Stadtteilpark Zentrum-Süd

Wegbeschreibung

Stadtteilpark Zentrum-Süd Wir sind eine Anwohnerinitiative und setzen uns für einen kleinen Stadtteilpark in Zentrum-Süd ein

Die 2021/2022 auf der Südseite des Leuschnerplatzes durch die Stadtverwaltung genehmigten Baumfällungen waren rechtswidr...
11/09/2026

Die 2021/2022 auf der Südseite des Leuschnerplatzes durch die Stadtverwaltung genehmigten Baumfällungen waren rechtswidrig. Das wurde durch das Oberlandesgericht Bautzen bestätigt. Die Stadtverwaltung muß die Kosten für die 2 Instanzen zahlen. Aus der Stadtkasse natürlich, nicht aus der Kasse des auf die Fällung drängenden Dezernenten.
Es war das erste mal, daß gegen diese Art von Fällungen geklagt wurde.
Ein ähnlicher Fall geschah bekanntlich beim Stadtteilpark Zentrum Süd 2019, siehe Fotos. Auch dort wurden naturschutzrechtliche Vorgaben (in dem Fall durch die LWB) nicht eingehalten. Die Stadtverwaltung, in dem Fall das Ordnungsamt, was allerdings zum selben Dezernat gehört wie das Umweltamt, leistete damals Beihilfe zum Rechtsbruch. Die dazugeholten Mitarbeiter des Ordnungsamtes weigerten sich, trotz Vorzeigen der Unterlagen mit den Rechtsvorschriften, einzugreifen. Mit der merkwürdigen Begründung: "Wenn die LWB sagt, alles ist in Ordnung, dann glauben wir das." Die Stadtverwaltung segnete das ab.

Da bis jetzt niemand gegen die Stadtverwaltung vor Gericht gehen konnte, hat es die Stadtverwaltung leicht gehabt, sich immer wieder über rechtliche Vorgaben hinweg zu setzen, wenn es um eigene Projekte ging. Die jetzige (teure) Niederlage vor Gericht wird hoffentlich Wirkung zeigen.

https://www.nabu-leipzig.de/stellungnahmen/leuschnerplatz/ovg/

Beide Fotos öffnen/anklicken und vergleichen ...Fortsetzungsgeschichte ... die LWB, die Sinnhaftigkeit von Baumpflanzung...
08/03/2026

Beide Fotos öffnen/anklicken und vergleichen ...
Fortsetzungsgeschichte ... die LWB, die Sinnhaftigkeit von Baumpflanzungen und der Umgang mit öffentlichen Geldern.

Die LWB hat hier ein eigenes Projekt "Verschiebebäume" auf den Weg gebracht. Nachdem wohl unser Hinweis auf die mehr als merkwürdigen Standorte der neuen Bäume (siehe Artikel vorher) über welche Wege auch immer auch bei der LWB ankamen, wurden vor wenigen Tagen 5 der Bäume 2m weiter in den Raum hinein umgepflanzt. Wer nicht so üppig mit Steuergeldern gefördert wird wie die LWB, müßte sicher mit mehr Sorgfalt planen.

Immer noch gleich ist, daß aufgrund der unintelligenten Platzierung des Neubaus so gut wie kein Sonnenlicht ankommt. Und auch jetzt sind die Bäume in den Bauschutt hineingepflanzt. Denn unter 10cm Erde befindet sich der mit Bauschutt aufgefüllte Keller des Hauses, welches die LWB dort statt zu sanieren 2008 mit öffentlichen Geldern abgerissen hat. Die Häuser direkt daneben gehören nicht der LWB und wurden alle saniert, obwohl teils in schlechterem Zustand. Und man hätte zumindest dort bauen können, wo das abgerissene Haus stand. Dann wäre Puffer zur Straße sowie Platz und Sonne für die Bäume zwischen Straße und Haus gewesen.
Stattdessen Ergebnis wie auf den Bildern zu sehen.

NABU-Regionalverband Leipzig
MDR Sachsen Radio Leipzig mephisto 97.6 Leipziger Internet Zeitung
CDU-Fraktion Leipzig AfD-Fraktion Leipzig Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat zu Leipzig Grüne Fraktion Leipzig SPD-Fraktion Leipzig Burkhard Jung

Beispiel Baumpflanzungen: Die LWB ist verpflichtet, für die über 80 gefällten Bäume im zubetonierten ehemaligen Anwohner...
04/01/2026

Beispiel Baumpflanzungen: Die LWB ist verpflichtet, für die über 80 gefällten Bäume im zubetonierten ehemaligen Anwohnerpark Ausgleich zu schaffen. Die LWB zeigt hier, daß es ausreicht, bei der Stadtverwaltung (mit der die LWB bis hin zum Aufsichtsrat eng verbunden ist) statistisch gepflanzte Bäume abzurechnen, auch wenn die Bäume an völlig ungeeigneter Stelle gepflanzt werden und dort kaum Wachstumschancen haben.
Im Bild: LWB-Grundstück Göringstraße 28. Die Bäume wurden zum einen direkt auf dem Kellergemäuer eines abgerissenen Hauses gepflanzt (kompletter Bereich der Wiese). Nach unten hin kaum Raum für die Wurzeln zum ausbreiten.
Die Bäume wurden nur 1,5m von der Mauer des benachbarten Hauses gepflanzt, was perspektivisch zu Schäden am Fundament führen dürfte und die Bäume in dem Fall wieder beseitigt werden müssen.
Desweiteren bekommen die Bäume kein Sonnenlicht. Der Raum ist nach Süden komplett verschattet durch die Hausmauer. Vom Osten kommt kein Licht wegen des links stehenden LWB-Hauses. Aus Westen kommt kaum Licht wegen der dort verschattenden Häuser. Auf die Problematik wurde die LWB schon zur Erstvorstellung der Planung hingewiesen und man wollte die Sinnlospflanzung abändern, was nun doch nicht geschehen ist. Da war wohl die statistische Abrechnung der Ersatzpflanzung wichtiger als der praktische Sinn und das Geld dafür kommt bekanntlich zu großem Teil aus Förder(Steuer-)geldern. Das Wegsehen der Stadtverwaltung (Herr Rosenthal für das Umweltdezernat und Herr Dienberg für das Baudezernat sowie den LWB-Aufsichtsrat) war offennbar mit einberechnet.

NABU-Regionalverband Leipzig
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Stadtrat Leipzig, Oberbürgermeister - Demokratie gilt als störend und wird abgeschafft beim größten und teuersten Stadtu...
18/12/2025

Stadtrat Leipzig, Oberbürgermeister - Demokratie gilt als störend und wird abgeschafft beim größten und teuersten Stadtumbauprojekt der Stadt

Am 17.12.2025 stimmte eine überaus knappe Mehrheit (1 Stimme entschied) der gewählten Stadtratsmitglieder dafür, den Stadtrat und damit sich selbst zu entmachten und somit die leipziger Bürger zu entmündigen.
Es geht um das Projekt Fernwärmeausbau (6 Milliarden Euro Kosten), in dessen Windschatten das eigentlich Relevante versteckt ist: Der umfangreiche Um/Rückbau von Verkehrsinfrastruktur nach Vorstellung des grünen Dezernates von Herrn Dienberg (350 Millionen Kosten + Preissteigerungen).
Für den aktuell beplanten Bereich Südvorstadt West (Pilotprojekt) bedeutet das unter anderem die Verbarrikadierung von Straßen mittels Poller, so daß die Zufahrt zur eigenen Wohnung, zu Läden und medizinischen Einrichtungen erschwert wird und umständlich Umwege nötig sein werden.

Herr Jung und Herr Dienberg bezeichneten die demokratische Kontrolle und Mitwirkung des Stadtrates als störend. Da das Projekt der Vorstellung von Linken, Grünen und SPD entspricht, soll es gegen Änderungen einzementiert werden. Das Projekt soll eine Laufzeit von 15 Jahren haben, es werden weitere Stadtteile betroffen sein. Hierfür wurde nun eine neue städtische Gesellschaft installiert ohne demokratische Repräsentanz, die nun anstelle des Stadtrates entscheidet. Praktischerweise mit Herrn Jung als Aufsichtsratsvorsitzenden und Herrn Dienberg als Beisitzer.

Die Stadträte waren bisher immer Anlaufpunkte für die Einwohner der Stadt, wenn es um Probleme im Stadtteil ging. Auf diesem Weg konnten die Themen im Stadtrat eingebracht und abgestimmt werden. Dieser Weg wurde nun gezielt verbaut. Seitens der Stadtverwaltung wurde auf die Möglichkeit von Petitionen verwiesen. Aus eigener Erfahrung: Unsere Petition zum Erhalt des Stadtteilparks wurde abgewürgt mit der Begründung, daß sie nicht den Interessen der Stadtverwaltung entspricht (na so was). 2 weitere Petitionen wurden jahrelang verschleppt und kamen erst 2 Jahre nach Beendigung des Umbaus der Shakespearestraße in den Stadtrat, wo sie keinen Einfluß mehr hatten.

Interessant ist, daß gerade jene Parteien, die sich laut Selbstdarstellung als "Retter der Demokratie" ansehen, gegen jede weitere Möglichkeit der demokratischen Mitbestimmung bei dem größten Stadtumbauprojekt aller Zeiten argumentiert und gestimmt haben und auch den Bewohnern Leipzigs die Möglichkeit verbauen, auf demokratischem Weg Einfluß auf das zu nehmen, was vor ihrer Haustür und der Stadt insgesamt passiert.
Die Wähler der verursachenden Parteien Linke, Grüne, SPD, FDP [=Hr. Reinhold], Piraten+Die Partei [=Freie Fraktion] sollten "ihre" Abgeordneten fragen, ob diese nicht konsequenterweise zurücktreten sollten, wenn sie ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten so demonstrativ nicht wahrnehmen wollen und ihre Wähler damit auch gleich noch im Stich lassen. (Gegenstimmen von CDU, AfD, BSW, WVL/Freie Wähler[=Hr. Rieger])
Foto vom Abstimmungsverhalten: Grün bedeutet pro Entmachtung Stadtrat, Rot bedeutet für weitere Mitbestimmung Stadtrat. ein Unentschieden hätte ebenso Ablehnung der Entmachtung bedeutet

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