Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur

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Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur Das Ariowitsch-Haus in Leipzig ist ein Ort der Kultur, Bildung und Begegnung Kultur- und Begegnungszentrum

Die ersten reichlich zwei Jahrzehnte ihres Lebens verbrachten Sina und Herman Berlinski in Leipzig. Sie besuchten die Ca...
30/10/2026

Die ersten reichlich zwei Jahrzehnte ihres Lebens verbrachten Sina und Herman Berlinski in Leipzig. Sie besuchten die Carlebach-Schule, studierten am Landeskonservatorium Musik und waren mit dem Kulturleben der Stadt verbunden. 1933 flohen sie vor den Nationalsozialisten. In Frankreich nahmen sie noch einmal ein Studium auf. 1941 flohen sie angesichts erneuter Bedrohung über die Pyrenäen und Spanien in die USA.

Herman Berlinski fand ein vielfältiges Wirkungsfeld an Synagogen, erlangte internationale Wertschätzung als Organist und hinterließ ein reiches kompositorisches Schaffen. Sina Berlinski war als Pianistin und Musikpädagogin tätig, der viel an einer Verbindung von Klavierspiel und Gesang lag. 1981 besuchten Sina und Herman Berlinski erstmals wieder Leipzig.

Thomas Schinköth zeichnet Konturen der beiden Musikerleben nach und berichtet von persönlichen Begegnungen mit Sina und Herman Berlinski.

Veranstalter: Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., AG jüdisches Leben
Eintritt: frei (Salon), Spenden erwünscht

"Edles nur künde die Sprache der Töne" – diese Inschrift stand auf dem Denkmal für Felix Mendelssohn Bartholdy, welches ...
29/10/2026

"Edles nur künde die Sprache der Töne" – diese Inschrift stand auf dem Denkmal für Felix Mendelssohn Bartholdy, welches 1936 in einer nächtlichen Aktion geschliffen wurde. Diese und andere Geschichten und Zeugnisse der Zerstörung jüdischer Kultur werden erzählt, eingebettet in die Musik eben jener verfolgter Künstler.

Werke für Klavier zu 4 Händen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Karl Goldmark und Arnold Schönberg erklingen und zeigen die unermessliche Schönheit und den klanglichen Reichtum dieser jüdischen Komponisten.

Moderiertes Konzert mit Klaviermusik zu 4 Händen von Felix Mendelssohn Bartholdy, F***y Hensel und Karl Goldmark, gespielt vom Pianisten‑Duo Konstanze Hollitzer und Prof. Christian Hornef.

Veranstalter: Ariowitsch-Haus e. V.
Eintritt: frei (Saal)

Wie gehen junge Menschen heute mit der Geschichte der Shoah um? Welche Bedeutung hat sie für die deutsche Identität und ...
28/10/2026

Wie gehen junge Menschen heute mit der Geschichte der Shoah um? Welche Bedeutung hat sie für die deutsche Identität und welche Verantwortung ergibt sich daraus für die Gegenwart?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Spezialfolge des Podcasts „No One Is An Island“ der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig (RNW). Im Mittelpunkt stehen dabei die Perspektiven und Gedanken junger Menschen, die ihre eigenen Fragen und Erkenntnisse zum Thema Post-Shoah-Antisemitismus teilen.
Im Sommer 2026 fand in Bad Lausick ein Workshop mit engagierten Jugendlichen zum Thema „Post-Shoah-Antisemitismus“ statt. Der Begriff Post-Shoah-Antisemitismus beschreibt Formen des Antisemitismus, die sich auf die Shoah beziehen und im Umgang mit ihrer Geschichte, Erinnerung und Aufarbeitung sichtbar werden. Doch was bedeutet das konkret für junge Menschen heute – im Landkreis Leipzig und darüber hinaus? Und wie beeinflusst die Erinnerung an die Shoah das Verständnis von deutscher Identität bis in die Gegenwart?
Die Podcastfolge greift diese Fragen auf und eröffnet einen persönlichen Zugang zu
Erinnerungskultur und historischer Verantwortung. Sie regt dazu an, über die Bedeutung der Shoah für die eigene Identität nachzudenken und sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die sich daraus für das gesellschaftliche Zusammenleben heute ergeben.
Das Besondere an dieser Folge: Die Jugendlichen selbst kommen zu Wort. Sie übernehmen die Mikrofone und gestalten die Auseinandersetzung mit dem Thema aus ihrer eigenen Perspektive. So entstehen Einblicke in ihre Gedanken, Fragen und Sichtweisen – jenseits eines rein pädagogischen Zugangs. Die Folge zeigt, wie junge Menschen Geschichte für sich erschließen und welche Impulse daraus für die Gegenwart entstehen können.

Die Sendung läuft am Montag, den 2.11. / 16 Uhr bei Radio Blau sowie am Samstag, den 21.11. / 11 Uhr und am Montag, 23.11. / 16 Uhr beim Rundfunkkombinat und ist danach auf allen großen Podcast-Plattformen zu hören.

Ein Abend mit Tobias Ebbrecht-Hartmann über die Bilder des 7. Oktober und ihre Bedeutung im Kontext der visuellen Erinne...
28/10/2026

Ein Abend mit Tobias Ebbrecht-Hartmann über die Bilder des 7. Oktober und ihre Bedeutung im Kontext der visuellen Erinnerung an die Shoah.

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markiert nicht nur eine Eskalation der Gewalt, sondern auch einen Einschnitt in der Geschichte ihrer medialen Darstellung. Täter filmten ihre Verbrechen und verbreiteten sie gezielt über soziale Netzwerke. Zugleich dokumentierten Opfer und Überlebende die Ereignisse – vielfach entstanden dabei die letzten Zeugnisse ausgelöschter Leben.

In seinem Essay analysiert Tobias Ebbrecht-Hartmann die besondere Bedeutung dieser Bilder. Er zeigt, warum sie nicht nur Gewalt dokumentieren, sondern selbst Teil der Gewalt sind: als Mittel der Erniedrigung, Einschüchterung und Propaganda. Zugleich stellt er die Frage, warum eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Aufnahmen notwendig ist, um die genozidale Dimension des 7. Oktober zu verstehen und sie in den Kontext der visuellen Geschichte der Shoah einzuordnen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit, mit dem Autor über die Macht von Bildern, den Umgang mit visuellen Zeugnissen von Gewalt und die Herausforderungen für die Erinnerungskultur ins Gespräch zu kommen.

Veranstalter: Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und dem Ariowitsch-Haus e. V.
Eintritt: frei (Saal)

28/10/2026
Ein literarisch-musikalischer Abend nach dem Drehbuch von Tolina Koryachenko, gewidmet dem großen Filmregisseur Eldar Rj...
27/10/2026

Ein literarisch-musikalischer Abend nach dem Drehbuch von Tolina Koryachenko, gewidmet dem großen Filmregisseur Eldar Rjasanov.

Литературно-музыкальный вечер по сценарию Толины Коряченко по произведениям Эльдара Рязанова.
Участвуют: А. Ларина, В. Власенко, И. Лемперт, Д. Муминова, Д. Ларин, Л. Полякова, Е. Крейнис, А. Бер, М. Беженару, О. Краут и актриса Е. Серопова.

„Meine Seele kennt keine Reue“ . Ein literarischer und musikalischer Abend nach dem Drehbuch von Tolina Koryachenko, nach Werken von Eldar Ryazanov. Der Abend ist dem großen Filmregisseur ewidmet.

Mitwirkende: A. Larina, V. Vlasenko, I. Lempert, D. Muminova, D. Larin, L. Polyakova, E. Kreynis, A. Ber, M. Bezhenaru, O. Kraut und Schauspielerin E. Seropova.

Veranstalter: Ariowitsch-Haus e. V.
Eintritt: frei (Saal)

Was für ein Theater – dank Leipzig und Herzliya„Was, wenn doch…“ - unter diesem Titel zeigten Schülerinnen und Schüler a...
24/10/2026

Was für ein Theater – dank Leipzig und Herzliya
„Was, wenn doch…“ - unter diesem Titel zeigten Schülerinnen und Schüler aus Israel und Deutschland am 18. Oktober 2026 ein Theaterstück im Leipziger Theaterhaus „Schille“. Die Proben dafür liefen in kreativer Atmosphäre im Leipziger Ariowitsch-Haus - eine ganze Woche lang. Die Zusammenarbeit war nicht nur ein Mosaikstein in der Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Herzliya, die 15 Jahre alt wird. Auch schuf sie eine einzigartige Möglichkeit, sich mit dem Wunsch nach Verständigung in schwierigen Zeiten auseinanderzusetzen.

Stefan Ebeling vom TheatervereinK hat dazu unsere Fragen beantwortet, die Fotos und das Video stammen von Stephan Dietze von Anders Drehen.

Das ganze Interview ist auf unserem Blog zu finden:
https://www.ariowitschhaus.de/post/was-für-ein-theater-dank-leipzig-und-herzliya

"Wenn ich mir was wünschen dürfte", Lieder & Chansons aus dem Berlin der 1920er Jahre – am Donnerstag, 29.10. im Alten G...
21/10/2026

"Wenn ich mir was wünschen dürfte", Lieder & Chansons aus dem Berlin der 1920er Jahre – am Donnerstag, 29.10. im Alten Gasometer Zwickau

Nach der Starre des Kaiserreichs gerät in Berlin alles in Bewegung. Die Nächte werden länger, die Kleider kürzer. Zwischen Revue und Realität entsteht eine Zeit voller Widersprüche.
Friedrich Hollaender fasst feinsinnig Gesellschaftskritik in Töne, Werner R. Heymann liefert den Klang zu den neuesten Kassenschlagern im Lichtspielhaus, während Paul Abraham mit seinen Melodien zum Operettenkönig von Berlin avanciert. Die Daffkes nehmen Sie mit auf einen musikalischen Streifzug voller tiefsinniger Leichtigkeit und leichtsinniger Tiefgründigkeit.

Gesang: Franziska Hiller, Friederike Kühl, Markus Paul & Kurt Kuhfeld
Geige: Franzisca Kussmaul
Klavier: Ilan Bendahan Bitton

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Vom 26. bis 30. Oktober 2026 ist das Leipziger Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus mit dem Projekt „Gemeinsam unterwegs für eine tolerante Gesellschaft – Antisemitismus bekämpfen und jüdische Kultur stärken“ in Zwickau zu Gast.

Vormittags gibt es pädagogische Angebote, abends ein Kulturprogramm im Alten Gasometer und im Robert-Schumann-Haus. Das Programm ist Teil der Novembertage, die an prägende Ereignisse der deutschen und sächsischen Geschichte erinnern, darunter die Novemberpogrome 1938.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jetzt in Sachsen“ diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgese...
21/10/2026

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jetzt in Sachsen“ diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft über Antisemitismus an deutschen Hochschulen. Nach dem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden auch an Universitäten vermehrt antisemitische Ressentiments sichtbar. Die Veranstaltung beleuchtet Kontinuitäten, aktuelle Entwicklungen und die Frage, warum insbesondere junge Erwachsene für israelbezogenen Antisemitismus ansprechbar sein können.
Die Reihe „Jetzt in Sachsen“ wird vom Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung in Sachsen (EFBI) organisiert. Sie bringt Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik miteinander ins Gespräch und fördert den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.
Beteiligte:

• Prof. Dr. Oliver Decker (Direktor des EFBI)
• Katrin Ihklman (Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig)
• Rick Ulbricht (Mitglied des Sächsischen Landtags)
Moderation: Josa Mania-Schlegel (Leipziger Volkszeitung)

Eine Veranstaltung des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts für Demokratieforschung in Sachsen in Kooperation mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. und der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Wie fühlten sich junge Jüdinnen und Juden in der DDR? Welche Bedeutung hatten die Familie, die jüdische Gemeinschaft, ab...
19/10/2026

Wie fühlten sich junge Jüdinnen und Juden in der DDR? Welche Bedeutung hatten die Familie, die jüdische Gemeinschaft, aber auch das nichtjüdische und gesellschaftliche Umfeld und die Shoah für ihr jüdisches Selbstverständnis?

Durch Interviews mit ostdeutschen Jüdinnen und Juden, vielfältiges Foto- und Videomaterial, Erinnerungsstücke, Briefe, Postkarten und Tagebuchaufzeichnungen erzählen die Autorinnen ein bisher unterbelichtetes Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte.

“Jung und jüdisch in der DDR” mit den Autorinnen Lara Dämmig und Sandra Anusiewicz-Baer, am Mittwoch, 27.10. um 18 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau.

Moderiert wird die Veranstaltung von Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag).

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Vom 26. bis 30. Oktober 2026 ist das Leipziger Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus mit dem Projekt „Gemeinsam unterwegs für eine tolerante Gesellschaft – Antisemitismus bekämpfen und jüdische Kultur stärken“ in Zwickau zu Gast.

Vormittags gibt es pädagogische Angebote, abends ein Kulturprogramm im Alten Gasometer und im Robert-Schumann-Haus. Das Programm ist Teil der Novembertage, die an prägende Ereignisse der deutschen und sächsischen Geschichte erinnern, darunter die Novemberpogrome 1938.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Adresse

Hinrichsenstraße 14
Leipzig
04105

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00

Telefon

+4934122541000

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