BUND Leverkusen

BUND Leverkusen Bund für Umwelt und Naturschutz Kreisgruppe Leverkusen im Landesverband BUND NRW e.V

Der BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen ist seit 1981 ein so genannter "anerkannter Naturschutzverein" nach dem Landschaftsgesetz NRW. Das bedeutet, dass der BUND bei vielen Vorhaben, die einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen, in den Genehmigungsverfahren beteiligt werden muss. Mit der "Verbandsklage" haben wir die Möglichkeit, rechtswidrige Genehmigungen gerichtlich zu überprüfen.

Halbzeitbilanz beim Moorprojekt: Über 120 Hektar renaturiertLiebe Mitstreitende,drei Jahre nach dem Start unseres Moorpr...
02/06/2026

Halbzeitbilanz beim Moorprojekt: Über 120 Hektar renaturiert

Liebe Mitstreitende,

drei Jahre nach dem Start unseres Moorprojekts auf der Bergischen Heideterrasse können wir eine beeindruckende Zwischenbilanz ziehen: Gemeinsam haben wir bereits mehr als 120 Hektar Moor- und Feuchtlebensräume renaturiert und damit einen wichtigen Beitrag für Klima, Artenvielfalt und den Wasserhaushalt in Nordrhein-Westfalen geleistet.
Denn Moore gehören zu den wirksamsten natürlichen Klimaschützern überhaupt. Sie speichern enorme Mengen Kohlenstoff, bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und helfen dabei, Wasser in der Landschaft zu halten. Doch viele dieser wertvollen Ökosysteme wurden über Jahrzehnte entwässert und zerstört. Mit unserem Projekt drehen wir diese Entwicklung Schritt für Schritt um.
Auf mittlerweile 14 Flächen konnten wir Maßnahmen zur Wiedervernässung umsetzen. Rund 400 Grabenverschlüsse sorgen inzwischen dafür, dass Wasser wieder dort bleibt, wo es hingehört: im Moor.
Besonders freut uns die große Unterstützung durch die Bevölkerung. Seit Projektbeginn haben sich bereits 877 Freiwillige an unseren Mitmach-Aktionen beteiligt und zusammen rund 3.700 Stunden ehrenamtliche Arbeit für den Moorschutz geleistet. Ob beim Bau von Grabenverschlüssen, bei der Pflege von Biotopen oder bei praktischen Renaturierungsmaßnahmen – ohne dieses Engagement wären viele Erfolge nicht möglich gewesen. Umso schöner ist das positive Feedback: Nahezu alle Teilnehmenden bewerteten die Aktionen positiv und viele berichteten, dass sie dabei wertvolles Wissen über Moore, Artenvielfalt und Klimaschutz gewinnen konnten.
Und wir sind noch lange nicht am Ziel. Bis 2029 wollen wir auf der Bergischen Heideterrasse insgesamt rund 500 Hektar auf 68 Biotopflächen renaturieren. Dafür werden weitere Maßnahmen geplant, abgestimmt und umgesetzt – gemeinsam mit Behörden, Flächeneigentümer*innen und engagierten Freiwilligen. Weitere Informationen findet ihr auf der Projektwebsite: www.moore-nrw.de.
Ich danke allen, die zum Gelingen des Projekts bis hierhin beigetragen haben, und freue mich auf die nächsten Schritte. Denn jeder wiedervernässte Hektar Moor ist ein Gewinn für Klima, Natur und kommende Generationen.

Zukunft statt Gas: 5.000 Menschen demonstrieren in Hamm für die EnergiewendeRund 2.000 Menschen formten gemeinsam das gr...
02/06/2026

Zukunft statt Gas: 5.000 Menschen demonstrieren in Hamm für die Energiewende
Rund 2.000 Menschen formten gemeinsam das größte menschliche bewegliche Windrad der Welt und stellten damit einen neuen Weltrekord auf.

5.000 Menschen haben am 30. Mai in Hamm ein starkes Zeichen für eine konsequente Energiewende gesetzt. Unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ demonstrierten sie gemeinsam gegen die Pläne der Bundesregierung, Milliarden in neue fossile Gaskraftwerke zu investieren. Statt neuer Abhängigkeiten von fossilem Gas forderten die Teilnehmenden einen entschlossenen Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Investitionen in Netze und Speicher sowie eine sozial gerechte Klimapolitik.

Augen auf - Schmetterlinge suchenDie Mitmachaktion der Naturschutzverbände LeverkusenJeder kann mitmachen! Auch bei der ...
01/06/2026

Augen auf - Schmetterlinge suchen

Die Mitmachaktion der Naturschutzverbände Leverkusen

Jeder kann mitmachen! Auch bei der Mitmachaktion 2026 der Leverkusener Naturschutzverbände BUND und NABU geht es wieder darum, das Augenmerk auf ganz besondere Leverkusener zu richten: die „Gaukler der Lüfte“ – unsere Tag- und Nachtschmetterlinge. Für die Mitmachaktion kann jeder Leverkusener und jede Leverkusenerin sie in allen Entwicklungsstadien fotografieren oder auch malen. Die Schmetterlinge zeigen eine große Vielfalt an Formen und Farben und eignen sich somit hervorragend zum Beobachten.

Vieles liegt bei den lebhaften Flatterern im Verborgenen. Die meisten Mitmenschen kennen zwar die Tagfalter, aber dass die Nachfalter ebenso spannend sind und obendrein zahlenmäßig mit 3500 Arten überwiegen, ist vielen nicht bekannt. Und auch die verschiedenen Lebensphasen eines Schmetterlings bleiben meistens unentdeckt: ihre Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und daraus zum Schmetterling.

Tagfalter sind Schmetterlinge, die meist tagsüber fliegen. Dazu gehören zum Beispiel Tagpfauenaugen, Bläulinge und Weißlinge. Den meisten Tagfaltern gemeinsam sind knopfförmig verdickte Fühlerenden. Zum Teil gehören zu dieser Gruppe sehr große und farbenfrohe Arten. Die Flügel der Tagfalter sind in der Ruhestellung zusammengeklappt.

Nachtfalter sind alle Falter, die nicht zu den Tagfaltern gehören, denn es gibt auch einige, die sich auf Tagaktivität spezialisiert haben. Typische Nachtfalter sind z.B. Taubenschwänzchen, Eulenfalter oder Spinnerarten. Sie leben eher unentdeckt im Verborgenen, können aber auch sehr farbenprächtig sein. Und es macht viel Spaß sie zu entdecken. Meistens haben sie gefiederte oder fadenförmige Fühler. In der Ruhestellung legen sie die Flügel meist flach oder dachartig über den Körper.

Alle Schmetterlinge tragen genau wie Bienen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Sie sind also wichtig für die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten und auch als Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere sind sie nicht zu unterschätzen.

Bei der Mitmachaktion „Tag- und Nachtfalter“ sind alle Leverkusener und Leverkusenerinnen aufgerufen, diese faszinierenden Lebewesen zu entdecken und mit der Kamera oder dem Stift festzuhalten. Die besten 3 Fotos mit einem Hinweis auf den Fundort können per Mail an [email protected] gesendet werden oder per Post an NABU/BUND, Gustav-Heinemann-Straße 11, 51377 Leverkusen. Einsendeschluss ist der 30.09.2026 und auf alle Einsender wartet eine nette Überraschung.

Alle zusammen nach Hamm: Zukunft statt Gas – gemeinsam für die Energiewende!Am 30. Mai kommen wir als große Bewegung für...
27/05/2026

Alle zusammen nach Hamm: Zukunft statt Gas – gemeinsam für die Energiewende!
Am 30. Mai kommen wir als große Bewegung für Energiewende und Klimagerechtigkeit in Hamm zusammen, um klarzumachen: Mitten in der Klima- und Energiepreiskrise brauchen wir die Energiewende mehr denn je. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) setzt dagegen auf neue Gaskraftwerke und bremst die Erneuerbaren aus, wo sie kann. Rund um Hamm will sie den Energiekonzernen gleich mehrere fossile Kraftwerke sponsern. Gaskraftwerke sind extrem klimaschädlich, teuer und machen uns noch abhängiger von Despoten wie Trump und Putin. Wir wollen Zukunft statt Gas!

Raus aus der fossilen Falle – unsere Zukunft steht auf dem Spiel
Die Regierung nimmt mit ihrer Sabotage der Energiewende sehenden Auges in Kauf, dass eine warme Wohnung für viele Menschen in Zukunft unbezahlbar wird. Statt die Erneuerbaren Energien mit aller Kraft voranzubringen und entschlossen in Netze und Speicher zu investieren, will Reiche Milliarden in neue Gaskraftwerke stecken, die noch für Jahrzehnte klimaschädliches Gas verbrennen dürfen. Allein in NRW sind bereits sechs neue Gaskraftwerke geplant – eins von ihnen: Das Kraftwerk Gersteinwerk bei Hamm. Diese Pläne zeigen, wohin Reiches Politik führt: Wo eben noch die Kohleschlote rauchten, will RWE jetzt massiv klimaschädliches Gas verfeuern – und dafür Subventionen scheffeln.

Gegen diese fehlgeleitete Energiepolitik der Bundesregierung kommen wir am Samstag, den 30. Mai 2026 in Hamm als große Bewegung für Energiewende und Klimagerechtigkeit zusammen. Wir ziehen vor das Gersteinwerk und bilden dort das größte menschliche Windrad der Welt. Gegen die Gaspolitik von Katherina Reiche setzen wir die Erneuerbaren und fordern von der schwarz-roten Regierung:

Schluss mit der Abhängigkeit! Weg vom Gas! Nur erneuerbare Energien machen uns unabhängig von Kriegen, explodierenden Preisen und den Launen von Autokraten wie Trump.
Echte Wärmewende: Das Gebäude-Energie-Gesetz darf nicht zum „Gasheizungs-Gesetz“ aufgeweicht werden. Mieter*innen brauchen Schutz vor der Kostenfalle!
Erneuerbaren-Turbo statt Bremse: Massive Erhöhung des Ausbautempos für Wind und Solar – JETZT!
Kommt mit uns auf die Straße und zeigt der Regierung, dass wir keine Politik von vorgestern für eine Welt von morgen akzeptieren! Seid dabei, bringt Eure Banner mit, Eure Freund*innen, Familien und Mitstreiter*innen – und Eure Entschlossenheit. Lasst uns gemeinsam für eine schnelle Energiewende und gegen eine Politik für fossile Großkonzerne demonstrieren!

Leverkusener Siebenschläfer-TV ab 1. Juni wieder onlineAuch dieses Jahr gibt es wieder die live-web aus dem Nest der „Ko...
24/05/2026

Leverkusener Siebenschläfer-TV ab 1. Juni wieder online

Auch dieses Jahr gibt es wieder die live-web aus dem Nest der „Kobolde der Nacht“

Endlich ist es wieder so weit: „Die Leverkusener Siebenschläfer sind nun aus sieben Monaten Winterschlaf erwacht.“ berichtet Erich Schulz vom Leverkusener Naturschutzverein NABU. Das bundesweit einzigartige Siebenschläfer-TV vom NABU Leverkusen ist mit seiner live-We**am direkt aus dem Nest der possierlichen Nager ab 1. Juni wieder online. So kann weltweit auch 2026 wieder jeder per Internet das bunte Treiben der wild lebenden Siebenschläfer in ihrem Wohnzimmer verfolgen: www.nabu-leverkusen.de/siebenschlaefer

Ein kurzer Rückblick: Auch 2025 war wieder ein sehr spannendes Siebenschläferjahr und hat viele der sonst verborgenen Aktivitäten unserer attraktiven nachtaktiven Siebenschläfer durch die We**am offenbart.
Im August präsentierten die beiden we**ams im Internet insgesamt 13 bohnengroße frisch geborene Junge - eine große Anzahl, die auf eine insgesamt gute Futtersituation schließen lies. Ihr rasantes Wachstum durch die gehaltvolle Muttermilch konnte von den Internet-Nutzern dann täglich in sehr guter Qualität weltweit in der we**am beobachten werden. Anfang September waren die Jungen zu quirligen und neugierigen „Teenagern“ herangewachsen und die älteren Jungen wagten schon putzmunter ihre ersten Ausflüge in die Umgebung. Mitte Oktober 2025 waren dann wieder alle Siebenschläfer aus den Nistkästen in den Winterschlaf verschwunden – bis auf einen, der partout nicht schlafen gehen wollte und im Dezember dann in einen frostfreien sicheren Bereich umgesiedelt wurde, wo er obendrein zusätzlich Futter angeboten bekam.

Insgesamt wurde das Leverkusener „Siebenschläfer-TV“ über 313.000 mal im vergangenen Jahr angeklickt. Somit ist die we**am des NABU Leverkusen die bestbesuchte Tier-we**am Deutschlands. Aber nicht nur hier wird die we**am intensiv genutzt, sondern auch Interessierte aus mehr als 60 Ländern der Erde haben die kleinen Nager beobachtet. Ermöglicht wurde das umfangreiche Projekt durch eine Förderung durch die Postcode Lotterie.

Über alle Ereignisse bei den Siebenschläfern und viele Details über die Wichtigkeit der Artenvielfalt für unsere Ökosysteme und unsere Zukunft informiert der Naturschutzbund Deutschland, NABU Leverkusen auf seiner umfangreichen homepage und über den gut besuchten Facebookauftritt „Familie Siebenschläfer“.

Seit den 50er Jahren verschwinden immer mehr StreuobstwiesenUnersetzliche Lebensräume für viele Tier- und PflanzenartenB...
05/05/2026

Seit den 50er Jahren verschwinden immer mehr Streuobstwiesen
Unersetzliche Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten
BUND engagiert sich seit Jahrzehnten für Erhalt
Sie schenken uns knackiges Obst, bieten unzähligen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause und kühlen die Luft, wenn es draußen heiß wird: Streuobstwiesen sind wahre Schätze unserer Kulturlandschaft. Zum Tag der Streuobstwiese am kommenden Freitag (24.4.) erinnert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an ihren unschätzbaren Wert – denn leider verschwinden diese bunten Biotope immer mehr aus unserem Landschaftsbild, ihr Bestand ist zunehmend bedroht.

Caroline Lamps, Leiterin Naturschutzpolitik beim BUND: “Streuobstwiesen sind wunderschön, nicht nur jetzt zur Blütezeit. Sie sind ein unersetzlicher Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und ein unverwechselbares Merkmal unserer Kulturlandschaft. Doch ihr Bestand ist zunehmend bedroht. Um den Fortbestand langfristig zu sichern, braucht es neue Pflanzaktionen mit einer langfristigen und bestandsgerechten Pflegefinanzierung. Zusätzlich werden Streuobstwiesen durch Neubauvorhaben gefährdet. Wenn Streuobstwiesen aber in neue Siedlungen integriert, statt wegplaniert werden, können sie wunderbare Freiflächen für die Nachbarschaft sein.”

Bei Streuobstwiesen handelt es sich um eine Form des Obstanbaus, die auf Mehrfachnutzung angelegt ist – Obstanbau und Weidewirtschaft. Die hochstämmigen, verstreut in der Landschaft stehenden Bäume, tragen unterschiedliches Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Walnüsse. Der BUND engagiert sich seit Jahrzehnten für den Erhalt und die Pflege von Streuobstwiesen vor Ort.

Lamps: “Eine Streuobstwiese bietet Platz für tausende verschiedene Lebewesen und trägt damit zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Je nach Größe, Standort und Pflegezustand der Anlage können sich bis zu 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten in diesem strukturreichen Lebensraum ansiedeln. Wildbienen, Fledermäuse, Vögel, wie Steinkauz oder Grünspecht, Hermeline oder Mauswiesel oder blühende Pflanzen, wie Löwenzahn, Wiesen-Klee, Gänseblümchen, Margerite und Wiesen-Salbe machen die Wiesen so besonders.”

Seit den 1950er Jahren verschwinden immer mehr Streuobstwiesen
Die Konkurrenz um die Flächen, zum Beispiel mit dem intensiven Obstanbau mit hohen Erträgen und starker Beanspruchung der Böden hat traditionelle Formen des Obstanbaus in vielen Gegenden verdrängt. Seit den 1950er Jahren nimmt die Zahl der Streuobstwiesen ab, nach einzelnen Studien in den Jahren bis 1990 um bis zu 70 bis 75 Prozent. Um diese einzigartigen Obstanbauflächen zu schützen, wurden sie im Jahr 2021 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Schleichende Nutzungsänderungen und Flächenkonkurrenz bleiben jedoch erhebliche Gefährdungsfaktoren für Streuobstbestände.

Um diese wertvollen Lebensräume zu erhalten, müssen jetzt gezielte Maßnahmen ergriffen werden:

regelmäßige, fachgerechte Pflege der Bäume
Ausweitung der Förderung alter Hochstamm-Obstsorten als „Agroforst“ im Rahmen des Aktionsprogrammes natürlicher Klimaschutz
langfristige und ausreichende Stärkung regionaler Vermarktungsstrukturen durch Unterstützung von Kommunen, Landwirt*innen und Naturschutzverbänden
Besonders wichtig ist der Stopp von chemisch-synthetischen Dünge- und Spritzmitteln. Zudem fordert der BUND eine einheitliche Kartierung und ein fortlaufendes Monitoring der Streuobstbestände in Deutschland als Basis für den Schutz und die Kontrolle der Umsetzung des Schutzes.

Lamps: “Nur durch ein gemeinsames Engagement von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft lässt sich der dramatische Rückgang stoppen und die einzigartigen Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen für Klima, Artenvielfalt und Erholung bewahren. Auch die EU kann einen wesentlichen Beitrag leisten, indem sie zum Beispiel die EU-Kriterien für handelsübliche Waren an ”Form", “Farbe” und “Größe” für Obst und Gemüse ersatzlos streicht. Das erleichtert die Vermarktung von Streuobst und ist ein Beitrag zum Bürokratieabbau."

Unsere Stadtbaume brauchen Unterstützung"Mein Baum"-App – Entdecken, melden und schützen Sie BäumeBäume kühlen überhitzt...
05/05/2026

Unsere Stadtbaume brauchen Unterstützung

"Mein Baum"-App – Entdecken, melden und schützen Sie Bäume
Bäume kühlen überhitzte Städte, binden CO2, filtern Schadstoffe und bieten unzähligen Tieren einen Lebensraum – doch Trockenheit, Versiegelung und Klimawandel bedrohen sie zunehmend. Mit der kostenlosen „Mein Baum"-App können Sie aktiv gegensteuern: Erfassen Sie Bäume in Ihrer Nachbarschaft und tragen Sie so zu einer wachsenden Datenbank bei, die Wissenschaft, Naturschutz und nachhaltige Stadtplanung voranbringt. Kein Vorwissen nötig, jede Meldung zählt. Machen Sie mit und werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die unsere grünen Mitbewohner schützt!

https://www.bund.net/mitmachen/mein-baum-app/

30.5. Demonstration in Hamm Am 30.5. kommen wir als große Bewegung für die Energiewende in Hamm zusammen. Wir machen kla...
04/05/2026

30.5. Demonstration in Hamm
Am 30.5. kommen wir als große Bewegung für die Energiewende in Hamm zusammen. Wir machen klar: Mitten in der Klima- und Energiepreiskrise brauchen wir die Energiewende mehr denn je. Wir protestieren zusammen mit Fridays for Future, Campact und Greenpeace. Teil der Demo ist ein Weltrekordversuch. Wir wollen das größte menschliche Windrad aller Zeiten bilden.

Salzfrei streuen ist auf dem Vormarsch Fast überall in Leverkusen sieht man inzwischen die umweltschonende Nutzung von S...
04/01/2026

Salzfrei streuen ist auf dem Vormarsch

Fast überall in Leverkusen sieht man inzwischen die umweltschonende Nutzung von Sand oder Split zum Streuen der Gehwege.

Schnee und Glatteis auf den Gehwegen bedeuten Rutschgefahr und ein erhöhtes Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich sind. Kein Wunder, dass Streumittel in der Winterzeit Hochkonjunktur haben. Früher war das Mittel der Wahl das Streusalz. Aber seitdem man weiß, dass Tiere und Pflanzen unter dem Einsatz von Streusalz stark leiden wird es immer weniger genutzt. Denn die Folgen zeigen sich oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn z.B. salzgeschädigte Straßenbäume trotz ausreichender Niederschläge allmählich vertrocknen.

Die schädlichen Auswirkungen von Streusalz sind vielfältig: Das Salz gelangt über den Boden in die Pflanzen und verändert dort den Nährstoffhaushalt, so dass die Pflanzen geschädigt werden, häufig sogar dauerhaft. Und nicht nur Pflanzen leiden unter dem Salz. Viele Tiere entzünden sich am Streusalz die Pfoten. Außerdem kann das Salz zur Versalzung des Grundwassers beitragen. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz auch ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen. Auch das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass die Salze Autos und Bauwerke angreifen. Betonbauwerke leiden wegen der korrosiven Wirkung der Salze auf die darin enthaltene Eisenbewährung. Auch bei Ziegelbauwerken können Zersetzungen auftreten. Das ist besonders bei Baudenkmälern problematisch, weil das Salz nach dem Eindringen nicht mehr aus dem Mauerwerk entfernt werden kann.

Die Naturschutzverbände NABU und BUND empfehlen daher die Verwendung von salzfreien, rutschhemmenden Streumitteln wie Granulate, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) erfolgreich getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen „Blauer Engel – weil salzfrei“ vergeben.

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/streumittel-streusalz -sie-klimafreundlich-gegen-glatte-auf-gehwegen-vorgehen

Für alle LeverkusenerInnen: Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“Jetzt ist es wieder soweit: nach dem großen Erfolg der...
30/12/2025

Für alle LeverkusenerInnen: Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“

Jetzt ist es wieder soweit: nach dem großen Erfolg der letzten Jahre rufen die Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND wieder alle Leverkusener auf, vom Freitag 9. bis zum 11 Januar 2026 an der 16ten bundesweiten Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ teilzunehmen. Auch in diesem Jahr winken wieder tolle Preise!

Im vergangenen Januar 2025 haben bei dieser bundesweiten Aktion mehr als 122.000 Vogelbegeisterte ihre gefiederten Gäste im Garten gemeldet – davon allein fast 15.000 aus NRW. Ein toller Erfolg! Das zeigt, wie hoch das Interesse an der heimischen Natur ist. Auffällig ist, dass bundesweit deutlich weniger Amseln gesichtet wurden - im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 18 Prozent pro Garten, was wahrscheinlich auf den Usutu-Virus zurückzuführen ist. Auch die Beobachtungen von Haussperlingen gingen zurück, was oftmals durch Sanierungen bedingt ist. Denn die Spatzen sind zur Brut auf Nischen und Spalten angewiesen, die bei Sanierungen oft geschlossen werden.

In Leverkusen waren Amsel und Haussperling bei der Vogelzählung 2025 auf dem niedrigen Vorjahresniveau stabil, jedoch sind viele Arten wie Feldsperling, Grünfinken und Heckenbraunellen sowie die beliebten Blau-, Kohl- und Schwanzmeisen weiterhin im Abwärtstrend.
Denn Vögel in Leverkusen haben es schwer und deshalb unsere Unterstützung noch dringender nötig als zuvor. Seit Beginn der Mitmachaktion hat sich bei vielen Arten ihre Anzahl immer weiter verringert.

Die genauen Ergebnisse der Zählung 2025 kann man unter https://www.nabu.de/news/2025/01/35775.html finden.

Eine der wichtigen Erkenntnisse ist, dass die meisten Vogelarten in der Stadt in Gärten mit vielen einheimischen Pflanzen, Gehölzen, Stauden oder einem Stück Blumenwiese vorkommen. Die für die Tierwelt wertvollsten Pflanzen findet man leicht beim NABU unter https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflanzen/wildpflanzen/

Auch in diesem Jahr ist das Mitmachen bei der „Stunde der Wintervögel“ wieder ganz einfach. Zur Zählung der Wintervögel sind ausdrücklich nicht nur die Profis, sondern alle LeverkusenerInnen herzlich eingeladen: eine Stunde lang sollen in der Stadt an einem der drei Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt Vögel gezählt werden. Und zwar ist jeweils die maximale Anzahl jeder Vogelart zu einem Zeitpunkt innerhalb dieser Stunde zu notieren – so vermeidet man Doppelzählungen. Die Beobachtungen können am Futterhäuschen sein, im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, gibt es vielleicht wieder Wintergäste aus dem kälteren Norden oder Osten zu sehen wie Seidenschwänze, Rotdrosseln oder Bergfinken!

Im Mittelpunkt der „Stunde der Wintervögel“ stehen die Fragen „Wo kommen die Vogelarten vor, wo sind sie noch häufig und wo sind sie selten geworden“. Je mehr LeverkusenerInnen bei diesem Langzeitprojekt mitmachen, desto wertvoller sind die Ergebnisse! Denn je genauer die Naturschutzverbände über das Vorkommen der Vögel Bescheid wissen, umso mehr Erkenntnisse gibt es über Änderungen in unserer Umwelt und auch die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere gefiederten Meistersänger. Denn durch den Vergleich der Ergebnisse über die Jahre kann man auch erkennen, inwieweit sich das Zugverhalten mancher bei uns brütenden Arten ändert. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Schutz der Vögel.

Näheres zum Mitmachen an der „Stunde der Wintervögel“ und der Teilnahme an der Verlosung der tollen Gewinne finden sie unter www.stundederwintervoegel.de .Über diese homepage-Adresse können die Meldung der Sichtungen bis zum 19.01.2026 erfolgen. Zusätzlich ist noch eine Meldung über die kostenlose NABU-APP „Vogelwelt“ möglich. Eine telefonische oder postalische Meldung ist leider nicht mehr möglich.

Adresse

Gustav-Heinemann-Straße 11
Leverkusen
51377

Öffnungszeiten

Montag 16:30 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 12:00
Donnerstag 16:30 - 18:30
Samstag 10:00 - 12:00

Telefon

0214-506424

Webseite

https://nabu-leverkusen.de/, https://www.nabu-bslk.de/

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