11/05/2026
Kurz vor Mitternacht erhielt einen Notruf von einem Boot in Seenot südlich von Le**os. Die Überlebenden berichten, die griechische Küstenwache habe das Boot gewaltsam zurückgedrängt. Dabei sei der Motor zerstört und das Schlauchboot beschädigt worden, sodass es manövrierunfähig im Meer trieb und Wasser eindrang.
Die türkische Küstenwache leitete daraufhin eine Rettungsaktion mit mehreren Booten und einem Hubschrauber ein.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein halb gesunkenes Schlauchboot. 44 Menschen wurden aus dem Boot gerettet, vier weitere aus dem Wasser gezogen. Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden.
Das, was geschlossene Grenzen bewirken sind nicht sinkende Zahlen flüchtender Menschen, sondern mehr Menschen, die auf der Flucht sterben. Menschen flüchten weil die Gefahr in ihrem Herkunftsland noch größer ist. Wir fordern legale Fluchtwege!
**os