MIA Melde- und Informationsstelle Antiziganismus

MIA Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA dokumentiert antiziganistische Vorfälle in Deutschland und unterstützt Betroffene und Zeug_innen

18/06/2026

📅 Heute ist Internationaler Tag zur Bekämpfung von Hassrede!

⚠️ Deshalb wollen wir darauf aufmerksam machhen, dass antiziganistische Hassrede weiterhin alltäglich ist. Roma und Sinti sind online und offline besonders häufig von Diskriminierung betroffen. Im digitalen Raum verbreiten sich solche Inhalte schnell durch Anonymität, Reichweite und Geschwindigkeit.

💡 Es braucht klare Konsequenzen. Plattformen und Institutionen müssen besser reagieren. Antiziganismus muss stärker thematisiert werden: in Bildung, Medien und Öffentlichkeit. Und Meldungen müssen ernst genommen werden.

📢 Wenn du antiziganistische Inhalte siehst oder betroffen bist, egal ob online oder offline, kannst du sie bei MIA melden: über den QR-Code, die Website oder mit einem Anruf.

17/06/2026

🎙 Stimmen vom Jahreskongress

❓ Wo sehen Sie den größten politischen Handlungsbedarf und welche konkreten Fortschritte möchten Sie bis zum nächsten Jahresbericht erreichen?

Diese Frage beantwortet Michael Brand MdB, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, im Rahmen unseres Jahreskongresses.

Er betont dabei insbesondere den weiteren Ausbau von Maßnahmen wie der Aufarbeitungskommission für das Unrecht gegen Sinti und Roma nach 1945 sowie die Aktionswochen gegen Antiziganismus, um Bewusstsein und Sichtbarkeit für den weiterhin bestehenden strukturellen Rassismus und die Bedrohung durch extremistische Gewalt zu stärken.

📢 Am 17. Juni 2026 nimmt MIA's stellvertretender Leiter Mustafa Jakupov an der UN-Veranstaltung „Breaking the Cycle of H...
16/06/2026

📢 Am 17. Juni 2026 nimmt MIA's stellvertretender Leiter Mustafa Jakupov an der UN-Veranstaltung „Breaking the Cycle of Hate: The Rights and Voices of Roma in Europe“ teil.

Im Vorfeld des diskutieren Vertreter*innen der United Nations, des Council of Europe sowie Roma- und Sinti-Organisationen aus Europa über Antiziganismus, Hassrede und die Stärkung von Roma-Perspektiven.

MIA bringt dabei Erfahrungen aus der Dokumentation und Analyse antiziganistischer Vorfälle in Deutschland ein. Angesichts steigender Fallzahlen und anhaltender Hassrede gegen Sinti und Roma bleibt die Sichtbarmachung dieser Realitäten eine zentrale Voraussetzung für wirksamen Schutz und gesellschaftliche Teilhabe.

🗓️ 17. Juni 2026
🕓 13:15 - 14:30 (EDT - New York) / 19:15 – 20:30pm CEST - Berlin

📺 Live auf UN Web TV:
https://webtv.un.org/en/asset/k1i/k1i8v9i0qo

Wir freuen uns auf den Austausch mit Vertreter*innen internationaler Organisationen sowie Roma- und Sinti-Organisationen aus ganz Europa.

Breaking the Cycle of Hate: The Rights and Voices of Roma in Europe

Du hast unseren Jahreskongress verpasst oder möchtest einzelne Panels noch einmal ansehen?👉 Der Livestream ist jetzt auf...
15/06/2026

Du hast unseren Jahreskongress verpasst oder möchtest einzelne Panels noch einmal ansehen?

👉 Der Livestream ist jetzt auf unserem YouTube-Kanal verfügbar
Dort findest du Diskussionen, Inputs und Perspektiven aus der Arbeit gegen Antiziganismus – von Betroffenen, Expert*innen und Partnerorganisationen.

🎥 Jetzt ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=VDJ2oSZBUXQ&t=9008s

Datum: Mittwoch, 10. Juni 2026Uhrzeit: 09:00 – 16:00 UhrOrt: TAK ...

Täter-Opfer-Umkehr ist kein Einzelfall.Nicht selten erleben Betroffene antiziganistischer Diskriminierung, dass ihre Erf...
12/06/2026

Täter-Opfer-Umkehr ist kein Einzelfall.

Nicht selten erleben Betroffene antiziganistischer Diskriminierung, dass ihre Erfahrungen relativiert, infrage gestellt oder ihnen selbst angelastet werden. Aus Angst vor weiteren Benachteiligungen oder fehlendem Schutz nehmen viele Betroffene solche Situationen still hin.

Diese Dynamiken sind Teil struktureller Diskriminierung – und sie bleiben oft unsichtbar.

👉 Genau hier setzt die Arbeit von MIA e.V. an: wir hören zu, wir dokumentieren, wir unterstützen.

Mehr über diesen und viele weitere dokumentierte Fälle erfahren Sie in unserem veröffentlichten Jahresbericht zu antiziganistischen Vorfällen in Deutschland 2025: https://tinyurl.com/ym4spv83

📊 Empfehlungen aus dem neuen MIA-Jahresbericht 2025Diese Woche haben wir unseren 4. Jahresbericht zu antiziganistischen ...
11/06/2026

📊 Empfehlungen aus dem neuen MIA-Jahresbericht 2025

Diese Woche haben wir unseren 4. Jahresbericht zu antiziganistischen Vorfällen in Deutschland veröffentlicht. Für 2025 wurden 2.076 Vorfälle dokumentiert – ein Anstieg von rund 24 % gegenüber dem Vorjahr.

Auf Grundlage der Ergebnisse formuliert MIA e.V. zentrale politische und gesellschaftliche Empfehlungen:
▪ MIA dauerhaft finanzieren: Bund und Länder sollen MIA sowie die regionalen Meldestellen langfristig und institutionell absichern, um Monitoring, Beratung und Unterstützung nachhaltig zu gewährleisten.
▪ Diskriminierung im Wohnbereich abbauen: Kommunen müssen diskriminierende Wohnungs- und Räumungspraxen beenden und Betroffene besser sozial unterstützen.
▪ Engagement sichern: Bildungs- und Präventionsarbeit gegen Antiziganismus sollte im Programm „Demokratie leben!“ gestärkt und durch bundesweite sowie regionale Strukturen ausgebaut werden.
▪ UKA-Empfehlungen umsetzen: Die Empfehlungen der Unabhängigen Kommission Antiziganismus (2021) sollten weiterhin als politische Leitlinie dienen.
▪ Beratungsstrukturen aufbauen: Unter Einbeziehung von Expert*innen aus der Minderheit der Sinti und Roma müssen spezialisierte Beratungsangebote gegen Antiziganismus etabliert werden.

👉 Mehr dazu im vollständigen Bericht und in unserer Pressemitteilung auf unserer Website: https://tinyurl.com/ym4spv83

🎉 Unser 4. Jahreskongress war ein voller Erfolg!Mit einem voll besetzten Saal, spannenden Diskussionen und inspirierende...
11/06/2026

🎉 Unser 4. Jahreskongress war ein voller Erfolg!

Mit einem voll besetzten Saal, spannenden Diskussionen und inspirierenden Begegnungen durften wir gemeinsam einen wichtigen Tag für die Sichtbarkeit und Bekämpfung von Antiziganismus erleben.

Ein besonderer Höhepunkt war die Vorstellung unseres neuen Jahresberichts über Antiziganistische Vorfälle in Deutschland 2025. Die Zahlen zeigen erneut eine besorgniserregende Entwicklung: Mit 2.076 dokumentierten Vorfällen verzeichnen wir einen Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung macht deutlich, wie dringend entschlossenes Handeln gegen Antiziganismus weiterhin ist.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, Referentinnen, Partnerinnen und Unterstützer*innen, die diesen Kongress möglich gemacht haben.

Mehr Informationen und den vollständigen Jahresbericht findet ihr auf unserer Website.

📸 Swipe durch die Galerie und erhalte einen Eindruck von den Diskussionen, Begegnungen und Momenten des Tages.

Foto: © Sofia Erto
Moderation: Michelle Berger

📣 Panel „Antiziganismus und Wohnen“ beim JahreskongressWir hören aktuell das Panel „Antiziganismus und Wohnen“ – ein Ber...
10/06/2026

📣 Panel „Antiziganismus und Wohnen“ beim Jahreskongress
Wir hören aktuell das Panel „Antiziganismus und Wohnen“ – ein Bereich, in dem sich strukturelle Diskriminierung besonders deutlich zeigt und Sinti und Roma weiterhin systematisch benachteiligt werden.

Im Panel sprechen:
▪ Georgi Ivanov, Stellvertretender Vorsitzender Amaro Foro e.V.
▪ Diana Greif, Rechtsanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht
▪ Jacques Delfeld, Vorsitzender des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Rheinland-Pfalz
▪ Bilge Cömert, Wissenschaftliche Mitarbeiterin MIA e.V.
▪ Dr. Thomas Erbel, Autor der MIA-Studie „Antiziganismus und Wohnen“
Moderation: Mustafa Jakupov, Stellvertretender Leiter MIA

Die Diskussion macht deutlich: Wohnen ist kein neutraler Bereich. Für viele Sinti und Roma ist der Zugang zu Wohnraum nach wie vor von Ausschluss, Vorurteilen und strukturellen Barrieren geprägt.

👉 Jetzt live dabei sein und mehr über die Analyse und die diskutierten Handlungsempfehlungen erfahren: https://tinyurl.com/4nreuycj

Emran Elmazi, Koordinator bei Amaro Drom e.V., stellt im Rahmen unseres Jahreskongresses die Aktionswochen gegen Antizig...
10/06/2026

Emran Elmazi, Koordinator bei Amaro Drom e.V., stellt im Rahmen unseres Jahreskongresses die Aktionswochen gegen Antiziganismus 2026 vor.

Die Aktionswochen werden im Herbst 2026 stattfinden und setzen ein wichtiges Zeichen gegen Antiziganismus sowie für Sichtbarkeit, Empowerment und Solidarität.

📅 Weitere Informationen zu Terminen und Programm folgen in Kürze. Stay tuned!

📣 Ein zentraler Teil unserer Arbeit bei MIA e.V. wäre ohne die Unterstützung von Sinti- und Roma-Selbstorganisationen un...
10/06/2026

📣 Ein zentraler Teil unserer Arbeit bei MIA e.V. wäre ohne die Unterstützung von Sinti- und Roma-Selbstorganisationen und regionalen Meldestellen nicht möglich.

Sie dokumentieren und melden antiziganistische Vorfälle in ihren jeweiligen Regionen - ein wichtiger Beitrag, um das Dunkelfeld zu reduzieren und Antiziganismus nicht unwidersprochen zu lassen.

Beim diesjährigen Jahreskongress stellen wir die Jahresbilanzen aus den Regionen vor – von den Menschen, die diese Arbeit vor Ort leisten:
▪ Marcella Herzenberger (Stellvertretende Vorsitzende Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern e.V.)
▪ Arjan Waardenburg (MIA Bayern)
▪ Hannah Lohmann (MIA Schleswig-Holstein)
▪ Rika Dauth (MIA Sachsen)
▪ Leonie Zander (MIA Hessen)
▪ Joachim Brenner (Förderverein Roma e. V. / MIA Hessen)
▪ Violeta Balog (DOSTA / MIA Berlin)
▪ Johannes Korff (MIA Rheinland-Pfalz)
Moderation: Michelle Berger

👉 Schaltet den Livestream ein, um mehr über die aktuelle Situation von Antiziganismus in den einzelnen Regionen und die Arbeit der Meldestellen zu erfahren.

Adresse

Prinzenstraße 84. 1
Kreuzberg
10969

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