Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO

Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO, ReichsStr. 4–6, Specks Hof (Eingang A), Leipzig.

In seiner Forschung stellt das GWZO Themen in den Fokus, die zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit gehören: Globalisierungsdynamiken und Migration, Wissensordnungen und konkurrierende Geschichtsbilder sowie Umwelt und Gewalt.

🎶😂 Wie prägen populäre Musik und Comedy gesellschaftliche Zugehörigkeiten, politische Vorstellungen und kollektive Ident...
17/06/2026

🎶😂 Wie prägen populäre Musik und Comedy gesellschaftliche Zugehörigkeiten, politische Vorstellungen und kollektive Identitäten in Ostmittel- und Osteuropa? Darüber diskutieren Ende Juni internationale Forschende in Potsdam. Mehr 👇

📅 25.–26. Juni 2026
📍 Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / ZZF, Potsdam

Organisiert von Indira Anna Hajnács ( ) und Daria Ganzenko (ZZF).

🎉 Herzlichen Glückwunsch an Olga Trufanova zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation!Seit 2021 promovierte Olga ...
16/06/2026

🎉 Herzlichen Glückwunsch an Olga Trufanova zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation!

Seit 2021 promovierte Olga Trufanova an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der Universität Regensburg im Rahmen des von Julia Herzberg (Foto: 3 v.r.) geleiteten DFG-Projekts „Absorbing the Asian Frontier. Food and Food-Related Knowledge in Seventeenth and Eighteenth Century Siberia“, das am angesiedelt war.

In ihrer Dissertation untersuchte sie die Rolle von Ernährung und ernährungsbezogenem Wissen bei der Wahrnehmung und Aneignung Sibiriens im Russischen Reich. Betreut wurde die Arbeit von Julia Herzberg und Guido Hausmann (Foto: 2 v.l.), als Mentorin begleitete Mirja Lecke (Foto: 2 v.r.) das Promotionsvorhaben.

Wir freuen uns außerdem, dass Olga Trufanova ihre Forschung seit Mai 2026 im MWNO - Max Weber Netzwerk Osteuropa in Helsinki fortsetzt. Dort arbeitet sie zu ökologischen und wirtschaftlichen Zukunftsvorstellungen in der Sowjetunion und den postsowjetischen Gesellschaften.

Wir wünschen Olga Trufanova für ihren weiteren wissenschaftlichen Weg viel Erfolg und alles Gute! 👏

📸 Heidrun Hamersky

📢 VeranstaltungshinweisAm 18. Juni 2026 ist die Oseredok Leipzig Schreibwerkstatt „Erinnern im Exil: Ukrainische Perspek...
15/06/2026

📢 Veranstaltungshinweis

Am 18. Juni 2026 ist die Oseredok Leipzig Schreibwerkstatt „Erinnern im Exil: Ukrainische Perspektiven auf die Transformationszeit nach 1991“ zu Gast im Dubnow-Institut. Wir freuen uns, die Veranstaltung als Kooperationspartner im Rahmen des Leibniz-Labs »Umbrüche und Transformationen« zu unterstützen.

Weitere Informationen findet ihr im Beitrag ⬇️

Erinnern im Exil: Ukrainische Perspektiven auf die Transformationszeit nach 1991
Schreibwerkstatt zu Gast im Dubnow-Institut

Am Donnerstag, 18. Juni 2026, ist der deutsch-ukrainischer Kultur- und Bildungsverein Oseredok Leipzig mit der Schreibwerkstatt »Erinnern im Exil: Ukrainische Perspektiven auf die Transformationszeit nach 1991« zu Gast im Dubnow-Institut. Anhand des Archivs der Fotografin Rita Ostrovska gibt Julia Roos Einblick in die Umbrüche jüdischen Lebens in der Ukraine der 1990er Jahre.
Die Schreibwerkstatt findet in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO statt und wird gefördert durch das Leibniz-Lab »Umbrüche und Transformationen«.

Weitere Infos zur Schreibwerkstatt:
https://oseredok-leipzig.de/events/schreibwerkstatt-erinnern-im-exil-ukrainische-perspektiven-auf-die-transformationszeit-nach-1991/

Weitere Infos zum Seed-Money-Projekt des Leibniz Labs:
https://leibniz-lab-transformationen.de/gefoerdertesprojekt/erinnern-im-exil-ukrainische-perspektiven-auf-die-transformationszeit-nach-1991/

Wie haben Menschen und Tiere die Geschichte gemeinsam geprägt? Welche Perspektiven eröffnet die Tiergeschichte für das V...
12/06/2026

Wie haben Menschen und Tiere die Geschichte gemeinsam geprägt? Welche Perspektiven eröffnet die Tiergeschichte für das Verständnis vergangener Gesellschaften?

Mit 📘Writing Animal History zeichnet unser Kollege Timm Schönfelder die Entwicklung der Tiergeschichte mit einem Fokus auf den Zeitraum von 1800 bis heute nach. Ausgehend von zentralen historiografischen Konzepten wie Handlungsmacht, Akkulturation und Machtverhältnissen beleuchtet er die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Themen wie Wildnis und Zivilisation, industrielle Tierhaltung sowie Tiere in Wissenschaft und Technik zeigen, wie sich die Rolle von Tieren in Gesellschaften verändert hat und welche Perspektiven die Tiergeschichte künftig eröffnen kann.

Anhand zahlreicher Fallstudien verdeutlicht Timm Schönfelder, wie unterschiedliche Quellen, Theorien und Methoden für die Erforschung historischer Mensch-Tier-Beziehungen genutzt werden können. Das Buch bietet damit eine wertvolle Orientierung für alle, die sich mit der Geschichte der Mensch-Tier-Verflechtungen und den methodischen Grundlagen dieses dynamischen Forschungsfeldes beschäftigen.

📖 Writing Animal History
📅 Erscheint am 25. Juni 2026 bei Bloomsbury Publishing UK

Mehr Informationen: https://www.bloomsbury.com/uk/writing-animal-history-9781350468481/

Willkommen im Team! 👋Seit Mai 2026 begrüßen wir Dr. Sandra König erneut als wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in d...
11/06/2026

Willkommen im Team! 👋

Seit Mai 2026 begrüßen wir Dr. Sandra König erneut als wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Abteilung »Kultur und Imagination« . Die promovierte Kunsthistorikerin betreut hier das DIKUSA-Projekt »Mobilität und Migration von Künstlern in, nach und aus Sachsen im 17. Jahrhundert«.

Zuvor war sie in zahlreichen Forschungs- und Infrastrukturprojekten tätig, unter anderem am GWZO, an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sowie im NFDI-Konsortium Text+. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert sowie in den Digital Humanities, insbesondere im Bereich Forschungsdatenmanagement und Datenqualität.

Sandra König war bereits in den vergangenen Jahren am GWZO tätig, umso mehr freuen wir uns, die Zusammenarbeit nun fortzusetzen.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und willkommen zurück!

🌈 Queere Geschichte(n) in Ostmitteleuropa erforschenEnde Mai stellte unsere Kollegin Dr. Magda Wlostowska auf der intern...
11/06/2026

🌈 Queere Geschichte(n) in Ostmitteleuropa erforschen

Ende Mai stellte unsere Kollegin Dr. Magda Wlostowska auf der internationalen Konferenz „Queering 20th-Century East Central Europe. Archives – Emotions – Histories“ in Prag ihre aktuelle Forschung vor. In ihrem Vortrag beleuchtete sie die Reaktionen queerer Aktivist*innen auf die HIV/AIDS-Krise im spätsozialistischen und frühen postsozialistischen Polen der 1980er und 1990er Jahre.

Die Konferenz brachte Wissenschaftlerinnen aus zahlreichen Ländern zusammen, die sich mit queeren Lebenswelten, Erinnerungen und Archiven in Ostmittel- und Osteuropa beschäftigen. Mit dabei waren auch Kolleginnen aus unserer GWZO-Abteilung in Prag.

Die Veranstaltung wurde u. a. von der Prager Außenstelle des Deutschen Historischen Instituts Warschau () und dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung organisiert.

10/06/2026

Chancengleichheit, Diversität und Inklusion sind zentrale Anliegen des GWZO. Wie wir diese Ziele in Forschung, Arbeitsalltag und Institutskultur umsetzen, zeigt unser neu erschienener Flyer „ , und am “.

Erstmals wurde die Publikation barrierearm gestaltet – ein weiterer Schritt auf unserem Weg zu mehr Zugänglichkeit und Teilhabe. Eine englischsprachige Version wird derzeit vorbereitet und erscheint in Kürze.

Der Flyer ist ab sofort auf unserer Website erhältlich. | https://www.leibniz-gwzo.de/de/institut/institut/institutskultur/chancengleichheit

🏙️ Wie lassen sich Städte neu erforschen und verstehen? Das Leipzig Science Network (LSN) bringt Wissenschaftler*innen u...
09/06/2026

🏙️ Wie lassen sich Städte neu erforschen und verstehen? Das Leipzig Science Network (LSN) bringt Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um innovative Methoden der Raumforschung zu entwickeln und neue Perspektiven auf urbane Räume zu eröffnen.

Im Rahmen der LSN-NetzWerkstatt 2026 gestalten Sabine Stach und Stephanie Weismann (beide ) gemeinsam mit Kolleg*innen vom IfL und dem Fraunhofer ISI den Workshop „in motion“. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines gemeinsamen Forschungsansatzes zum „Sensing in Motion“ – und damit die Frage, wie Bewegung, Wahrnehmung und Raum interdisziplinär untersucht werden können.

Mit dem Projekt sollen neue Forschungskooperationen angestoßen, innovative Methoden erprobt und Leipzig als Standort der raumbezogenen Forschung zu Mittel- und Osteuropa weiter gestärkt werden.

Mehr zur LSN-NetzWerkstatt 2026:
🔗 https://www.leipzig-science-network.de/de/unsere-angebote/lsn-netzwerkstatt-2026/ein-neuer-blick-auf-die-stadt

Mehr zum Workshop „in motion“:
🔗 https://www.leipzig-science-network.de/de/unsere-angebote/lsn-netzwerkstatt-2026/ein-neuer-blick-auf-die-stadt/netzwerkstatt-in-motion

Digitale Zugänge zu Daten, Archiven und Wissen verbessern, die internationale Zusammenarbeit stärken und innovative Fors...
08/06/2026

Digitale Zugänge zu Daten, Archiven und Wissen verbessern, die internationale Zusammenarbeit stärken und innovative Forschungsansätze fördern – dafür steht Ehri-de. Als deutscher nationaler Knotenpunkt der European Holocaust Research Infrastructure (European Holocaust Research Infrastructure -ERIC) vernetzt das Konsortium Institutionen und Forschende aus den Holocaust-Studien. Das bringt sich als Partnerinstitution aktiv in die Weiterentwicklung dieser Forschungsinfrastruktur ein. | https://ehri-de.org/de

Innerhalb von EHRI-ERIC ist das maßgeblich an der Arbeitsgruppe »Natural Language Processing and Holocaust Research« beteiligt. Dort werden die Bedürfnisse von Forschenden im Bereich der digitalen Holocaustforschung analysiert, Schulungen entwickelt und neue computerlinguistische, häufig KI-gestützte Werkzeuge erprobt. Zudem beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit partizipativen Formaten für die Entwicklung und Anwendung computerlinguistischer Methoden.

Unsere Wissenschaftler*innen engagieren sich außerdem im Editorial Board von , das unter anderem Webinare, Podcasts und den EHRI Document Blog betreut. Das beteiligt sich zudem an den EHRI Conny-Kristel Fellowships und ermöglicht Forschenden im Rahmen des Programms kurze Forschungsaufenthalte am Institut.

EHRI-DE wird seit Februar 2026 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und vom Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte München koordiniert. Zu den Partnern gehören neben dem das Bundesarchiv, die Arolsen Archives , das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek sowie das Fritz Bauer Institut.

🤝 Wir freuen uns, die Entwicklung dieser Forschungsinfrastruktur aktiv mitzugestalten und gemeinsam neue Impulse für die digitale Holocaust- und Erinnerungsforschung zu setzen.

📚 Neue   -Publikation mit  -Beteiligung!Ende Mai ist der Sammelband "Historical and Contemporary Challenges for Central ...
07/06/2026

📚 Neue -Publikation mit -Beteiligung!

Ende Mai ist der Sammelband "Historical and Contemporary Challenges for Central and Eastern European Cities: Narrating Contested Urban Space" erschienen. Herausgegeben von Anna Seidel und Elisa-Maria Hiemer, versammelt er interdisziplinäre Perspektiven auf Städte in Mittel- und Osteuropa und fragt danach, wie urbane Räume mit verschobenen Grenzen, vielfältigen Identitäten und umkämpften Erinnerungen umgehen. | DOI: 10.5040/9798881898281

Besonders freuen wir uns über den Beitrag unserer -Kollegin Anastasiia Bozhenko, den sie gemeinsam mit Olesya Chagovets verfasst hat: "Kharkiv as a Citadel on the Frontier: Reimagining the City During the Full-Scale Invasion of the Russian Federation".

Am Beispiel Charkiws zeigen die Autorinnen, wie sich die Wahrnehmung und Identität einer Stadt unter den Bedingungen des russischen Angriffskriegs verändert. Im Fokus stehen die Bedeutung von Architektur und Stadtraum für kollektive Erinnerung, regionale Zugehörigkeit und die Aushandlung neuer Zukunftsbilder. Der Beitrag verdeutlicht, wie eng Fragen von Stadtentwicklung, Dekolonisierung und gesellschaftlicher Resilienz miteinander verknüpft sind.

🔗 Zum Kapitel: https://www.bloomsburycollections.com/monograph-detail?docid=b-9798881898281&pdfid=9798881898281.0009.pdf&tocid=b-9798881898281-chapter4

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