NABU-Leverkusen

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Feuerwanzen – die unterschätzen Helfer im GartenDarum sollten wir uns über die Anwesenheit der Feuerwanzen freuen: -   k...
08/09/2026

Feuerwanzen – die unterschätzen Helfer im Garten

Darum sollten wir uns über die Anwesenheit der Feuerwanzen freuen:

- kein Interesse an der Wohnung (wenn sie sich verirren, dann mit einem Papierchen oder Kehrblech und Handfeger wieder nach draußen bringen).
- sie können nicht beißen
- sie saugen abgestorbene Pflanzenteile und tote Insekten aus und beschleunigen so die Zersetzung.
- Schneckeneier werden dezimiert, da sie auch auf ihrem Speiseplan stehen.
- ihr Duftstoff (den die Menschen nicht wahrnehmen) vertreibt Mücken und Fliegen.
- sie sind Bestäuber. Zwar nicht im klassischen Sinne, wie z. B. Bienen, aber durch das Herumlaufen auf verschiedenen Pflanzen geben auch sie die Pollen weiter.
- sie sind ungiftig.

Wer Interesse an weiteren Informationen hat, kann hier weiterlesen:
https://nabu-leverkusen.de/feuerwanzen-die-unterschaetzten-helfer-im-garten/

Das neue PPROGRAMM ist da. Mit vielen Berichten und natürlich den kommenden Veranstaltungen und Mitmachaktionen.1. Teil:...
03/09/2026

Das neue PPROGRAMM ist da.

Mit vielen Berichten und natürlich den kommenden Veranstaltungen und Mitmachaktionen.

1. Teil: September 2026 - Februar 2027
https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2026/08/Programmheft-2026-nabu-bund-1_compressed.pdf

2. Teil: September 2026 - Februar 2027
https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2026/08/Programmheft-2026-nabu-bund-2_compressed.pdf

Übersichtliche Tabelle aller Veranstaltungen des kommenden halben Jahres
https://nabu-leverkusen.de/wp-content/uploads/2026/08/Tabelle-Veranstaltungen-26-und-27-fuer-homepage.pdf

- Bilanz der Aktionen ab Anfang 2024 bis heute- Programm 1tes Halbjahr 2026Internet: http://nabu-leverkusen.de und http:...
03/09/2026

- Bilanz der Aktionen ab Anfang 2024 bis heute
- Programm 1tes Halbjahr 2026

Internet: http://nabu-leverkusen.de und http://bund-leverkusen.de

Wir geben dem Naturschutz in Leverkusen ein Gesicht

Seit 2024 arbeiten die beiden Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND intensiv daran, noch mehr Bürger*innen als bisher ihre Möglichkeiten aufzuzeigen, sich für Leverkusen zu engagieren. „Und dies erfolgreich, denn die Zahl der Mitglieder der Naturschutzverbände NABU und BUND Leverkusen stieg in dieser Zeit auf 940“ freute sich der Vorsitzende des NABU Leverkusen Hans-Martin Kochanek bei der Bilanz-Pressekonferenz.
Gab es in den Jahren vor 2024 manchmal nur ein Veranstaltungsprogramm im Jahr, konnten die Verbände seit 2024 nun jährlich zwei Programme den Bürger*innen anbieten. Auch die Zahl der Veranstaltungen konnte mehr als verdoppelt werden auf nun ca. 100 Kurse im Jahr.

Die vielen neuen Angebote seit 2024 wecken mehr Interesse der Bürger*innen, so dass sich die Anzahl der Teams, der ehrenamtlich Aktiven in thematischen Gruppen, deutlich vergrößert hat. Sie stieg von 5 auf 12 Teams. Neu sind dabei die Teams: Botanik, Ornithologie, Biotoppflege, Lichtsmog, Social Media, Naturpädagogik und Kita-Nistkasten-Webcam.

Auch das weltweit einzigartige Projekt der Live-Webcam-Siebenschläfer wird immer mehr nachgefragt. Die Zahl der Follower*innen bei Facebook stieg von 11.300 Anfang 2026 auf aktuell 12.412. Der spannende Blick in die „Wohnstube der Kobolde der Nacht“ wurde 2025 über 313.000mal von begeisterten Internetusern auf der ganzen Welt angeklickt.

Neue Chancen im „dritten Lebensabschnitt“ zeigt erfolgreich ab 2024 das neu entwickelte Angebot „Golden-Ager speeddating“ auf. Hierbei kann sich jeder/jede individuell über seine Möglichkeiten für ein Engagement – passend zum eigenen Zeitkontingent – informieren. Diese Veranstaltung ist so nachgefragt, dass sie auch im neuen Programm am 10.11.26 und am 13.1.27 wieder angeboten wird.

Um die Natur besser kennenzulernen, wurde seit 2024 die Anzahl der Veranstaltungen für alle Bürger*innen verdoppelt. „Druckfrisch liegt nun das neue Programm der Naturschutzverbände vor. Es umfasst den Zeitraum von September 2026 bis Februar 2027 und bietet 45 Angebote für jung bis alt“, freut sich Ingrid Mayer, Sprecherin der BUND Kreisgruppe Leverkusen. Es liegt bei den städtischen Infostellen aus und kann auch im InfoTreff der Naturschutzverbände abgeholt werden. Die vielen Veranstaltungen stehen auch auf den homepages des NABU Leverkusen und BUND Leverkusen.

Allein 14 Veranstaltungen sind besonders für Kinder entwickelt worden. Die Vielfalt dieser Kurse reicht von „Fledermausexkursionen“ über die „Magie der Mandalas“, „herbstlicher Blätterdruck“, „Weihnachtswichtel gestalten“ bis zu „Siebenschläfer-Nachtwanderungen“.

In Kooperation mit dem Kommunalen Kino werden vier Filme präsentiert, die Hoffnung machen und dabei die Gefahren für unsere Welt nicht verschweigen. Es sind die Filme: „Das Flüstern der Wälder“ (7.9.), „Silent Friend“ (5.10.), „Anstatt Bäume“ (23.11.), und „Wie geht Natur?!“ (7.12.).

Streuobstwiesen sind ökologische hotspots in Leverkusen. Daher gibt es zur „Geschichte der Streuobstwiesen“ und zum richtigen „Obstbaum- und Beerenobstschnitt“ viele Kurse. Es gibt auch umfangreiche Angebote, um die Natur kennenzulernen, wie zum Beispiel die Wahner Heide zu Fuß erkunden, im Lebensraum Wald unterwegs sein, Wasservögel an der Urdenbacher Kämpe und am Monheimer Rheinbogen beobachten oder die Region um den Buschbergsee kennenlernen. Um spezielle Themen geht es zum Beispiel bei der „Wildkräuterwanderung“ oder beim Kurs „Igel – Stachelritter in Not“. Über den Tellerrand von Leverkusen blicken wir bei den Multimediavorträgen über „Wales“ und „Norwegen“.

Eine besondere Möglichkeit für alle ist, die NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln bei ihren Landschaftspflegearbeiten zu unterstützen – lauter Gelegenheiten für alle, auch in diesem Halbjahr nicht „hinter‘m Ofen zu sitzen“!

Und natürlich freuen sich alle auf den Naturschutzbasar der Leverkusener Naturschutzverbände, der in diesem Jahr zum 45. Mal, am 29. November, wieder im Alten Bürgermeisteramt in Schlebusch stattfindet.

Genauso vielfältig wie die Natur sind die Angebote der Naturschutzverbände zum Mitmachen und Mitgestalten. Jeden 2ten Mittwoch im Monat treffen sich alle, die bei Natur- und Umweltthemen mitmischen wollen beim AktivenTreff.

Wer mithelfen möchte, dass wir alle mehr über Leverkusens Natur erfahren, kann als „Bürgerwissenschaftler“ – ohne Studium oder Doktortitel, sondern nur mit Neugier und offenen Augen – mitmachen. So laden wir in jedem Jahr die Bürger*innen ein, uns die Kranichzüge, die über Leverkusen ziehen, zu melden und konnten damit bereits wichtige neue Erkenntnisse erzielen. Genauso spannend sind die umfangreichen Ergebnisse zu der Ankunftszeit der Mauersegler oder zum Vorkommen der „Gartenorchidee“, der Stendelwurz in Leverkusen.

Eigene spannende Entdeckungen mit anderen zu teilen ermöglicht die Mitmachaktion 2026. Gesucht werden Fotos aus der Vielfalt der Entwicklungsstadien der Tag- und Nachtfalter. Der Einsendeschluss der diesjährigen Aktion ist der 31.9.26.

Bei der Gestaltung von Leverkusen sind die Themen „mehr Grün“, „kein Bauen im Außenbereich“ und „mehr Klimaschutz“ absolut vorrangig. Hier sind besonders Politik und Verwaltung gefragt. Daher erstellen die Naturschutzverbände zu allen Bauvorhaben in Leverkusen umfangreiche fachliche Stellungnahmen.
Der Artikel „Flächenfraß“ im neuen Programmheft zeigt detailliert auf, was aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes bei der Stadtplanung im Argen liegt und was dringend verbessert werden muss. Die größten Problemfelder sind zurzeit die neue Feuerwache im Landschaftsschutzgebiet, das Sportinternat Kurtekotten im Außenbereich und die Windenergieanlage direkt neben dem Naturkleinod Buschbergsee. Immer mehr in den Focus kommt das Problem der Lichtverschmutzung in unserer Stadt. Hier gibt es noch viel Optimierungsbedarf, der in dem Artikel „Leverkusen im richtigen Licht“ fachlich fundiert aufgezeigt wird.

Dass wir uns über den Zustand von Leverkusens Natur Sorgen machen müssen, wird uns täglich in unserer nächsten Umgebung vor Augen geführt - etwa wenn wir vergeblich nach den Schwalben Ausschau halten oder auf die vielen bunten Schmetterlinge im Garten warten. Umso wichtiger finden die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND, dass die Leverkusener*innen ihre vielen Möglichkeiten zur Lösung der Probleme konsequent weiter verfolgen. Denn es sind gerade die kleinen Dinge, die den Unterschied machen – so kann jeder und jede viel erreichen. Das umfangreiche Programmheft gibt einfache Tipps, mit Anregungen für die Gestaltung des eigenen Lebens und des Umfeldes. Es geht um Lebensmittelrettung oder um den Wert der Bäume im Garten. Die Beratung im InfoTreff der Naturschutzverbände zu richtigen Nisthilfen für Vögel und Insekten im Garten wird vorgestellt sowie die vielen Möglichkeiten Müll zu vermeiden durch Recycling und Reparatur. Und natürlich um das eigene Stück Natur um das Haus oder die Wohnung, den Garten. Hier hat es sich gezeigt, dass immer mehr Leverkusener bei ihrer Gartenpflege auf Torf verzichten. Aber auch, wer zu wenig Platz hat, kann für mehr Grün aktiv sein. Die Naturschutzverbände rufen auf für mehr Straßenbäume in Leverkusen zu spenden.
Die Spendenkonten lauten: BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland, DE72 3706 2600 4038 0900 17 und
NABU Naturschutzbund Deutschland Stadtverband Leverkusen, DE11 3755 1440 0104 0008 31 – Stichwort „Baumspende“.

Sensationelle BeobachtungDer „Vogel mit der spektakulären Federkrone“ - ein WIEDEHOPF- wurde in Leverkusen gesichtetEine...
01/09/2026

Sensationelle Beobachtung

Der „Vogel mit der spektakulären Federkrone“ - ein WIEDEHOPF- wurde in Leverkusen gesichtet

Eine außergewöhnliche Vogelbeobachtung hat am Sonntag, den 30. August, an der Stadtgrenze von Leverkusen für viel Aufsehen gesorgt: ein Wiedehopf - der Vogel mit der farbenprächtigen Federhaube - konnte von den vielen Teilnehmer*innen einer Exkursion im Veranstaltungsprogramm der Naturschutzverbände NABU und BUND beobachtet werden.

Für den Bereich Leverkusen ist die Sichtung dieses auffällig gefärbten Vogels eine besondere Rarität. „Seit 26 Jahren kenne ich den Bereich Kurtekotten und habe dort noch nie einen Wiedehopf gesehen“ berichtet der Leiter der Exkursion, der Vogelkenner Daniel Duff.

Der Wiedehopf ist mit seinem markanten orangebraunen Gefieder, den schwarz-weißen Flügeln und vor allem mit seiner auffälligen Federhaube der „Punker“ unter den Vö**ln.

Der Vogelzug in Richtung Süden läuft gerade auf vollen Touren. Jedes Jahr Ende August, Anfang September fliegen zigtausend kleine und größere Vögel Richtung Süden, weil es in Deutschland zu kalt für sie wird und sie hier keine Nahrung mehr finden. So könnte es auch bei dem Wiedehopf sein, der hier auf seinem Weg in den Süden Rast gemacht hat. Er war in der Wiese auf der Jagd nach Heuschrecken, Grillen, Käfer, Insektenlarven und Würmer.

Der Name des Wiedehopfs ist Programm – den wissenschaftlichen Gattungsnamen Upupa verdankt er seinem Gesang „Hup, Hup, Hup“. Es klingt wie die Hupe eines alten Oldtimers, wenn der Wiedehopf im April aus Afrika zurückkommt und mit diesem Balzruf ein Revier besetzt. Da er etwa zwei Wochen vor dem Kuckuck bei uns eintrifft, hat er in Norddeutschland auch den Namen „des Kuckucks Küster“ bekommen. Ende August verlassen die Wiedehopfe Deutschland wieder. Sie begeben sich auf einen gefahrenvollen Zug nach Afrika, wo sie im Savannengürtel südlich der Sahara und in Ostafrika überwintern.

„Eine solche Beobachtung hier am Stadtrand von Leverkusen hat einen ganz besonderen Wert. Gerade bei seltenen Arten sind solche Nachweise wichtig, um die Entwicklung und Verbreitung der Vogelwelt besser zu verstehen“, ist der Vorsitzende des NABU Leverkusen Hans-Martin Kochanek überzeugt.

Brand offenbart Umweltsünden - Glassplitter auf dem Weg der BiberAm Mittwoch den 12.08.2026 brannte es an der Mündung de...
17/08/2026

Brand offenbart Umweltsünden - Glassplitter auf dem Weg der Biber

Am Mittwoch den 12.08.2026 brannte es an der Mündung der Dhünn in die Wupper - einem bekannten Ort zum Ausruhen und Feiern.

Am Tag danach zeigte sich die enorme Umweltverschmutzung in diesem Bereich. Jede Menge Flaschen und Glassplitter waren überall über die Fläche verteilt.
„Das kann so nicht bleiben!“ sagte sich die Leverkusenerin Hanna und organisierte spontan eine Müllsammelaktion.
Zusammen mit Aktiven der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wurde so die Fläche am Sonntag von jeder Menge Müll aller Art gereinigt wie zum Beispiel: Unmengen Glasscherben und Flaschen, Einmalgrills, Alufolie, Töpfe, Messer, Gabeln, E-Zigaretten, Klappstühle usw..

„Am schlimmsten fand ich die vielen scharfen und spitzen Glasscherben – und das in diesem sensiblen Bereich, in dem einer unserer Leverkusener Biber lebt. Die sind natürlich auch problematisch für die Pfoten der Hunde, welche hier ausgeführt werden.“ sagte Regine beim Müllsammeln.

Müll gehört in den Mülleimer und nicht in die Natur. Gemeinsam haben die Sammler:innen gezeigt, dass mit Engagement und einem kleinen Beitrag von jedem Einzelnen unser Leverkusen sauberer und lebenswerter gestalten werden kann.

Babyalarm: Am Donnerstag früh kam Nachwuchs bei den Leverkusener SiebenschläfernDie Live-Webcam des NABU-Leverkusen biet...
31/07/2026

Babyalarm: Am Donnerstag früh kam Nachwuchs bei den Leverkusener Siebenschläfern

Die Live-Webcam des NABU-Leverkusen bietet auch dieses Jahr weltweit einzigartige Einblicke in die sonst verborgene Welt der jungen Siebenschläfer

Bei den wild lebenden Leverkusener Siebenschläfern wurden am Donnerstag den 30.7. wieder 6-7 Junge geboren. Und durch die Live-Webcam der Leverkusener Naturschützer vom NABU kann nun weltweit im Internet der Nachwuchs der heimlichen „Kobolde der Nacht“ beobachtet werden.

Das weltweit einzigartige Projekt des Leverkusener Naturschutzvereins NABU ermöglicht durch seineLive-Webcam einen Einblick in das „Wohnzimmer“ der wild lebenden „quirligen Poltergeister“. „
Wir freuen uns sehr, dass auch dieses Jahr die seltenen Siebenschläfer wieder Nachwuchs haben“ sagt Erich Schulz, aus dem Vorstand des NABU Leverkusen. „Dieses Jahr sind wieder genügend Bucheckern und Eicheln vorhanden, so dass die Siebenschläfer ausreichend Nahrung finden.“ Sie sind Botschafter für den Artenschutz, denn nur wenn wir genügend intakte Wälder und Obstwiesen mit alten großen Obstbäumen haben, können bei uns seltene Tiere wie Siebenschläfer, Fledermäuse oder der Steinkauz weiter leben.

Die ca. 6-7 nackten und blinden Leichtgewichte bringen gerade einmal je 5 Gramm – so viel wie eine Bohne - auf die Waage. Entdeckt wurden sie am Donnerstag Morgen. Frisch nach der Geburt präsentieren sich die Jungen noch in einem kräftigen Rosa.

„Das Angebot des Leverkusener Naturschutzbundes wird auch in diesem Jahr weltweit sehr intensiv nachgefragt.“ berichtet Regine Kossler, Projektkoordinatorin des nun schon zwölf Jahre laufenden, weiterhin weltweit einzigartigen Leverkusener Siebenschläferprojekts des NABU.
Unterstützt wird das Projekt durch die Postcode Lotterie. Die Kamera-Nistkästen befinden sich in der Natur, so dass die Zuschauer im Internet exklusiv wild lebende Tiere beobachten können.

In den ersten Tagen nach der Geburt brauchen die Jungen noch Wärme und werden von der Mutter und durch die vielen in das Nest eingetragenen Blättern gewärmt.

Durch die nährstoffreiche Muttermilch werden die Jungen enorm schnell wachsen. Über die Live-Nistkastenkamera kann man beobachten, wie die Jungen gesäugt werden, im Laufe der Zeit ihr graues Fell bekommen, wie sie krabbeln und wie sie immer selbstständiger und frecher werden.
Sie trainieren schon nach 4 Wochen ihre Kletterfähigkeiten.
Nach 5-6 Wochen unternehmen sie bereits die ersten Ausflüge in die Umgebung, kommen aber immer wieder in die Höhle zurück. Wie bei Siebenschläfern üblich obliegt die Jungenaufzucht ausschließlich dem Weibchen, der Vater ist während der gesamten Aufzucht der Jungen nicht mehr im Nistkasten zu sehen.

„Jedes Jahr verhalten sich die Siebenschläfer – angepasst an die Witterung und das Nahrungsangebot – anders. Dieses Jahr waren die Siebenschläfer bisher recht unstet.“ so Regine Kossler.

Bis Mitte Oktober ist auch in diesem Jahr durch die Förderung der Postcode Lotterie der Blick in die Wohnstube der Siebenschläfer über die Live-Webcam des NABU-Leverkusen möglich: www.nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer .

Die Resonanz auf dieses weltweit einzigartige Projekt ist riesig. Internet-user aus mehr als 70 Ländern der Erde besuchten 2024/2025 die live-webcams, um die niedlichen Nagetiere näher kennenzulernen. Insgesamt wurden die webcams 2025 über 313.000mal angeklickt.

Wer aktuell immer Bescheid wissen möchte: über die Facebookseite Familie Siebenschläfer – geheimnisvolle Nachtschwärmer werden immer die neuesten Infos zu dem verborgenen Familienleben präsentiert. https://www.facebook.com/familiesiebenschlaefer/

Augen auf - Schmetterlinge suchenDie MITMACHAKTION der Naturschutzverbände LeverkusenEs ist Halbzeit bei der diesjährige...
29/07/2026

Augen auf - Schmetterlinge suchen

Die MITMACHAKTION der Naturschutzverbände Leverkusen

Es ist Halbzeit bei der diesjährigen Mitmachaktion vom BUND und NABU Leverkusen. Das Thema „Tag- und Nachtfalter – von der Raupe zum Schmetterling“ ist sehr spannend und man kann Vieles entdecken.

Es geht wieder darum, das Augenmerk auf ganz besondere Leverkusener zu richten: die „Gaukler der Lüfte“ – unsere Tag- und Nachtschmetterlinge. Für die Mitmachaktion kann jeder Leverkusener und jede Leverkusenerin sie in allen Entwicklungsstadien fotografieren oder auch malen. Die Schmetterlinge zeigen eine große Vielfalt an Formen und Farben und eignen sich somit hervorragend zum Beobachten.

Vieles liegt bei den lebhaften Flatterern im Verborgenen. Die meisten Mitmenschen kennen zwar die Tagfalter, aber dass die Nachfalter ebenso spannend sind und obendrein zahlenmäßig mit 3500 Arten überwiegen, ist vielen nicht bekannt. Und auch die verschiedenen Lebensphasen eines Schmetterlings bleiben meistens unentdeckt: ihre Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und daraus zum Schmetterling.

Tagfalter sind Schmetterlinge, die meist tagsüber fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Tagpfauenaugen, Bläulinge und Weißlinge. Den meisten Tagfaltern gemeinsam sind knopfförmig verdickte Fühlerenden. Zum Teil gehören zu dieser Gruppe sehr große und farbenfrohe Arten. Die Flügel der Tagfalter sind in der Ruhestellung zusammengeklappt.

Nachtfalter sind alle Falter, die nicht zu den Tagfaltern gehören, es gibt sogar einige, die sich auf Tagaktivität spezialisiert haben. Typische Nachtfalter sind z.B. Taubenschwänzchen, Eulenfalter oder Spinnerarten. Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen, können aber auch sehr farbenprächtig sein. Und es macht viel Spaß sie zu entdecken. Meistens haben sie gefiederte oder fadenförmige Fühler. In der Ruhestellung legen sie die Flügel meist flach oder dachartig über den Körper.

Alle Schmetterlinge tragen genau wie die Bienen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Sie sind also wichtig für die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten und auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere sind sie nicht zu unterschätzen.

Bei der diesjährigen Mitmachaktion „Tag- und Nachtfalter“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera oder dem Stift festzuhalten.
Die besten 3 Fotos mit einem Hinweis auf den Fundort können per Mail an [email protected] gesendet werden
oder
per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen.
Einsendeschluss ist der 30.09.2026 und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.

Jeder kann SCHMETTERLINGEN helfen!Jetzt BRENNESSELN stehen lassen!In diesen Tagen gibt es im Garten und am Straßenrand v...
29/07/2026

Jeder kann SCHMETTERLINGEN helfen!

Jetzt BRENNESSELN stehen lassen!

In diesen Tagen gibt es im Garten und am Straßenrand viel zu entdecken. An so mancher Brennnessel kann man jetzt ganze Gruppen von schwarzen Raupen finden. Diese erscheinen aber nur aus der Ferne ganz schwarz. Genau betrachtet haben sie viele weiße Punkte, so dass es ein wenig wie ein nächtlicher Sternenhimmel wirkt. Dazu kommen noch vier leuchtend orange Beinpaare und viele fast gefährlich wirkende Hautstacheln. Aber Kenner wissen, dass dies reine Show ist – die Raupen können uns Menschen weder stechen noch nesseln.

Es sind die Raupen des Tagpfauenauges, welche die Blätter der Brennnessel zwingend als Kraftfutter zur Entwicklung zum wunderschönen Schmetterling mit den großen bunten Augenflecken brauchen. „Es ist eigentlich ganz einfach – ohne Brennnessel keine Raupen – ohne Raupen keine herrlichen Schmetterlinge“, sagt Ingrid Mayer vom BUND Leverkusen.
Ihr Tipp lautet daher, noch etwas mit der Mahd der Brennnesseln zu warten. Ab Mitte Oktober haben sich die Raupen verpuppt und sind dann schon geschlüpft, so dass dann eine Mahd den Schmetterlingen nicht mehr schadet.
Profis lassen die Brennnesseln aber bis zum späten Frühjahr stehen, da so manche Wildbiene die Stängel als willkommene Kinderstube nutzt.

Aber nicht nur das Tagpfauenauge braucht die Brennnessel. Auch viele andere Schmetterlinge wie zum Beispiel der Kleine Fuchs, der Admiral und das Landkärtchen sind auf die Brennessel angewiesen, um die nächste Generation vorzubereiten.

Es ist schön, dass inzwischen immer mehr Gärtnerinnen und Gärtner darauf Rücksicht nehmen und ein Fleckchen in ihrem Garten mit der Brennnessel verschönern.

Gesucht: Wilde Orchidee in LeverkusenDie breitblättrige Stendelwurz ist die in Leverkusen häufigste einheimische Orchide...
22/06/2026

Gesucht: Wilde Orchidee in Leverkusen

Die breitblättrige Stendelwurz ist die in Leverkusen häufigste einheimische Orchidee, welche auch in so manchem Garten wächst. Um mehr über die Verbreitung dieser interessanten Pflanze zu erfahren, bitten die Naturschützer wieder - wie schon in den vergangenen Jahren - alle Leverkusener um Unterstützung bei der Zählung der Stendelwurz.
Meldungen an [email protected] werden auch erbeten, wenn die Standorte schon in den Vorjahren gemeldet wurden bzw. wenn die Pflanzen an dem altbekannten Standort nicht mehr vorkommen.
NABU und BUND machen jedes Jahr eine Übersicht der Standorte und können so über die Jahre die Entwicklung und Veränderung des Vorkommens dieser Orchidee in Leverkusen beurteilen.
2025 beteiligten sich erfreulich viele Leverkusener an der Aktion - ein tolles Ergebnis. Durch die vielen Rückmeldungen der Leverkusener in den letzten Jahren ist das Wissen über das Vorkommen dieser schönen Pflanze deutlich gestiegen. Viele Standorte sind inzwischen in Leverkusen bekannt geworden, aber es gibt noch einige Bereiche, über die nicht viel bekannt ist. Vielleicht kommen auch von diesen Regionen in diesem Jahr Meldungen.

Die Stendelwurz wird bis zu 80 cm groß und blüht wunderschön mit 25 bis 80 weißrosa, violettfarbenen oder grünlichen Einzelblüten pro Stängel. Diese hübsche Pflanze bevorzugt ungedüngte und nicht gespritzte Bereiche. Sie ist von Mitte Juni bis August an lichten bis halbschattigen Standorten wie Waldränder, Lichtungen oder Gärten zu finden.
Und wie immer gilt auch hier: gern mit den Augen genießen, aber niemals ausreißen oder pflücken.

Die breitblättrige Stendelwurz lockt Wespen mit einem Duftstoff an, der ihnen Beute signalisiert. Der Duft ähnelt dem einer Kohlweißlingsraupe, mit der die Wespen gerne ihren Nachwuchs ernähren.
Die Insekten finden dann am Ziel zwar keine Beute, aber auch etwas Leckeres: ein reiches Nektarangebot. Einmal vor Ort übernehmen sie mittels eines raffinierten Systems die Bestäubung der Orchideen: der Blütenstaub der Stendelwurz befindet sich in Pollenpaketen, den sogenannten Pollinien, die mit einer Klebescheibe versehen sind. Wenn ein Insekt in eine Blüte krabbelt, werden durch spezielle Mechanismen die Pollenpakete auf den Rücken oder den Kopf der Insekten geklebt. Bei dem Besuch der nächsten Blüten bleibt dann Pollen an den Narben dieser Blüten hängen und führen so dort zur Befruchtung.

In den Fruchtkapseln reifen anschließend die winzigen, kleinen Samen heran. Auffallend ist dabei die hohe Anzahl von etwa 10.000 Samen pro Frucht. So hat die Orchidee gute Möglichkeiten sich weiterzuverbreiten, denn die Samen werden aufgrund ihrer Leichtigkeit vom Wind bis zu 10 km weit verweht. Bevorzugt können sie dort keimen, wo noch wilde Kräuter wachsen dürfen und nicht gedüngt wird. Das ist in unserer freigeräumten und intensiv genutzten Landschaft leider inzwischen nur noch selten zu finden.

Da die Samen keine Nährstoffe beinhalten, sind sie zur erfolgreichen Keimung auf bestimmte Pilze angewiesen. Diese Pilze versorgen die Samen mit Wasser und Nährsalzen (Symbiose). Bis zur blühenden Orchideen vergehen dann meist mehrere Jahre.

Die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND möchten auch in 2026 gerne mehr über die Verbreitung der breitblättrigen Stendelwurz in Leverkusen erfahren. Sie rufen daher erneut alle Leverkusener auf, ihnen die aktuellen Standorte dieser phantastischen Orchidee zu melden.
Durch die Hilfe der Leverkusener Mitbürger kann so die Verbreitungskarte dieser Orchidee für Leverkusen aktualisiert werden. Weiterhin kann nur so festgestellt werden, ob der Bestand der Pflanze zu- oder abnimmt.
Somit kann die Orchidee eine Rolle als Anzeiger für die Qualität unserer Umwelt übernehmen und wichtige Informationen über die Änderungen unseres Lebensumfeldes liefern.

Meldungen bitte bei den Leverkusener Naturschutzverbänden NABU und BUND per Mail an [email protected] - wenn möglich am besten mit einem Foto.
Die genaue Angabe von Fundort und der Anzahl der Pflanzen sind für die Auswertung sehr wichtig.
Gerne können die Meldungen auch per Telefon auf den Anrufbeantworter im InfoTreff der Naturschutzverbände unter 0214-50 64 24 gemacht werden.

Adresse

Gustav-Heinemann-Straße 11
Leverkusen
51377

Öffnungszeiten

Montag 16:30 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 12:00
Donnerstag 16:30 - 18:30
Samstag 10:00 - 12:00

Telefon

+49214506424

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