22/06/2026
Am 6. Mai kamen rund 45 Gäste im historischen Alten Senatssaal der Universität Leipzig zur Auftaktveranstaltung unseres Transatlantic Ambassador-Programms zusammen. Unter dem Titel „Transatlantic Exchange in Challenging Times“ brachte das DAIS Alumni von Austauschprogrammen, Stipendiaten, Studierende, Koordinatoren, Expats sowie Freundinnen und Freunde der transatlantischen Beziehungen zusammen und bot Raum für einen inspirierenden Austausch von Ideen, Perspektiven und Erfahrungen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch ein Grußwort der Rektorin der Universität Leipzig und Schirmherrin unseres Transatlantic Ambassador-Programmes, Prof. Dr. Eva Inés Obergfell. Sie betonte die Bedeutung internationalen Dialogs und akademischer Zusammenarbeit in einer Zeit, die von geopolitischer Unsicherheit und wachsender gesellschaftlicher Polarisierung geprägt ist. In ihren Ausführungen hob sie den bleibenden Wert von Universitäten und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen als Orte demokratischen Austauschs und globaler Vernetzung hervor.
Im Anschluss sprach Prof. Dr. Katja Kanzler, Vorsitzende des Deutsch-Amerikanischen Instituts Sachsen und Professorin für Amerikanistik an der Universität Leipzig. Sie ging auf die sich wandelnden transatlantischen Beziehungen ein und unterstrich, warum persönliche Begegnungen und regionale Netzwerke heute wichtiger sind denn je, insbesondere in Ostdeutschland. Anknüpfend an die Mission des DAIS machte sie deutlich, dass transatlantische Beziehungen nicht allein durch Diplomatie auf höchster Ebene entstehen, sondern vor allem auch durch kulturellen Austausch, Bildung und direkte menschliche Begegnungen getragen werden.
Die Veranstaltung markierte zugleich den offiziellen Auftakt des neuen Programms „Transatlantic Ambassadors“, das den transatlantischen Dialog und zivilgesellschaftliches Engagement durch lokale Netzwerke und persönlichen Austausch stärken soll. Die Initiative steht im Kontext des breiteren Engagements des DAIS für demokratische Kultur, interkulturelle Verständigung und die stärkere Einbindung regionaler Perspektiven in die transatlantischen Beziehungen.