28/05/2026
Mit Freude stellen wir uns der Verantwortung, die uns als Partner des geplanten Yad-Vashem-Bildungszentrums in München auf uns zu kommt!
Heute wurde verkündet: Leipzig wird künftig ein wichtiger Standort für die internationale Erinnerungs- und Bildungsarbeit von Yad Vashem: Die weltgrößte Holocaust-Gedenkstätte baut ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels in Bayern und Sachsen auf – mit einer Außenstelle im Leipziger Ariowitsch-Haus.
- Worum geht es?
Das neue Bildungszentrum richtet sich an Schulklassen, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit. Neben der Vermittlung von Holocaust-Geschichte stehen vor allem Antisemitismusprävention sowie der historische Austausch mit Osteuropa, insbesondere mit Polen und Tschechien, im Mittelpunkt.
- Was passiert als nächstes?
Im Ariowitsch-Haus sollen dafür in den kommenden Monaten eigene Räume entstehen. Parallel dazu startet bereits jetzt die Arbeit am inhaltlichen Konzept des Bildungszentrums.
- Wie kam es zu der Entscheidung?
Die Idee wurde zum ersten Mail 2023 bei einem Treffen zwischen dem Vorsitzenden von Yad Vashem, Dani Dayan, und dem damaligen deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz vorgebracht.
Bei zwei Delegationsreisen von Yad Vashem im Dezember 2025 und April 2026 fanden mehrere Arbeitsgespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung und der Wissenschaft sowie mit jüdischen und nichtjüdischen zivilen Akteuren und Netzwerkpartnern aus Sachsen, Polen und Tschechien statt.
Das Kultur- und Begegnungszentrum war von Anfang an eng in die Leipziger Bewerbung eingebunden und konnte mit seiner Erfahrung, seinem starken Netzwerk und dem Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen.
ariowitschhaus