30/10/2025
Oder: Können wir uns wirklich leisten, Bildung weiter so zu denken wie bisher?
Wenn es nach Stimmen aus der Politik geht, sollen Schüler*innen ihre Klassenräume demnächst selber reinigen und auch an Lehrkräfte werden immer neue Anforderungen gestellt: Bitte mehr Fortbildungen, mehr Dokumentation, mehr Evaluation, mehr individuelle Förderung, mehr Digitalität, mehr KI. Lehrkräfte müssen Held*innen sein. Wie sonst sollten sie all das stemmen?
Ganz abgesehen davon, dass wir – im bisherigem System – dringend mehr Personal bräuchten.
Aber vielleicht liegt das Problem genau hier: Solange wir glauben, „gute Schule“ entstehe durch mehr Unterrichtsversorgung und bessere Einzelpersonen, drehen wir uns im Kreis.
In seinem Talk „Die 800.000-Lehrkräfte-Falle“ zeigte beWirken-Mitgründer Björn Adam auf der des , warum mehr Personal keine Lösung ist – und warum genau jetzt der Moment für ein radikales Umdenken gekommen ist.
💡Die Wahrheit ist unbequem:
→ Das Paradigma der Unterrichtsversorgung ist die größte Bremse für echte Transformation.
→ Wir messen Qualität an Stunden, nicht an Lernprozessen.
→ Wir investieren in mehr Lehrkräfte – aber nicht in neue Formen des Lernens.
Was wäre, wenn der Lehrkräftemangel nicht die Katastrophe ist, für die wir ihn halten,
sondern die Chance, Schule neu zu denken?
Den kompletten Talk „Die 800.000-Lehrkräfte-Falle“ könnt ihr euch jetzt auf unserem YouTube-Channel anschauen, den 🔗 Link findet ihr in der Bio.👆🏼