05/07/2026
Ein Jahr nach einem außergewöhnlichen Einsatz. Anlass für ein paar Gedanken zum Ehrenamt auf dem Dorf.
Am Freitag folgten wir der Einladung der Feuerwehr Limbach. Luftlinie keine 10 Kilometer entfernt, aber bis letztes Jahr kein Ort den wir auf dem Schirm hatten.
Dann kam der 02.07.25. Am Vormittag rückten wir zu einer Rauchentwicklung aus die sich schnell als Waldbrand im benachbarten Thüringen herausstellte. Für uns erstmal keine Anforderung. Dann rückte das Kontingent des Landkreises Kronach nach Gösselsdorf aus. Kurz darauf ging es auch für uns los. Wir sollten eine Besatzung stellen um Einsatzkräfte herauszulösen. Letztlich blieben wir mit unserem LF10 von Freitag Morgen bis Sonntag Mittag mit wechselnden Tag- und Nachtschichten im Einsatz und arbeiteten in unserem Einsatzabschnitt. 24 Kameraden leisteten 520 Mannstunden. Um Dienstplan und Austausch kümmerten wir uns direkt auf dem kurzen Dienstweg. Mit weiteren Feuerwehren aus dem Landkreis wurde fast durchgehend über 53 Stunden am Stück gearbeitet. Weit ab von den restlichen Abschnitten. Besonders beeindruckt haben uns vor Ort die Kräfte und freiwilligen, die selbst vom Brand betroffen oder gefährdet waren. So kümmerten sich die Limbacher Kameraden nicht nur um Löschwasser, sondern auch um Getränke und Verpflegung für die Feuerwehrkräfte. Nach kurzer Zeit wussten wir, hier kann sich jeder auf den anderen verlassen!
Gemeinsam wurde angepackt und Großes geleistet. Ein Einsatz der zeigt, was Ehrenamt auf dem Dorf wirklich bedeutet. Eine Situation in der viele kleine Dorfwehren zeigen konnten wie leistungsfähig und durchhaltefähig sie sind. Über 520 Mannstunden wurden geleistet. Zahlen die uns auch ein Jahr nach dem verheerenden Feuer noch Stolz machen. Gut zu wissen, dass alle mit anpacken wenn es drauf ankommt.
Vielen Dank an die Limbacher & patrick_goetze_197 für die Einladung, den tollen Abend und das einzigartige Geschenk.