Gustav-Adolf-Werk e.V.

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Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Impressum: http://www.gustav-adolf-werk.de/impressum.html

Weltweit leben evangelische Christinnen und Christen als Minderheiten zerstreut zwischen anderen Religionen und Konfessionen. Das Gustav-Adolf-Werk hilft, dass sie ihren Glauben leben und weitergeben können. Wir unterstützen seit 1832 evangelische Minderheiten lutherischer, reformierter und unierter Konfession in Europa und Lateinamerika. Das Gustav-Adolf-Werk ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Im Jahr 2013 hat sich das GAW den Slogan gegeben "weltweit Gemeinden helfen", um nach außen zu zeigen, was wir tun und leisten in Solidarität mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern.

Diesmal ging es an der Grenze ganz schnell, berichtet Pfarrer Wladimir Tatarnikow. „Ganz schnell“ heißt: nur drei Stunde...
16/10/2026

Diesmal ging es an der Grenze ganz schnell, berichtet Pfarrer Wladimir Tatarnikow. „Ganz schnell“ heißt: nur drei Stunden. Es hätten auch sechs oder sieben sein können.

Wladimir Tatarnikow ist Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinde Hrodna in Belarus und betreut noch weitere kleinere Gemeinden in Minsk, Witebsk und Polazk. In Minsk seien viele junge Menschen interessiert dabei, vor allem Studierende, erzählt er. Die Evangelisch-Lutherische Kirche kann leider nicht offiziell registriert werden, weil dafür laut Gesetz eine Mindestzahl von zehn Gemeinden notwendig ist. So arbeiten die Gemeinden in einem Verbund zusammen.

Die Gemeinde in Hrodna ist die größte und hat eine eigene, historische Kirche. Hier finden viele qualitativ hochwertige Konzerte statt, was immer wieder neue Menschen mit der Kirche in Berührung bringt.

Das GAW unterstützt in diesem Jahr die diakonischen Aktivitäten der Gemeinde: In Not geratene Gemeindeglieder sowie bedürftige Familien werden vielfältig unterstützt. Auch Menschen, die mit leeren Händen vor den Kampfhandlungen aus der Ukraine geflohen sind, erhalten Starthilfe und Lebensmittelpakete. Freiwillige aus der Gemeinde arbeiten in der Suppenküche der Caritas mit. Seit einem Jahr besteht außerdem eine fruchtbare Kooperation zwischen der Gemeinde und dem Roten Kreuz in Belarus.

Wer Wladimir Tatarnikow kennenlernen und mehr über das Leben lutherischer Gemeinden in Belarus erfahren möchte, hat dazu im kommenden Jahr die Gelegenheit: Pfarrer Tatarnikow wird auf dem Evangelischen Kirchentag Gast am gemeinsamen Stand des GAW und der GEKE sein.

🗓️ Also schon jetzt vormerken: 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf!
Foto: Enno Haaks und Wladimir Vladimir Tatarnikov (Foto: GAW)

Nationaler Tag der Evangelischer Kirche in Paraguay: Am 22. September 2026 hat das Parlament in Paraguay ein Gesetz vera...
15/10/2026

Nationaler Tag der Evangelischer Kirche in Paraguay: Am 22. September 2026 hat das Parlament in Paraguay ein Gesetz verabschiedet, das den letzten Sonntag im Oktober künftig zum offiziellen „Nationalen Tag der Evangelischen Kirche“ im Land erklärt. Damit würdigt der Staat den vielfältigen historischen Beitrag der evangelischen Minderheit zur Kultur, Bildung sowie zur sozialen und spirituellen Entwicklung im Land.
Das Gesetz sieht zudem vor, dass das Bildungsministerium den Gedenktag in den Schulkalender aufnimmt und entsprechende Bildungsangebote fördert.

Für unsere Partnerkirche vor Ort, die Evangelische Kirche am La Plata (IERP), ist dieser Schritt eine wertvolle Anerkennung. Die IERP umfasst in Paraguay 13 Gemeinden, die einen eigenen Distrikt bilden.
Im Jahr 2026 unterstützen wir in Paraguay u. a. den Neubau einer Kirche in Capi‘i Veve sowie den Aufbau eines Frauenzentrums in Ñacunday Sur als Schulungs- und Begegnungsraum. (Foto: IERP)

Die GAW-Frauenarbeit ist mit dem Preis der polnischen Diakonie „Barmherziger Samariter“ ausgezeichnet worden. Die Verlei...
14/10/2026

Die GAW-Frauenarbeit ist mit dem Preis der polnischen Diakonie „Barmherziger Samariter“ ausgezeichnet worden.
Die Verleihung fand am 10. Oktober im Rahmen der ökumenischen Fernsehgala „Ubi Caritas“ in der orthodoxen Kirche Hagia Sophia in Warschau statt. Bei dieser Gala vergeben Caritas Polen (katholisch), Eleos (orthodox) und die Diakonie Polen (evangelisch) gemeinsam ihre jährlichen Wohltätigkeitspreise.

Seit über 30 Jahren arbeitet die GAW-Frauenarbeit eng mit der polnischen Diakonie zusammen. Zu den gemeinsam realisierten Projekten gehören unter anderem die Beratungsstelle „Familienberatung – Gegen Gewalt“ sowie Hilfsangebote für sogenannte „Eurowaisen“. Für 2027 ist ein weiteres Jahresprojekt zur Unterstützung evangelischer Pflegeheime in Polen geplant.

Wanda Falk, Generaldirektorin der polnischen Diakonie, betonte in ihrer Laudatio die wertvolle finanzielle und auch fachliche Unterstützung. Inge Rühl, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Frauenarbeit im GAW, widmete den Preis allen engagierten Frauen: „Für alle, die überzeugt sind: Nächstenliebe bleibt nicht bei Worten. Nächstenliebe wird konkret.“

Übrigens: Auch das erste gemeinsame Projekt der Frauenvereine 1886 war für ein Waisenhaus im damaligen Ostrowo (heute Ostrów Wielkopolski) bestimmt.
Fotos: Sarah Münch und Inge Rühl (GAW-Frauenarbeit), Präsident der polnischen Diakonie, Bischof Ryszard Bogusz, und die Generaldirektorin Wanda Falk (Foto: Horst Rühl); Die gläserne Statue des Barmherzigen Samariters; Urkunde

„Fürchtet euch nicht!“, heißt es im Matthäusevangelium (Mt 10,26–33), dem Predigttext für den Reformationstag 2026.„Es g...
13/10/2026

„Fürchtet euch nicht!“, heißt es im Matthäusevangelium (Mt 10,26–33), dem Predigttext für den Reformationstag 2026.

„Es gibt durchaus Grund zur Furcht“, hält Pavel Pokorný, Synodalsenior der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, dem entgegen. Während Christinnen und Christen weltweit oft gegen Verfolgung kämpfen, seien wir in den europäischen Kirchen mit einer ganz anderen Sorge konfrontiert – der Angst, schlicht irrelevant zu werden.

„Als jemand, der zu einer gesellschaftlich etablierten Kirche gehört, sehe ich: Wir können Angst vor unserer eigenen Bedeutungslosigkeit haben. Wenn die Botschaft des Evangeliums in unserer Verkündigung auf Desinteresse stößt, wenn sie weder anzieht noch provoziert noch Widerspruch hervorruft – stimmt dann etwas nicht mit uns?“, fragt Pokorný. Und doch ist seine Predigtmeditation eine Ermutigung für alle, die heute das Evangelium verkündigen.

Die vollständigen Predigtgedanken zum Reformationstag gibt es zum Lesen und Herunterladen auf der Website des GAW: https://www.gustav-adolf-werk.de/predigten-und-predigthilfen.html
Foto: Českobratrská církev evangelická

Die Evangelische Kirche am La Plata (IERP) hat einen neuen Kirchenpräsidenten: Am 11. Oktober 2026 wählte die Synode Pas...
12/10/2026

Die Evangelische Kirche am La Plata (IERP) hat einen neuen Kirchenpräsidenten: Am 11. Oktober 2026 wählte die Synode Pastor David Cirigliano zum Nachfolger von Leonardo Schindler.
David Cirigliano kennt die Herausforderungen der IERP bestens aus der Praxis: Er war in Quilmes bei Buenos Aires, in Crespo sowie in der Gemeinde „Semillas del Sur“ tätig und arbeitet aktuell im Distrikt Entre Ríos in San Antonio und Umgebung.
Einen weiteren Schwerpunkt der Synode bildete die Weiterentwicklung des Missionsplans für die Jahre 2026 bis 2028 unter dem Titel „Un Plan para la Misión“. Die Beratungen machten die aktuellen Zukunftsfragen der Gemeinden deutlich: Nachwuchsgewinnung, finanzielle Nachhaltigkeit und die Entlastung Ehrenamtlicher gehören zu den zentralen Herausforderungen. Der Missionsplan soll dabei helfen, gemeinsame Ziele zu entwickeln und Kräfte der Gemeinden zu bündeln.
Im November wird GAW-Generalsekretär Enno Haaks die IERP besuchen und den neu gewählten Kirchenpräsidenten persönlich kennenlernen.

Vom 8. bis 11. Oktober 2026 findet in Hohenau, Paraguay, die 47. Synodalkonferenz und 28. ordentliche Generalversammlung...
07/10/2026

Vom 8. bis 11. Oktober 2026 findet in Hohenau, Paraguay, die 47. Synodalkonferenz und 28. ordentliche Generalversammlung der Iglesia Evangélica del Río de la Plata (IERP) statt. Delegierte aus den sieben Kirchenbezirken sowie Vertreterinnen und Vertreter von Jugend und verschiedenen Arbeitsbereichen kommen zusammen, um über die Zukunft und die Herausforderungen der Kirche zu beraten.

Das Treffen steht unter dem Leitwort „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5). Im Mittelpunkt stehen neben Berichten, Beratungen und Gottesdiensten auch die Neuwahl des Vorstands. Dabei wird insbesondere ein neuer Präsident bzw. eine neue Präsidentin der IERP für eine vierjährige Amtszeit gewählt. Als neue Generalsekretärin wird Karla Steilmann - ehemalige GAW-Stipendiatin - Ricardo Schlegel ab 1. November ablösen. Ricardo Schlegel selbst wird eine Stelle in der Rheinischen Landeskirche antreten.

Das Logo des Synodaltreffens greift das Leitwort symbolisch auf: Eine bewegte, geschwungene Kreuzform geht in die Wellen eines Flusses über. Sie steht für eine Kirche, die aus ihrer Geschichte lebt und zugleich in Bewegung bleibt. Der Fluss verweist zugleich auf den Río de la Plata, der die Geschichte der IERP in Argentinien, Paraguay und Uruguay prägt. Erneuerung bedeutet dabei nicht einen Neuanfang aus dem Nichts, sondern dass Gott aus dem Gewachsenen Neues entstehen lässt.

Als GAW wünschen wir für die Beratungen und Wahlen auf der Synode alles Gute und Gottes Segen!

Sembrador Misur Ierp Semillas Del Sur Ierp Fundación Hora de Obrar Iglesia Evangélica Valdense del Río de la Plata Programa Voluntariado Ierp

Im Jahr 2026/27 laden das GAW Baden und das GAW Württemberg – teils gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern – regelm...
06/10/2026

Im Jahr 2026/27 laden das GAW Baden und das GAW Württemberg – teils gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern – regelmäßig zur Reihe „GAW-special“ ein. Bei der Auftaktveranstaltung berichtete Pfarrer Luca Ghiretti (komm. Vorsitzender des GAW Baden) über den Prozess „Essere Chiesa Insieme“ (Gemeinsam Kirche sein) der Waldenserkirche in Italien.

Bereits vor etwa 30 Jahren begannen die Waldenser damit, evangelische Migranten in ihre Gemeinden einzubinden und sich im Gemeindealltag aktiv mit unterschiedlichen Formen evangelischer Religiosität und Kultur auseinanderzusetzen.

Die Aufzeichnung des Vortrags vom 23. September steht ab sofort online zur Verfügung.

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