STIFTUNG für BÄREN

STIFTUNG für BÄREN Wir treten für den Schutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen sowie die naturgemäße und verhaltensgerechte Haltung von Wildtieren ein.

Wir fördern den Tier-, Natur- und Artenschutz mit dem Hauptaugenmerk auf Bären, Wölfe und Luchs. Netiquette der STIFTUNG für BÄREN

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

wir freuen uns über Sympathiebekundungen, Ideen, Fotos, Anregungen und Kommentare. Auch kritische Stimmen sind bei uns willkommen, wenn sie höflich und sachlich sind. Wenn wir Inhalte bemerken, die uns oder andere beleidigen oder

wiederholt gepostet werden, behalten wir uns vor, diese zu löschen. Auch sind wir eher ein Outdoor-Team als ein Online-Team. Es ist in erster Linie unsere Aufgabe, für die Tiere dazusein. Fachlich komplizierte Fragen eines einzelnen auf Facebook ausführlich zu beantworten, dazu fehlt uns schlicht das Personal und die Zeit. Gerne könnt ihr aber zu einer unserer Veranstaltungen kommen und Fachfragen im persönlichen Gespräch direkt an unsere Experten stellen. Vielen Dank für euer Verständnis! Eure STIFTUNG für BÄREN

09/06/2026

WissBärGier - neue Folge gratis!

Lautlose Jäger von der Eiszeit bis heute: in der brandneuen Episode unseres Podcasts WissBärGier, von und mit unserer Kompetenzmanagerin Nancy, bewegen wir uns auf stillen Samtpfoten in die Welt der Waldgeister. Erfahrt die faszinierende Geschichte der Luchse. Lernt die Schicksale unsere Luchse kennen und fiebert mit, wie sie trotz starker Traumas einen Weg gefunden haben, zumindest ein Stückweit das Wildtier in sich entdecken zu können, das ihnen ein Leben lang versagt blieb.

Doch was heißt das eigentlich, ein echter Luchs zu sein? Hört selbst, ab jetzt überall, wo es Podcasts gibt, den Link findet ihr in der Bio, und natürlich als kostenlosen Download auf baer.de.

„Wir schützen, was wir kennen.“Kaum ein Satz wird im Natur- und Artenschutz häufiger verwendet. Er klingt logisch, posit...
08/06/2026

„Wir schützen, was wir kennen.“
Kaum ein Satz wird im Natur- und Artenschutz häufiger verwendet. Er klingt logisch, positiv und einleuchtend. Doch wenn man genauer hinschaut, entstehen Zweifel.
Denn die Tiere, die wir am besten kennen, sind nicht automatisch die Tiere, die wir am besten schützen.

Haus- und Nutztiere begleiten den Menschen seit Jahrhunderten. Wir kennen ihr Aussehen, ihr Verhalten und ihre Bedürfnisse besser als bei den meisten Wildtieren. Trotzdem sind Millionen von ihnen von Vernachlässigung, Ausbeutung oder Misshandlung betroffen.

Das eigentliche Problem liegt vielleicht darin, dass wir Bekanntheit mit Verständnis verwechseln.
Ein Tier zu kennen bedeutet noch nicht, seine Bedürfnisse zu verstehen. Und selbst Verständnis allein führt nicht automatisch zu Schutz.
Schutz beginnt erst dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, auch dann, wenn dies Verzicht bedeutet.
Wildtiere brauchen keine Bewunderung.
Sie brauchen Lebensräume.
Sie brauchen Rückzugsorte, funktionierende Ökosysteme und die Möglichkeit, ein Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen zu führen.
Deshalb reicht es nicht aus, Tiere nur zu kennen. Wir müssen verstehen, welche Auswirkungen unser Handeln auf ihr Leben hat.

Mehr dazu könnt ihr im neuen Blogbeitrag auf baer.de nachlesen.⬅️

Kaum ein Bild hat unsere Vorstellung von Wölfen so stark geprägt wie das des „Alphawolfs“: ein dominanter Anführer, der ...
01/06/2026

Kaum ein Bild hat unsere Vorstellung von Wölfen so stark geprägt wie das des „Alphawolfs“: ein dominanter Anführer, der sein Rudel mit Stärke und Härte kontrolliert. Doch dieses Bild ist wissenschaftlich längst überholt.
Der Begriff entstand durch Beobachtungen von Wölfen in Gefangenschaft. Dort wurden fremde Tiere auf engem Raum zusammengehalten, eine Situation, die mit dem Leben freilebender Wölfe kaum vergleichbar ist. In der Natur bestehen Wolfsrudel in der Regel aus Familienverbänden: Eltern, Jungtieren und Welpen. Die erwachsenen Tiere führen nicht aufgrund einer erkämpften Machtposition, sondern weil sie die Eltern sind.
Trotzdem hält sich der Mythos vom Alphawolf bis heute hartnäckig. Er beeinflusst, wie wir über Wölfe sprechen, wie wir ihr Verhalten bewerten und letztlich auch, welche politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen über diese Tiere getroffen werden.
Genau deshalb ist Bildung ein so wichtiger Bestandteil des Tierschutzes. Denn wir treffen Entscheidungen auf Grundlage dessen, was wir zu wissen glauben. Sind diese Grundlagen falsch, können die Folgen gravierend sein – für einzelne Tiere ebenso wie für ganze Arten.

Mehr dazu könnt ihr in unserem neuen Blogbeitrag auf baer.de lesen.👈

29/05/2026

Eure Fotos für den Bärenkalender 2027!

Dein Blick, dein Foto, dein Moment - schickt uns eure Bilder aus den Alternativen Bärenparks der STIFTUNG für BÄREN. Bis zum 22.06.2026 könnt uns eure ganz besonderen Aufnahmen schicken. Atemberaubend, faszinierend, herzerwärmend oder einfach nur schön, es ist euer individueller Blick auf die Tiere, der euren Bildern Charakter verleiht und unseren Wandkalender so einzigartig macht.

Sendet eure Auswahl per Mail an [email protected] und mit etwas Glück seid ihr beim Jahreskalender der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz 2027 vertreten!

26/05/2026

Podcast WissBärGier - neue Folge zum gratis Download!

Wolltet ihr schon immer mal einen Bären Füttern? Wölfen Fleisch hinwerfen? Dabei zusehen, wie Wildtiere regelrechte Shows vorführen?

Solche lebensverachtenden Praktiken verurteilen wir zutiefst, denn sie machen die Tiere krank, körperlich wie geistig. Abgesehen davon stellen sie ein komplett falsches Bild vom Verhältnis zwischen Mensch und Tier dar. Denn Wildtiere sind Opportunisten, deren Schwachstelle die Nahrung ist. Durch Futter können sie konditioniert werden, verdrängen ihre natürliche Scheu vor Menschen. Und genau da besteht die Gefahr. Die Illusion, Wildtiere kontrollieren zu können führt am Ende nur zu Leid, Ausbeutung und Missbrauch. Showfütterungen und Fütterung von BesucherInnen sollten daher aus tierschutztechnischen Gründen verboten werden.

Doch wie handhaben wir das? Wenn Wildtiere sich durch Futter negativ konditionieren lassen, kann ein cleveres, natur orientiertes Fütterungskonzept vielleicht dem entgegen wirken? Wenn die Tiere z.B. das Futter suchen müssen? Wenn sie lernen müssen, es zu verstecken und zu behaupten?

Ganz genau darum geht es in der brandneuen Episode des Podcasts WissBärGier von und mit unserer Nancy. Also, macht heute früher Feierabend und gönnt euch Gefütterte Wildnis - überall, wo es Podcasts gibt und als kostenlosen Download auf baer.de

Link zum Podcast in der Bio⬅️

Wildtiere auszuwildern ist nur der erste Schritt.Damit Luchse langfristig überleben können, braucht es weit mehr: sicher...
25/05/2026

Wildtiere auszuwildern ist nur der erste Schritt.
Damit Luchse langfristig überleben können, braucht es weit mehr: sichere Lebensräume, funktionierende Wildtierkorridore, Auffangstationen und ein gesellschaftliches Umdenken.

Immer häufiger werden verletzte oder verwaiste Wildtiere gefunden. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen für modernes Wildtiermanagement, personell, finanziell und infrastrukturell.

Denn erfolgreicher Artenschutz endet nicht bei der Wiederansiedlung einer Art. Er beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen: für einzelne Tiere, für ganze Populationen und für Lebensräume, die ein Überleben überhaupt erst ermöglichen.

Warum Artenschutz und Tierschutz untrennbar zusammengehören und weshalb spezialisierte Auffangstationen immer wichtiger werden, erfahrt ihr im neuen Blogbeitrag auf Baer.de













Wildtiermanagement
Wildtiere retten
Wildtierrettung
Tierschutzverein
Bär
Wolf
Luchs

Fall: Leipziger Tiger - Positivliste JETZT!Am vergangenen Sonntag, den 17.05.2026, kommt es Nahe Leipzig zur Katastrophe...
19/05/2026

Fall: Leipziger Tiger - Positivliste JETZT!

Am vergangenen Sonntag, den 17.05.2026, kommt es Nahe Leipzig zur Katastrophe: ein Tiger bricht aus, verletzt einen Mann und wird schließlich von der Polizei erschossen. Doch das Unfassbare: neun weitere Tiger leben dort in Privathaltung. Seit Langem steht der Fall der Leipziger Tiger Queen im Fokus von Behörden, Medien und Tierschützern. Er zeigt eindringlich, dass sich an der Gesetzeslage in puncto Privathaltung von (Wild)Tieren etwas ändern muss.

Wir fordern daher eine einheitliche Positivliste! Grundlegend gehören keine Wildtiere in privaten Besitz. In Deutschland ist dies aber durchaus möglich. Eine Positivliste würde regeln, welche Tiere in Privathaltung leben dürfen und welche nicht. Solche dramatischen Fälle müssen zukünftig verhindert werden.

Wohin mit den Tigern? Unsere Kooperationspartner AAP haben sich offiziell bereit erklärt, den Tieren eine verhaltensgerechte Unterbringung zu bieten.










Der Luchs war in Deutschland einst vollständig ausgerottet.Heute kehrt der scheue Waldgeist langsam zurück, in den Harz,...
18/05/2026

Der Luchs war in Deutschland einst vollständig ausgerottet.
Heute kehrt der scheue Waldgeist langsam zurück, in den Harz, den Bayerischen Wald, nach Thüringen und weitere Regionen Europas.
Was wie eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes klingt, bleibt jedoch fragil: Noch immer leben nur rund 200 Luchse in freier Wildbahn in Deutschland. Straßenverkehr, illegale Jagd und fehlende Lebensräume bedrohen ihre Zukunft weiterhin massiv.
Gleichzeitig zeigen Wiederansiedlungsprojekte und natürliche Rückwanderungen, dass ein Zusammenleben möglich ist, wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Lebensräume nachhaltig zu schützen.

Im neuen Blogbeitrag auf baer.de erzählen wir die Geschichte der Rückkehr des Luchses und warum moderner Artenschutz heute wichtiger ist denn je.










12/05/2026

Podcast WissBärGier - Neue Folge online

Von und mit unserer Nancy, der Kompetenzmanagerin der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz wartet die neue Episode des beliebten Podcasts rund um Wildtiere auf dich! Wie immer kostenlos, wie immer 100% Real Talk. Dieses mal handelt es u.a. um das kontroverse Thema: Wolf im Jagdgesetz. Was heißt das? Was ändert sich? Was ist möglich und wie sind die Prognosen?

Nancy und Christopher, Pressesprecher der STIFTUNG, gehen dieser Folge jenen Fragen nach. Doch das ist noch lange nicht alles. Macht es euch gemütlich und gönnt euch den Podcast WissBärGier auf eurer Lieblingsplattform, denn ihr findet diese und sämtliche anderen Folgen über all da, wo es Podcasts gibt. Natürlich auch als Gratis Download auf unserer Webseite.

Ihr findet den Link zum Podcast in der Bio👈

Ein junger Luchs streift krank und geschwächt durch eine Thüringer Gemeinde.Wenig später beginnt im Alternativen Bärenpa...
11/05/2026

Ein junger Luchs streift krank und geschwächt durch eine Thüringer Gemeinde.
Wenig später beginnt im Alternativen Bärenpark Worbis ein besonderer Einsatz: Pflege, Schutz und die Hoffnung auf ein Leben zurück in Freiheit.
Der Fall zeigt, dass die Rückkehr der Luchse nach Deutschland längst Realität ist und dass wir Verantwortung übernehmen müssen. Wildtiermanagement bedeutet heute mehr als Auswilderung: Es braucht Auffangstationen, Zusammenarbeit zwischen Behörden und NGOs sowie sichere Lebensräume für unsere heimischen Beutegreifer.

Mehr dazu im neuen Blogbeitrag Auffangsstation: Luchs - für aktives Wildtiermanagement auf Baer.de

Adresse

Duderstädter Allee 49
Leinefelde
37339

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