GEDOK Mitteldeutschland e.V.

GEDOK Mitteldeutschland e.V. Als Gemeinschaft von Künstler*innen und Kunstfördernden ist die GEDOK das größte Kunstnetzwerk in Europa. Dafür engagieren wir uns auf vielfältig.

Wir fördern Künstler*innen aller Sparten und machen ihre Talente in der Öffentlichkeit sichtbar. Forderungen der GEDOK:

- Mehr Kunst von Frauen in Museen und Ausstellungen

- Mehr Frauen in Führungspositionen von Museen, staatlichen Sammlungen, Kunstakademien, Universitäten, Theatern, Kunstämtern, Verwaltungen

- Mehr Frauen in Jurys von öffentlichen Ausschreibungen, öffentlichen Ausstellungen,

Vergabe von Preisen

- Keine Altersgrenze bei Wettbewerben und für Arbeits- und Reisestipendien

- Räume für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, die regelmäßig Künstlerinnen zur Verfügung stehen

- Verstärkte Künstlerinnenförderung durch öffentliche Aufträge

- Nachwuchs- und Fortbildungsförderung

- Gerechte Beteiligung der Künstlerinnen an Ankaufprogrammen auf Kommunal-,
Landes- und Bundesebene

- Mehr öffentliche Mittel für Forschung und Publikationen, Kataloge und Plakate zu Gruppen- und Personalausstellungen

- Schaffung einer zentralen Frauenstiftung für Nachlässe von Künstlerinnen, ein zentrales Archiv in Form einer Nationalstiftung des Bundes: Museen sollten Werke von Frauen archivieren und katalogisieren

04/07/2026

30.06.2026 | Finissage “Schattenmond”

In unserer modernen, auf ständiges Strahlen und Sichtbarkeit getrimmten Gesellschaft wird diese Phase oft als Leere missverstanden. Doch in der Mythologie und in der weiblichen Natur ist der Schattenmond kein Ende, sondern der kraftvollste Moment der Erneuerung: es ist die Zeit, in der Samen in der Dunkelheit keimen, bevor sie erste Blättchen zum Licht schieben, das Kind im Mutterleib wächst geschützt und ver-/ geborgen im Dunklen heran.

Der Mond scheint unsichtbar, dennoch bewegt er durch seine Schwerkraft die Meere.

Lange Zeit war die Rolle der Frau in der Kunstgeschichte selbst eine Art Schattenmond.

Frauen waren die Musen, die Modelle, die Schatten hinter den großen Namen. Ihre eigene schöpferische Kraft wurde ihnen abgesprochen, häufig übersehen oder ins Private gedrängt.

Die Werke, die Sie heute hier sehen, sind der Beweis dafür, dass dieser Schatten ein Ort enormer Tiefe und Inspiration sein kann. Die hier ausstellenden Künstlerinnen haben sich nicht gescheut, in diesen inneren Raum zu blicken. Sie zeigen uns:
dass Verletzlichkeit eine Form von Stärke ist, dass Intuition eine präzise Sprache spricht, dass das, was im Verborgenen wächst, oft die radikalste Kraft besitzt.

20/05/2026

Ein Rückblick auf unseren Montagabend und in kleiner Einblick in die diesjährige Jahresausstellung „Schattenmond“

Es las aus dem Künstlerbuch

„Die Sammlung k*innen stellt sich vor“ von

„Wann war dieser Moment“ mit Sibylle Kuhne zu Werken von Christiana Heidemann (Audio Isolde Derßler)

Herzliche Einladung zur Finissage Grafik >trifft< Musik am Samstag, 28. März um 16 Uhr in der Kirche Altscherbitz.Im Rah...
24/03/2026

Herzliche Einladung zur Finissage Grafik >trifft< Musik
am Samstag, 28. März um 16 Uhr in der Kirche Altscherbitz.

Im Rahmen der Gruppenausstellung Grafik >trifft< Musik präsentieren Jennifer Hymer (Toy Piano) und Sabrina Quintero (Grafik) das Ergebnis ihrer künstlerisch-graphischen und musikalisch-interpretatorischen Auseinandersetzung mit dem Thema ,,Quellen des Lebens: Feuer Sonne Licht":
- Live-Performance zeitgenössischer Werke für Toy Piano, gespielt von Pianistin und Toy-Piano-Spezialistin Jennifer Hymer (USA/Hamburg)
- Grafiken (Monotypien) und Video-Sequenz der bildenden Künstlerin und Grafikerin Sabrina Quintero (Leipzig).
Mit einer Einführung der Künstlerinnen in das Projekt und die einzelnen Werke.

Kirche Altscherbitz, Leipziger Straße/Koeppestraße 17, 04435 Schkeuditz - erreichbar mit der Linie 11 von Markleeberg durch Leipzig nach Schkeuditz.

Gleich zwei Veranstaltungen gibt es am Wochenende im Rahmen des Monats voller Kultur in der Altscherbitzer Kirche des Sä...
20/03/2026

Gleich zwei Veranstaltungen gibt es am Wochenende im Rahmen des Monats voller Kultur in der Altscherbitzer Kirche des Sächsischen Krankenhauses Altscherbitz, der anlässlich des 150. Jubiläums der Klinik stattfindet.

Am Sonnabend, dem 21. März, findet um 16 Uhr ein interaktives Programm der Grafikerin Petra Herrmann und Musikerin Marcia Lemke-Kern statt. Die Künstlerin Petra Herrmann, die ebenso in der Ausstellung ihre Grafiken präsentiert, gibt zunächst eine Einführung zu ihren Grafiken und dem TANDEM-Projekt mit der Sängerin Marcia Lemke-Kern. Musikalisch können sich die Besucher auf eine Uraufführung von Marcia Lemke-Kern freuen, die Musikerin präsentiert ein Solokonzert mit grafischen Partituren, die die Verbindung Grafik und Klang aufzeigen.

Am Sonntag, dem 22. März, laden um 16 Uhr die Grafikerin Gabriele Wendland und die Sängerin Birgit Wesolek zu einem weiteren Programm. Die Grafikerin Gabriele Wendland schuf eine Reihe von Bildern zum Thema Musik, die verschiedene Instrumente zeigten. Davon inspiriert, wählte die Sängerin Birgit Wesolek das Lied „Von der edlen Musik“ des Barockkomponisten Valentin Rathgeber, um aus der schlichten Melodie in freier Improvisation das Grundthema zu umspielen. Ein Begleitinstrument gibt es nicht: nur Stimme, Text, Töne.

Gleichzeitig kann man sich die Ausstellung von 5 Grafikerinnen anschauen. Nutzen Sie gern die Gelegenheit und schauen Sie vorbei!

Weitere Infos zum Monat voller Kultur im Flyer oder unter: www.skh-altscherbitz.sachsen.de/ein-monat-voller-kultur

10/03/2026

Orgel>trifft

Projekt GRAFIK> Tandem 2 wird vorgestellt: Petra Herrmann & Marcia Lemke-KernGezeigt wird eine Foto- und Audio-Präsentat...
07/03/2026

Projekt GRAFIK> Tandem 2 wird vorgestellt:
Petra Herrmann & Marcia Lemke-Kern
Gezeigt wird eine Foto- und Audio-Präsentation untermalt durch Musik von Marcia Lemke-Kern. Ihr Musik drückt mit Geräuschen zum Thema Papier/Materialdrucke aus, was die Arbeiten von Petra Herrmann ausmacht und die Empfindungen, die diese bei der Musikerin hervorgerufen hat.
-> Worte zum Internationalen Frauentag, der 1911 erstmals gefeiert wurde.
-> Ausstellung mit Werken von fünf Grafikerinnen des Projektes

Ein herzliches Willkommen!

Das Projekt beginnt:GRAFIK> Einführung in das Projekt, Birgit Wesolek-> Tandem vorgestellt: Brunhild Fischer & Gerten Go...
24/02/2026

Das Projekt beginnt:
GRAFIK> Einführung in das Projekt, Birgit Wesolek
-> Tandem vorgestellt:
Brunhild Fischer & Gerten Goldbeck & – Interaktive Vorführung - Drucktechnik trifft Musik
-> Ausstellungseröffnung
Ort: Kirche Altscherbitz, Leipziger Straße / Koeppestr. 17
04435 Schkeuditz
Offen: Mi. 16 bis 18 Uhr | Sa. & So. 15 bis 17 Uhr u.n.V.

ArbeitsKunstRaum 2026 Grafik>
02/02/2026

ArbeitsKunstRaum 2026

Grafik>

14/01/2026

Am 9. Januar 1908 wurde Simone de Beauvoir geboren.

Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Simone de Beauvoir wächst in einer bürgerlichen, katholischen Familie auf. Sie studiert Literatur an der Sorbonne und beginnt als Lehrerin zu arbeiten. In dieser Zeit lernt sie Jean-Paul Sartre kennen, mit dem sie eine lebenslange Beziehung verbinden wird.

Neben Sartre unterhält sie zahlreiche Beziehungen zu anderen Männern und Frauen. Beide bewegen sich in linken intellektuellen Kreisen in Paris und begründen gemeinsam die philosophische Strömung des Existenzialismus. Während der deutschen Besatzung ist Simone de Beauvoir in Widerstandsgruppen aktiv.

1943 veröffentlicht sie ihren ersten Roman, 1949 folgt ihr bekanntestes Buch, «Das andere Geschlecht». Diese materialistische Analyse der Lage der Frau gilt bis heute als ein Standardwerk der «zweiten Welle» des Feminismus. Simone de Beauvoir stirbt 1986 in Paris.

Adresse

Haus Des Buches, Gerichtsweg 28
Leipzig
04103

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