BUND Leverkusen

BUND Leverkusen Bund für Umwelt und Naturschutz Kreisgruppe Leverkusen im Landesverband BUND NRW e.V

Der BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen ist seit 1981 ein so genannter "anerkannter Naturschutzverein" nach dem Landschaftsgesetz NRW. Das bedeutet, dass der BUND bei vielen Vorhaben, die einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen, in den Genehmigungsverfahren beteiligt werden muss. Mit der "Verbandsklage" haben wir die Möglichkeit, rechtswidrige Genehmigungen gerichtlich zu überprüfen.

Sensationelle BeobachtungDer „Vogel mit der spektakulären Federkrone“ - ein Wiedehopf - wurde in Leverkusen gesichtetEin...
01/09/2026

Sensationelle Beobachtung

Der „Vogel mit der spektakulären Federkrone“ - ein Wiedehopf - wurde in Leverkusen gesichtet

Eine außergewöhnliche Vogelbeobachtung hat am Sonntag, den 30. August, an der Stadtgrenze von Leverkusen für viel Aufsehen gesorgt: ein Wiedehopf - der Vogel mit der farbenprächtigen Federhaube - konnte von den vielen Teilnehmer*innen einer Exkursion im Veranstaltungsprogramm der Naturschutzverbände NABU und BUND beobachtet werden.

Für den Bereich Leverkusen ist die Sichtung dieses auffällig gefärbten Vogels eine besondere Rarität. „Seit 26 Jahren kenne ich den Bereich Kurtekotten und habe dort noch nie einen Wiedehopf gesehen“ berichtet der Leiter der Exkursion, der Vogelkenner Daniel Duff.

Der Wiedehopf ist mit seinem markanten orangebraunen Gefieder, den schwarz-weißen Flügeln und vor allem mit seiner auffälligen Federhaube der „Punker“ unter den Vö**ln.

Der Vogelzug in Richtung Süden läuft gerade auf vollen Touren. Jedes Jahr Ende August, Anfang September fliegen zigtausend kleine und größere Vögel Richtung Süden, weil es in Deutschland zu kalt für sie wird und sie hier keine Nahrung mehr finden. So könnte es auch bei dem Wiedehopf sein, der hier auf seinem Weg in den Süden Rast gemacht hat. Er war in der Wiese auf der Jagd nach Heuschrecken, Grillen, Käfer, Insektenlarven und Würmer.

Der Name des Wiedehopfs ist Programm – den wissenschaftlichen Gattungsnamen Upupa verdankt er seinem Gesang „Hup, Hup, Hup“. Es klingt wie die Hupe eines alten Oldtimers, wenn der Wiedehopf im April aus Afrika zurückkommt und mit diesem Balzruf ein Revier besetzt. Da er etwa zwei Wochen vor dem Kuckuck bei uns eintrifft, hat er in Norddeutschland auch den Namen „des Kuckucks Küster“ bekommen. Ende August verlassen die Wiedehopfe Deutschland wieder. Sie begeben sich auf einen gefahrenvollen Zug nach Afrika, wo sie im Savannengürtel südlich der Sahara und in Ostafrika überwintern.

Noch ein Hinweis auf einen interessanten Termin im September
23/08/2026

Noch ein Hinweis auf einen interessanten Termin im September

Bei einem Spaziergang durch Leverkusen erfahrt ihr alles rund um unsere Lieblingssüßigkeit Schokolade: Wie wird Kakao angebaut, was hat Schokolade mit Kinderarbeit zu tun und inwiefern spielen Klimawandel, Siegel und sogar unser Sparschwein eine Rolle?

Brand offenbart Umweltsünden - Glassplitter auf dem Weg der BiberAm Mittwoch den 12.08.26 brannte es an der Mündung der ...
22/08/2026

Brand offenbart Umweltsünden - Glassplitter auf dem Weg der Biber

Am Mittwoch den 12.08.26 brannte es an der Mündung der Dhünn in die Wupper - einem bekannten Ort zum Ausruhen und Feiern.

Am Tag danach zeigte sich die enorme Umweltverschmutzung in diesem Bereich. Jede Menge Flaschen und Glassplitter waren überall über die Fläche verteilt. „Das kann so nicht bleiben!“ sagte sich die Leverkusenerin Hanna und organisierte spontan eine Müllsammelaktion. Zusammen mit Aktiven der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wurde so die Fläche am Sonntag von jeder Menge Müll aller Art gereinigt wie zum Beispiel: Unmengen Glasscherben und Flaschen, Einmalgrills, Alufolie, Töpfe, Messer, Gabeln, E-Zigaretten, Klappstühle usw..

„Am schlimmsten fand ich die vielen scharfen und spitzen Glasscherben – und das in diesem sensiblen Bereich, in dem einer unserer Leverkusener Biber lebt. Die sind natürlich auch problematisch für die Pfoten der Hunde, welche hier ausgeführt werden.“ sagte Regine beim Müllsammeln.

Müll gehört in den Mülleimer und nicht in die Natur. Gemeinsam haben die Sammler:innen gezeigt, dass mit Engagement und einem kleinen Beitrag von jedem Einzelnen unser Leverkusen sauberer und lebenswerter gestalten werden kann.

Eilmeldung - Babyalarm: Heute am Donnerstag früh kam Nachwuchs bei den Leverkusener Siebenschläfern Live-Webcam des NABU...
30/07/2026

Eilmeldung - Babyalarm: Heute am Donnerstag früh kam Nachwuchs bei den Leverkusener Siebenschläfern

Live-Webcam des NABU-Leverkusen bietet auch dieses Jahr weltweit einzigartige Einblicke in die sonst verborgene Welt der jungen Siebenschläfer

Bei den wild lebenden Leverkusener Siebenschläfern wurden am Donnerstag den 30.7. wieder 6-7 Junge geboren. Und durch die live-Webcam der Leverkusener Naturschützer vom NABU kann nun weltweit im Internet der Nachwuchs der heimlichen „Kobolde der Nacht“ beobachtet werden.

Das weltweit einzigartige Projekt des Leverkusener Naturschutzvereins NABU ermöglicht durch seine live-Webcam einen Einblick in das „Wohnzimmer“ der wild lebenden „quirligen Poltergeister“. „Wir freuen uns sehr, dass auch dieses Jahr die seltenen Siebenschläfer wieder Nachwuchs haben“ sagt Erich Schulz, aus dem Vorstand des NABU Leverkusen. „Dieses Jahr sind wieder genügend Bucheckern und Eicheln vorhanden, so dass die Siebenschläfer ausreichend Nahrung finden.“ Sie sind Botschafter für den Artenschutz, denn nur wenn wir genügend intakte Wälder und Obstwiesen mit alten großen Obstbäumen haben, können bei uns seltene Tiere wie Siebenschläfer, Fledermäuse oder der Steinkauz weiter leben.

Die ca. 6-7 nackten und blinden Leichtgewichte bringen gerade einmal je 5 Gramm – so viel wie eine Bohne - auf die Waage. Entdeckt wurden sie am Donnerstag Morgen. Frisch nach der Geburt präsentieren sich die Jungen noch in einem kräftigen Rosa.

„Das Angebot des Leverkusener Naturschutzbundes wird auch in diesem Jahr weltweit sehr intensiv nachgefragt.“ berichtet Regine Kossler, Projektkoordinatorin des nun schon zwölf Jahre laufenden, weiterhin weltweit einzigartigen Leverkusener Siebenschläferprojekts des NABU. Unterstützt wird das Projekt durch die Postcode Lotterie. Die Kamera-Nistkästen befinden sich in der Natur, so dass die Zuschauer im Internet exklusiv wild lebende Tiere beobachten können.

In den ersten Tagen nach der Geburt brauchen die Jungen noch Wärme und werden von der Mutter und durch die vielen in das Nest eingetragenen Blättern gewärmt.

Durch die nährstoffreiche Muttermilch werden die Jungen enorm schnell wachsen. Über die Live-Nistkastenkamera kann man beobachten, wie die Jungen gesäugt werden, im Laufe der Zeit ihr graues Fell bekommen, wie sie krabbeln und wie sie immer selbstständiger und frecher werden. Sie trainieren schon nach 4 Wochen ihre Kletterfähigkeiten. Nach 5-6 Wochen unternehmen sie bereits die ersten Ausflüge in die Umgebung, kommen aber immer wieder in die Höhle zurück. Wie bei Siebenschläfern üblich obliegt die Jungenaufzucht ausschließlich dem Weibchen, der Vater ist während der gesamten Aufzucht der Jungen nicht mehr im Nistkasten zu sehen.

„Jedes Jahr verhalten sich die Siebenschläfer – angepasst an die Witterung und das Nahrungsangebot – anders. Dieses Jahr waren die Siebenschläfer bisher recht unstet.“ so Regine Kossler.

Bis Mitte Oktober ist auch in diesem Jahr durch die Förderung der Postcode Lotterie der Blick in die Wohnstube der Siebenschläfer über die Live-Webcam des NABU-Leverkusen möglich: www.nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer .

Die Resonanz auf dieses weltweit einzigartige Projekt ist riesig. Internet-user aus mehr als 70 Ländern der Erde besuchten 2024/2025 die live-webcams, um die niedlichen Nagetiere näher kennenzulernen. Insgesamt wurden die webcams 2025 über 313.000mal angeklickt.

Wer aktuell immer Bescheid wissen möchte: über die Facebookseite Familie Siebenschläfer – geheimnisvolle Nachtschwärmer werden immer die neuesten Infos zu dem verborgenen Familienleben präsentiert. https://www.facebook.com/familiesiebenschlaefer/

Ran an die FotoapparateAugen auf - Schmetterlinge suchenDie Mitmachaktion der Naturschutzverbände LeverkusenEs ist Halbz...
26/07/2026

Ran an die Fotoapparate

Augen auf - Schmetterlinge suchen

Die Mitmachaktion der Naturschutzverbände Leverkusen

Es ist Halbzeit bei der diesjährigen Mitmachaktion vom BUND und NABU Leverkusen. Das Thema „Tag- und Nachtfalter – von der Raupe zum Schmetterling“ ist sehr spannend und man kann Vieles entdecken.

Es geht wieder darum, das Augenmerk auf ganz besondere Leverkusener zu richten: die „Gaukler der Lüfte“ – unsere Tag- und Nachtschmetterlinge. Für die Mitmachaktion kann jeder Leverkusener und jede Leverkusenerin sie in allen Entwicklungsstadien fotografieren oder auch malen. Die Schmetterlinge zeigen eine große Vielfalt an Formen und Farben und eignen sich somit hervorragend zum Beobachten.

Vieles liegt bei den lebhaften Flatterern im Verborgenen. Die meisten Mitmenschen kennen zwar die Tagfalter, aber dass die Nachfalter ebenso spannend sind und obendrein zahlenmäßig mit 3500 Arten überwiegen, ist vielen nicht bekannt. Und auch die verschiedenen Lebensphasen eines Schmetterlings bleiben meistens unentdeckt: ihre Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und daraus zum Schmetterling.

Tagfalter sind Schmetterlinge, die meist tagsüber fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Tagpfauenaugen, Bläulinge und Weißlinge. Den meisten Tagfaltern gemeinsam sind knopfförmig verdickte Fühlerenden. Zum Teil gehören zu dieser Gruppe sehr große und farbenfrohe Arten. Die Flügel der Tagfalter sind in der Ruhestellung zusammengeklappt.

Nachtfalter sind alle Falter, die nicht zu den Tagfaltern gehören, es gibt sogar einige, die sich auf Tagaktivität spezialisiert haben. Typische Nachtfalter sind z.B. Taubenschwänzchen, Eulenfalter oder Spinnerarten. Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen, können aber auch sehr farbenprächtig sein. Und es macht viel Spaß sie zu entdecken. Meistens haben sie gefiederte oder fadenförmige Fühler. In der Ruhestellung legen sie die Flügel meist flach oder dachartig über den Körper.

Alle Schmetterlinge tragen genau wie die Bienen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Sie sind also wichtig für die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten und auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere sind sie nicht zu unterschätzen.

Bei der diesjährigen Mitmachaktion „Tag- und Nachtfalter“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera oder dem Stift festzuhalten. Die besten 3 Fotos mit einem Hinweis auf den Fundort können per Mail an [email protected] gesendet werden oder per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen. Einsendeschluss ist der 30.09.2026 und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.

Jeder kann Schmetterlingen helfen!Jetzt Brennnesseln stehen lassen!In diesen Tagen gibt es im Garten und am Straßenrand ...
26/07/2026

Jeder kann Schmetterlingen helfen!

Jetzt Brennnesseln stehen lassen!

In diesen Tagen gibt es im Garten und am Straßenrand viel zu entdecken. An so mancher Brennnessel kann man jetzt ganze Gruppen von schwarzen Raupen finden. Diese erscheinen aber nur aus der Ferne ganz schwarz. Genau betrachtet haben sie viele weiße Punkte, so dass es ein wenig wie ein nächtlicher Sternenhimmel wirkt. Dazu kommen noch vier leuchtend orange Beinpaare und viele fast gefährlich wirkende Hautstacheln. Aber Kenner wissen, dass dies reine Show ist – die Raupen können uns Menschen weder stechen noch nesseln.

Es sind die Raupen des Tagpfauenauges, welche die Blätter der Brennnessel zwingend als Kraftfutter zur Entwicklung zum wunderschönen Schmetterling mit den großen bunten Augenflecken brauchen. „Es ist eigentlich ganz einfach – ohne Brennnessel keine Raupen – ohne Raupen keine herrlichen Schmetterlinge“, sagt Ingrid Mayer vom BUND Leverkusen. Ihr Tipp lautet daher, noch etwas mit der Mahd der Brennnesseln zu warten. Ab Mitte Oktober haben sich die Raupen verpuppt und sind dann schon geschlüpft, so dass dann eine Mahd den Schmetterlingen nicht mehr schadet. Profis lassen die Brennnesseln aber bis zum späten Frühjahr stehen, da so manche Wildbiene die Stängel als willkommene Kinderstube nutzt.

Aber nicht nur das Tagpfauenauge braucht die Brennnessel. Auch viele andere Schmetterlinge wie zum Beispiel der Kleine Fuchs, der Admiral und das Landkärtchen sind auf die Brennessel angewiesen, um die nächste Generation vorzubereiten.

Es ist schön, dass inzwischen immer mehr Gärtnerinnen und Gärtner darauf Rücksicht nehmen und ein Fleckchen in ihrem Garten mit der Brennnessel verschönern.

Adresse

Gustav-Heinemann-Straße 11
Leverkusen
51377

Öffnungszeiten

Montag 16:30 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 12:00
Donnerstag 16:30 - 18:30
Samstag 10:00 - 12:00

Telefon

0214-506424

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