Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.

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Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. Die parteinahe Stiftung der LINKEN in Sachsen besteht seit 1991. V. als linker, der PDS nahestehender Verein profiliert.

1991 von einer Gruppe Leipziger Wissenschaftler um Walter Markov, Manfred Kossok und Gustav Seeber gegründet, hat sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. Sie ist die parteinahe Stiftung der Partei DIE LINKE in Sachsen. Ihr Ziel ist die Entwicklung und Verbreitung gesellschafts-politischen Wissens, die Pflege demokratisch-sozialistischer Ideen und humanistischer Ideale sowie eine die sozialen Gruppen und Generationen verbindende Diskussion alternativer Projekte in Politik, Wirtschaft und Kultur. In diesem Sinne ist die Konsequenz, mit der Rosa Luxemburg die Verbindung von politischer Freiheit und sozialer Gerechtigkeit verfocht, auch heute unverzichtbar . Eine Besinnung auf dieses Erbe und der theoretische Diskurs über seine aktuelle Bedeutung gehören zu den originären Aufgaben der Stiftung. Dabei kooperiert sie eng mit der bundesweit tätigen Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung.

27/10/2026

🎧 NEUE PODCASTFOLGE

👉 Folge 31 – Warum sind Stolpersteine so wichtig?

Stolpersteine erinnern an Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, entrechtet und vertrieben oder ermordet wurden. Doch in Heidenau sollen vorerst keine weiteren Stolpersteine verlegt werden.

Der Stadtrat von Heidenau hat sich am 25. September dieses Jahres gegen weitere Stolpersteine im öffentlichen Straßenraum ausgesprochen. Mit zwei neuen Messingtafeln im Gehweg wollte das Alternative Kultur- und Bildungszentrum (Akubiz) in Heidenau an Fritz und Martha Goldstein erinnern. Das Ehepaar war 1938 zusammen mit ihrem Kind verhaftet, enteignet und nach Polen abgeschoben worden. Sie überlebten den Krieg, aber nur Fritz Goldstein kehrte nach Heidenau zurück. Er engagierte sich unter anderem bei der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. 1950 verstarb er. Wegen des Verbots für das weitere Verlegen von Stolpersteinen wird an die Familie (vorerst) nicht mit dieser Form des Gedenkens erinnert.

Vera Linß ordnet mit dem Historiker Dr. Johannes Spohr diese Entscheidung ein und spricht mit ihm darüber, was sie für unsere Erinnerungskultur bedeutet.

⭕️️️️️️️ Frauen in RavensbrückAm 4. November 2026 um 18 Uhr eröffnen wir in der Universitätsbibliothek Chemnitz die Auss...
27/10/2026

⭕️️️️️️️ Frauen in Ravensbrück

Am 4. November 2026 um 18 Uhr eröffnen wir in der Universitätsbibliothek Chemnitz die Ausstellung „Frauen in Ravensbrück“.

Ravensbrück war das größte Frauenkonzentrationslager des NS-Regimes. Mehr als 120.000 Frauen und Kinder wurden dorthin deportiert. Unter ihnen waren auch über hundert katalanische und spanische Frauen, viele davon Republikanerinnen, die nach dem Spanischen Bürgerkrieg ins Exil geflohen waren und sich dem antifaschistischen Widerstand angeschlossen hatten.

Die von Amical de Ravensbrück konzipierte Ausstellung erinnert an ihre Geschichten, an Verfolgung, Deportation und vermittelt Einblicke in die Besonderheiten der Deportation von Frauen in die nationalsozialistischen Konzentrationslager.

👉 Universitätsbibliothek Chemnitz (Foyer), Straße der Nationen 33, Chemnitz

👉 Eröffnung: 4. November 2026, 18 Uhr

👉 Ausstellungszeitraum: 1. November – 7. Dezember 2026

Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Spanischer Bürgerkrieg – 90 Jahre danach“, die der Lehrstuhl Kultureller und Sozialer Wandel der TU Chemnitz in Kooperation mit der Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland, dem Institut Ramon Llull und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen organisiert.

Semiya Şimşek war 14, Gamze Kubaşık 20 Jahre alt, als ihre Väter vom rechtsterroristischen NSU ermordet wurden. Neben de...
23/10/2026

Semiya Şimşek war 14, Gamze Kubaşık 20 Jahre alt, als ihre Väter vom rechtsterroristischen NSU ermordet wurden. Neben dem Verlust mussten sie rassistische Vorverurteilungen durch die Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit erleben.

📖 Lesung & moderiertes Gespräch mit Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek und Christine Werner

Die Veranstaltung wird ab 14 Jahren empfohlen. Inhaltshinweis: Rassismus und Mord.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht zwingend nötig, zur besseren Planung freuen wir uns aber über Anmeldungen unter:
▶ https://eveeno.com/115077532

Eine Veranstaltung von scheune e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markiert nicht nur eine Eskalation der Gewalt, sondern auch ei...
20/10/2026

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markiert nicht nur eine Eskalation der Gewalt, sondern auch einen Einschnitt in der Geschichte ihrer medialen Darstellung. Täter filmten ihre Verbrechen und verbreiteten sie gezielt über soziale Netzwerke während zugleich Opfer und Überlebende die Ereignisse dokumentierten – vielfach als letztes Zeugnis.

Tobias Ebbrecht-Hartmann analysiert die besondere Bedeutung dieser Bilder, er zeigt warum sie Teil der Gewalt sind und warum eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Aufnahmen notwendig ist. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.

Eine Veranstaltung der in Kooperation mit Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur und der RLS Sachsen.

*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der statt.

Rechte und diskriminierende Äußerungen begegnen uns in alltäglichen Situationen – sei es durch Bekannte, Familie, Kolleg...
14/10/2026

Rechte und diskriminierende Äußerungen begegnen uns in alltäglichen Situationen – sei es durch Bekannte, Familie, Kolleg*innen, im öffentlichen, privaten oder digitalen Raum. Wir alle kennen diese Situationen, in denen uns unklar ist, wie wir uns am besten verhalten sollen. Das Argumentations- und Haltungstraining unterstützt dabei, klare Haltung zu beziehen.



📷 David Clode auf Unsplash

*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der statt.

In einem Lesekreis wollen wir uns zentralen Fragestellungen und Analysen des Buches "Antifaschistische Wirtschaftspoliti...
12/10/2026

In einem Lesekreis wollen wir uns zentralen Fragestellungen und Analysen des Buches "Antifaschistische Wirtschaftspolitik" von Isabella Weber gemeinsam nähern.

Dazu werden wir in sechs Terminen (09.11./16.11./23.11./30.11./07.12. und 14.12.) einzelne Abschnitte des Buches gemeinsam diskutieren.

Alle Infos und wie ihr euch anmelden könnt, erfahrt ihr in den Slides.



📷 Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet statt in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

📍NSU in Chemnitz – Critical Walk durch das Fritz-Heckert-GebietWie konnte der NSU jahrelang in Chemnitz untertauchen? We...
09/10/2026

📍NSU in Chemnitz – Critical Walk durch das Fritz-Heckert-Gebiet

Wie konnte der NSU jahrelang in Chemnitz untertauchen? Welche lokalen Netzwerke ermöglichten das? Und wie kann eine kritische Aufarbeitung vor Ort aussehen?

Gemeinsam mit Offener Prozess Chemnitz begeben wir uns auf einen Critical Walk durch das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet. Wir erkunden die architektonische, soziale und politische Geschichte des Stadtteils und besuchen Orte, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging.

📅 Sonntag, 25. Oktober 2026
🕚 11:15–15:15 Uhr
📍 Treffpunkt: NSU-Dokumentationszentrum, Johannisplatz 8, Chemnitz

👉 Optionales Vorbereitungstreffen:
20. Oktober | 18 Uhr | Wir AG, Dresden

Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe Junge Rosa und richtet sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene.

👉 Anmeldung erforderlich: [email protected]

Die Teilnahme ist kostenfrei, Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.

In Solidarität mit den Überlebenden, Betroffenen und Hinterbliebenen des antisemitischen, antifeministischen und rassist...
09/10/2026

In Solidarität mit den Überlebenden, Betroffenen und Hinterbliebenen des antisemitischen, antifeministischen und rassistischen Anschlags von Halle und Wiedersdorf am 09.10.2029 (Jom Kippur 5780).



📷 Datesa via commons.wikimedia.org / CC-BY SA 4.0

29/09/2026

🎧 NEUE PODCASTFOLGE!

#30 - Mit Vergesellschaftung raus aus der Vielfachkrise?
• Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik.

In Folge 30 spricht Jan Theurich mit der Politikwissenschaftlerin Sabine Nuss über die Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik.

Ökonomische Krisen, steigende soziale Unsicherheit und der Abbau öffentlicher Leistungen prägen den Alltag vieler Menschen. Gleichzeitig erstarkt die politische Rechte – die jüngsten Wahlergebnisse zeigen das deutlich.

Doch wie hängen soziale Unsicherheit und der Aufstieg der politischen Rechten zusammen? Und welche Antworten kann eine antifaschistische Wirtschaftspolitik darauf geben? Müsste eine antifaschistische Politik nicht viel stärker eigene Themen und Perspektiven setzen, statt sich immer wieder an den Themen und Forderungen der Rechten abzuarbeiten?

Wir sprechen darüber, welche Möglichkeiten und Grenzen staatliche Sozialpolitik angesichts verschärfter Standortkonkurrenz im globalen Kapitalismus hat. Und wir fragen, wo sozialpolitische Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen und weitergehende Veränderungen notwendig werden: Inwiefern kann der Kampf für die Vergesellschaftung von Produktionsmitteln, Grund und Boden sowie Naturschätzen sozialpolitische Kämpfe ergänzen und Perspektiven für einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel eröffnen?

Du willst die komplette Folge hören?

👉 Link in der Bio und überalle wo es Podcasts gibt

Seit Januar 2026 stehen acht mutmaßliche Mitglieder der Sächsischen Separatisten vor Gericht. Einer der Angeklagten hat ...
23/09/2026

Seit Januar 2026 stehen acht mutmaßliche Mitglieder der Sächsischen Separatisten vor Gericht. Einer der Angeklagten hat enge persönliche Verbindungen nach Pirna. Deswegen beleuchten Kerstin Köditz und Steven Hummel auch hier die politischen Zusammenhänge genauer und ordnen sie ein.



Foto: Vue Critique über Flickr, Rechte vorhanden

*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet statt in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Adresse

Demmeringstraße 32
Leipzig
04177

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