26/07/2026
Gestern Abend bin ich in dem Glauben schlafen gegangen, dass es ein friedlicher Sommertag in Berlin gewesen ist. Heute Morgen folgte der Schock: Ein Anschlag auf den CSD. Eine Nachricht, die sprachlos macht und zeigt, wie schnell Hass Leid über unzählige Menschen bringen kann.
Meine Gedanken sowie die des Vereins Blaulichtkirche Ganz, sind bei den Opfern, ihren Angehörigen, den Hinterbliebenen und allen Einsatzkräften, die vor Ort geholfen haben. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl und unser aufrichtiger Respekt.
Besonders erschütternd ist, dass solche Taten immer wieder von radikalen Kräften genutzt werden um Angst zu verbreiten, Menschen gegeneinander aufzubringen und ihre Ideologien zu stärken. Genau das dürfen wir nicht zulassen.
Die Bibel erinnert uns im Römerbrief daran:
„Seid eines Sinnes untereinander.“ (Römer 12,16)
Diese Worte stehen für das, was unsere Gesellschaft jetzt braucht: Zusammenhalt, Mitgefühl und gegenseitige Verantwortung.
Ich möchte es in aller Deutlichkeit sagen: Hass, der aus einer Ideologie heraus Menschen entmenschlicht oder Gewalt rechtfertigt, hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Ganz gleich, aus welcher Richtung er kommt – er richtet sich immer gegen unsere gemeinsamen Werte.
Wir als Einsatzkräfte stehen für jeden ein unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Orientierung.
Lassen wir nicht zu, dass Angst und Extremismus stärker werden als Menschlichkeit und Zusammenhalt. Stehen wir füreinander ein. Heute mehr denn je.