13/10/2026
Nächste Runde. Runde um Runde – und die Aufgaben werden nicht leichter und auch nicht weniger. Wenn und weil es so ist, bin ich heute wieder in der Intensivstation unterwegs, kann in den Elefanten, dort die Patientin S. besuchen. Sie sitzt müde in ihrem Stuhl. Ich erfahre, dass sie leicht retardiert ist und es – um es vorsichtig auszudrücken – nicht gut um sie steht. Ach; Manno!
So soll das Mädchen doch noch so viel wie irgend möglich Schönes erfahren, soll in Liebe eingebettet werden. Wer ist dafür mehr als nur prädestiniert? Klar, die kleine Helfe-Elfe-Magda, von der sich das Mädchen mit einem heftigen Kopfnicken gern vorlesen lassen möchte. Viel sagt das Kind nicht, aber das mit den Gesten ist ja auch schon mehr als nur die halbe Miete. Ich packe meinen „Ranzen“ aus und lege gleich mal los. (Irgendwie brauche ich einen neuen „Ranzen“ … das aber nur ganz nebenbei.) Die kleine Patientin mit blondem, lockigem Haar hört mir aufmerksam zu. Manches Mal werden die Augenlider schwer, aber ganz zufallen wollen die Augen dann doch nicht. Nach der ersten Musik, der zauberhaften von der Helfe, eh nicht mehr. In die hat sich das Mädchen spontan verliebt. Sie lächelt. Ein bisschen wi**en die Hände mit – und ich soll die Musik gleich nochmals spielen. Nichts einfacher als das! Und schon ist die Einigung erzielt, dass wir nach jedem Kapitel mindestens ein Lied spielen. Ganz ohne Worte. Also: so und so ohne Worte. Es geht Kapitel für Kapitel vorwärts. Und klar: dazwischen gibt es Musik, viel Musik. Das Mädchen feiert auch Mauricio, den sie am liebsten bei sich behalten würde. Ihm Mützen aufzusetzen, bereite ihr viel Freude. In dem Zuge erfahre ich auch, dass sie zu Hause ein rotes Basecap hat. Jetzt lief die Musik zur Helfe-Elfe das fünfte oder sechste Mal. Mittlerweile hat daran auch der Teddy von S. Freude gefunden. Was liegt also näher, als gemeinsam zu tanzen. Genau so geschieht es ab da an. Immer und immer wieder. Eine Freude für Teddy und die Helfe-Elfe. Für das Mädchen und mich selbstverständlich nicht minder. Im Übrigen: die anderen beiden Musiken auf der CD eigenen sich auch prächtig, um einen tollen Tanz aufs Parkett zu legen.
Schon ist eine Stunde rum. Es heißt „Auf Wiedersehen!“ zu sagen, zu winken, den Wunsch entgegen zu nehmen, dass ich wiederkommen soll.
Es geht auf jeden Fall in die nächste Runde. Ich bin dabei. Helfe-Elfe Magda und ihre Freunde auch!
DANK allen, die mit mir Runden drehen, die es möglich machen, dass ich Runde um Runde drehen kann!
Unterstützung unter:
betterplace.org/p180192
__________________________________________________________________________
Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, ist dazu herzlich eingeladen z. B. durch Zeitspenden oder finanzielle Unterstützung unter dem Paypal-Konto: [email protected]
Wir freuen uns auf Eure Hilfe! DANKE!
(Das Teilen des Artikels ist ausdrücklich erwünscht!)
Zuwendung ist die beste Medizin. Mit den Geschichten der Helfe-Elfe Magda bringen wir sie an die Betten von kleinen Patienten in Leipziger Kliniken, zu ihren Angehörigen und zum klinischen Personal.