NABU-Leverkusen

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Mehr Bäume für Leverkusen – Jeder kann mitmachenNaturschutzverbände BUND und NABU starten BaumpflanzaktionBäume sind wic...
08/06/2026

Mehr Bäume für Leverkusen – Jeder kann mitmachen

Naturschutzverbände BUND und NABU starten Baumpflanzaktion

Bäume sind wichtig - gerade in der Stadt! Daher rufen die Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen dazu auf, Straßenbäume für Leverkusen zu spenden. So kann jeder mithelfen, dass unsere Stadt nicht überhitzt und Schadstoffe gefiltert werden. Den Start der Baumspenden-Aktion machten die Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen durch die Pflanzung von vier Bäumen. Diese wurden von dem Erlös des letztjährigen Naturschutzbasars bezahlt.

Bäume sind wahre Wunderwesen mit Superkräften: Sie kühlen überhitzte Städte, produzieren Sauerstoff und binden CO2, filtern Schadstoffe und bieten unzähligen Tieren einen Lebensraum. Und als wäre das nicht schon genug, haben Bäume auch eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung auf die menschliche Psyche – also auf uns alle.

Die Entscheidung für welches Projekt der Erlös des Naturschutzbasars eingesetzt werden sollte fiel den Naturschutzverbänden diesmal leicht. Denn die wachsende Zahl von Klagen zahlreicher Leverkusenerinnen und Leverkusener über die Fällung von Bäumen auf privatem Grund ist erschreckend. Dazu kam die Information der Stadt Leverkusen, dass sie aufgrund der Haushaltskrise kaum noch eigene Mittel habe, um gefällte oder abgestorbene Straßenbäume zu ersetzen. Denn nach § 82 der Gemeindeordnung gehören Nachpflanzungen von Bäumen nicht zu den Pflichtaufgaben einer Kommune. Die vier neuen Bäume, die von den Naturschutzverbänden gespendet wurden, werden nun dazu beitragen, unsere Stadt grüner zu machen: eine Vogelkirsche in Schlebusch, ein Ahorn in Manfort und zwei Winterlinden in Opladen.

Für alle vier Neulinge haben sich Menschen gefunden, die sich um ihr Wohlergehen kümmern werden: Die BUND-Mitglieder Sigrid und Michael Rösgen werden dafür sorgen, dass der Vogelkirschbaum sich in der Sürderstraße in Schlebusch wohl fühlt – seine Baumscheibe wartet schon darauf, dass die Blumensaat zu seinen Füßen aufgeht. Der Ahorn vor dem Haus der NABU-Familie Müller in der Helenenstraße in Manfort kann sicher sein, dass er genug Wasser bekommt, wenn es nötig ist. Und die beiden Linden, die mithelfen, die Probleme der Kastanienallee zu mildern, stehen unter der Obhut von Uschi Kundt, Mitglied des BUND-Vorstandsteams.

Die Baumspende-Aktion liegt voll im Trend, denn eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BUND zeigt auf, dass sich über zwei Drittel der Stadtbewohnerinnen und -bewohner mehr schattenspendende Bäume wünschen. Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich auch, dass mehr für die Bäume getan wird, die durch Klimawandel und Trockenheit, Straßenausbau und Streusalz, Krankheiten und falsche Pflege gefährdet sind.
In Leverkusen jedoch schützt keine Baumschutzsatzung unsere grünen Mitbewohner. Und es war daher nicht wirklich eine Überraschung, dass der kürzlich erneut von den Naturschutzverbänden gestellter Antrag auf die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung wieder mal „mehrheitlich abgelehnt“ wurde. Es hinterlässt ein Gefühl der Ohnmacht, in einer Stadt zu leben, die meint, auf eine Satzung zum Schutz der Bäume verzichten zu können.

Daher die Bitte an alle LeverkusenerInnen: Werden Sie aktiv und spenden Sie, damit NABU und BUND weitere Straßenbäume für Leverkusen pflanzen können!
Die Spendenkonten:
beim Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Leverkusen e.V. IBAN: DE11 3755 1440 0104 0008 31 oder
beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland IBAN: DE72 37062600 4038 0900 17,
Betreff jeweils: Spende Bäume für Leverkusen.

STADTRADELN Leverkusen vom 7. bis zum 27. Juni 2026–  das Team NABU & BUND lädt ein! Seit 2016 nimmt die Stadt Leverkuse...
07/06/2026

STADTRADELN Leverkusen vom 7. bis zum 27. Juni 2026
– das Team NABU & BUND lädt ein!

Seit 2016 nimmt die Stadt Leverkusen an der Aktion "Stadtradeln" des Netzwerks Klima-Bündnis teil. Wer mitmacht, legt in dieser Zeit möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurück und tut auf diesem Weg nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern senkt auch die individuellen und kommunalen CO₂-Emissionen! Vielleicht entdeckt man durch die Teilnahme auch den Spaß und die Lust an (mehr) Fahrradfahren und behält es auch nach Beendigung der Aktion bei...

Dem Team NABU & BUND können sich alle anschließen, die es möchten!
Wie geht das...?
Man öffnet auf dem PC / Laptop die Seite www.stadtradeln.de oder lädt sich für das Smartphone die App "Stadtradeln" herunter und registriert sich. Während dieses Prozesses wird gefragt, welchem Team man beitreten möchte. Hier suche man unser Team "NABU & BUND" und schließe sich ihm an.

Wie werden die gefahrenen Kilometer gezählt?
Es gibt zwei Möglichkeiten. Hat man sich die Stadtradeln-App auf sein Telefon heruntergeladen, kann man diese nutzen, um seine Strecke und die gefahrenen Kilometer automatisch dokumentieren zu lassen.
Alternativ kann man seine gefahrenen Wege auch per Hand auf der Webseite eintragen.
Die Webseite https://www.stadtradeln.de/faq beantwortet alle Fragen!

Augen auf - Schmetterlinge suchenDie Mitmachaktion der Naturschutzverbände LeverkusenJeder kann mitmachen! Auch bei der ...
02/06/2026

Augen auf - Schmetterlinge suchen

Die Mitmachaktion der Naturschutzverbände Leverkusen

Jeder kann mitmachen! Auch bei der Mitmachaktion 2026 der Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU geht es wieder darum, das Augenmerk auf ganz besondere Leverkusener zu richten: die „Gaukler der Lüfte“ – unsere Tag- und Nachtschmetterlinge. Für die Mitmachaktion kann jeder Leverkusener und jede Leverkusenerin sie in allen Entwicklungsstadien fotografieren oder auch malen. Die Schmetterlinge zeigen eine große Vielfalt an Formen und Farben und eignen sich somit hervorragend zum Beobachten.

Vieles liegt bei den lebhaften Flatterern im Verborgenen. Die meisten Mitmenschen kennen zwar die Tagfalter, aber dass die Nachfalter ebenso spannend sind und obendrein zahlenmäßig mit 3.500 Arten überwiegen, ist vielen nicht bekannt. Und auch die verschiedenen Lebensphasen eines Schmetterlings bleiben meistens unentdeckt: ihre Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und daraus zum Schmetterling.

Tagfalter sind Schmetterlinge, die meist tagsüber fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Tagpfauenaugen, Bläulinge und Weißlinge. Den meisten Tagfaltern gemeinsam sind knopfförmig verdickte Fühlerenden. Zum Teil gehören zu dieser Gruppe sehr große und farbenfrohe Arten. Die Flügel der Tagfalter sind in der Ruhestellung zusammengeklappt.

Nachtfalter sind alle Falter, die nicht zu den Tagfaltern gehören, denn es gibt auch einige, die sich auf Tagaktivität spezialisiert haben. Typische Nachtfalter sind z.B. Taubenschwänzchen, Eulenfalter oder Spinnerarten. Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen, können aber auch sehr farbenprächtig sein. Und es macht viel Spaß sie zu entdecken. Meistens haben sie gefiederte oder fadenförmige Fühler. In der Ruhestellung legen sie die Flügel meist flach oder dachartig über den Körper.

Alle Schmetterlinge tragen genau wie Bienen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Sie sind also wichtig für die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten und auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere sind sie nicht zu unterschätzen.

Bei der Mitmachaktion „Tag- und Nachtfalter“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera oder dem Stift festzuhalten. Die besten 3 Fotos mit einem Hinweis auf den Fundort können per Mail an [email protected] gesendet werden oder per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen.
Einsendeschluss ist der 30.09.2026 und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.

Leverkusener Siebenschläfer-TV ab 1. Juni wieder onlineAuch dieses Jahr gibt es wieder die live-web aus dem Nest der „Ko...
25/05/2026

Leverkusener Siebenschläfer-TV ab 1. Juni wieder online

Auch dieses Jahr gibt es wieder die live-web aus dem Nest der „Kobolde der Nacht“

Endlich ist es wieder so weit: „Die Leverkusener Siebenschläfer sind nun aus sieben Monaten Winterschlaf erwacht.“ berichtet Erich Schulz vom Leverkusener Naturschutzverein NABU. Das bundesweit einzigartige Siebenschläfer-TV vom NABU Leverkusen ist mit seiner live-We**am direkt aus dem Nest der possierlichen Nager ab 1. Juni wieder online. So kann weltweit auch 2026 wieder jeder per Internet das bunte Treiben der wild lebenden Siebenschläfer in ihrem Wohnzimmer verfolgen:
www.nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer

Ein kurzer Rückblick: Auch 2025 war wieder ein sehr spannendes Siebenschläferjahr und hat viele der sonst verborgenen Aktivitäten unserer attraktiven nachtaktiven Siebenschläfer durch die We**am offenbart.
Im August präsentierten die beiden We**ams im Internet insgesamt 13 bohnengroße frisch geborene Junge - eine große Anzahl, die auf eine insgesamt gute Futtersituation schließen lies. Ihr rasantes Wachstum durch die gehaltvolle Muttermilch konnte von den Internet-Nutzern dann täglich in sehr guter Qualität weltweit in der we**am beobachten werden.
Anfang September waren die Jungen zu quirligen und neugierigen „Teenagern“ herangewachsen und die älteren Jungen wagten schon putzmunter ihre ersten Ausflüge in die Umgebung.
Mitte Oktober 2025 waren dann wieder alle Siebenschläfer aus den Nistkästen in den Winterschlaf verschwunden – bis auf einen, der partout nicht schlafen gehen wollte und im Dezember dann in einen frostfreien sicheren Bereich umgesiedelt wurde, wo er obendrein zusätzlich Futter angeboten bekam.

Insgesamt wurde das Leverkusener „Siebenschläfer-TV“ über 313.000 mal im vergangenen Jahr angeklickt. Somit ist die we**am des NABU Leverkusen die bestbesuchte Tier-we**am Deutschlands. Aber nicht nur hier wird die we**am intensiv genutzt, sondern auch Interessierte aus mehr als 60 Ländern der Erde haben die kleinen Nager beobachtet. Ermöglicht wurde das umfangreiche Projekt durch eine Förderung durch die Postcode Lotterie.

Über alle Ereignisse bei den Siebenschläfern und viele Details über die Wichtigkeit der Artenvielfalt für unsere Ökosysteme und unsere Zukunft informiert der Naturschutzbund Deutschland, NABU Leverkusen auf seiner umfangreichen homepage und über den gut besuchten Facebookauftritt „Familie Siebenschläfer“.

Birdrace 2026 – eine erfolgreiche Vogeljagd der besonderen Art Das Team des Naturschutzbund Leverkusen (NABU) war am Sam...
17/05/2026

Birdrace 2026 – eine erfolgreiche Vogeljagd der besonderen Art

Das Team des Naturschutzbund Leverkusen (NABU) war am Samstag den 02.05.2026 beim bundesweiten Birdrace (wörtlich: „Vogelrennen“) wieder mit dabei. Es konnte die unglaubliche Zahl von 80 Vogelarten in Leverkusen an einem Tag entdecken!

Die Challenge „Birdrace“ wendet sich an alle, die an der Vogelwelt Interessiert sind - egal welchen Alters und mit welchem Kenntnisstand. Gerade Anfänger*innen werden eine erstaunliche Anzahl an Arten entdecken, wenn der Fokus einen ganzen Tag lang auf die Vogelwelt gerichtet ist.

Das Birdrace ist eine bundesweite Aktion im Mai: Innerhalb von 24 Stunden gilt es, in einem Stadt- oder Landkreis so viele Vogelarten wie möglich nachzuweisen. Dafür wählen die Teams geeignete Beobachtungsorte aus und versuchen so, ihre Artenliste zu maximieren. Bundesweit nahmen insgesamt 1065 Teams mit über 3000 gemeldeten Birdracern am „Birdrace“ teil.

Mit dem seit über 20 Jahren jährlich stattfindenden Wettstreit möchte der Veranstalter, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), auf die bedrohte Vielfalt der heimischen Vogelwelt aufmerksam machen. So kann zum Beispiel in einem Beobachtungsgebiet im Laufe der Jahre festgestellt werden, ob Arten verschwunden oder auch neu aufgetaucht sind.

Das NABU-Team-Leverkusen startete bereits kurz nach Sonnenaufgang mit 5 Vogelkundler*innen. Sie fuhren mit Fahrädern an die unterschiedlichsten Lebensräume in Leverkusen: Flussauen, Wälder, Gewässer, Hecken, Äcker und Wiesen. Und sie ließen sich auch nicht vom aufziehenden Gewitter von ihrem Ziel abbringen.

Zuerst ging es zu den Wiesen, Feldern und Kiesgruben bei Rheindorf und Hitdorf. Das Team konnte dort neben den vielen Singvögeln einen großen Trupp durchziehender Schafstelzen sichten und das Morgenkonzert der Nachtigall genießen. Besonders eindrucksvoll ist die dort für unsere Region einzigartige Möwenkolonie und die vielen Uferschwalben am Buschbergsee. Zudem konnte dort die in unserer Region fast noch nie beobachtete Schwarzkopfmöwe entdeckt werden.

Anschließend ging es in die Rheinaue, wo das selten gewordene Schwarzkehlchen entdeckt wurde. Von dort aus fuhr das Team dann entlang der Wupper Richtung Opladen und anschließend in den Dhünnwald, um dort typische Waldvögel finden zu können.

Mit insgesamt 80 festgestellten Vogelarten und vielen besonderen Eindrücken endete die Exkursion des NABU-Teams sehr erfolgreich. Das ist eine beachtliche Anzahl von Vogelarten in Leverkusen - einer vergleichsweise kleinen Region.
Es zeigt, dass Leverkusen durchaus Potential hat, wenn die Natur weiter geschützt wird und nicht durch Überbauung vernichtet wird.

Die Mauersegler kommen zurück - bitte melden (nur für Leverkusen)In den nächsten Tagen kommen sie wieder zurück nach Lev...
20/04/2026

Die Mauersegler kommen zurück - bitte melden (nur für Leverkusen)

In den nächsten Tagen kommen sie wieder zurück nach Leverkusen – die rasant fliegenden Mauersegler. Sie kommen von ihrem Winterquartier in Afrika zum Brüten zu uns nach Deutschland. Dann kann man ihre schrillen Rufen an Leverkusen‘s Himmel hören, wenn sie in großen Gruppen ihre Flieger-Meisterleistung mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h zum Besten geben.

Jedes Jahr kommen die Mauersegler pünktlich um den 1. Mai herum und bleiben nur ca. 100 Tage im Jahr bei uns. Mit ihrem dunklen Bauch und kurzem Schwanz können sie leicht von den Mehlschwalben mit ihrem hellen Bauch und den Rauchschwalben mit den langen Schwanzfedern unterschieden werden.

Sie halten sich – bis auf die Brutzeit - ausschließlich in der Luft auf, wo sie ihre Nahrung suchen und auch schlafen. In der 20 Tage währenden Brutzeit betreiben sie Arbeitsteilung: einer der Elternteile sitzt auf dem Nest und der andere besorgt das Futter.

Die Niststätten der auffälligen Flieger sind vielen nicht bekannt. Als Höhlenbrüter besiedeln Mauersegler kleine Hohlräume z.B. in Fassaden und Dächern. Hier in Leverkusen sind Nistplätze für Mauersegler zum Beispiel der Hindenburgbunker und Häuser mit vogelfreundlichen kleinen Nischen in der Innenstadt. Da die rasanten Flieger blitzschnell in die Hohlräume einfliegen, wissen meist nur wenige Bewohner, dass sich Mauerseglernester an ihrem Haus befinden.

Selbst die Fütterung der Jungen ist unauffällig, da die Eltern nur sehr sporadisch zum Füttern anfliegen. Sie fangen in mehreren Stunden viele hundert Insekten in der Luft, sammeln sie im Schlund und bringen sie dann zu den hungrigen Jungen.

Während des Heranwachsens trainieren die Jungsegler ihre Brustmuskulatur durch eine Art Liegestütz. Gleichzeitig können sie durch dieses Training ihr optimales Abfluggewicht austarieren. Nach zweimonatiger Brut und Aufzucht stürzen sich die jungen Segler, meist eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, in ihr selbstständiges Leben.

Die Jungsegler setzen nach ihrem ersten Ausfliegen aus dem Nest zwei Jahre lang keinen Fuß (freiwillig) auf den Erdboden. Das heißt, sie fliegen ununterbrochen und legen pro Jahr ca. 250.000 km zurück.
Beim Schlafen im Flug können sie eine Gehirnhälfte „abschalten" - die andere Hälfte koordiniert den Flug.
Abends - eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang - treffen sich die Junggesellen/innen zu den so genannten „screaming parties“, um sich gemeinsam – spielend und schrill schreiend - in ihre Schlafzone auf etwa 3000 Meter Höhe hochzuschrauben. Der älteste bekannte Mauersegler wurde 21 Jahre alt. Man schätzt, dass er es in seinem Leben auf 4,8 Millionen Flugkilometer gebracht hat – eine respektable Leistung.

Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND rufen alle Leverkusener auf, ihre Mauersegler-Sichtungen zu melden.
Sind die Mauersegler aufgrund des warmen Wetters in diesem Jahr früher dran? Wir sind gespannt.
Meldungen bitte an [email protected]

Moorschutz beginnt im GartenAlle Jahre wieder beginnt im Frühling die Pflanzsaison. Dann werden Blumen in die Balkonkäst...
28/03/2026

Moorschutz beginnt im Garten

Alle Jahre wieder beginnt im Frühling die Pflanzsaison. Dann werden Blumen in die Balkonkästen eingetopft und die Gartenbeete für Stauden und Gemüsepflanzen vorbereitet – und immer mehr Gärtner*innen greifen dabei zu „torffreier“ Pflanzerde.

Im Gartencenter oder Supermarkt stapeln sich daher die bunten Säcke mit Erdmischungen. Hier kann man nun gezielt zugreifen – häufig gibt es schon „torffreie“ Pflanzerde.
Nur noch manchmal gibt es Substrat mit Torf – der Stoff, aus dem unsere wertvollen Moore bestehen. Lebendige Moore sind wichtig für den Klimaschutz und für den Naturschutz.
Denn aktive Moore binden doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt. „Das Moor ist damit einer der wichtigen natürlichen Partner gegen den drohenden Klimawandel, obwohl sie nur drei Prozent der Landfläche unserer Erde bedecken.“ sagt Ingrid Mayer, die Sprecherin der BUND Kreisgruppe Leverkusen. „Torf gehört daher ins Moor und nicht aufs Beet.“

Moorschutz ist aktuell wichtiger denn je, denn der Schutz der Moore hilft mit, die Klimaerhitzung zu verringern. Ein trockengelegtes Moor gibt mit atemberaubender Geschwindigkeit Kohlendioxid frei. Die bislang unzersetzten Pflanzenreste beginnen sich aufzulösen, und der darin enthaltene Kohlenstoff verbindet sich mit dem Luftsauerstoff zu Klima erwärmendem CO2. Was über Tausende von Jahren angereichert wurde, entweicht innerhalb weniger Jahre und schadet so. Kein Wunder, dass es Klimaforscher beim Stichwort Torfabbau schaudert. Natur- und Artenschützern ist der Torfabbau ebenfalls ein Gräuel. Denn wo die lärmenden Torffräsen abgezogen sind, bleiben staubige tote Landschaften zurück. Sonnentau, Orchideen sowie zahlreiche seltene Vögel wie Birkhuhn, Ziegenmelker oder Goldregenpfeifer sind dadurch in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Die gute Nachricht ist, es gibt viele Alternativen zu Torf! Der einfachste Weg zu guter, fruchtbarer Humuserde ist das Kompostieren von Grünschnitt und Bioabfällen wie Obst- oder Gemüseresten. Kompost enthält alle wichtigen Nährstoffe und optimiert den Boden. Wer selbst keinen eigenen Komposter besitzt, hat meist die Möglichkeit beim städtischen Entsorgungsdienst wie der AVEA zu moderaten Preisen Kompost zu kaufen.
Der Bergische Kompost zum Beispiel besteht aus Grünschnittabfällen, die an drei Standorten im Bergischen Land schonend kompostiert werden. Auch bei immer mehr Baumärkten und Gartencentern gibt es inzwischen die beliebte torffreie Blumenerde. Sie besteht zumeist aus schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Rindenhumus oder Holzfasern. Beim Kauf von Blumenerde sollte man daher unbedingt immer auf die Aufschrift „ohne Torf” oder „torffrei” achten.

Natur und Umwelt in Leverkusen erleben, neue bunte AngeboteMit 76 attraktiven Veranstaltungen gibt es für alle, die die ...
25/02/2026

Natur und Umwelt in Leverkusen erleben, neue bunte Angebote

Mit 76 attraktiven Veranstaltungen gibt es für alle, die die Natur in Leverkusen mal etwas näher kennenlernen wollen, in diesem Frühjahr und Sommer wieder jede Menge Chancen. Denn bunt und überaus vielfältig präsentiert sich das neue Veranstaltungsprogramm der Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU. Kinder, Eltern und Senioren haben in diesem Halbjahr wieder viele Gelegenheiten, mit Expert*innen die Natur hautnah zu erleben und ihre ganz eigenen Chancen zur Mitgestaltung eines lebenswerten Leverkusens zu entdecken. Die vielen Angebote der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND finden seit Jahren immer viel Anklang. Im Jahr 2025 kamen mehr als 1300 Teilnehmende zu den vielen Veranstaltungen und Kursen.

Nun geht es weiter - das neue Programm startet im März vollgepackt mit attraktiven Kursen.
Am 07.03.2026 findet die erste der drei Wanderungen in die Welt der Leverkusener Biber statt.
Am Sonntag den 15.032026. wird dann die beliebte Wanderung zur großen Kolonie der Graureiher im Murbachtal angeboten.
Auch die gut besuchten Wanderungen zum Kennenlernen unserer gefiederten Meistersänger sind natürlich wieder im Angebot. Unter dem Motto „Welcher Vogel singt denn da?“ wird es auch Vogelstimmenlaien leicht gemacht, die Vögel an ihrem Gesang zu erkennen.
Ab März kommen viele Vögel allmählich wieder aus ihrem Winterquartier im Süden zu uns zurück. Man kann bei den insgesamt 16 Vogelstimmenwanderungen, die in unterschiedlichen Ortsteilen von Leverkusen angeboten werden, lernen, die Heimkehrer an ihrem Gesang zu erkennen. Und auch in diesem Jahr gibt es zwei Kurse in die Wunderwelt der Vögel, die speziell für Kinder durchgeführt werden.
Kinder können zudem auch beim „Frühlingszauber“ im Wald viel Geheimnisvolles entdecken.

Viel Spaß am Entdecken der Wasserwelt weckt der NRW-Umweltaktionsbus „Lumbricus“, der am 26. August in Opladen Station macht. Neues von unseren Schmetterlingen, den „Gauklern der Lüfte“ und wie jeder von uns ihnen im eigenen Garten helfen kann, zeigt am 160.4.2026 mit einem Bildervortrag der Schmetterlingsexperte Karl-Heinz Jelinek auf.

„Was blüht denn da?“ fragen sich viele bei ihren Spaziergängen. Spannende Infos zu wilden Buschwindröschen, Gelbstern oder Lerchensporn gibt es daher bei einer Wanderung in den Wald an der Wupper am 29. März.
Und die Frage, wie man unsere Kräuter für die Küche und die Gesundheit nutzen kann, erläutern die Kräuterführungen.
Weiterhin werden 5 Exkursionen zu den beliebten Fledermäusen sowie drei Exkursionen in den Lebensraum des „Koboldes der Nacht“, des Siebenschläfers, angeboten.

Und um unsere wertvolle Kiesgrube in Hitdorf - den Buschbergsee - geht es im April. Sie ist einer der wenigen in Leverkusen vorhandenen geschützten und naturbelassenen Bereiche. Leider ist selbst dieses Juwel der Gefahr ausgesetzt, durch eine geplante Monheimer Windenergieanlage an der Leverkusener Stadtgrenze stark entwertet zu werden.
Hingegen konnte die ehemalige Kiesgrube am Hornpottweg durch die langjährigen Bemühungen der ehrenamtlichen Naturschützer erfreulicherweise geschützt werden. Warum und welche seltenen Tiere dort heute leben, erfahren Sie bei zwei Spaziergängen um dieses einmalige Naturschutzgebiet.

Um besondere Naturschönheiten und ihre Verletzlichkeit geht es bei vier Filmen, die in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino im Forum gezeigt werden.
Wie wir alle unserem sympathischen Stachelfreund, dem Igel, im Garten helfen können, zeigt der Kurs am 17.05.2026 auf. Und in einen wunderschönen naturnahen Garten geht es am 30. Mai.

Ein besonderes Angebote gibt es wieder für Kreative: Die diesjährige Mitmachaktion der Naturschutzverbände lädt ein, sich draußen umzusehen: Die Leverkusener sind eingeladen, mit der Kamera Tag- und Nachtfalter „von der Raupe bis zum Schmetterling“ festzuhalten und alle an ihren Entdeckungen teilhaben zu lassen!

Aber solch ein Veranstaltungsprogramm wäre unvollständig, wenn es nicht viele Möglichkeiten aufzeigen würde, wie jeder praktisch Naturschutz durchführen kann. So gibt es für alle, die draußen mit anpacken möchten, jeden Monat ein Angebot unter dem Motto „Naturschutz praktisch“ sowie weiterhin die Einladung zu einer Müllsammelaktion. Oder man kann aktiv mit dabei sein beim „Team Streuobstpflege“, „Team Botanik“, „Team Kita“ oder „Team Ornithologie“.

Worum sich die beiden Naturschutzverbände BUND und NABU sonst noch kümmern, spiegeln die vielen spannenden Berichte im Veranstaltungsprogramm wider.
Sie informieren zu den Möglichkeiten der Vermeidung von Vogeltod an Glasscheiben, über die Verringerung des Lichtsmogs und über den bei uns in Leverkusen ausgestorbenen Vogel des Jahres, das Rebhuhn.
Weitere spannende Themen sind: das Fledermaus-Jahr, die Hecken des Grauens oder der Konflikt zwischen Artenschutz und Windkraft. Nicht zu kurz kommen die vielen Vorschläge an die Leverkusener Politik und Verwaltung für mehr Natur in Leverkusen oder ganz praktische Tipps über „meine liebsten insektenfreundlichen Gartenpflanzen“.

Um die vielen Möglichkeiten aller angehenden Pensionäre oder bereits Pensionierten geht es bei den Veranstaltungen „Chancen im Ehrenamt“ und „Golden Ager Speeddating“. Wie könnten maßgeschneiderte Vorschläge für die sinnvolle Gestaltung des dritten Lebensabschnittes aussehen? Diesen Fragen widmen sich die Naturschutzverbände mit viel Spaß am 19. März oder am 14. Juli.

NABU und BUND informieren über alle Termine im neuen Programm, das an den städtischen Informationsstellen ausliegt, in den Bioläden sowie auf den Homepages ( www.nabu-leverkusen.de und www.bund-leverkusen.de ), über Facebook (www.facebook.com/nabu.leverkusen und www.facebook.com/bund.leverkusen) oder über eine Info-Mail, für die Interessierte sich in eine Verteilerliste unter [email protected] eintragen lassen können.
Direktlink, um die pdf-Datei herunterzuladen:
https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2024/09/2026-1_Programm_final_compressed4.pdf

Bitte melden (nur für Leverkusen)Frühlingsboten – die Kraniche kommen zurück!Aufgrund guter Witterungsbedingungen kommen...
10/02/2026

Bitte melden (nur für Leverkusen)
Frühlingsboten – die Kraniche kommen zurück!

Aufgrund guter Witterungsbedingungen kommen die ersten Kraniche bereits zurück! In den letzten Tagen wurden die ersten Gruppen dieser imposanten Segelflieger beobachtet, als sie auf dem Weg zu ihren Brutgebieten im Norden über Leverkusen flogen. Die „Vögel des Glücks“ mit ihrer typischen V-Flugformation und ihren trompetentonartigen Rufen sind im Flug durch den langen vorgestreckten Hals eindeutig von Gänsen unterscheidbar. Bis zu 80 km/h schnell fliegen sie und verkünden jetzt den baldigen Beginn des Frühlings!

Sie ziehen nicht nur tagsüber zu ihren nächsten Rastplätzen bei Osnabrück oder Berlin, sondern auch nachts. Von Spanien oder Frankreich kommend, fliegen die majestätischen Vögel bei uns aus der Rheinebene heraus über das Bergische Land nach Nord-Osten.
Um Höhe zu gewinnen kann man sie manchmal dabei beobachten, wie sie sich immer mehr in der Thermik in die Höhe schrauben und dabei eine eher ungeordnete Gruppe bilden. Sind sie hoch genug, geht es dann in der typischen, kräftesparenden V-Formation weiter. Der Vogel an der Spitze des V-Zuges bereitet quasi den Weg für die nachfolgenden Kraniche. Für ihn ist das Fliegen am anstrengendsten. Wenn er müde wird, lässt er sich zurückfallen und ein anderer übernimmt die Spitze. Durch diese raffinierte Ausnutzung der Luftströmungen kommen die Tiere gemeinsam mit weniger Anstrengung ans Ziel.

Auch dieses Frühjahr brauchen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder die Unterstützung aller Leverkusener, um fundierte Aussagen über den Kranichzug in und um Leverkusen machen zu können. Daher: informieren Sie bitte die Naturschutzverbände über Ihre Beobachtungen von ziehenden Kranichen!
Infos bitte an [email protected] oder per Telefon beim Infotreff der Naturschutzverbände unter 0214-506424. Wichtige Daten dabei sind:
Datum, Uhrzeit, Ort der Beobachtung, geschätzte Anzahl der Kraniche und Flugrichtung. Jede Information ist wertvoll!

Vögel füttern – aber richtig!Meisen, Amseln und Rotkehlchen finden bei geschlossener Schneedecke immer weniger Nahrung. ...
08/01/2026

Vögel füttern – aber richtig!

Meisen, Amseln und Rotkehlchen finden bei geschlossener Schneedecke immer weniger Nahrung. Daher macht es Sinn, das Futterhäuschen zu füllen und Meisenknödel aufzuhängen. „Dabei ist es wichtig, dass man das Körnerfutter in Silofutterhäuser oder Futtersäulen füllt, bei denen die Vögel nicht direkt im Futter sitzen können. So werden Krankheiten vermieden“, sagt die Sprecherin des BUND Leverkusen Ingrid Mayer.

Um möglichst viele Vogelarten zur Futterstelle zu locken, sollte man eine vielfältige Futtermischung anbieten: geschälte und ungeschälte Sonnenblumenkerne, kleine Samen, z.B. Hanf und Leinsamen, kleingehackte Hasel- oder Walnüsse, Fettfutter - Meisenringe oder Fettblöcke -, getrocknete Beeren, fettgetränkte Haferflocken und Insektenfutter.
„Inzwischen weiß man, dass die Meisenknödel nur ohne Kunststoffnetze angeboten werden sollen, denn in den Kunststoffnetzen können sich die Vögel verfangen“ weiß Erich Schulz, Winterfutterspezialist des NABU Leverkusen. „Die modernen Futtersäulen für Meisenknödel werden sehr gern von Blau-, Kohl- oder auch von den seltenen Schwanzmeisen genutzt“.

Futterhäuschen oder Silos sind eine Sache, aber wichtig ist auch ein konstantes Angebot an Beeren oder Samen im Garten oder in den Balkonkästen. Gerade jetzt im Winter sind z.B. die schwarzen Beeren des Efeus bei den Amseln sehr beliebt. So beweist der Efeu wieder seine Ganzjahresqualität im Garten – seine Blätter sind das ganze Jahr grün, im Spätsommer und Herbst sind seine Blüten fast die einzige Nahrungsquelle für unsere Bienen und Schmetterlinge und im Winter sind seine Beeren der gedeckte Tisch für Amseln und Wacholderdrosseln.

Im naturnahen Garten leuchtet im Winter noch eine andere Beere und lockt so unsere Vogelwelt zum gedeckten Tisch – kräftig rot sind nun die Beeren des Ilex und sind sogar bei unseren nordischen Gästen, den Rotdrosseln, sehr beliebt. Auch Weißdorn, Holunder, Eberesche, Schlehe und die Hagebutten an den Rosen bieten nun den Tieren ein reiches Angebot.

Alle Stauden mit Samen, am bekanntesten sind die Sonnenblumen, die im Herbst nicht entfernt wurden, beweisen bei Eis und Schnee ihre Qualitäten als Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt. Stieglitze, Buchfinken und Meisen finden hier auch in Notzeiten etwas zu fressen.

Und einen schönen Nebeneffekt hat auch noch die Winterfütterung: Wann sonst kann man Vögel so gut beobachten und sich so der Natur auch in der Stadt ein bisschen näher fühlen.

Adresse

Gustav-Heinemann-Straße 11
Leverkusen
51377

Öffnungszeiten

Montag 16:30 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 12:00
Donnerstag 16:30 - 18:30
Samstag 10:00 - 12:00

Telefon

+49214506424

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