Verband Binationaler Leipzig

Verband Binationaler Leipzig Geschäfts- und Beratungsstelle Leipzig des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. https://binational-leipzig.de

Immer mehr Frauen und Männer finden ihren Partner oder ihre Partnerin grenz- und kulturübergreifend: In Deutschland ist jede siebte Eheschließung eine binationale Verbindung, und jedes dritte Kind, das geboren wird, hat Eltern unterschiedlicher Nationalitäten. Binationale Partnerschaften sind nicht nur private Lebensentwürfe Einzelner, sie sind zugleich Ergebnis gesellschaftlicher und politischer

Entwicklungen. Unser Verband ist eine bundesweite Interessenvertretung. Wir haben uns zusammen geschlossen, um die soziale und rechtliche Gleichstellung von Menschen ungeachtet ihrer nationalen und kulturellen Herkunft zu verbessern. Das interkulturelle Zusammenleben in Deutschland zukunftsweisend zu gestalten ist unser Anliegen. Wir arbeiten als gemeinnütziger Verein in 24 Städten in Deutschland: Wir beraten Frauen und Männer in allen Fragen einer binationalen Beziehung, wir bieten Veranstaltungen zu Fragen der interkulturellen Bildung, und wir fördern das bürgerschaftliche Engagement. Dabei stützen wir uns auf die vielfältigen Erfahrungen unserer etwa 1500 Mitglieder und geben dieses Wissen in Publikationen und Fortbildungsseminaren weiter. Unser Verband vertritt seit 1972 die Interessen binationaler Familien und Paare. In den Jahren unseres Bestehens haben wir uns von der "Interessensgemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen" (iaf) zu einem interkulturellen Familienverband entwickelt. Die Bundesgeschäftsstelle unseres Verbandes befindet sich in Frankfurt/Main.

25/08/2026

‚Öffentlichkeit sollte für alle da sein‘, so lautete die Empörung über Safer Spaces für Schwarze Menschen. Dabei wird übersehen, dass Öffentlichkeit in einer weißen Mehrheitsgesellschaft niemals für alle gleich funktioniert. Manche Körper dürfen sich selbstverständlich und unmarkiert durch sie bewegen, andere werden angestarrt, hinterfragt, kontrolliert oder fremd gemacht. Rassismus beginnt eben nicht erst mit offenem Ausschluss. Er beginnt schon damit, wie Körper gelesen werden.

📢 Wider die VerhältnisseEin offener Austausch über Mut, Bündnisse und antirassistische Kämpfe🗓 26.06.2026🕓 16:00–19:00 U...
16/06/2026

📢 Wider die Verhältnisse
Ein offener Austausch über Mut, Bündnisse und antirassistische Kämpfe

🗓 26.06.2026
🕓 16:00–19:00 Uhr
📍 HGB Leipzig

Rassistische Artikulationen und autoritäre Praktiken nehmen spürbar zu. Gleichzeitig geraten zivilgesellschaftliche Projekte durch Kürzungen von Fördermitteln unter Druck und werden zunehmend in Konkurrenz zueinander gesetzt.

Obwohl es im Osten viele vergangene und gegenwärtige Kämpfe gegen extrem prekäre Verhältnisse und Rassismus gab und gibt, werden diese oft aus den gängigen Erzählungen ausgeblendet. Umso wichtiger ist es, antirassistische Arbeit sichtbar zu machen, Erfahrungen zu teilen und solidarische Bündnisse zu stärken.

Der Verband binationaler Familien & Partnerschaften Leipzig und das Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“ laden migrantische Selbstorganisationen, Aktivist*innen, Fachkräfte aus dem Themenbereich sowie alle, die sich gegen Rassismus engagieren, zu einem gemeinsamen Gespräch ein.

✉️ Anmeldung:
[email protected]

12/06/2026

GEAS 🚨 Seit Mitternacht greifen die neuen Auflagen: Wer ohne die „richtigen“ Pässe/ Dokumente bei Unterkünften für Geflüchtete ankommt, soll als Verdächtigte*r der Polizei gemeldet werden. Aus humanitären Einrichtungen werden also de facto Verdachtsermittlungsstellen.

13/05/2026

„Kein Wohlfühlort“

Die Umsetzung der GEAS-Reform läuft auf Hochtouren. Ab Juni 2026 soll sie vollständig in Kraft treten: Haftähnliche Lager an den Außengrenzen, beschleunigte Grenzverfahren.

Bereits jetzt werden die Weichen gestellt. In Dresden existiert seit Juni 2025 ein Landesausreisezentrum, das zum Sekundärmigrationszentrum umgewidmet wird.

Straffe Regeln, Sanktionen, eingeschränkter NGO-Zugang. Das Ziel laut sächsischem Innenministerium: „Kein Wohlfühlort“.

Solidarität

05/05/2026

Bundesministerin Prien hat entschieden, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bis zum Ende des Jahres „umzustrukturieren“ und Projekte vorzeitig zu beenden. Das zentrale Argument: Demokratiearbeit müsse wieder neutraler sein, und Gelder sollen wieder stärker in die „Mitte fließen“. Deshalb hat Prien nun angekündigt, bereits beschlossene Förderungen zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen und das Programm neu auszurichten. In welche Richtung, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass vor allem antidemokratische Kräfte davon profitieren.

29/04/2026

Die Stichelein und Angriffe auf unsere Arbeit hören nicht auf. Wenn ihr uns unterstützen wollt, werdet bei uns Mitglied, bestellt unser Material, bucht unsere Workshops!

Liebe Grüße aus dem Wespennest 🐝

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Leipzig
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