08/06/2026
Digitale Zugänge zu Daten, Archiven und Wissen verbessern, die internationale Zusammenarbeit stärken und innovative Forschungsansätze fördern – dafür steht Ehri-de. Als deutscher nationaler Knotenpunkt der European Holocaust Research Infrastructure (European Holocaust Research Infrastructure -ERIC) vernetzt das Konsortium Institutionen und Forschende aus den Holocaust-Studien. Das bringt sich als Partnerinstitution aktiv in die Weiterentwicklung dieser Forschungsinfrastruktur ein. | https://ehri-de.org/de
Innerhalb von EHRI-ERIC ist das maßgeblich an der Arbeitsgruppe »Natural Language Processing and Holocaust Research« beteiligt. Dort werden die Bedürfnisse von Forschenden im Bereich der digitalen Holocaustforschung analysiert, Schulungen entwickelt und neue computerlinguistische, häufig KI-gestützte Werkzeuge erprobt. Zudem beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit partizipativen Formaten für die Entwicklung und Anwendung computerlinguistischer Methoden.
Unsere Wissenschaftler*innen engagieren sich außerdem im Editorial Board von , das unter anderem Webinare, Podcasts und den EHRI Document Blog betreut. Das beteiligt sich zudem an den EHRI Conny-Kristel Fellowships und ermöglicht Forschenden im Rahmen des Programms kurze Forschungsaufenthalte am Institut.
EHRI-DE wird seit Februar 2026 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und vom Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte München koordiniert. Zu den Partnern gehören neben dem das Bundesarchiv, die Arolsen Archives , das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek sowie das Fritz Bauer Institut.
🤝 Wir freuen uns, die Entwicklung dieser Forschungsinfrastruktur aktiv mitzugestalten und gemeinsam neue Impulse für die digitale Holocaust- und Erinnerungsforschung zu setzen.