Industriekultur Leipzig e.V.

Industriekultur Leipzig e.V. Industriekultur haben. leben. zeigen. Der Industriekultur Leipzig e. V. verbindet zahlreiche Aktivitäten unter einem Dach. Gegründet wurde der Verein am 10.

Neben Führungen zum Thema Industriekultur in Leipzig und Umgebung arbeiten wir am Aufbau eines Kataloges der Leipziger Industriekultur. In Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Bezirksverein Leipzig, Arbeitskreis Technikgeschichte bieten wir die Veranstaltungsreihe „Perspektive Industriekultur“ an. Der Verein ist

Initiator der seit 2013 jährlich stattfindenden Tage der Industriekultur Leipzig, für dessen Ausrichtung wir ein Netzwerk aller Akteure aufbauen und durch die Organisation regelmäßiger Treffen pflegen. September 2009 im Grassimuseum.

Einladung zum Kick-off-Treffen zu den kommenden "Tagen der Industriekultur – Leipzig & Region" am Dienstag, 12.05.2026, ...
11/05/2026

Einladung zum Kick-off-Treffen zu den kommenden "Tagen der Industriekultur – Leipzig & Region" am Dienstag, 12.05.2026, um 15 Uhr in der HTWK Leipzig, Wächterstraße 13, 04107 Leipzig, Raum WI004.

Begonnen wird mit einem Impulsvortrag von Stefan Klink zu den "Tagen der Industriekultur in Sachsen-Anhalt 2026" und anschließend werfen wir einen Blick auf unsere "Tage der Industriekultur" im Jahr 2025 zurück und blicken nach vorn, was uns 2026 erwartet.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

13/04/2026

Liebe Vereinsmitglieder,
wir erinnern an die außerordentliche Mitgliederversammlung am 17. April um 18 Uhr (Einladung vom 17. März per Mail) und bitten um Rückmeldung zur Teilnahme.
Vielen Dank!

06/04/2026
Anlässlich den 200. Geburtstags Herrmann Julius Meyers wird der Historiker Thomas Keiderling am 5. Mai 2026 in seinem Vo...
06/04/2026

Anlässlich den 200. Geburtstags Herrmann Julius Meyers wird der Historiker Thomas Keiderling am 5. Mai 2026 in seinem Vortrag das Leben und Wirken des Verlegers und Stifters beleuchten. Meyer, geboren am 4. April 1826 in Gotha, übernahm 1856 den Verlag Bibliographisches Institut seines Vaters nach dessen Tod und verlegte 1874 den Firmensitz nach Leipzig. Zwischenzeitlich hat Meyer das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Verlage der Welt ausgebaut, Werke wie „Brehms Tierleben“ oder „Meyers Lexikon“ waren Bestseller ihrer Zeit. Im Jahr 1888 gründete Meyer den Verein zur Erbauung billiger Wohnungen, 1900 in die noch heute bestehende Stiftung umgewandelt. Meyer war Wegbereiter für den sozialen Wohnungsbau in Leipzig: In seinen Wohnkolonien konnten Arbeiterfamilien günstig in einer lebenswerten Umgebung wohnen, im Gegensatz zu den bis dahin allgegenwärtigen überfüllten, dunklen Wohnhäusern, in denen Familien oft nur einen einzigen Raum bewohnten – Wohnen, Schlafen, Kochen, Waschen, alles auf wenigen Quadratmetern, manchmal noch mit sog. Schlafgängern geteilt. Meyer starb am 12. März 1909 in Leipzig, beigesetzt wurde er in der Familiengrabstätte auf dem Südfriedhof.

Am 18. April führt uns die Stadtführerin Elisabeth Schulz durch die Wohnanlange der Meyer´schen Häuser in Eutritzsch. Die Führung ist begrenzt auf 25 Teilnehmer.

Infos und Anmeldung zum Vortrag:
https://www.industriekultur-leipzig.de/angebote/vortr%C3%A4ge/vortrag-herrmann-julius-meyer.html

Infos und Anmeldung zur Führung:
https://www.industriekultur-leipzig.de/angebote/f%C3%BChrungen/f%C3%BChrung-meyersche-h%C3%A4user.html

Bildquelle: Von unbekannt - http://www.gruenderzeit-in-leipzig.de/fileadmin/images/content/gruendergeist/Herrmann_Julius_Meyer.jpg, PD-alt-100, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6285184

Impressionen der Kooperationsveranstaltung mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. vergangenen Sonntag im Rahmen de...
24/03/2026

Impressionen der Kooperationsveranstaltung mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. vergangenen Sonntag im Rahmen der Buchmesse:

Heute, 22.03.2026:Unter dem Motto „Industriekultur im Buch“ präsentiert der Industriekultur Leipzig e.V. Bücher zu den T...
22/03/2026

Heute, 22.03.2026:

Unter dem Motto „Industriekultur im Buch“ präsentiert der Industriekultur Leipzig e.V. Bücher zu den Themen Industriekultur, Transformationsprozessen und Industriefotografie.


Programm:

13:00 Uhr:
Buchvorstellung & Diskussion: »Letzte Kohle. Andere Landschaften«
Über viele Jahrzehnte prägten Braunkohletagebaue den Leipziger Norden und Süden. Doch schon in absehbarer Zeit wird in ganz Deutschland die Epoche Braunkohlebergbau enden, werden die Bagger abgeschaltet und keine weiteren Dörfer mehr zerstört. Somit wird sich auch die Perspektive auf die beiden letzten Tagebaue im Leipziger Süden ändern. Letztmalig stellt sich die Frage, wie diese Bergbauareale in besondere Landschaften transformiert werden können und wie der Wasserhaushalt wieder in einen guten Zustand gebracht werden muss. Der in Leipzig lebende Autor und Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar entfaltet hierzu in seinem jüngst erschienen Buch „Letzte Kohle. Andere Landschaften“ verschiedene Perspektiven. Besonderes Augenmerk kommt dabei beispielsweise dem Revierpark Profen zu (nur 30 Zugminuten von Leipzig entfernt), der bereits heute eine besondere Landschaft und an sich ein Zeugnis der Industriekultur darstellt.


15:00 Uhr:
Buchpräsentation: Industriekultur und Transformation
Was bleibt, wenn Industrie verschwindet – und was entsteht daraus? Im Rahmen des Lesefestes Leipzig liest, das während der Leipziger Buchmesse stattfindet, stellt der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. zwei neue Tagungsbände zur Industriekultur und Industriefotografie in Sachsen-Anhalt vor.
Mit der Präsentation der Reihe „Beiträge zur Industriekultur Sachsen-Anhalts“, die im Mitteldeutschen Verlag erscheint, widmet sich der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt einem wichtigen Thema der Geschichte Sachsen-Anhalts.

Eine Kooperationsveranstaltung des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V. mit dem Industriekultur Leipzig. e. V.


18:00 Uhr:
Buchpräsentation: Thomas Vogler „Die BBG, mein Leben“
Thomas Vogler gibt Einblicke in seine Erlebnisse in einem Betrieb der gigantischen DDR-Kombinate, dem VEB Bodenbearbeitungsgeräte (BBG) in Leipzig.
Nach dem Krieg wurde aus 1863 dem gegründeten Traditionsunternehmen Rudolf Sack der VEB Bodenbearbeitungsgeräte, der in Spitzenzeiten über 4000 Werktätige beschäftigte und seine Produkte vor allem in der DDR und anderen sozialistischen Staaten verkaufte. Der gebürtige Leipziger Thomas Vogler erlebte die BBG seit den 1970er Jahren von innen und kann deshalb aus erster Hand berichten.
Ein wertvoller Zeitzeuge ist Thomas Vogler auch für die Ereignisse der Wendezeit: Die Privatisierung der BBG, die Arbeit als Betriebsrat und später Vertriebler, die Kämpfe um Zuschüsse und gegen Entlassungen mit der Treuhand und die vielen Verhandlungen mit verschiedenen Kaufinteressenten erlebte er in erster Reihe mit.
Im Rahmen der Buchvorstellung wird auch der Film „150 Jahre Rud. Sack“ gezeigt.


Der Eintritt ist frei.

Es gibt einen Info- und Büchertisch (nur Barzahlung möglich).

Veranstaltungsort:
Vereinshaus Wasser-Stadt-Leipzig e.V., Industriestraße 72, 04229 Leipzig

Foto: Kalihalde Zielitz, (c) Julius C. Schreiner

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Am 02.02.2026 fuhr zwischen Chemnitz und Leipzig "Sachsens erster batterieelektrischer Triebzug" nach zwei Jahren Verspätung aufgrund unterschiedlicher Gründe. Von nun an ist täglich die im Bild zu sehende Doppeltraktion zwischen beiden Städten unterwegs. Nach und nach werden weitere folgen und die Doppelstockzüge ersetzen.

Die »Maschinenbaufabrik Philipp Swiderski« muss erhalten bleiben!Das Fabrikgelände an der Markranstädter Straße, Ecke Zs...
30/01/2026

Die »Maschinenbaufabrik Philipp Swiderski« muss erhalten bleiben!

Das Fabrikgelände an der Markranstädter Straße, Ecke Zschochersche Straße, ist ein Unikat – nicht nur in Plagwitz, sondern in ganz Leipzig. Große Produktionshallen, ein markanter Eckbau mit Türmchen: Schon im Vorbeigehen wird deutlich, dass es sich hier um einen außergewöhnlichen Ort handelt. Solche industriellen Ensembles sind selten geworden. Einst wurden hier Buchdruck- und Dampfmaschinen gefertigt – Produkte, die Leipzigs Ruf als internationales Zentrum des Buch- und Maschinenbaus mitbegründeten. Doch seit den 1990er Jahren ist das Areal dem Verfall preisgegeben. Gebäude wurden bereits zurückgebaut, Sicherungsmaßnahmen erfolgen nur sporadisch. Nun erwägt die Eigentümergesellschaft erneut den vollständigen Abbruch.
Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.

Unsere Stellungnahme:https://www.industriekultur-leipzig.de/assets/files/Projekte/Stellungnahme_Maschinenbaufabrik%20Swiderski_30-01-2026.pdf

Adresse

Dresdner Straße 11/13
Leipzig
04103

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