NABU Saarland

NABU Saarland Der NABU (Naturschutzbund Deutschland) Landesverband Saarland e.V. wurde 1955 gegründet und zählt heute über 18.000 Mitglieder.

Wir sind damit die größte und älteste Umweltorganisation im Saarland. Zentrale Wildvogelauffangstation:

0173 -9422001



Der NABU Saarland wurde 1955 gegründet und zählt heute über 18.000 (bundesweit knapp 400.000) Mitglieder. Die große Stärke des NABU ist seine starke ehrenamtliche Basis in 59 Ortsgruppen und 30 Kinder- und Jugendgruppen der Naturschutzjugend (NAJU). Der NABU setzt sich für die

Erhaltung der biologischen Vielfalt mit all ihren Facetten ein – seien dies Tier- und Pflanzenarten, Ökosysteme, Tierrassen oder Pflanzensorten oder erhaltenswerte Landschaftsformen und Landschaftsbilder. Dabei setzt der NABU auf Prinzipien wie „Schutz durch Nutzung“, „Kooperation statt Konfrontation“, oder „Naturschutz auf 100% der Fläche“ genauso wie auf eine deutliche Sprache auch in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik. Der NABU versteht sich somit im besten Sinne als „Anwalt für die Natur“.

Save the Date und feiere mit am 6.9.26 - 50 Jahre Naturlandstiftung
06/08/2026

Save the Date und feiere mit am 6.9.26 - 50 Jahre Naturlandstiftung

06/08/2026
🚨 Gewässerverunreinigung am Saubach in 66822 Niedersaubach! 🚨Was ihr auf diesem Foto seht, ist kein Naturschauspiel – es...
06/08/2026

🚨 Gewässerverunreinigung am Saubach in 66822 Niedersaubach! 🚨

Was ihr auf diesem Foto seht, ist kein Naturschauspiel – es ist ein verschmutztes Gewässer. Milchig-trübes, weißlich verfärbtes Wasser gehört nicht in einen gesunden Bach. Hier stimmt etwas nicht. Farbe und Gips wurden in den Bach eingelassen. Wieder ein Beispiel menschlicher Rücksichtslosigkeit.

Die Gewässer und ihre Bewohner leiden im Moment unter der Hitzewelle. Bäche und Flüsse trocknen aus, Fische und Amphibien verenden........ und jetzt noch eine solche Verschmutzung.

Ein Bach wie der Saubach ist Lebensraum für Fische, Amphibien, Insekten und viele weitere Arten. Solche Einträge können dieses empfindliche Gleichgewicht innerhalb von Stunden kippen lassen. 💧

Gewässerschutz ist kein Luxus – er ist Pflicht!!! Für unsere Natur, für unser Wasser, für kommende Generationen. 🌿

Teilt diesen Beitrag! Hat jemand was gesehen? Wegschauen ist keine Option. Das LUA wurde bereits informiert.

05/08/2026

Unsere Hornissen-Meldeaktion geht in die nächste Runde: Gemeinsam mit NABU|naturgucker möchten wir mehr über die Verbreitung der verschiedenen Hornissenarten erfahren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Asiatischen Hornisse.

Denn sie breitet sich immer schneller in Deutschland aus. Leider kann sie unsere heimischen Ökosysteme unter Druck setzen. Gleichzeitig wird sie häufig mit unserer heimischen Europäischen Hornisse verwechselt, die eine wichtige Rolle in der Natur spielt und streng geschützt ist.

Hilf uns, Hornissenarten zu erfassen und ihre Verbreitung zu dokumentieren. Melde uns deine Sichtungen, am besten mit Foto!

Hier erfährst du mehr: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/hornissen-melden.html

Sie sind schon auf dem Weg: Unsere Mauersegler verlassen jetzt ihre Brutplätze und fliegen bis südlich der Sahara. Zurüc...
03/08/2026

Sie sind schon auf dem Weg: Unsere Mauersegler verlassen jetzt ihre Brutplätze und fliegen bis südlich der Sahara. Zurück kommen sie erst Ende April / Anfang Mai und dann suchen sie dieselbe Nischenwohnung wie im Vorjahr.

Genau deshalb ist der Spätsommer die beste Zeit zum Handeln: Jetzt ist es Zeit, Nistkästen für unsere Gebäudebrüter aufzuhängen. Bei Sanierung und Wärmedämmung verschwinden Spalten und Hohlräume oft für immer – ein Kasten unter dem Dachüberstand, mindestens 7 m hoch und mit freiem Anflug, ersetzt den verlorenen Brutplatz oder schafft einen Neuen. Bis die Segler im Frühjahr zurückkommen, ist alles bezugsfertig.

Laut Bundesnaturschutzgesetz § 44 sind Vogel und Brutplatz streng geschützt. Bitte bei Sanierungsmaßnahmen uns kontaktieren.

Mauerseglerkästen stehen für Saarländer*innen kostenlos zur Verfügung. Bitte wenden an [email protected]

Nach der Hitzewelle geht es los. Auch die versprochenen Nisthilfen für Mehlschwalben kommen an die Häuser.

22/07/2026

Naturschutzfachtagung – Anmeldungen jetzt möglich

Am 3. und 4. September findet die diesjährige Naturschutzfachtagung unter dem Motto „Wald im Wandel“ an der htw saar in Saarbücken statt.

Am ersten Tag der Fachtagung, die vom Umweltministerium organisiert wird, wird es u.a. um die Auswirkungen des Klimas, die genetische Anpassung von Bäumen, das Aufforsten entlang von Flüssen und die Biodiversitätsstrategie des Saarlandes gehen. Zum Abschluss findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der auch Fragen aus dem Publikum aufgegriffen werden.

Am 4. September folgt eine halbtägige Exkursion in den Urwald vor den Toren der Stadt unter dem Thema „Vom Herrschaftswald über den Industriewald bis zum Naturwald – drei Bewirtschaftungsmodelle“.

Die Naturschutzfachtagung richtet sich an Naturschutzverbände, Kommunen, Ehrenamtliche, Försterinnen und Förster, aber auch an Interessierte anderer Bereiche.

👉 Weitere Informationen, das Programm und die Anmeldemöglichkeit findet ihr unter: www.saarland.de/nsf26

Eine Frage an das Saarland: könnt ihr auf Mähroboter verzichten und damit Wildtiere schützen? Früher ging es ja auch ohn...
20/07/2026

Eine Frage an das Saarland: könnt ihr auf Mähroboter verzichten und damit Wildtiere schützen? Früher ging es ja auch ohne !

🦔💚 Bitte verzichtet auf Mähroboter – Wildtiere brauchen unsere Hilfe! 🦔💚

Ein gepflegter Rasen ist schön, doch für viele Wildtiere kann ein Mähroboter zur tödlichen Gefahr werden. Besonders Igel sind betroffen: Bei Gefahr laufen sie nicht davon, sondern rollen sich zusammen. Gegen die scharfen Klingen eines Mähroboters schützt sie dieses natürliche Verhalten jedoch nicht. Jedes Jahr werden zahlreiche Igel schwer verletzt – oft mit tiefen Schnittwunden an Kopf, Gesicht oder Beinen. Viele Tiere überleben diese Verletzungen nicht.

Auch Amphibien, Eidechsen, Insekten, Spinnen und andere Kleintiere, die im Gras leben, geraten immer wieder unter die Geräte.

Viele Hersteller werben damit, dass ihre Mähroboter Tiere dank Kameras oder Sensoren zuverlässig erkennen und umfahren. Leider zeigt die Praxis ein anderes Bild: Immer wieder werden verletzte oder getötete Igel gefunden. Die Technik kann ein lebendes Wildtier nicht in jeder Situation sicher erkennen – insbesondere kleine Jungtiere, zusammengerollte Igel oder Tiere in höherem Gras.

🌱 Wer der Natur etwas Gutes tun möchte, verzichtet deshalb möglichst auf einen Mähroboter. Mähe stattdessen seltener, lass Blühinseln stehen und greife – wenn nötig – tagsüber zu einem herkömmlichen Rasenmäher. So haben Wildtiere deutlich bessere Chancen, rechtzeitig zu flüchten.

Ausführliche Infos zum Thema gibt es hier ⬇
https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/tipps-haus-garten/24829.html

Vom Kiesabbau zum NaturparadiesAls Teil ihrer Sommertour besuchte Ministerin Petra Berg das NABU-Projekt „Vom Kiesabbau ...
20/07/2026

Vom Kiesabbau zum Naturparadies

Als Teil ihrer Sommertour besuchte Ministerin Petra Berg das NABU-Projekt „Vom Kiesabbau zum Naturparadies“ in der Moselaue bei Perl-Nennig.
Seit 2010 erwirbt der NABU dortige stillgelegte Kiesgruben und hat so bereits insgesamt 35 Hektar zu einem geschützten Lebensraum für Tiere umfunktioniert. Inzwischen haben sich z. B. Uferschwalben in den Steilwänden eingerichtet oder die Gelbbauchunke im Umfeld der NABU-Gewässer angesiedelt.

„Der NABU und die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe engagieren sich in der Moselaue für den Erhalt und die Entwicklung der Landschaft, die Heimat für rund 200 Vogelarten ist. Ohne den Kiesabbau gäbe es keine Weiher und somit sehr viel weniger Artenvielfalt. Dafür bedanke ich mich herzlich“, sagt Petra Berg.

Fotos: MUKMAV / Ann-Sophie Ruf

Adresse

Antoniusstraße 18
Lebach
66822

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Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
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