29/01/2026
Einsatz 01/2026
Am Mittwochnachmittag, den 28.01.2026, wurden die Ortsfeuerwehren Groß Munzel, Barsinghausen, Barrigsen, Landringhausen und Holtensen um 16:43 Uhr durch die Regionsleitstelle zu einem B2 – Dachstuhlbrand nach Ostermunzel alarmiert. Nach ersten Meldungen sollten Flammen sichtbar sein und sich noch Personen im Gebäude befinden.
Die Feuerwehr verschaffte sich umgehend Zutritt zum Gebäude und leitete parallel die Brandbekämpfung von innen sowie über die Drehleiter ein. Um die Drehleiter optimal positionieren zu können, mussten eine Hecke sowie ein Zaun entfernt werden.
Im Innenangriff gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz vor. Da die Rauchgase die gesamte obere Etage betroffen hatten, wurden Zwischendecken geöffnet, Glutnester gesucht und die Brandbekämpfung konsequent fortgeführt – teils auch mit Einreißhaken, um verdeckte Brandstellen zu erreichen.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden zur Unterstützung die Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft 2 aus Ronnenberg sowie der Gerätewagen Atemschutz nachalarmiert. Zusätzlich wurden die Ortsfeuerwehren Großgoltern und Nordgoltern vorrangig zur Verstärkung mit Atemschutzgeräteträgern alarmiert.
Mithilfe der Wärmebildkamera der Drohne gelang es, verbliebene Glutnester gezielt zu lokalisieren und die Nachlöscharbeiten effizient auszurichten. Gegen 18:45 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend kontrollierten weitere Trupps das Gebäude erneut mit Wärmebildkamera, um ein Wiederaufflammen auszuschließen.
Aufgrund der Vielzahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde außerdem ein Zelt zur Einsatzstellenhygiene errichtet: Einsatzkleidung wurde fachgerecht verpackt und der Wäsche zugeführt, die eingesetzten Kameradinnen und Kameraden erhielten Trainingsanzüge zum Wechseln.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Groß Munzel, Barsinghausen, Landringhausen, Barrigsen, Holtensen, Großgoltern und Nordgoltern, sowie der stellvertretende Abschnittsleiter, der stellvertretende Stadtbrandmeister, die FTZ Ronnenberg, der ELW 2 mit Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft 2, Polizei, Rettungsdienst, der Energieversorger und der KDD – insgesamt 112 Einsatzkräfte.