02/08/2026
THL 4 VU mehrere PKW, Personen eingeklemmt
Zu einem Unfall, der wohl zu den schwereren der letzten Jahre zählt, wurden wir heute gegen 16:20 Uhr alarmiert. Bereits der Alarmtext lies böses vermuten, drei beteiligte Fahrzeuge, 6 teils schwerstverletzte, 2 mal eingeklemmte Person wurde uns mit auf den Weg gegeben. 4 Hubschrauber, 6 Rettungswagen, Notärzte, HVO, Bergwacht sowie sämtliche Führungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mitalarmiert. Zusätzlich wurden wir durch die Feuerwehr Bogen und Konzell unterstützt.
Unfallort war die B20 Höhe Stallwang.
An der Einsatzstelle bot sich eine unübersichtliche Lage, die Sichtung der Fahrzeuge lies das schlimmste befürchten. Man kann tatsächlich von "Glück" reden, dass sowohl aus dem roten VW, als auch aus dem silbernen BMW, die Insassen durch Ersthelfer befreit werden konnten. Trotz teils schwerster Verletzungen war hier für uns zuerst einmal nur die Sicherstellung des Brandschutzes sowie Hilfe des Rettungsdienstes angesagt. Parallel mussten im ebenfalls verunfallten Ford-Bus die Insassen befreit werden, was mittels Rettungsplattform und Spineboard geschah, die Unfallendlage auf der Leitplanke war eine zu meisternde Schwierigkeit.
Zeitgleich wurde eine großräumige Umleitung eingerichtet, dafür wurde die FF Ascha nachalarmiert. Mittels der Kollegen aus Konzell und unserem VSA wurden sämtliche Auf- und Abfahrten zwischen der Landkreisgrenze und Ascha abgeriegelt. Die Kollegen aus Bogen konnten nach kurzer Wartezeit im Bereitstellungsraum wieder vollständig abrücken.
Nachdem alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden, halfen wir dem Gutachter bei der Aufnahme des Unfalls, danach wurde das Abschleppunternehmen ebenfalls unterstützt. Nachdem die Autos verladen waren, konnten wir mit der Reinigung der Straße beginnen.
Nach ca. 4,5 Stunden konnten wir mit 27 Mann wieder einrücken, nach einer weiteren halben Stunde waren dann unsere Fahrzeuge wieder aufgefüllt und einsatzbereit.
Den Verletzten wünschen wir alles Gute.
-rd