Seit Nov.2022 veranstalten wir, mit den Museen im Mönchshof (Kultur unterm Dach) eine breite Palette von Veranstaltungen. Die VITA des Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e.V. Gemeinnütziger Kulturverein
ES WAR EINMAL...
… mit der Gründung des Comedy-Duos „Das seltsame Paar“ 1988 (Roland Jonak + Manfred Spindler) und den „Kulmbacher Stänkerern“ 1991 (Roland Jonak, Manfred Spindler, Mario Matthes, Ge
rhard Frankenberger, Franz Rödel) wurde 1995 der Grundstein für das spätere „Gaudibrettla“ und ab 2010 - für das Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e.V. Brauerei-Vorstand Dir. Langer (Kulmbacher Reichelbräu) war ein großer Fan vom „Seltsamen Paar“ und förderte das Duo tatkräftig. Fortan erteilte er den beiden Künstlern zahlreiche Engagements zu diversen Veranstaltungen der Kulmbacher Brauerei. Die diversen Veranstaltungen der „Reichelbräu“ puschten „Das seltsame Paar“, was sich fortan in vielen Anfragen (auch überregional) niederschlug. Anfang der 1990er wollte „Das seltsame Paar“ - parallel zu den Auftritten - eine eigene Bühne gründen. Leider gelang es nicht, einen geeigneten Saal (dauerhaft) zu finden. So entstand 1994 die Idee zum „Gaudibrettla“. Eine Kleinkunstveranstaltung, bei der „Das seltsame Paar“, „Die Kulmbacher Stänkerer“ und eine Live-Band (Blasmusik) ein vielumjubeltes Bühnenformat präsentierte.
1995 fand das erste „Gaudibrettla“ im Saal der Kulmbacher Kommunbräu statt.1996 und 1997 in der Dorfschänke Mangersreuth. Ab dieser Zeit dann auch mit einem Hauptsponsor: Die KULMBACHER Brauerei. Danach explodierten die Besucherzahlen und das „Gaudibrettla“ wurde zur größten Veranstaltung - dieser Art - in ganz Nordbayern. In Spitzenzeiten fanden über 30 Veranstaltungen (jeweils Ende Januar bis April) statt. Tausende Zuschauer pilgerten zum „Gaudibrettla“, das IMMER ausverkauft war. Es dauerte nicht lange und Fernsehaufzeichnungen, Radio etc. gesellten sich dazu. Gleichzeitig mischten sich die damaligen Vorstände der Kulmbacher Brauerei:
Brinkmann, Stodden und Gimpel-Henning jedes Jahr unter die Gäste beim „Gaudibrettla“ in Schwarzach. Dabei entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis, welches bis heute anhält. Bis 2008 fanden die „Gaudibrettla“ dann in Schwarzach, Burgkunstadt, Neudrossenfeld, Ludwigschorgast, Stadtsteinach, Reichenbach… statt.
2009 wurde dieses Format, mit zwei ausverkauften Veranstaltungen (Gaudibrettla-Gala) in der Stadthalle Kulmbach, beendet. 1600 Zuschauer sahen dieses Spektakel. Mit auf der Bühne der Oberbürgermeister und alle Bürgermeister der Stadt Kulmbach, der Landrat Klaus-Peter Söllner und Markus Stodden, von der Brauerei. So etwas gab es noch nie in Kulmbach. Die beiden Veranstaltungen sind bis heute unerreicht…
Danach sollte alles etwas „seriöser“ werden. Der Plan: Eine eigene (feste) Bühne wurde angestrebt, um das Herumtingeln zu beenden. Dazu wurden intensive Gespräche mit der Stadt, der Kulmbacher Brauerei und diversen Geschäfts- und Privatpersonen geführt. Leider konnte auch 2009/2010 kein geeigneter Saal IN KULMBACH gefunden werden und so landete das ehemalige Gaudibrettla-Team, vor den Toren Kulmbachs, in Untersteinach. Dort wurde das KULMBACHER Kleinkunst-Brettla e.V. (KKB) im Februar 2010 gegründet und das als eingetragener, gemeinnütziger Kulturverein, der aktuell 80 Mitglieder hat. In der Bühne in Untersteinach wurden dann ab Dezember 2010 diverse Künstler, Gruppen, Band… engagiert. Dazu gesellten sich zahlreiche Eigenproduktionen, wie z.B. das „Bockbier-Brettla oder auch „Gaudi im Brettla!“
Von 2010 bis 2022 (2020) gastierten namhafte Künstler im „KKB“:
Max Uthoff (heute „Die Anstalt“ im ZDF), Hannes Ringlstetter (u.a. Bayerisches Fernsehen), Die Altneihauser Feierwehrkapelln (bekannt aus Fastnacht in Franken), Christine Eixenberger (ZDF-Fernsehserie), Daphne de Luxe… um nur einige zu nennen. Und nicht vergessen wollen wir unseren mittlerweile bekanntesten Spross: Stefan „Das Eich“ Eichner, der sich inzwischen in ganz Deutschland einen Namen gemacht hat. Ob als „Das Eich“ oder mit seinen Reinhard Mey-Abenden. Wie schreibt er selbst in seiner Vita:
Im Laufe der Jahre zahlreiche geplante und spontane Auftritte mit Akkustik-Gitarre und geklauten Comedystücken im privaten Kreis. Dabei permanent begeisterter Besucher des „Gaudibrettlas“, der einzigartigen und größten Keinkunstveranstaltung Nordbayerns. 2002 erfolgte dann der Umzug vom Zuschauer zum aktiven Part als Teil der „Kulmbacher Stänkerer“, neben dem „Seltsamen Paar“ Hauptakteure des „Gaudibrettlas“. Im Juli 2007 (genauer gesagt zu Eichs Geburtstag) dann das Hammergeschenk meiner Frau: Ein Auftritt am 26.04.2008 mit dem ersten eigenen Soloprogramm – das noch nicht existierte. Kein Zurück mehr möglich, Plakate gedruckt, Karten ebenso, Saal fix gebucht. „Zum Schreia“, das erste Programm, war geboren…
Mit der Kulmbacher Brauerei war weiterhin ein zuverlässiger Unterstützer mit im Boot und so konnte 2014 das Format „KULMBACHER-Brettla“ ins Leben gerufen werden. Ein international ausgeschriebener Kabarettpreis mit 3000€ Preisgeld. Auf diesen bewarben sich hunderte Künstler/innen aus dem deutschsprachigen Raum. Eine Siegerin dieses Wettbewerbs war u.a. Christine Eixenberger! Inzwischen ein bekannter TV-Star. Dann kam Corona…
Die Monate vergingen. Veranstaltungen wurden verschoben…, verschoben… verschoben… und schließlich abgesagt. Gleichzeitig liefen alle Unkosten weiter. Das Verhängnis nahm seinen Lauf…
Irgendwann musste die Reißleine gezogen werden und so beschloss die Vorstandschaft des „KKB“ die Bühne in Untersteinach aufzugeben. Dies geschah dann zum 30.06.2022! Während dieser Abwicklung erhielt die Vorstandschaft im Frühjahr 2022 einen Anruf von Karola Helm aus dem Kulmbacher Mönchshof und die Anfrage, ob eine Zusammenarbeit mit den Museen im Mönchshof denkbar wäre. Nach einem ersten Zusammentreffen war klar: Ja, das wird gut! Seit Januar 2023 gibt es nun - unter dem Titel „Kultur unterm Dach“ - eine Kulturallianz zwischen den Museen im Mönchshof und dem Kulmbacher Kleinkunst-Brettla, die sich inzwischen fest in der Kulmbacher Kulturszene etabliert hat. Doch das war noch nicht alles! Wir waren sehr glücklich, als wir 2023 den Verantwortlichen der Mönchshofbräu ein modifiziertes Konzept für einen Kabarettpreis vorlegen durften. Nach kurzen Gesprächen war klar:
Ab Januar 2024 wird es wieder ein Kabarettpreis-Finale geben. Jetzt unter dem Namen Mönchshof Kabarettpreis-Finale!