02/04/2026
➡️ Fortbildung ⬅️
Menschen mit Behinderungen erleben häufig bereits
in der Kindheit Traumatisierungen, die durch belastende Erfahrungen in Kitas, Schulen oder anderen Einrichtungen verstärkt werden.
Das Risiko für Misshandlung und sexuelle Übergriffe ist deutlich erhöht.
Die typischen Traumafolgen zeigen sich zum Beispiel in Konzentrations- und Schlafstörungen, Wutausbrüchen, Dissoziation oder körperlichen Beschwerden.
In Verbindung mit behinderungsspezifischen Symptomen
entstehen komplexe Alltagsprobleme und Herausforderungen für Fachkräfte.
In der Fortbildung betrachten wir zunächst die Entstehungsdynamik und die Auswirkungen von Traumatisierungen, um Traumafolgen bei Betroffenen erkennen zu können.
Behandelt werden traumapädagogische Prinzipien wie Haltung, das Konzept des „guten Grundes“ und der „sichere Ort“.
Um mehr Sicherheit im Umgang zu gewinnen,
werden Deeskalations- und Beruhigungsstrategien vorgestellt und praktisch eingeübt.
Impulse zur Selbstfürsorge der Fachkräfte schließen den Seminartag ab.
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