29/03/2026
🔥24 Stundenübung🔥
Die Jugendfeuerwehr Krommenthal absolvierte vom 28.03.2026 bis 29.03.206 ihre erste 24 Stundenübung. In diesem Zeitraum wurden die Jugendlichen zu realistischen Übungsszenarien alarmiert.
Das Stichwort des ersten Einsatzes lautete „Brand Rauchentwicklung Person in Gefahr“. Die Feuerwehranwärter rückten zügig aus und konnten schlimmeres an der Kläranlage verhindern.
Weiter ging es mit einem „THL Baum auf Straße“. Es stellte sich schnell heraus, dass eine Person unter dem Baumstamm eingeklemmt war. Die Jugendlichen arbeiteten gut im Team zusammen, sodass die Person schnell befreit werden konnte.
Danach wurde die Jugendfeuerwehr Krommenthal zu einem „THL PKW“ in den Spertelsweg alarmiert. Vor Ort war sofort ersichtlich, dass es sich hierbei um einen Zusammenstoß zwischen dem ausparkendem Auto und einem Radfahrer handelte, wobei der Radfahrer unter dem Reifen klemmte. Die Jugend sicherte das Auto ab und konnte den Radfahrer schnell befreien. Die Erste Hilfe Maßnahmen wurden umgehend eingeleitet.
Gegen 19:30 Uhr erhielten wir eine Alamierung mit dem Stichwort „Brand Freifläche groß“. Wieder machten wir uns auf den Weg Richtung Kläranlage. Bereits auf der Anfahrt sahen wir ein Feuer auf der Wiese. Die Feuerwehranwärter bauten zügig eine Wasserentnahme aus dem öffentlichen Gewässer auf und setzten den Verteiler. Somit konnten wir mit zwei C-Rohren den Brand schnell löschen und eine Ausbreitung des Feuers verhindern.
Dies war jedoch noch nicht der letzte Einsatz des Tages. Gegen 22 Uhr wurden wir zu einer „THL Personensuche“ gerufen. Treffpunkt war die „Krommenthaler Höhe“, wo bereits ein Polizist vor Ort war. Ein Spaziergänger mit Hund war ebenfalls vor Ort und konnte uns unterstützen. Gesucht wurden Shalina Karg, Dominik Brühl und Ben Brühl. Wir suchten mit zwei Gruppen den Wald ab und hatten hierbei Unterstützung von der Drohne. Alle vermissten Personen wurden gefunden.
Den letzten Einsatz hatten wir dann am 29.03.2026 um 6 Uhr. Hier lautete das Stichwort „Brand Brandmeldeanlage“ und wir rückten Richtung ehemals Kühltransit aus. Schnell stellte sich heraus, dass es sich hierbei um einen Fehlalarm handelte.
Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Unterstützung bedanken, da dies ohne euch nicht möglich gewesen wäre. Sehr stolz bin ich auf die Jugendlichen. Sie arbeiteten jeden Einsatz zügig und strukturiert ab. Auch die Teamarbeit wurde mal zu mal besser und man konnte einen deutlichen Erfolg sehen.
Vielen Dank auch an die Kreisbrandinspektion (vertreten durch KBI Harald Merz und KBM Dominik Brühl), sowie an unseren Bürgermeister Karl-Heinz Hofmann.