28/08/2025
Einen sächsischen Ländercup gibt es leider nicht mehr, im BB-Cup sind wir auch schon einmal (ziemlich erfolgreich) gestartet und in Sachsen-Anhalt haben wir auch schon unser Unwesen getrieben. Nur Thüringen ist für uns noch ein weißer Fleck auf der Löchangriff-Landkarte. Höchste Zeit also, das zu ändern. Streng genommen luden unsere Freunde aus Niederalbertsdorf zwar auf sächsischem Boden zu ihrem Wettkampf ein, da es aber der 3.Lauf zum Thüringer Feuerwehrcup war, zählen wir es einfach mal zu Thüringen.
Bei tropischen Temperaturen versammelte sich namhafte Konkurrenz auf dem Wettkampfplatz. Wir mussten das Team an der B-Läufer Position umstellen, aber unser Ersatzläufer Immo wollte eben auch mal wieder zeigen, dass er es noch kann.
Der 1.Lauf nach DIN verlief etwas komisch. Von außen war kein Fehler zu erkennen, jedoch förderte die TS ewig kein Wasser. Eventuell war sie etwas zu schwach auf der Brust, um mit dem großen Schwaps Wasser klar zu kommen😅
Viel besser verlief dann der 2.Versuch. Sauberer Lauf, ordentliche Füllleistung und eine schöne 21,58 als Wertungszeit.
Das reichte für den Tagessieg vor Gamstädt (22,01s), wo wir mit Läufern am Saugkorb und Mittelkupplung aushalfen, sowie den da noch amtierenden deutschen Meistern aus Zottelstedt (22,51s).
In der TGL-Wertung lief so gar nix zusammen an diesem Tag.
Im ersten Versuch konnten wir die Schlauchleitung nicht weit genug auslegen und füllten somit ewig - 26,77s die Wertungszeit.
Noch mieser war der 2.Versuch. Zuerst behindern sich unsere Füller am Podest, dann fliegt der B vom Verteiler ab. Somit keine Zeitverbesserung, aber definitiv Zeit für einen neuen Sicherungsstift am Verteiler🤪
Der Sieg hier ging an Brünn, Wipfra auf 2, Gamstädt auf 3.
Und da ja allen noch nicht warm genug war, durften sich die Sieger aus DIN und TGL-Wertung noch um den Wanderpokal streiten. Beide starteten nacheinander mit der gestellten ZL1500.
Wir legten einen sauberen Lauf vor, gefühlt den schnellsten von uns an diesem Tag.
Brünn gab sich im Anschluss auch keine Blöße, schien jedoch etwas langsamer zu sein.
Die Auflösung gab es dann erst zur Siegerehrung. Mit 21,28s konnten wir uns den Wanderpokal sichern und werden diesen nächstes Jahr gern wieder verteidigen kommen.
Zudem sicherte sich unser Franz mit 20,65s den Pokal für den schnellsten Spritzer (des Tages😅).