Hansine ist ein Fischereifahrzeug vom Typ "Haikutter", welches 1898 auf der Werft von J.N. Erster Eigner war A/S Fiskekutteren Cimbria. Unter dem Namen CIMBRIA führte das Schiff das Segelzeichen "FN 121". Es war das erste Boot dieses Typs, das schon werftseitig mit einem Motor ausgestattet war. Zwischen 1909 und 1976 wurde das Schiff mehrfach verkauft und umbenannt. In der ganzen Zeit fischte HANS
INE als einer der größten Haikutter bis in die Regionen um Island herum. Sie war für ihre außergewöhnlich guten Segeleigenschaften an der gesamten dänischen Küste bekannt.
1938 bekam HANSINE ihren jetzigen Namen. Im 2. Weltkrieg wurde sie unter anderem als sogenannter Warsailor (Mienensuchboot) eingesetzt.
1976 übernahmen die Eheleute Smith HANSINE III in Skagen und beendeten damit die Zeit der Fischerei. Sie bauten das Schiff für ihre privaten Zwecke um und lebten zeitweilig auch auf dem Schiff. 2004 suchte Frau Smith jemanden der in der Lage war, HANSINE wieder zu neuem Leben zu erwecken und ihr den Glanz vergangener Zeiten wieder zu geben. Sie hatte nach dem Tod Ihres Mannes das Schiff 20 Jahre als Erinnerung an der Pier im Hafen von Saeby in Dänemark am Leben gehalten. Doch der Zahn der Zeit und vor allem Vandalismus und Plünderungen haben deutliche Spuren hinterlassen. Durch einen Zufall wurden die jetzigen Eigner auf das Schiff aufmerksam und entschlossen sich, das Wagnis einer Restaurierung einzugehen. Seit 2007 ist HANSINE wieder in Fahrt. Sie wird genutzt um die traditionelle Seemannschaft und den Umgang mit alten Arbeitsschiffen auch heutigen Generationen näher zu bringen. Heute ist HANSINE als bewahrenswertes Schiff vom dänischen Skibsbevarigsfonden, von der European Maritime Heritage Organisation und von der UNESCO eingestuft.