE an alle Mitwirkenden für ihren Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement – für unsere Gesellschaft, für uns alle. ❤️
Malteser Oestrich-Winkel THW Geisenheim